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Sonntag, 24. April 2011, 13:33

Die Bash - Für Normalsterbliche

Kurze Einleitung:

Linux (also auch openSUSE), kann wie jedes UNIX-Artige Betriebssystem komplett aus der Konsole bedient werden.
Viele Profis sind der Meinung das ein grafischer Desktop, auf einem Server - weniger aber auch möglich auf dem Desktop - nichts verloren hat.

openSUSE setzt standardmäßig die bekannte Konsole "Bash" ein.
(Bourne-Again Shell)

Tatsächlich gibt es praktisch nichts, was sich nicht auf der Bash erledigen ließe.

Hier in diesem Thread nur das wichtigste zur Bash, die "Grundbefehle".

Index
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Was mache ich mit einem frisch aufgesetztem System ?

Grundlegende Befehle zum Terminal ?

Zypper Befehlsreferenz ?

Was ist die Befehlseingabe ?

Probleme mit Pulse Audio ?

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Sonntag, 24. April 2011, 13:41

man && --help



Der Befehl man steht für "manual", zu deutsch Handbuch, er gibt eine Hilfe zu einem anderen Befehl aus.
man steht hinter einem anderen Befehl, Bsp:

Quellcode

1
man man

Zum verlassen eines Manuals innerhalb der Bash, wird die Taste q genutzt.



Der Befehl --help ist so etwas wie ein "abgespecktes" man, es gibt nur die verfügbaren Optionen zu einem
gewählten Befehl aus.
Beispiel:

Quellcode

1
man --help

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Sonntag, 24. April 2011, 13:47

cd - Change Directory


Wenn eine Bash geöffnet wird, ist sie Standardmäßig im Home-Verzeichnis.
Wenn man nun aber das Verzeichnis wechseln will (was man recht oft muss), verwendet man den Befehl

Quellcode

1
cd


cd folgt folgendem Syntax:

Quellcode

1
cd [Verzeichnisname]


Wenn man nun in das Verzeichnis "Dokumente" wechseln will, verwendet man daraus folgend:

Quellcode

1
cd Dokumente/


Alternativ kann man auch den vollständigen Pfad angeben:

Quellcode

1
cd /home/BENUTZERNAME/Dokumente/


Des weiteren gibt es den Befehl cd .. , mit dem man in das Verzeichnis wechselt, das eine Ebene über dem aktuellen Verzeichnis liegt:

Quellcode

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3
[tim@linux ~]$ cd Dokumente/
[tim@linux Dokumente]$ cd ..
[tim@linux ~]$

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Sonntag, 24. April 2011, 15:38

pwd - print working directory

Der Befehl pwd gibt den aktuellen absoluten Verzeichnispfad aus, in dem gearbeitet wird.

Im Beispiel wechsel ich nun in das Dokumente Verzeichnis:

Quellcode

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[tim@linux ~]$ pwd
/home/tim
[tim@linux ~]$ cd Dokumente/
[tim@linux Dokumente]$ pwd
/home/tim/Dokumente
[tim@linux Dokumente]$

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Sonntag, 24. April 2011, 15:46

ls - list

Der Befehl ls gibt den Inhalt eines Verzeichnisses aus.
Beispiel der Home-Ordner:

Quellcode

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[tim@linux ~]$ ls
Arbeitsfläche/  Downloads@       Musik@ Videos@
Bilder@     Projects@  VirtualBox VMs/
Dokumente@  minecraft.jar    tmp/
[tim@linux ~]$


ls folgt also folgendem Syntax:

Quellcode

1
ls [Verzeichnisname]

Alternativ kann man wieder den absoluten Pfad angeben.

Zu dem ls-Befehl, gibt es die häufig benutzten Parameter -l ; -a.
-l == langes Format; -a == alle Dateien.

