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openSUSE 12.1

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OSfan

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Freitag, 25. November 2011, 11:43

openSuse 12.1, Oh je ...

Als langjähriger Suse-Nutzer (seit Suse 5.1) im professionellen Umfeld bin ich von einer neuen Suse-Version mal richtig enttäuscht und frage mich, ob ich da nicht auf eine Beta-Release gestoßen bin. Ähnliche habe ich bisslang nur bei der Einführung von KDE 4.0 (ich glaube, dass war mit suse 11.0) erlebt.
Ich habe die 12.1 jetzt auf zwei Rechnern (einmal als Upgrade von 11.4 auf einem Netbook und einmal als Neuinstallation auf einem Desktop) und es fängt schon mit dem Anmeldebildschirm an. Das 2. Zeichen des Passwords erbittet sich bei beiden Rechnern eine Gedenksekunde, die, wenn nicht eingehalten, dafür sorgt, dass dieses Zeichen nicht angenommen wird und ich das Password noch einmal eigeben darf. So etwas müsste doch beim Testen auffallen.
Ob der NFS-Mount auf den Server beim Booten funktioniert, ist eher eine Lotterie. Liegt das evtl. an der Umstellung auf systemd? Auf dem Netbook geht nach dem einloggen und der Anzeige des Dektops erst einmal mind. 2 Minuten lang nichts mehr. Das war unter 11.4 erheblich schneller. Auch hier der systemd oder liegt es an KDE4.7?
Womit wir bei KDE4.7 wären. Ich empfinde z.B kmail2 als Katastrophe. Hier funktionierte der Import einer mbox-Datei (o.k. es waren 1500 kleiner Mails drin) nicht. Es wurden nur 900 importiert, aber als Inhalt 1500 angezeigt und Kmail dann unbenutzbar langsam. Des weiteren verlor kmail den Kontakt zu einem lokalen Folder auf dem NFS-Laufwerk, als dieses einmal den Mount nicht hatte, dauerhaft und der Versuch diesen Folder mit Unterfoldern im Kmail-Maildir-Format als Zugang einzurichten, scheiterte. Ich konnte zwar die Unterfolder sehen aber nicht deren Inhalt. Der wurde angeblich synchronisiert, aber nichts geschah, außer, dass kmail wieder entsetzlich langsam wurde.
Eine solche Software kann ich meinen Kollegen hier echt nicht zumuten. Die würden mich steinigen.
Das alles ist meines Erachtens bestenfalls Beta-Status und das openSuse- und KDE-Team, dessen Arbeit ich bislang immer sehr geschätzt habe, tuen sich da keinen Gefallen. Ich habe das Gefühl, dass hier die Gewichtung auf neueste Gimmiks statt Qualität liegt.
Ich werde wohl erst eimal wieder zurück auf 11.4 und auf die nächste Ausgabe hoffen. ;( Ansonsten bliebe mir ja nur der Wechsel der Distri und des Desktops.
Sorry, das musste nach dem Frust der letzten Tage mal raus.
Für den Inhalt des Beitrages 36040 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: OSfan

muck

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Freitag, 25. November 2011, 12:17

Zitat

Ob der NFS-Mount auf den Server beim Booten funktioniert, ist eher eine Lotterie.

Das ist durch systemd derzeit tatsächlich noch etwas zickig.
Kmail ist gut, hat aber durch alle Versionen hindurch immer wieder Macken gehabt. Thunderbird ist da für meine Begriffe besser zu handhaben -

Die 12.1 läuft bei mir bis auf das NFS-Problem perfekt! (allerdings erst nach der 2. Installation. Die erste ging in die Hose).
Und ich würde auch sagen, dass die 12.1 recht "ausgereift" sein muss, denn in den NGs und diversen Foren ist es ungewöhnlich still. Was man so liest sind die seit eh und jeh problematisch gebliebenen Dinge wie Grafik, Sound, ....
Alles in allem ist die 12.1 wohl ein gut gelungener Wurf. Ich hab noch nie so wenig Hand anlegen müssen - und ich benutze Suse seit der 8.0 -

Gruss
Michael
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Für den Inhalt des Beitrages 36041 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: muck

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OSfan

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Freitag, 25. November 2011, 12:39

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Zitat

Ob der NFS-Mount auf den Server beim Booten funktioniert, ist eher eine Lotterie.

