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oxto

Anfänger

Beiträge: 9

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Betriebsystem: OpenSuse 11.4 32-Bit

Desktopoberfläche: KDE

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1

Montag, 18. April 2011, 19:00

Besser, als es vor Jahren der Fall war

Als ich noch vor ca 2-3 Jahren einen neuen Rechner angeschafft habe mit Windows Vista, hatte ich mir höchstens vorstellen können, eine Linux-Distribution nebenbei zur Auswahl zu haben. Genutzt hatte ich es weniger bis gar nicht.

Meine Erfahrungen vor diesem Zeitpunkt mit Linux-Distributionen waren:
- Ein kleiner Fehler kann vieles bewirken bishin zum großen Crash.
- Kommando-Befehle waren viel zu umständlich und zu schwer oder wollten irgendwie nicht, wie ich wollte.
- Neuer Rechner - zum Zeitpunkt aktuelle Linux-Distribution - Schlecht, vor allem wegen der Treiber.
- Egal welche Linux-Distribution ich nutzte. Die Freude daran war schnell weg.
- Flash-Filme gucken? Keine Chance!
- mehr fallen mir grad nicht ein.

Jedoch...
Anfang dieses Jahres 2011, wie jedes Jahresbeginns zu erwarten war, Windows stürzte ab.
Viele Dateien futsch. Egal. Neuinstallieren und gut. Keine Spur von der Idee, nochmal eine Linux-Distribution zu installieren.

Dann vor ein paar Wochen habe ich mir woanders eine installierte LInux-Distribution angeschaut.
Youtube getestet. Geht? Läuft!
Skype? Läuft auch!
Aber ich dachte nicht daran das nochmal zu versuchen, mit Linux-Distribution auf meinem PC.

Am Wochenende wurde ich quasi dazu gezwungen eine Linux-Distribution aufzusetzen.
Windows Vista liess sich weder reparieren noch installieren .... also um genau zu sein, liess es sich zwar installieren, hängte sich aber bei bestimmten Programmen / Treibern wieder selbst auf. Mir platzte der Kragen ... Schnell noch Samstag zum Supermarkt ... Zeitschrift mit Suse Linux 11.4 geholt und los gings.

Ich hätte kotzen können. Kein Geld für Windows 7, Susi als Hoffnung. Da musste ich durch.
Second Life ging grafisch ja mal gar nicht.

Doch dann am Sonntag. Grosse Freude.
Trotz einige Fehler stürzte nicht gleich das ganze System ab.
Vorgehensweisen werden hier im Forum gut erklärt ... für jemanden der keine Ahnung hat, aber doch noch zu schwer.
Der Rechner ist schon etwas älter, da wars treibermässig einfacher.
Flash? JA!
Second Life? JA!
Mal sehen wie lange die Freude daran hält. Vielleicht ist das ja mein Tag der Veränderung.

Jedenfalls. Kurz zusammengefasst: Linux-Distributionen werden immer besser, ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Linux-Distributionen für die größere Öffentlichkeit geeignet sind.
- Einzelklick statt Doppelklick
- Bei Einzelfällen muss man auch mal die Konsole / das Terminal nutzen statt der Paketmanager (oder nicht?)

Wird schon was werden .... :thumbup:
Signatur von »oxto« openSUSE
VERSION = 11.4
cat: /etc/SuSEconfig: Ist ein Verzeichnis
openSUSE 11.4 (i586)
VERSION = 11.4
CODENAME = Celadon
Für den Inhalt des Beitrages 30522 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: oxto

2

Montag, 18. April 2011, 19:22

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- Bei Einzelfällen muss man auch mal die Konsole / das Terminal nutzen statt der Paketmanager (oder nicht?)



Naja, eher nicht ^^

Ein Paketmanager hat die Aufgabe, die einzelnen Pakete zusammen zu suchen die eine Software braucht um funktionieren zu können.

Beispiel: Ein User oder Entwickler möchte eine GUI (eine grafische Oberfläche eines Programmes) schreiben.
Es wäre ja in der Regel kaum zu bewältigen, eine Software komplett neu zu schreiben, weil sie aus vielen vielen Tausend Zeilen Code besteht, der immer noch händisch irgendwo eingetippert werden möchte.
Vielmehr geht der Entwickler hin und bedient sich aus anderem Code, nimmt Bibliotheken einer anderen Software, passt diese etwas an und "baut" sich so seine neue Software.
Um diese dann ans Laufen zu bekommen, brauchts einen Paketmanager, weil der Entwickler in seine Software reingeschrieben hat, welche schon geschriebenen oder leicht angepassten Code er benötigt um seine Software zum Laufen zu bringen.
Darum kümmert sich dann der Paketmanager, der einmal auf dem PC sucht ob dieser Code oder diese Bibliotheken bereits vorhanden sind oder auf einer DVD liegen oder irgendwo im Internet.
Er löst also in der Regel Abhängigkeiten zu anderen Softwarepaketen auf.

Was die Konsole betrifft, kann man folgenden Satz als Regel annehmen:

Grundsätzlich funktioniert eine Software zunächst ohne eine grafische Oberfläche, also auf der Kommandozeile bzw. in der Bash.
Alles was Du an Software grafisch auf dem Bildschirm siehst, ist ein "Beiwerk" der auf der Konsole funktionierenden Software.

Hinter dem Kopieren in einem Dateimanager wie Dolphin, Konqueror, Nautilus oder Krusader stehen bloß die beiden Buchstaben: cp
Für den Inhalt des Beitrages 30524 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: thomas23

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oxto

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3

Dienstag, 19. April 2011, 19:26

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- Bei Einzelfällen muss man auch mal die Konsole / das Terminal nutzen statt der Paketmanager (oder nicht?)