Beispiel /tmp:

Quellcode

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[tim@linux ~]$ ls -l /tmp
insgesamt 224
-rw-r--r-- 1 root root   202 Nov 27 16:51 addlocale-install.log
-rw------- 1 tim  tim  41357 Dez  1 21:46 cairo-dock-net-file.0hYmen
-rw------- 1 tim  tim  31353 Dez  1 21:46 cairo-dock-net-file.sINTZd
-rw------- 1 tim  tim  22683 Dez  1 21:46 cairo-dock-net-file.sUs9JN
-rw------- 1 tim  tim  62335 Dez  1 21:46 cairo-dock-net-file.uCfxCw
-rw-r--r-- 1 root root  2512 Dez  4 09:35 ddebug.log
-rw------- 1 root root48 Nov 27 16:30 dkms_rpm_safe_upgrade_lock.5078.W8oliV
-rw------- 1 root root58 Nov 27 16:28 dkms_rpm_safe_upgrade_lock.5078.X8TfOb
-rw------- 1 root root53 Nov 27 17:38 dkms_rpm_safe_upgrade_lock.7647.Wy3eRX
drwx------ 2 tim  tim   4096 Dez  4 09:35 gpg-aefvUo/
drwx------ 2 root root  4096 Dez  4 10:05 gpg-P0MVjC/
drwxr-xr-x 2 tim  tim   4096 Dez  4 10:30 hsperfdata_tim/
drwx------ 6  501  502  4096 Nov 29 17:07 kdecache-fullmonty/
drwx------ 3 root root  4096 Dez  3 11:18 kdecache-root/
drwx------ 7 tim  tim   4096 Dez  4 10:42 kdecache-tim/
drwx------ 2 root root  4096 Dez  4 09:35 kde-root/
drwx------ 2 root root  4096 Dez  4 09:35 ksocket-root/
-rw-r--r-- 1 root root   146 Nov 27 16:34 lomanager-install.log
drwxrwxrwx 2 tim  tim   4096 Dez  2 17:56 swtlib-32/
[tim@linux ~]$


Quellcode

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[tim@linux ~]$ ls -a /tmp
./                                  gpg-P0MVjC/
../                                 hsperfdata_tim/
addlocale-install.log               .ICE-unix/
cairo-dock-net-file.0hYmen          kdecache-fullmonty/
cairo-dock-net-file.sINTZd          kdecache-root/
cairo-dock-net-file.sUs9JN          kdecache-tim/
cairo-dock-net-file.uCfxCw          kde-root/
ddebug.log                          ksocket-root/
dkms_rpm_safe_upgrade_lock.5078.W8oliV  lomanager-install.log
dkms_rpm_safe_upgrade_lock.5078.X8TfOb  swtlib-32/
dkms_rpm_safe_upgrade_lock.7647.Wy3eRX  .vbox-tim-ipc/
.font-unix/                         .X0-lock
gpg-aefvUo/                         .X11-unix/
[tim@linux ~]$
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Sonntag, 24. April 2011, 15:53

cp - copy

Der Befehl cp dient zum kopieren von Daten.
Syntax:

Quellcode

1
cp [Quelle] [Ziel]


Zu dem Befehl cp gibt es die Parameter -a == Archiv Modus (u.a. Unterverzeichnisse mitkopieren)
Der Parameter -R kopiert Dateien Rekursiv, sprich auch alle in einem Verzeichnis liegenden Dateien/Ordner etc. Wenn man also ein Verzeichnis mit Inhalt kopieren will, funktioniert das so:

Quellcode

1
cp -R [Quelle] [Ziel]


Im ersten Beispiel wird die Datei "minecraft.jar" aus dem HOME-Verzeichnis in Downloads/ kopiert:

Quellcode

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[tim@linux ~]$ ls
Arbeitsfläche/  Downloads@       Musik@ Videos@
Bilder@     mcpatcher-2.2.2.jar  Projects@  VirtualBox VMs/
Dokumente@  minecraft.jar    tmp/
[tim@linux ~]$ cp minecraft.jar Downloads/
[tim@linux ~]$


Im Zweiten Beispiel wird das ganze Verzeichnis "Dir" in Downloads/ kopiert:

Quellcode

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[tim@linux ~]$ ls
Arbeitsfläche/  Dokumente@       minecraft.jar  tmp/
Bilder@     Downloads@       Musik@     Videos@
Dir/        mcpatcher-2.2.2.jar  Projects@  VirtualBox VMs/
[tim@linux ~]$ cp -a Dir/ Downloads/
[tim@linux ~]$
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Sonntag, 24. April 2011, 15:58

mv - move

Der Befehl mv bietet die Möglichkeit Daten zu verschieben.