Das ist durch systemd derzeit tatsächlich noch etwas zickig.
Kmail ist gut, hat aber durch alle Versionen hindurch immer wieder Macken gehabt. Thunderbird ist da für meine Begriffe besser zu handhaben -

Die 12.1 läuft bei mir bis auf das NFS-Problem perfekt! (allerdings erst nach der 2. Installation. Die erste ging in die Hose).
Und ich würde auch sagen, dass die 12.1 recht "ausgereift" sein muss, denn in den NGs und diversen Foren ist es ungewöhnlich still. Was man so liest sind die seit eh und jeh problematisch gebliebenen Dinge wie Grafik, Sound, ....
Alles in allem ist die 12.1 wohl ein gut gelungener Wurf. Ich hab noch nie so wenig Hand anlegen müssen - und ich benutze Suse seit der 8.0 -

Gruss
Michael


Na ja, die NFS-Geschichte ist schon eine grundlegende Sache. Ich kann hier nicht von meinen Usern erwarten, dass sie "Nachmounten" und dieser kleine Anmeldebug ist einfach nur nervig.
Die größeren Probleme sehe ich auch eigentlich bei KDE.
Bei Kmail habe ich drei Dinge ausprobiert, die mit lokalen Folden zu tun hatten (importiern, als lokale Folder einrichten und behalten, als Zugang auf Kmail-Maildir einrichten) und alle drei haben nicht oder nicht zuverlässig funktioniert. Ein solches Programm würde ich nicht als gut bezeichnen sonder buggy. Dazu noch den Zwangs-akonadi.
Dann noch die Gedenkminuten auf dem Netbook ....
Vllt. sollte ich es mal mit Gnome probieren. Ich hatte als Alternative zu kmail schon an evolution gedacht. Wenn man das unter KDE aufruft gibt es aber Probleme mit der Passwordeingabe für den IMAP-Account.
Für den Inhalt des Beitrages 36044 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: OSfan

chrissi8555

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Freitag, 25. November 2011, 22:07

Ich muss sagen KMail mit seiner neuen Version hat mich unwahrscheinlich enttäuscht.
So viele E-Mails wie ich damit entsorgt habe kann man schon nicht mehr zählen. Ich bin jetzt auf Thunderbrd umgestiegen. (Mit großen Verlusten aber naja)
Ich hoffe die bekommen das wieder in den Griff bei KDE.
Signatur von »chrissi8555«
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OSfan

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Samstag, 26. November 2011, 12:58

Zum Glück hatte ich meine Mails vorher gesichert, sonst wäre auch einiges weg. So etwas darf man einfach nicht als fertige Software ausliefern. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass kmail2 wirklich ordentlich getestet wurde.

Der nächste Bock kommt mit dem Networkmanager, der nun zum Einrichten einer WLAN-Verbindung das root-Password haben möchte. Soll ich jetzt jedem, dem ich mein Netbook borge und dem ich einen Account darauf einrichte, das root-Password geben, damit er sich unterwegs an WLANs anmelden kann?
Unglaublich!
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Schlingel1024

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Samstag, 26. November 2011, 13:22

Ich bin längerer Ubuntu-Nutzer gewesen und dann wegen dem, meiner Meinung nach, misslungenen Unity zu OpenSUSE gekommen. 11.4 lief zufriedenstellend gut. Leider hab Ich aus persönlicher Übermotivation mir dann gleich SUSE 12.1 installiert. Ich dachte es wird alles ganz easy laufen, jedoch erkennt das meine WLAN-Karte fehlerhaft. Der Drucker wird nicht erkannt und alles ruckelt und läuft instabil. Banshee öffnet sich einfach nicht...
Nach mehreren Stunden Frust und Ärger hab Ich jetzt beschlossen wieder auf 11.4 zu wechseln. In der Hoffnung, dass 12.1 irgendwann wieder mal ordentlich läuft ...

