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1

Mittwoch, 21. Juli 2010, 20:21

Updaten ja oder nein?

Möchte auf diese Weise die andernorts geführte Diskussion über Sinn und Unsinn von Updates etwas versachlichen und zusammenfassen:

Ein Update einer Software bringt in der Regel nie ein wirklich sichtbares neues Gefühl etwas neues vor sich zu haben was sich von der bereits installierten Version signifikant unterscheidet. Heisst auf deutsch: man kann es sich sparen, wenn man nicht durch Infos über Linux Zeitschriften oder dem Web die Nachricht bekommen hat, mit diesem Update ist die Software aber sowas von runderneuert worden dass sich ein Update mehr als lohnt.

An Updates eines bestehenden und funktionierenden Betriebssystem interessieren uns deshalb nur die offiziellen im Update Repo angebotenen Pakete und niemals alles in Yast blau eingefärbte.

Was den Distributionswechsel von einer Version zu einer neueren betrifft, sei noch einmal mein Standpunkt wiederholt, der da heisst: Never touch a running System.

Für alle deutschen User unter uns: Es besteht zum größten Teil nicht der geringste Grund sich eine neue Distri zu installieren wenn mein System rund läuft.

Die allermeisten Probleme mit Linux resultieren nämlich aus dieser Vorgehensweise.
Suse oder Linuxneulinge sollten also nur wechseln, wenn sie bereits Erfahrung mit ihrem Betriebssystem gesammelt haben oder aber die Probleme die sich evtl. ergeben könnten bereits recherchiert haben und Lösungsansätze dafür vorhanden sind.

Versuch einer Begründung weshalb immer geupdated werden will wenns möglich ist:

Die meisten denken vermutlich, Updates wären eierlegende Wollmilchmausreparaturen, die alles reparieren könnten anstatt erstmal das eigene installierte System ans laufen zu bringen.

Bei dieser Vorgehensweise trifft aber der Grundsatz: Never touch a running System> nicht mehr zu, weil manche erstmal nie dahin kommen.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »robbie« (21. Juli 2010, 20:40)

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Detlev

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2

Mittwoch, 21. Juli 2010, 21:53

Ich bin zwar neu hier. Sehe das aber trotzdem etwas anders. Nur als Beispiel (Nach zu lesen hier auf dem Portal) Wine 1.2 frei gegeben. 23000 änderungen davon allein 3000 Fehler. Und das ist nur ein Teilprogramm. Ich hoffe wenn Suse eine Runderneuerung macht. Das es sich durch alle Bereiche zieht. Und im wesentlichen überall verbesserungen durch führt.Wenn fehler in der Alten gefunden wurden. Gab es eine Notiz im Suse Bildzentrum. Wurde aber nicht wirklich behoben. Bei so einer Rund erneuerung hoffe ich das die Notizen jetzt nicht mehr nötig sind, weil eingearbeitet. Neue Version, wir fangen mit einem neuen Notizzettel an.

MfG

Detlev
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3

Mittwoch, 21. Juli 2010, 22:06

HI Detlev,

in diesem Fall ist es doch ganz einfach:

Funktioniert bei Dir WINE, dann Finger weg vom Update. Was für einen Grund hättest Du denn dann noch? Weils 23000 Verbesserungen gibt?

Wenn Du allerdings mit dem vorhandenen WINE eine bestimmte Windows Software nicht oder nur mit Schwierigkeiten zum laufen bekommst, kannst Du mit diesem Update die berechtigte Hoffnung haben, dass es nach einem Update dann besser funktioniert.

Und diese Herangehensweise gilt für jede Software.

Für was brauch ich alle drei Tage ein Alsa Update wenn bei mir doch der Sound funktioniert?

Was brauch ich alle 5 Tage einen neuen VLC oder Mplayer wenn meiner doch alles abspielt und sich keinerlei Schwierigkeiten zeigen?