Naja, eher nicht ^^

Ein Paketmanager hat die Aufgabe, die einzelnen Pakete zusammen zu suchen die eine Software braucht um funktionieren zu können.


Aber bei Treiberinstallation ist das wieder anders, oder?

Jedenfalls funktioniert jetzt erstmal alles was ich brauche.
Signatur von »oxto« openSUSE
VERSION = 11.4
cat: /etc/SuSEconfig: Ist ein Verzeichnis
openSUSE 11.4 (i586)
VERSION = 11.4
CODENAME = Celadon
Für den Inhalt des Beitrages 30552 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: oxto

4

Dienstag, 19. April 2011, 20:21

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Aber bei Treiberinstallation ist das wieder anders, oder?



Jein,

im Grunde setzt auch Suse auf Installationsdateien ähnlich der anklickbaren und ausführbaren exe-Dateien unter Windows.
Die allermeisten Softwarepakete und auch Treiber, so sie denn extern installiert werden wollen und nicht bereits Bestandteil des Linux-Kernels sind, werden in "aller Regel" als RPM-Pakete geliefert, weil nur so gewährleistet ist, das die "Systemsteuerung" Yast weiß was installiert wurde.

Es mag exotische Treiber geben die man mittels Installationsscript oder mit befehlen auf der Kommandozeile installieren muss oder gar erst mittels "Kompilieren" erst in Maschinensprache übersetzen muss; das ist aber eher die Ausnahme und wird es auch immer mehr.

Wer sich mal die komplette HP-Software über die Konsole installiert hat, wird merken, dass es eigentlich nicht besonders schwer ist.
Im Gegensatz zu Windows beherrschen alle Linux Konsolen bzw. Terminals das Copy und Paste (Kopieren und Einfügen), so dass man sich die Befehle bloß reinkopieren muss; ein umständliches eingeben von Befehlen ist die Ausnahme und einmal eingegebene Befehle werden in einer History gespeichert, wo sie einfachst mit der Pfeil nach oben Taste wieder hervorgeholt werden können.
Für den Inhalt des Beitrages 30556 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: thomas23

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5

Mittwoch, 20. April 2011, 17:45

Zum Thema Paketmanager:
DEr TE meint wohl Yast---Software installiern. Dieses Modul setzt auf dem Tool zypper bzw. libzypp auf.

Der Vorteil der Konsole:
Wenn ein Programm per Doppelklick gestartet wird, sieht man oft den hüpfenden Cursor, das Programm startet aber nicht und es wird keine Fehlermeldung ausgegeben. Startet man das Programm in einer Konsole, wird meistens eine Fehlermeldung ausgegeben.

Außerdem kann man die Konsolenausgaben besser posten als irgendwelche Screenshots (die ich mir meistens auch gar nicht anschaue).

Zitat

Aber bei Treiberinstallation ist das wieder anders, oder?

Sobald ein rpm vorliegt, kannst Du das mit dem Paketmenager Yast, zypper oder rpm installieren. Wobei ich statt rpm zu zypper tendiere, da zypper die Abhängigkeiten auflöst, falls es machbar ist.

Programme zum kompilieren (tar.gz) werden immer am Paketmanager vorbei installiert. Früher gab es mal das Programm checkinstall das statt make install aufgerufen wurde, aber ob das noch funktioniert kann ich nicht sagen.
Signatur von »Sauerland« So öffne ich ein Terminal (Konsole):
Die Befehlseingabe
Außerdem verweise ich in dem Beitrag auch auf:
Zypper Befehlsreferenz
und
Die Bash - Für Normalsterbliche

Dank an LusH für die Beiträge.

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Dank an Linuxsusefan
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6

Mittwoch, 20. April 2011, 17:52

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Wobei ich statt rpm zu zypper tendiere, da zypper die Abhängigkeiten auflöst, falls es machbar ist.



Es sollte heissen: Wobei ich statt Yast zu zypper tendiere.
Yast löst die Abhängigkeiten genauso auf; es ist ein grafischer Aufsatz für Zypper, nur wird man etwas verwirrender gefragt was man machen möchte um Abhängigkeiten aufzulösen ^^
Für den Inhalt des Beitrages 30587 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: thomas23

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7

Mittwoch, 20. April 2011, 17:59

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Zitat von »Sauerland«
Wobei ich statt rpm zu zypper tendiere, da zypper die Abhängigkeiten auflöst, falls es machbar ist.




Es sollte heissen: Wobei ich statt Yast zu zypper tendiere.


Eigentlich nicht. Da Yast auf libzypp aufsetzt werden Abhängigkeiten automatisch aufgelöst (falls es machbar ist) rpm kann das nicht. Da ich meistens eh in der Konsole installiere, meine ich das so wie ich es geschrieben hab.
Signatur von »Sauerland« So öffne ich ein Terminal (Konsole):
Die Befehlseingabe
Außerdem verweise ich in dem Beitrag auch auf:
Zypper Befehlsreferenz
und
Die Bash - Für Normalsterbliche

Dank an LusH für die Beiträge.

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8

Mittwoch, 20. April 2011, 19:51

Sowohl Yast als auch Zypper benutzen die libzypp und haben beide die gleichen Fähigkeiten.

Ich habe allerdings übersehen, dass Du auch von RPM gesprochen hast.
Wenn dort Abhängigkeiten fehlen, wird das zu installierende Paket einfach nicht installiert.

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Für den Inhalt des Beitrages 30591 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: thomas23

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