Mal sehen was die Zukunft bringt.


Grüße,
Schlingel1024 :)
Für den Inhalt des Beitrages 36133 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Schlingel1024

OSfan

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Montag, 28. November 2011, 11:05

So, nachdem heute das schnelle Einrichten eines Toshiba-Netzwerkdruckers mittels Yast nicht funktionierte, weil angeblich keine passenden Treiber gefunden werden konnten (was bislang nie ein Problem war), ist jetzt Schluss. Ich habe auch keine Lust, da irgendetwas nachzufrickeln und gehe zurück auf 11.4 und bei den übrigen Rechnern bleibe ich erst einmal dabei.
Bislang hat es bei 12.1 in jeder Ecke, in die ich geschaut habe, Probleme gegeben. Diese Version als fertige Release auf die Nutzer loszulassen ist mMn eine Frechheit und ein großer Schritt rückwärts.
Für den Inhalt des Beitrages 36285 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: OSfan

pschulze59

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Montag, 28. November 2011, 12:13

Ich habe 12.1 auf 4 verschiedenen Systemen versucht von 11.2 bis 11.4 zu update. Im Prinzip lief es nur einmal wirklich als Update durch und zwar auf einem 3 Jahre alten Laptop mit 11.3. Bei allen anderen Updates gab es die unterschiedlichsten Probleme (und da meine ich das besch... KMail-Problem nicht - weil das läuft als Update sowieso nicht).
Unter dem Strich laufen jetzt alle Systeme und auch die Mails konte ich dank separater home-Partition und manuellem Import verlustfrei importieren/konvertieren - aber eben durch einen unnütz großen Aufwand.
NFS-Mount und SMB/CIFS-Mount habe ich noch nicht ausprobiert - bin richtig überrascht, dass es damit Probleme geben soll. Dann muss ich das Update in meiner Büro-Umgebung erst mal zurückstellen, oder warten bis es eine verlässliche Lösung gibt.
Wahrscheinlich ist das auch die Antwort auf die Frage, warum es so wenig Problemdiskussionen in den NGs gibt - weil viele Installationen als reine Solo-Desktop-Installation laufen. Und bezüglich der Hardwareerkennung, insbesondere auch Grafik für X-Server, ist 12.1 besser als 11.4 und macht da weniger Zicken.

Noch was: Das mit den fehlenden Druckerunterstützung, löste sich bei mir stets von selbst, habe aber keine richtige Regel festgestellt, aber irgendwann, entweder nach Updates oder nach Zugriff auf eine externe PPD (meine Drucker von Brother und von OKI brauchen da immer extra-Treiber) habe ich dann plötzlich auch Treiber für alle anderen Drucker in der Liste gefunden.

Die Krönung war der Updateversuch einer Workstation, bei der prinzipiell - auch später nach zweifacher Neuinstallation - einfach KMail2 keinen Akonadiserver zum laufen brachte. Prinzipiell war die Registrierung am D-Bus angemckert worden. Erst als ich die home-Partition (nach vorhergehender Datensicherung) auch formatieren ließ, lief auch KMail2 und fand nun endlich einen laufenden Akonadi-Server vor.

Unklar ist mir auch, warum der altbekannte Bug (oder ist es ein feature?) nicht beseitigt wurde, wonach die X-Session bei Zugriff via VNC nach der Anmeldung am entfernten PC abkackt. Aber da fiel mir wieder der Trick mit dem Auskommentieren des IP6-Verweises auf localhost in der /etc/hosts ein.