Um die richtige und vernünftige Sichtweise geht es bei den Updates, und die versuche ich zu vermitteln
Für den Inhalt des Beitrages 21120 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: robbie

Detlev

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4

Mittwoch, 21. Juli 2010, 22:31

Hi Robbie, vom Ansatz her schon. Ein Betriebssystem hat nur die Aufgabe, alle Angeschlossenen Geräte ans laufen zu bringen. Wenn es diese Aufgabe erfüllt Wunderbar. Hände weg von allem was wieder nicht gehen könnte.
Aber ich sehe Suse nicht nur als Betriebssystem, sondern als gesammtpaket mit aller Software die es dafür zu bekommen gibt. Und ich kenne auch Computer, die nur eine Aufgabe haben (Kassenpc). Aber von meinem Laptop, erwarte ich mehr als nur eine Aufgabe zu Lösen.
Ich weiß auch heute noch nicht, welches Programm ich morgen installieren werde. Heute suche ich zum Beispiel nach Online-Banking. Es wäre doch schade, wenn ich ein Programm installiere und es läuft nicht, weil Fehler die längst bekannt und behoben sind nicht läuft. Solange ich nur eine Aufgabe habe und die einwandfrei läuft, gebe ich dir Recht. Aber wie gesagt, ich erwarte mehr. Kwrite hätte als Textverarbeitung schon funktioniert, man kann den Text sogar Ausdrucken. Aber ich bin froh das es Openoffice gibt. Und das Suse und das Office so toll miteinander arbeiten.
Für den Inhalt des Beitrages 21121 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Detlev

5

Mittwoch, 21. Juli 2010, 22:38

Zum Banking: moneyplex

Läuft bei mir seit Jahren problemlos

Allerdings mache ich Überweisungen grundsätzlich über das Webportal meiner Bank, weil ich bei jeder Überweisung in Sekunden eine TAN auf mein Handy geschickt bekomme.

Zu Office gibt es wirklich zahlreiche Alternativen wie koffice oder IBM Simphony oder Abiworld.

Zugegeben ist OpenOffice die kompletteste Suite unter Linux die auch bei mir läuft.

Aber ist OpenOffice nicht das klassische Beispiel? Seit Sun von Oracel übernommen wurde, hat sich Design des startcenters zum Schlechten verändert und die Icons für Dokumente und Anwendungen kannst doch nur in die Tonne treten.

Für mich war es zumindest mühsam, mir im Netz passende Icons zu suchen und den ganzen Icon Klumpatsch wieder rückgängig zu machen.


edit: was die Komplexität eines Betriebssystems betrifft:

Seien wir doch mal ehrlich und nehmen mein ganz persönliches Beispiel:

Was läuft bei mir auf dem PC jeden Tag?

Das ist die PIM Kontact
Der Browser Opera und wenn ich Youtube videos downloade kommt Firefox hinzu
OpenOffice natürlich, das aber nicht täglich
Ein dateimanager
2x die Woche hole ich die Kontoauszüge mit Moneyplex
Amarok selbstverständlich
Das Programm: tvbrowser als offline Fernsehzeitung
Der smplayer für alles an Multimedia
gwenview für alles was nach Bild riecht
Digikam mal wenn ich am Rhein war und zwischendurch Enten füttern war und meine Kamera dabei hatte und die auch benutzt habe.

Dann hört es aber schon auf.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »robbie« (22. Juli 2010, 20:22)

Für den Inhalt des Beitrages 21122 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: robbie

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Detlev

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6

Donnerstag, 22. Juli 2010, 00:23

Also ich als Win umsteiger. Bin ja erst auf der suche, was und welches Program für mich das richtige ist. Zu Moneyplex, hab ich gestern gefunden, ist aber in der Grundversion auf ein Konto beschränkt. Programme wie Firefox und Openoffice, machen den umstieg leichter, weil ich sie schon vorher kannte. Es gibt ja win fassungen. Früher oder Später werde auch ich meine Sammlung der Programme vollständig haben. Aber vorerst bin ich offen für neue Erfahrungen. Mit Suse betrete ich eine neue Welt der Bits und Bytes.
Für den Inhalt des Beitrages 21123 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Detlev

7

Donnerstag, 22. Juli 2010, 01:14

Nunja zugegeben, aber grade das Beispiel Moneyplex ist doch sehr schön beispielhaft.

