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openSUSE 12.1

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berndt

Anfänger

Beiträge: 2

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1

Dienstag, 24. Januar 2012, 22:19

openSuse 12.1 64bit auf USB-Platte installieren

Hallo Zusammen,
Ich möchte auf einem HP Laptop neben dem installierten BS openSuse 12.1 64bit als Alternativ-BS betreiben. Da die eingebaute Platte verschlüsselt ist, kann mir nicht wie bisher einen Teil davon abzweigen.
Also habe ich eine USB-Platte angeschlossen und mir die aktuelle 64bit-Installations-DVD gebrannt.
Die Installation selbst funktioniert auch tadelos bis zum ersten Booten des Systems scheint alles OK zu sein.
Grub startet korrekt, Kernel (3.1.0-1.2-desktop) und initrd werden offenbar geladen, aber dann kann der Kernel die USB-Partition offenbar nicht finden:

"waiting for device /dev/sdb1 to appear" (dabei ist /dev/sdb1 nur als Platzhalter für den root-Parameter in der menu.lst anzusehen)

Ich habe daraufhin ähnliche Fehler und Lösungsvorschläge in diversen Foren gefunden und durchgespielt:

  • Festplatte bzw. Partitionen in /etc/fstab und /boot/grub/device.map über id oder uuid referenziert
  • über das rescue-System initrd neu erstellen und USB-Module einbinden (sowohl über die /etc/sysconfig/kernel als auch als Kommandozeilenparameter). Dabei habe ich es nicht geschafft, die Warnmeldung "GRUB::GrubDev2UnixDev: No partition found for /dev/sdX with Y." komplett zu verhindern.
  • diverse Pfadangaben zur root-Partition in der menu.lst ausprobiert (/dev/sdX1, /dev/disk/by-...)
  • die drei Einstellungen beliebig kombiniert
  • die Installation mehrfach mit unterschiedlichen Dateisystemen (ext4, ext2) wiederholt
  • die USB-Platte getauscht

Leider alles ohne Erfolg.
Das System bleibt in der initrc stehen und ich sehe nur die verschlüsselte Notebook-Festplatte.
Kann mir jemand helfen? Kann man vielleicht udev dazu bringen, die USB-Platte früher zu laden? Sowohl Installations- als auch Rescue-System finden die Platte ja. Nur der Kernel zum Bootzeitpunkt scheinbar nicht.
Gruß
Berndt

Noch zwei Nachträge:

1. Grub ist auf der USB-Platte in der Root-Partition installiert und wird problemlos beim Systemstart gefunden.

2. Ich habe gerade mal eine USB-Platte mit debian und einem 2.6er Kernel angeschlossen. Der Kernel bootet korrekt. (aber nicht missverstehen: ich will kein debian, sonst wäre ich nicht hier! Ist nur eine Bestätigung für meine Vermutung, dass es mit dem Kernel zusammenhängt)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »berndt« (25. Januar 2012, 11:18)

Für den Inhalt des Beitrages 38657 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: berndt

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2

Mittwoch, 25. Januar 2012, 19:00

Mit diesem Eintrag in der menu.lst auf hda habe ich 11.4 von Usb HD gestarted

Quellcode

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###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title openSUSE 11.4 HD USB
    kernel (hd1,0)/boot/vmlinuz-2.6.37.1-1.2-default root=/dev/disk/by-id/usb-Generic_External_31303034313750424E343030-0:0-part1 resume=/dev/disk/by-id/usb-Generic_External_31303034313750424E343030-0:0-part3 noapic noapm  nomce nolapic  nosmp splash=silent quiet showopts vga=0x317
    initrd (hd1,0)/boot/initrd-2.6.37.1-1.2-default


Vielleicht hilft Dir das.
Für den Inhalt des Beitrages 38676 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Kanonentux

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berndt

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3

Donnerstag, 26. Januar 2012, 15:54

Lösung

Vielen Dank, aber das war's nicht.

Es funktioniert jetzt aber trotzdem!

Die Lösung
/etc/sysconfig/kernel:

Quellcode

1
INITRD_MODULES="xhci_hcd"


in der /etc/fstab die USB-Partitionen über UUID mounten

Quellcode

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UUID=2785c49e... /                	ext2   	noatime,noacl     	1 1
UUID=ee808f65-... /home            	ext2   	acl,user_xattr    	1 2



Der Fehler war wohl, dass ich anstelle von xhdi_hcd immer ehdi_hcd in die initrd übernommen habe.

Danke für's Mit-Nachdenken!
Für den Inhalt des Beitrages 38719 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: berndt

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