Unter dem Strich bin ich immer erst glücklich, wenn mein Linux rund läuft. Das klappte mit 11.4 nicht auf Anhieb, mit 11.3 nicht, mit 11.2 nicht, mit 11.1 nicht.... mit 5.1 (1997/98) auch schon nicht - warum sollte es mit 12.1 anders sein?
Für den Inhalt des Beitrages 36287 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: pschulze59

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OSfan

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Montag, 28. November 2011, 16:25

Also, die vorangegangenen Versionen 11.1 - 11.4 empfand ich bei Upgrades als relativ Problemlos und war immer begeistert. 11.0 mit KDE 4.0 war zumindest bzgl. KDE eine Katastrophe, aber da konnte man ja noch bei der 3er-Version bleiben.
Ich will ja auch nicht meckern, wenn hier und da noch ein kleiner Bug ist. Bei meinen bisherigen Tests bin ich aber bei fast allen Dingen, die ich aufgerufen habe, auf irgendwelchen Mist gestoßen. Ich hatte eigentlich gehofft einen meiner neueren Rechner mit Intel i5 2500k und USB 3.0 könnten von neueren Treibern profitieren. Da ist mein Vertrauen aber erst einmal hin und ich werde auf keinem weiteren Rechner ein Upgrade machen. Vllt. wird ja 12.2 besser. :)
Für den Inhalt des Beitrages 36294 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: OSfan

OSfan

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Donnerstag, 8. Dezember 2011, 09:23

So, ich habe doch nochmal eine Fehlersuch veranstaltet. Beim Netbook ist es wohl der dösige Akonadi, der es ausbremst. Nachdem ich ihn inkl. kmail und pim deinstalliert habe ist die Anmeldezeit erträglich. Bei kmail2 sehe ich kein Land und bin auf Thunderbird umgestiegen. Die NFS-mounts sind immer noch eher zufällig.
Für den Inhalt des Beitrages 36702 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: OSfan

ichbinkeindau

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Donnerstag, 8. Dezember 2011, 21:26

openSusi 12.1 ist ne Beta

Kurz zu meiner Vita:
Ich bin der Susi seit der Sechser immer treu geblieben und denke nun, es wird Zeit zu etwas anderem zu wechseln. Ich habe keinen Bock, mich tagelang auf die Gegebenheiten, die sich die Nerds wieder haben einfallen lassen, einstellen zu müssen. Punkt.

Von einem Betriebssystem erwarte ich: Disk rein, Installroutine und PENG - funzt.
So geschehen mit der Susi 11.2 auf einem älteren Laptop. Funzt einfach.
11.4 Probs und von 12.1 reden wir mal besser nicht.

Auf einem alten Desktop-Rechner 12.1 installiert (11.4 war wegen er Radeon-Karte ums verrecken nicht in den Grafik-Modus zu bekommen). Mit einigen Startproblemen klappte es dann doch noch (wenn man Susi sagt, das während der Install kein Internet funktioniert). Dann kurze Tests beim Einrichten auf persönlichen Geschmack: Zweimal Systemstillstand (einmal weil ich das Hintergrundbild ändern wollte und ein anderes mal wo ich noch nicht einmal genau weiss, warum sich 12.1 aufhängt).

Ach - ich lasse es. Hat keinen Sinn.
System bleibt 11.2. Das funktioniert wenigstens. Der Gedanke, zu Windows zu wechseln liegt sehr nahe. Vor allem, weil auch der Support für alte Susi-Versionen nicht mehr gewährleistet ist.

Liebe Nerds an der Linux-Kiste: Geht mal raus an die frische Luft und versucht mal herauszufinden, was die User wirklich wollen. So, wie jetzt, habt ihr keine Chance. Vielleicht treffen wir uns wieder bei Version 14.5. So aber nicht. 12.1 ist bestenfalls Beta. War schon bei 6.0 so, bei 7.0, bei 8.0, bei 10.0, bei 11.0 und die 12.1 ist de facto 12.0.

Ohne Gruss
Ohne Lobeshymnen
Für den Inhalt des Beitrages 36741 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: ichbinkeindau

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Donnerstag, 8. Dezember 2011, 22:15

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System bleibt 11.2. Das funktioniert wenigstens. Der Gedanke, zu Windows zu wechseln liegt sehr nahe. Vor allem, weil auch der Support für alte Susi-Versionen nicht mehr gewährleistet ist.