Man kann sich die Vollversion für kleines Geld kaufen.

Andererseits habe ich noch keine Finanzsoftware bei Windows gesehen die das Betriebssystem Windows für lau mitbringt.

Lädtst Du Dir nicht schwarz irgendwo was runter, hast Du dort für jede Software zu bezahlen.

Geradezu hanebüchen wird es bei der ganzen Sicherheitssoftware die Du bei Windows benötigst weil es eben "absichtlich" mit solchen Löchern versehen wird, dass man einiges an Geld investieren muss um mit so einem Rechner mal online gehen zu können.

Marktwirtschaft lässt grüßen und Microsoft tut einiges dafür, dass auch andere Unternehmen an ihrem Betriebssystem verdienen können.

Das trägt ungemein zur Verbreitung dieses Betriebssystems bei; es ist ja auf nahezu jeden neuen Rechner vorinstalliert.
Für den Inhalt des Beitrages 21124 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: robbie

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8

Mittwoch, 4. August 2010, 22:21

Wenn es zwei Kategorien von Updates gäbe, dann könnte man wirklich auf eine Art verzichten, aber leider heißen alle nur "Update".
Also ich meine damit
a) Sicherheitsupdates
b) Programm-/feature-updates
So würde ich immer "Sicherheitsupdates" machen, aber Programmupdates nur auf als stable gekennzeichnete Versionen machen.
Leider wird aber eben darin nicht unterschieden und so ist der sicherheitsbewusste User genauso verflucht, Updates zu machen, wie der neugierige freak, der immer die neueste Version eines Programms haben will.
Für den Inhalt des Beitrages 21936 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: pschulze59

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9

Freitag, 6. August 2010, 23:15

So würde ich immer "Sicherheitsupdates" machen, aber Programmupdates nur auf als stable gekennzeichnete Versionen machen.
Leider wird aber eben darin nicht unterschieden und so ist der sicherheitsbewusste User genauso verflucht, Updates zu machen, wie der neugierige freak, der immer die neueste Version eines Programms haben will.


Doch doch, Sicherheitsupdates und banale Updates sind schon getrennt.

Machst Du explizit mit Yast ein Online Update, bekommst nur Patches eingespielt.
Für den Inhalt des Beitrages 22080 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: robbie

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Sonntag, 8. August 2010, 18:38

Was brauch ich alle 5 Tage einen neuen VLC oder Mplayer wenn meiner doch alles abspielt und sich keinerlei Schwierigkeiten zeigen?

Um die richtige und vernünftige Sichtweise geht es bei den Updates, und die versuche ich zu vermitteln
Genau aus diesem Grund surfen heute noch Leute mit dem Internet Explorer 6. Und man muss alles mögliche Erfinden um kompatibel zu bleiben (von extra CSS über Browserweichen, etc).

Der Entwickler einer Software stellt nicht aus Spass neue Versionen bereit. Diese haben Verbesserungen, Anpassungen an neue Backends, neue Standards die eingehalten werden etc - und DARUM sollte man sich auch um diese Updates kümmern. Ausserdem hat der VLC Player etliche Sicherheitslücken da würde ich mich über jedes Update freuen.

Das hat nichts mit Versionsgeilheit zu tun, sondern macht das Arbeiten für die Entwickler (wie auch das schreiben von Sicherheitpatchs einfacher). Microsoft schreibt zurzeit Sicherheitsupdates für IE6, IE7 und IE8 und entwickelt dabei noch IE9 - das kann ja nicht gut funktionieren. (Als einfaches Beispiel).
Für den Inhalt des Beitrages 22172 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Gast

11

Sonntag, 8. August 2010, 18:45

Ich denke es dürfte aus meinen Erläuterungen klar hervorgehen, dass ich selbsverständlich zu Sicherheitsupdates geraten habe.