Syntax:

Quellcode

1
mv [Quelle] [Ziel]


Zu dem Befehl mv gibt es den Parameter -i == interaktiv:
Vor dem Überschreiben von Daten Rückfragen.

Im Beispiel wird die Datei "minecraft.jar" aus dem HOME-Verzeichnis in Downloads/ verschoben:

Quellcode

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[tim@linux ~]$ ls
Arbeitsfläche/  Downloads@       Musik@ Videos@
Bilder@     mcpatcher-2.2.2.jar  Projects@  VirtualBox VMs/
Dokumente@  minecraft.jar    tmp/

[tim@linux ~]$ mv minecraft.jar Downloads/
[tim@linux ~]$

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Sonntag, 24. April 2011, 16:03

rm - remove

Der Befehl rm dient zum löschen von Daten.

Syntax:

Quellcode

1
rm [Dateiname1] [Dateiname2] [Dateiname n]


Der Befehl rm bietet zwei Parameter:

Quellcode

1
2
-f == force
(löschen erzwingen)

Quellcode

1
2
-r == rekursiv
(Gesamter Inhalt eines Verzeichnisses löschen)


Im Beispiel wird die Textdatei "rm" aus dem HOME-Verzeichnis gelöscht:

Quellcode

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[tim@linux ~]$ ls
Arbeitsfläche/  Downloads@       Musik@ tmp/
Bilder@     mcpatcher-2.2.2.jar  Projects@  Videos@
Dokumente@  minecraft.jar    rm.txt VirtualBox VMs/

[tim@linux ~]$ rm rm.txt
rm: reguläre leere Datei „rm.txt“ entfernen? J

[tim@linux ~]$ ls
Arbeitsfläche/  Downloads@       Musik@ Videos@
Bilder@     mcpatcher-2.2.2.jar  Projects@  VirtualBox VMs/
Dokumente@  minecraft.jar    tmp/
[tim@linux ~]$

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Sonntag, 24. April 2011, 16:15

chmod - change modus

Der Befehl chmod ändert Schreib (w) .- Lese (r),- Ausführrechte (x) für Besitzer (u), Gruppe (g),
Rest der Welt (o)und/oder alle (a).

Syntax:

Quellcode

1
chmod [ugoa][+-=][rwx] Datei


Zu dem Befehl chmod, gibt es die Parameter:

Quellcode

1
2
[ugoa][+-=][rwx] +
+ == hinzufügen


Quellcode

1
2
[ugoa][+-=][rwx] -
 - == entfernen


Quellcode

1
2
[ugoa][+-=][rwx] =
  = == gleichsetzen


Im Beispiel wird jedem der in der Gruppe user ist - Write, Read, Execute-Rechte -
für die Datei minecraft.jar hinzugefügt:

Quellcode

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[tim@linux ~]$ chmod u+rwx minecraft.jar
[tim@linux ~]$
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Sonntag, 24. April 2011, 16:23

chown - Change Owner

Mit dem Befehl chown kann man den Besitzer von Dateien festlegen.

Syntax:

Quellcode

1
chown User:Gruppe [Datei]


Im Beispiel wird der User tim aus der Gruppe users Besitzer der Datei chown.txt:

Quellcode

1
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[tim@linux ~]$ chown tim:users chown.txt
[tim@linux ~]$
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Sonntag, 24. April 2011, 16:29

mkdir - Make Directory



Der Befehl mkdir dient zum anlegen von Verzeichnissen.

Syntax:

Quellcode

1
mkdir [Verzeichnis]

oder

Quellcode

1
mkdir [Pfad zum Verzeichnis]


Im Beispiel wird das Verzeichnis newdir angelegt, welches ein Verzeichnis newsub enthält:

Quellcode

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2
3
[tim@linux ~]$ mkdir newdir
[tim@linux ~]$ mkdir /home/tim/newdir/newsub/
[tim@linux ~]$


Wobei ein:

Quellcode

1
mkdir newdir/newsub/

auch für newsub gereicht hätte.