Ich als eigentlich eingefleischter Linux fan bin seit nem halben Jahr aufm Arbeitsplatzrechner zu Win 7 gewechselt.
Dort trägt die Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Novell Früchte:
Kein einziger Absturz seit dem es läuft
Dateivorschauen, was ein Killerargument von Linux war, funktionieren mit Win 7 bestens.
Outlook wird in der Funktionalität und Stabilität für Kontact umd Kmail unerreichbar bleiben, mehr noch: es ist und bleibt Müll.
Seit KDE4 Entwicklerzeiten hat mir noch niemand schlüssig erklären können, was der Mist mit akonadi, Nepomuk etc. überhaupt soll ausser Arbeitsspeicher zu verbrauchen oder Prozesslast bis zum Absturz oder der Unbedienbarkeit des Rechners.

Ich habe noch nie hunderte Anwendungen zur Kommunikation gehabt die auf eine datenbank zugreifen und es werden auch in Zukunft nicht mehr Kommunikationsanwendungen auf meinem Rechner um diesen Müll sinnvoll nutzen zu können.

KDE kann ich nur einen einzigen vernünftigen Tipp geben:
Die Knete die ihr durch Spenden einnehmt ist besser angelegt, wenn ihr jeden einzenen Plasma, Nepomuk, Akonadi, Aktivitätenentwickler vor die Tür setzt und von dem Geld Entwickler bezahlt die was von ihrem Handwerk verstehen.

Einen Arbeitskollegen habe ich monatelang genervt, doch endlich mal Suse zu installieren.

Er hat es gemacht; und zwar auf einem Notebook mit 512MB Arbeitsspeicher, wo Windows XP einwandfrei läuft.
Was war das Ende vom Lied? Sobald er mehr als eine Anwendung startet, hängt sich das System auf.

Was soll ich ihm empfehlen? Eine Linux Distri nur im Textmodus zu betreiben?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thomas23« (8. Dezember 2011, 22:20)

Für den Inhalt des Beitrages 36749 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: thomas23

ichbinkeindau

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Freitag, 9. Dezember 2011, 09:01

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Seit KDE4 Entwicklerzeiten hat mir noch niemand schlüssig erklären können, was der Mist mit akonadi, Nepomuk etc. überhaupt soll ausser Arbeitsspeicher zu verbrauchen oder Prozesslast bis zum Absturz oder der Unbedienbarkeit des Rechners.

Ich habe noch nie hunderte Anwendungen zur Kommunikation gehabt die auf eine datenbank zugreifen und es werden auch in Zukunft nicht mehr Kommunikationsanwendungen auf meinem Rechner um diesen Müll sinnvoll nutzen zu können.

KDE kann ich nur einen einzigen vernünftigen Tipp geben:
Die Knete die ihr durch Spenden einnehmt ist besser angelegt, wenn ihr jeden einzenen Plasma, Nepomuk, Akonadi, Aktivitätenentwickler vor die Tür setzt und von dem Geld Entwickler bezahlt die was von ihrem Handwerk verstehen.

Einen Arbeitskollegen habe ich monatelang genervt, doch endlich mal Suse zu installieren.

Er hat es gemacht; und zwar auf einem Notebook mit 512MB Arbeitsspeicher, wo Windows XP einwandfrei läuft.
Was war das Ende vom Lied? Sobald er mehr als eine Anwendung startet, hängt sich das System auf.

Was soll ich ihm empfehlen? Eine Linux Distri nur im Textmodus zu betreiben?
*Lach* Textmodus - Welcome to Suse 6.0

Mit der 12-er Version macht die Linux-Fraktion deutlich einen Schritt zurück zur Frickelsoftware. Warum man unbedingt die neuesten Sachen integrieren muss, ist mir auch ein Rätsel. Sorry, ich war gestern Abend ziemlich angesäuert - aber so etwas habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Das man sich mit workarounds beschäftigen muss, sollte eigentlich nicht mehr zeitgemäss sein (wenn man sich den Anstrich eines modernen Betriebssystems geben will).

Was fehlt ist eindeutig ein Qualitätsmanagement. Auf die Eitelkeiten der Nerds sollte keine Rücksicht genommen werden. Selbst ein einfacher User sollte heute in der Lage sein, Linux zu installieren. Aber ohne Konsole, "geheime Tricks" und eine bestehende Internetverbindung ist das derzeit nicht möglich. Die positiven Artikel speziell über die 12.1 kann ich daher nicht nachvollziehen.