Ich persönlich gehe mit einem Browser ins Internet und mit sonst nichts. Ich muss nicht mit einem Musik oder Videoplayer ins Internet gehen.

Und wenn ich das Teil nur lokal nutze hat es auch keine Sicherheitslücke.

Und habe ich Programme die sich mit dem Internet verbinden, werden deren vermeintliche Sicherheitslücken durch entsprechende Sicherheitsupdates behoben.

Gerade bei Kontact kannst Du sehr schön verfolgen wie von Version zu Version irgendwas nicht mehr funktioniert. Siehe entsprechende Mailinglisten.
Für den Inhalt des Beitrages 22173 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: robbie

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Sonntag, 8. August 2010, 19:25

Genau das meine ich ja. die "ich bleibe bei meiner Version weil alles so gut ist" Philosophie schädigt zukünftige Programmversionen. Wie wollen die Kontact Entwickler sich auf die nächste Version vorbereiten, wenn sie ständig Sicherheitslücken von 3 vergangenen Versionen pflegen müssen.

Warum muss man für gewisse Leute Sicherheitsupdates rückportieren, obwohl es viel einfacher ist eine neue Programmversion (die diese Sicherheitsfixes bereits hat) einzuspielen. Das ist wortwörtlich Arbeit für nichts.
Für den Inhalt des Beitrages 22182 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Gast

13

Sonntag, 8. August 2010, 19:39

Wir sprechen hier von zwei verschiedenen Dingen:

Die Sicherheitsupdates sollen und werden eingespielt werden.

Die normalen Updates, die einem suggerieren an neue Funktionen der Software zu kommen, führen mehrheitlich dazu, dass irgendwas nicht mehr funktioniert; und da habe ich als Beispiel Kontact genommen, wo nach jedem Update irgendwas nicht mehr funktioniert; aktuell die Verteilerlisten für Mails und das Adressbuch.

Dieses andauernd zu updaten ist bescheuertes Verhalten und es bleibt es auch.

Habe ich eine PIM die funktioniert, muss ich mit dem Klammerbeutel gepudert sein eine neue Version einzuspielen wo grundlegende Standard-Dinge nicht mehr funktionieren.

Und bei dem Release Zirkus von openSuSE kannst nicht wirklich davon sprechen, dass es ernsthafte Sicherheitslücken gibt; schließlich wird ja alle 8 Monate mit ner neuen Suse die aktuelleste Software mitgeliefert; und da sind dann bekannte Sicherheitslücken per Definition schon behoben.
Für den Inhalt des Beitrages 22184 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: robbie

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14

Sonntag, 8. August 2010, 21:16

8 Monate sind in der IT Zeit eine lange Zeit. Eine potentiell Gefährliche Sicherheitslücke sollte sofort und nicht irgendwann geschlossen werden.

Ich denke man muss das Konzept Securityupdates/patchs und Programmupdates in den Distributionen neuüberdenken. Anstatt nur ein Sicherheitsfix für ein Programm rückzuportieren, lieber direkt die neue Programmversion nachschieben. Mindestens solange man die dazuehörigen Bibliotheken nicht mitaktualsieren muss.
Für den Inhalt des Beitrages 22195 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Gast

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Car.La

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15

Donnerstag, 19. August 2010, 11:58

PC Redakteure wusten schon immer alles besser , sie vergaßen allzuoft , das es schon Jahre her war daß sie Newbie waren.