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Sonntag, 24. April 2011, 16:33

rmdir - Remove Directory


Gesucht wird nun natürlich ein Befehl, mit dem man ein ganzes Verzeichnis löschen kann,
dies bietet der Befehl rmdir.

Syntax:

Quellcode

1
rmdir [Verzeichnis]


Im Beispiel wird das Vezeichnis dir gelöscht:

Quellcode

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[tim@linux ~]$ ls
Arbeitsfläche/  Dokumente@       minecraft.jar*  tmp/
Bilder@     Downloads@       Musik@      Videos@
dir/        mcpatcher-2.2.2.jar  Projects@   VirtualBox VMs/

[tim@linux ~]$ rmdir dir/

[tim@linux ~]$ ls
Arbeitsfläche/  Downloads@       Musik@ Videos@
Bilder@     mcpatcher-2.2.2.jar  Projects@  VirtualBox VMs/
Dokumente@  minecraft.jar*   tmp/
[tim@linux ~]$

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Sonntag, 24. April 2011, 16:49

cat - concatenate && less

Mit dem Befehl cat, kann man Datein (zum Beispiel Text-Dateien) auslesen.

Syntax:

Quellcode

1
cat [Datei]


Nennenswert ist der Parameter:

Quellcode

1
-n == nummerieren


Im Beispiel wir die Textdatei cat.txt erst ausgelesen, und anschließend zudem nummeriert:

Quellcode

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12
[tim@linux ~]$ cat cat.txt 
Dies
ist 
ein 
Text  

[tim@linux ~]$ cat -n cat.txt
1  Dies  
2  ist  
3  ein 
Text  
[tim@linux ~]$


_________________________________________________________________________________________

Mit less kann man Inhalte von Dateien Seitenweise anzeigen lassen.

Syntax:

Quellcode

1
less [Dateiname]


Im Beispiel wird die Datei cat.txt ausgelesen:

Quellcode

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6
7
8
9
[tim@linux ~]$ less cat.txt



Dies
ist
ein
Text
cat.txt lines 1-4/4 (END)


Verlassen wird mit der Taste q.

Vorteile:
Man kann den Text ganz einfach via Mausrad scrollen.
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Sonntag, 24. April 2011, 17:17

which

Mit dem Befehl which lässt sich der absolute Pafd eines Programmes im §PATH ausgeben.

Syntax:

Quellcode

1
which [Programm]


Im Beispiel wird der Pfad des Programmes Bash ausgegeben:

Quellcode

1
2
3
[tim@linux ~]$ which bash
/bin/bash
[tim@linux ~]$


NACHTRAG:

Nun da wir wissen, dass which einen Programmpfad ausgibt, kann ich noch etwas anderes beweisen:

Immer wenn ich von einem "Befehl" schreibe, meine ich eigentlich ein eigenes Programm.
Die Bash "vereint" viele dieser Programme (sie greift nur auf sie zu und führt sie aus.).

Mit den Beispielen lässt sich dir Behauptung ganz einfach beweisen:

Quellcode

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6
[tim@linux ~]$ which ls
/bin/ls
[tim@linux ~]$ which which
/usr/bin/which

[tim@linux ~]$
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Sonntag, 24. April 2011, 17:21

file



Der Befehl file bietet die Möglichkeit den Dateityp von Dateien auszugeben.

Syntax:

Quellcode

1
file [Datei]


Im Beispiel wird der Dateityp, der Datei minecraft.jar ausgegeben:

Quellcode

1
2
3
[tim@linux ~]$ file minecraft.jar
minecraft.jar: Zip archive data, at least v2.0 to extract
[tim@linux ~]$
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Sonntag, 24. April 2011, 17:28

mount && umount



Mit dem Befehl mount kann man Laufwerke einbinden.