Was ich vergessen habe, sind die "tollen" Popup-Meldungen (reine Interna) des Systems. Was soll das? Abstellen? Geht nicht! Grafik? Nur mit gut Glück möglich - ich habs ja aufgegeben. Und ich muss meine Befürwortung zu 11.2 etwas revidieren, weil der Blauzahn dort zicken macht. Also doch die 11.4. Auf dem Lappi bleibt aber die 11.2. Nur gut dass für Systemupgrade ein eigener Rechner zur Verfügung steht und ich (noch) nicht produktiv damit arbeiten muss.

Noch etwas: Ich habe dieses Forum auch nur durch Zufall gefunden. Wenn ein einfacher Anwender Probleme hat und nicht weiss, woran es liegt, wonach soll er suchen? Allein schon die Sache mit der Grafik...

So, habe mich beruhigt, sauge die ISO 11.4 und dann - auf ein Neues.

Don't worry - be happy ;-)
Für den Inhalt des Beitrages 36764 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: ichbinkeindau

flokiste

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Freitag, 9. Dezember 2011, 10:16

Ich weiß nicht was ihr alle habt bei mir lauft 12.1 wie die sau!
Bei der Installation keine probleme und sonst lauft auch alles runt!
Und alles ohne frickeln also muß ich sagen echt super System!
Mein Laptop ist ein asus x70ab und lauft alles out of the box!
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ichbinkeindau

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Freitag, 9. Dezember 2011, 12:54

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Ich weiß nicht was ihr alle habt bei mir lauft 12.1 wie die sau!
Bei der Installation keine probleme und sonst lauft auch alles runt!
Und alles ohne frickeln also muß ich sagen echt super System!
Mein Laptop ist ein asus x70ab und lauft alles out of the box!

Ich will mich nicht streiten. Kann sein, dass bei Dir alles läuft.

Weil mit der Radeon kein vernünftiges Arbeiten möglich ist, eine alte NVidia Quadro FX 1500 eingesteckt. Soweit so gut. Bisserl am Desktop eingestellt, da was eingerichtet.
Ergebnis: weniger Fehler... OhOh.
Ich wollte schon Abbitte leisten...

Dann kam das:
Einrichtung Arbeitsflächen: Diese sollen unterschiedlich behandelt werden (ist für mich eben wichtig, dass auf einem Desk ne Textverarbeitung ist und in einem anderen Desk zB VirtualBox läuft). Was passiert? Alle Änderungen am Desk gibt es nicht mehr, auf allen Desks den Standard-Giftgrünen-Bildschirm den man dann komplett neu einzurichten hat.
Aaaaber: Die alte Desktopeinstellung - mit allen Hintergrundprogrammen - läuft munter weiter. Umschalten auf einheitliche Behandlung aller Desks und schwupps, alles wieder da.
Mir kann jetzt keiner erzählen, dass das nicht getestet worden ist.
Zumindest in der 11.2'er blieb der erste Desk, so wie eingerichtet und alle weiteren konnte/musste man individuell einrichten.

Und manchmal - nicht reproduzierbar - macht 12.1 Pause, denkt sich, ich starte nochmal neu und beginne am Anmeldebildschirm, wo man sich dann neu anzumelden hat. Peinlich, wenn der Abschnitt des Textes, den man geschrieben hat, nicht gesichert wurde - den Text gibts nämlich nicht mehr.