Moin Moin

Es war schon von den SuSE anfängen so , das von einen Update einer vorherigen Version abgeraten wurde, einige Versionen boten diese Option zwar an , das hieß dann CD/DVD einlegen, Rechner neustarten und Updatefunktion aktivieren , was aber letztendlich zu mehr Problemen führten, weil viele Abhängigkeiten nicht gelöst werden konten ( sei es selbst kompelierte Programme oder selbst installierte Programme die nicht zur Distri gehörten ) , es wurde dann angeboten die entsprechenden Programme zu löschen oder wenn man sich sicher war die Abhängigkeiten zu ignorieren ( was öfters nicht möglich war ). :smilie_pc_057: :smilie_pc_012:
Also blieb's dann bei einer Neuistallation ( inzwischen waren diverse Kaffeekannen leer und die Familie stinkig :pinch: und irgendwie war's vor ne Stunde noch Taghell oder war's vor fünf Stunden ? ?( )
Auch der Versuch nur das Homverzeichniß zu behalten war nen Reinfall.

Mein Universalltip dazu : So lange wie möglich mit dem vorhandenen System arbeiten wie geht ( 24 Monate sind gut ) wenn es zuverlässig läuft.
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Ein System nur dann verschlimmbessern wenn nix vernümpftig läuft ( wobei ne Neuinstallation die bessere Wahl ist ), nicht zu verwechseln mit dem Updaten über Yast.


Vieleicht sollte man das Thema unter "openSuSE esentiell " stellen.
Signatur von »Car.La« Selbstbau PC :smilie_pc_153: : Mainboard [b]ELITEGROUP GF8100VM-M5 SOCKEL AM2/+ + AMD 5200+ 512MB Grafik on Board , 500GB interne Festpladde + 500GB extern , Scanner Mustek 600CU , Samsung CLP-600[/b] :thumbup:
Gesamtspeicher (RAM): 7,3 GiB , Freier Speicher: 253,7 MiB (+ 5,9 GiB Zwischenspeicher) , Freier Swap: 16,0 GiB

BS: Linux 2.6.31.12-0.2-desktop i686 , System: openSUSE 11.2 (i586) , KDE: 4.3.5 (KDE 4.3.5) "release 0" ( wobei mir 3x lieber ist )
Für den Inhalt des Beitrages 22766 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Car.La

16

Donnerstag, 19. August 2010, 17:42

Es war schon von den SuSE anfängen so , das von einen Update einer vorherigen Version abgeraten wurde, einige Versionen boten diese Option zwar an , das hieß dann CD/DVD einlegen, Rechner neustarten und Updatefunktion aktivieren , was aber letztendlich zu mehr Problemen führten, weil viele Abhängigkeiten nicht gelöst werden


Thema verfehlt, sechs, setzen :D

Es geht eigentlich um die weit verbreitete Krankheit, jeden Tag in Yast zu schauen obs was neues blaues updatewürdiges gibt.

Im Kern wird täglich sinnfrei geupdated nur weil was blau ist in Yast; es macht sich aber so gut wie niemand Gedanken, was ein Update bringen soll; bahnbrechende Softwareveränderungen gibts da meist nicht, und Suse upgradet auch in einer Releasezeit einer Distri kein KDE mehr auf eine aktuelle Version; diese fließen, wenn überhaupt, in die nächste Suse ein.
Für den Inhalt des Beitrages 22775 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: robbie

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17

Sonntag, 22. August 2010, 19:24

Schöner, schneller, weiter...
Diese Definition von update würde ich als Luxus bezeichnen - wenn auch legitim.

Jedoch:
wenn etwas nicht funktioniert - bei mir wars TV und eine neue, externe FP - dann habe ich als Neuling (trotz vieler Arbeits-Nächte) die Hoffnung, dass mit einem Update alles besser wird.
Nun ja - anders wurde es schon.
Aber ich sehe, dass fast alle hier in Suse 11.3 arbeiten - also doch am Puls der Zeit.
Für den Inhalt des Beitrages 22878 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: FSchier

