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Bessere Bearbeitung von Kopf- und Fußzeilen in LibreOffice Writer
Wie die
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bekannt gab, haben in den letzten 18 Monaten durchschnittlich 80
Entwickler pro Monat an über 30.000 Codebeiträgen gearbeitet, die in die
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der Office-Suite eingeflossen sind. »Diese Version zeigt eindrucksvoll
die zahlreichen Errungenschaften und Verbesserungen, welche die Document
Foundation seit Gründung des Projekts im September 2010 durch ihr neues
Entwicklungsmodell bereits erreicht hat«, so das Projekt. LibreOffice
ist entstanden durch die Zusammenarbeit zwischen Vollzeitentwicklern -
einer großen Gruppe bisheriger OOo-Entwickler - und ehrenamtlichen
Programmierern, koordiniert vom Engineering Steering Committee.
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Überarbeiteter Dialog für die Grammatikprüfung
Die aktuelle Version 3.5 der Suite erfuhr gegenüber der
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zahlreiche Änderungen und verfügt über eine Fülle von neuen Funktionen.
So wurde die Grammatikprüfung in der aktuellen Version überarbeitet.
Unter anderem zeigt der Dialog nun Fehler besser an. Zudem wird im
Dialog ein Hinweis angezeigt, worin die grammatikalische Unstimmigkeit
besteht. Die Textsatzfunktionen des Writer wurden weiter ausgebaut, so
dass sich die Applikation nun besser zum Layouten von Dokumenten eignen
soll. Das Zählen von Zeichen und Wörtern im Text erfolgt direkt beim
Bearbeiten. Konkret bedeutet das unter anderem, dass der Dialog zur
Zählung während der Bearbeitung offen bleiben kann und die Anzeige sich
während des Schreibens fortlaufend aktualisiert. Eine weitere Neuerung
stellt die Vereinfachung des Einfügevorgangs von Kopf- und Fußzeilen
sowie von Seitenumbrüchen dar. Zudem kommt der Filter für DOCX-Dokumente
nun auch mit Kommentaren beim Im- und Export klar. Zu den weiteren
verbesserten Funktionen im Writer gehören zudem automatisch generierte
Inhaltsverzeichnisse samt Links zu den entsprechenden Seiten und
Anpassungen am Druckdialog.
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Neue, mehrzeilige Eingabezeile.
Die Grafikanwendungen Impress und Draw verfügen über einen verbesserten
Import für Custom Shapes und Smart Art aus PPT/PPTX-Dokumenten. Zudem
erlauben die Anwendungen das Einbinden von Farbpaletten in
Präsentationsdateien und kommen auch mit Microsoft Visio-Dateien klar.
Neu sind ebenfalls ein Anzeigeumschalter für die Presenter-Konsole und
diverse Zeichenstile für die Diagrammfunktion. Der Standard-Start von
Impress erfolgt jetzt ohne Assistenten. Dieser kann allerdings wie
gehabt über das Menü gestartet werden. Ferner verfügen die Applikationen
über bessere Filter für SmartArt. Laut Aussage der Entwickler wurde die
Anzahl der Fehler beim Import von PPTX-Dokumenten mit SmartArt
signifikant verringert.Die Calc-Anwendung unterstützt ab der
Version 3.5 bis zu bis zu 32.000 Tabellenblätter und verfügt über ein
neues, mehrzeiliges Eingabefeld. Ferner wurden der Applikation neue
Calc-Funktionen spendiert, die in der ODF OpenFormula-Spezifikation
abgebildet sind. Wie die Entwickler zudem schreiben, wurde die
Geschwindigkeit beim Importieren von Fremdformaten weiter verbessert.
Der AutoFilter weist mehrere Auswahloptionen und die Anzahl von
Bedingungen für die bedingte Formatierung wurde drastisch erhöht. Das
Einfügen eines einzigen Zellbereichs in mehrere Zielbereiche ist jetzt
ebenfalls möglich. Ferner wurden alle Dialoge zu Bereichsnamen
überarbeitet, um die Arbeit mit den lokalen Bereichsnamen besser und
leichter zu gestalten. Zudem werden ab sofort die Einstellungen im
Dialog DBF-Import/Export gespeichert.
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Automatische Benachrichtigung bei Aktualisierungen
Die Base-Komponente beinhaltet in der aktuellen Version einen neuen
PostgreSQL-Treiber. Wie die Entwickler allerdings schreiben, befindet
sich dieser immer noch im Beta-Stadium. Laut Aussage des Teams sollen
die grundlegenden Funktionen aber gewährleistet sein.LibreOffice
unterstützt in der aktuellen Version mit AES-256 ein weiteres Verfahren
für die Verschlüsselung passwortgeschützter Dateien in den Formaten ODF
1.2 und ODF 1.2 Erweitert, das ab sofort standardmäßig verwendet wird.
Die bisherige Blowfish-Verschlüsselung in ODF 1.2-Dateien gilt deshalb
als veraltet. Zu beachten ist deshalb, dass LibreOffice-Versionen bis
3.4.4 die AES-Verschlüsselung nicht unterstützen. Wer also auf
Kompatibilität Wert legt, sollte weiterhin das alte Verfahren nutzen.
Zudem stellt die aktuelle Version der Anwendung die erste
Veröffentlichung dar, die standardmäßig über ein aktiviertes,
automatisches Online-Update verfügt. Der Benutzer wird direkt im
Programm über das Vorliegen einer neuen Version informiert.
Die Document Foundation lädt alle Anwender ein, die neue Version 3.5
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- weiterhin auf die Version 3.4 aufsetzen. Firmenanwendern rät die
Organisation dagegen, LibreOffice mit Unterstützung professioneller
Dienstleister einzusetzen, die Migration, Schulungen und Support
anbieten. Eine Liste mit zertifizierten Anbietern soll bereits in Kürze
auf der Seite des Projektes einsehbar sein.