Ich geh mal weiter spielen mit der 12.1 (das ISO saugen dauert heute etwas)...
Für den Inhalt des Beitrages 36771 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: ichbinkeindau

flokiste

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Freitag, 9. Dezember 2011, 14:52

ich will mich auch nicht streiten aber es ist wirklich so das was ich brauch lauft! meine grafikgarte ist eine hd 4570 erst hatte ich natürlich den radeon treiber drauf der lief und da ich naturlich das ein oder andere spile auch spiele zb. urban terror habich über den Skript makerpm-ati-11.11.sh die ati treiber installiert und das
hat auch nach den zweiten versuch geklappt! naja wie gesagt so weit kein probleme
Für den Inhalt des Beitrages 36773 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: flokiste

ichbinkeindau

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Freitag, 9. Dezember 2011, 15:23

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ich will mich auch nicht streiten aber es ist wirklich so das was ich brauch lauft! meine grafikgarte ist eine hd 4570 erst hatte ich natürlich den radeon treiber drauf der lief und da ich naturlich das ein oder andere spile auch spiele zb. urban terror habich über den Skript makerpm-ati-11.11.sh die ati treiber installiert und das
hat auch nach den zweiten versuch geklappt! naja wie gesagt so weit kein probleme

Siehst Du, dass ist der Unterschied. Ich muss mit Linux produktiv arbeiten können. Und das ist mit der 12-er eben nicht möglich. Ein Bug reporten ist auch sehr umständlich geworden. Aber allein die ungeprüften Meldungen in der Liste geben zu denken...

Das Ding mit dem Anmeldebildschirm: Sobald man etwas am Desktop verstellt - oder ein paarmal versucht, das die verschiedenen Desks unterschiedlich behandelt werden sollen. Soweit reproduziert. Also im Prinzip nichts gravierendes gemacht, was solch ein System durcheinander bringen sollte.


Aus unerfindlichen Gründen heute kein update möglich, da jede grössere Datei mit einem Checksum-Fehler endet. Spasseshalber werde ich mal nen NVidia-Treiber draufschmeissen. Mal sehen, was dann passiert - eigentlich nicht nötig, für meine Belange... aber ich will heute spielen und bin sehr leidensfähig eingestellt :-))
Für den Inhalt des Beitrages 36777 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: ichbinkeindau

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flokiste

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Freitag, 9. Dezember 2011, 18:10

So gesehen hast du natürlich recht ein bug sollte man schon schnell und ohne probleme senden können
naja vieleicht ist ja dann 12.2 was für dich und viel spaß noch beim rum spielen!!!
lg flo
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D_Dau

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Freitag, 9. Dezember 2011, 19:19

Mal ein kleines Gedankenspiel:

Stellt euch einmal ein Windows vor welches von der Hardware und Softwareindustrie genauso unterstützt wird wie Linux ?(
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Freitag, 9. Dezember 2011, 20:57

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Mal ein kleines Gedankenspiel:

Stellt euch einmal ein Windows vor welches von der Hardware und Softwareindustrie genauso unterstützt wird wie Linux ?(

Och nö. Nicht das. Heute mal ne alte XP aus der Lade geholt, druffgeknallt, I-Net eingerichtet, Grafikartentreiber aufgespielt - läuft. (Fast) alles mit Mausklicks. Ich brauche ja jetzt nicht zu erklären, wie es unter Linux läuft (Unbuntu scheint ne Ausnahme zu sein). Deswegen sollte man ja auch auf Hardware setzen, die ein Windows-Freak im Leben nicht mehr anpacken würde ;-)

11.4 wird gerade eingerichtet, weil meine Leidensfähigkeit Grenzen hatte und irgendwann soll das System ja produktiv gehen.
Ich muss aber zugeben, dass die 12-er auf anderen PCs (Mehrzahl!) ein anderes Verhalten an den Tag legte (und das ist nicht unbedingt positiv gemeint). OK, teils ist das vom KDE-Team versaubeutelt... Der unmotivierte Rückkehr zum Anmeldebildschirm aber konnte reproduziert werden. Und damit ist die 12-er de facto nicht stabil (will heissen - KDE und der Systemunterbau kommen sich gewaltig in die Quere).

Und noch etwas: Während ich bei der 12-er massig Checksum-Fehler einsammeln konnte, geht die 11.4 in einem Rutsch durch (und das wirft Fragen auf, die ich leider nicht beantworten kann). Natürlich habe ich die 12-er installiert, bis es ohne Fehler durchging...

Und damit bestätigt sich wieder:
Traue keiner Nuller-Version - auch wenn sie Eins oder Zwei heisst :-)
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