Syntax:

Quellcode

1
mount [Laufwerk]


Im Beispiel wird das Laufwerk /dev/sda5 eingebunden:

Quellcode

1
2
[tim@linux ~]$ sudo mount /dev/sda5
[tim@linux ~]$


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Mit dem Befehl umount kann man ein eingebundenes (gemountetes) Laufwerk lösen.

Syntax:

Quellcode

1
umount [Laufwerk]


Im Beispiel wird das Laufwerk /dev/sda5 gelöst:

Quellcode

1
2
[tim@linux ~]$ sudo umount /dev/sda5
[tim@linux ~]$
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Sonntag, 24. April 2011, 19:03

df - disc free


Der Befehl df, zeigt der gemounteten Laufwerke an:

Syntax:

Quellcode

1
df


Vorhanden sind folgende Parameter:

Quellcode

1
2
-h == human
Vernünftige Größeneinheiten


Quellcode

1
2
-T
gibt zusätzlich den Dateisystemtyp aus


Im Beispiel wird ein df betätigt:

Quellcode

1
2
3
4
5
6
[tim@linux ~]$ df
Dateisystem       Size  Used Avail Use% Eingehängt auf
/dev/sda6          49G  5,0G   41G  11% /
/dev/sda1         479M   21M  434M   5% /boot
/dev/sda8         483G  248M  458G   1% /mnt/datenbunker
/dev/sde1         932G   79G  853G   9% /media/Iomega_HDD

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Sonntag, 24. April 2011, 19:12

du - disk usage


Der Befehl du gibt den belegten Speicherplatz, durch sämtliche Dateien, in einem Verzeichnis aus.

Syntax:

Quellcode

1
du


optional auch:

Quellcode

1
du [Verzeichnisname]


bzw.:

Quellcode

1
du [Pfad zum Verzeichnis]


Es sind folgende Parameter vorhanden:

Quellcode

1
2
-s == summary
Es wird lediglich der Gesamtwert und nicht jedes Unterverzeichnis mit angezeigt


Im Beispiel wird das Verzeichnis Bilder/ ausgelesen, einmal komplett, einem mit dem Parameter -s:

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
[tim@linux ~]$ du Bilder/
112KBilder/Xfce4
4,0KBilder/PicDir/PicSub
8,0KBilder/PicDir
1,4MBilder/KDE
1,5MBilder/
[tim@linux ~]$


Quellcode

1
2
3
[tim@linux ~]$ du -s Bilder/
1,5MBilder/
[tim@linux ~]$



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Sonntag, 24. April 2011, 20:07

Die Pipe |

Der Befehl du gibt den belegten Speicherplatz, durch sämtliche Dateien, in einem Verzeichnis aus.

Syntax:

Quellcode

1
du


optional auch:

Quellcode

1
du [Verzeichnisname]


bzw.:

Quellcode

1
du [Pfad zum Verzeichnis]


Es sind folgende Parameter vorhanden:

Quellcode

1
2
-s == summary
Es wird lediglich der Gesamtwert und nicht jedes Unterverzeichnis mit angezeigt


Im Beispiel wird das Verzeichnis Bilder/ ausgelesen, einmal komplett, einem mit dem Parameter -s:

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
[tim@linux ~]$ du Bilder/
112KBilder/Xfce4
4,0KBilder/PicDir/PicSub
8,0KBilder/PicDir
1,4MBilder/KDE
1,5MBilder/
[tim@linux ~]$


Quellcode

1
2
3
[tim@linux ~]$ du -s Bilder/
1,5MBilder/
[tim@linux ~]$
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Sonntag, 24. April 2011, 20:11

su - Substitute User identity

Der Befehl su startet die Bash mit einer anderen Benutzerkennung, wenn kein Benutzer eingetragen wird,
meldet man sich als root (super user) an.

Syntax:

Quellcode

1
su

optional auch

Quellcode

1
su [Benutzer]


Im Beispiel melde ich mich, mithilfe von zwei Varianten, als root an:

Quellcode

1
2
3
[tim@linux ~]$ su
Password:
[root@linux ~]#


Quellcode

1
2
3
[tim@linux ~]$ su root
Password:
[root@linux ~]#




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