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kayman36

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18

Mittwoch, 15. September 2010, 20:01

Hallo robbie,

ich habe eben alle Beiträge aufmerksam gelesen und kann es mir nicht verkneifen meinen Senf dazu zu geben.
Ich arbeite schon viele Jahre mit suse, bin aber kein Hardcore Profi sondern nur der dumme Anwender, will heißen,
suse in meiner kleinen Firma wie privat, stets zufrieden und zuverlässig. Ich bin auch keiner der ständig nach updates
Ausschau hält, jedoch aber "empfohlene updates" einspielt. Leider ging nach dem Kernel update gar nichts mehr und ein Bekannter der sich
nur zu gut damit auskennt mußte mir helfen und mein System retten. Alles wieder im Lot, aber ich werde keinerlei updates mehr
installieren bevor ich mich vergewissert habe das mein Sytem danach auch weiterhin funzt. Meine persönliche Meinung dazu ist, das gerade suse sehr ausdrücklich darauf hinweisen sollte das solche "Sicherheitsupdates" nur von erfahrenen Leuten eingespielt werden sollten. Erzähl mal einem einfachen Anwender was von Runlevel 3 und solche Sachen, das sind spanische Dörfer sonst nichts. Man kann doch nicht einfach updates empfehlen die schlichtweg einen einfachen Anwender überfodern.

never change a running system ist eine echte Weisheit, aber Sicherheit ist meist ja doch ein update wert, bei mir nicht mehr...zuviel Ärger :smilie_pc_153:

Gruß Stephan
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19

Donnerstag, 16. September 2010, 11:56


Es geht eigentlich um die weit verbreitete Krankheit, jeden Tag in Yast zu schauen obs was neues blaues updatewürdiges gibt.

Im Kern wird täglich sinnfrei geupdated nur weil was blau ist in Yast; es macht sich aber so gut wie niemand Gedanken, was ein Update bringen soll; bahnbrechende Softwareveränderungen gibts da meist nicht, und Suse upgradet auch in einer Releasezeit einer Distri kein KDE mehr auf eine aktuelle Version; diese fließen, wenn überhaupt, in die nächste Suse ein.


Ich bin zwar neu bei openSUSE, aber Yast habe ich seid der Installation und Einrichtung nicht mehr geöffnet. Hätte auch gar keine Lust täglich mein Root-Passwort einzugeben.

Jeder der täglich Featureupdates macht, sollte wissen, dass es nach dem Update zu Fehler kommen kann. Das kann jeder für sich selber entscheiden. Nur darf man nicht meckern, wenn dann irgendwas nicht funktioniert.
Für den Inhalt des Beitrages 24079 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Homtas

cyberc

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20

Donnerstag, 16. September 2010, 12:37

Zitat

Ich bin zwar neu bei openSUSE, aber Yast habe ich seid der Installation und Einrichtung nicht mehr geöffnet. Hätte auch gar keine Lust täglich mein Root-Passwort einzugeben.
Du brauchst auch nicht jeden Tag YaST zu öffnen, um zu wissen, ob es neue Updates gibt, denn schließlich gibt es in der Kontrollleiste ein Updater-Applet, das prüft, ob neue Updates verfügbar sind oder nicht.

Als Suse-Einsteiger ist es (wie bei anderen Distributionen auch) sehr schwer zu verstehen, was die Updates eigentlich bewirken. Es gibt zwar zu jedem Update eine kurze Beschreibung (die auch meistens auf Englisch ist, was keine Abwertung bedeuten soll), jedoch muss man um die Beschreibung verstehen zu können, auch erst mal wissen, wie Linux insbesondere Suse funktioniert, und ob es sinnvoll ist, das Update zu fahren oder sein zu lassen.
Daher wäre es (solange SUSE das nicht ändert) sinnvoll, wenn man hier einen Update-Wiki-Bereich für Suse einführen würde, in dem eingetragen wird, für was ein Update gut ist, und ob es recht buggy etc. ist. Daraufhin kann jeder Suse-Nutzer der sich über ein bestimmtes Update informiert immer noch selbst entscheiden, ob er ein Update installieren möchte oder nicht.


Gruß cyberc
Für den Inhalt des Beitrages 24082 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: cyberc

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