VM´s Duplizieren im Virt Manager mit Daten

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  • VM´s Duplizieren im Virt Manager mit Daten

    Hallo erstmal ;)

    Ich benötige ein wenig Hilfe mit meinem Server.

    Es ein ein dedizierter Server von Hetzner mit openSUSE 13.2 Minimal.

    Ich hab mir dann soweit alles eingerichtet und eine virtuelle Maschine mit dem virt-manager erstellt. (windows server 2012 r2 (ja ich muss leider windows in dem fall benutzen)). Der Server hat nur 1 IP Adresse. Leider kenn ich mich damit jetzt nicht so gut aus, daher hat mir das ein guter Freund eingerichtet. Also so wie ich das verstanden habe bewegen sich die vms jeweils in einem internen Netz (172.16.0.*) und gehen aber alle über die IP des servers raus. (sie müssen von außen angesprochen werden können). Ich muss nur jetzt jedes mal die Netzwerkeinstellungen aufs neue anpassen bzw Daten auf die VM laden, wenn ich eine neue erstelle. (auf allen vms sollen sich die gleichen Daten befinden).

    So jetzt ist meine Frage: Kann man dies auch irgendwie einmalig machen und die VMs dann einfach duplizieren? Entweder das er dann eine IP höher geht (z.B 172.16.0.2) oder auch Manual oder würde das dann Probleme mit den vorhanden Maschinen geben? Und können die vorhanden Daten übernommen werden?


    Zusätzlich würde es mich interessieren ob es möglich ist auf alle VMs gleichzeitig eine Datei aufzuspielen die dann jede VM z.B am Desktop liegen hat.


    Ich hoffe ich habe alles verständlich genug beschrieben :-D


    Vielleicht kann mir ja der ein oder andere hier helfen :-)


    Mit freundlichen Grüßen,


    Kay

    Für den Inhalt des Beitrages 82163 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Askotion

  • Wenn du in der Ursprungs-VM DHCP statt statischer IP einstellst müsste das gehen.
    Man sollte beim Erststart dann den DNS-Namen der VM ändern.

    Die VMs lassen sich einfach kopieren. Neuen Namen geben und im Virt-manager anmelden.
    Schon hast du 100 VMs.

    Da mit der automatischen Installation von Software ist keine Frage der Virtualisierung sondenr eine Frage, ob eine geeignete Depoyment-Software für das in der VM laufende BS vorhanden ist. Das ist dann genau so wie bei echten PC-Systemen.

    Beste Grüße

    Wurzel
    There's no place like 127.0.0.1

    Für den Inhalt des Beitrages 82165 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wurzel99

  • Sofern die geklonten VMs dann gleichzeitig laufen sollen (so habe ich das verstanden), gibt es definitiv Probleme in der Kommunikation zwischen den VMs. Grund ist, dass zwei Maschinen mit gleicher ID existieren würden, die sich untereinander behindern würden.
    Es müsste also mit Sysprep erst eine neue SID erzeugt werden, was letztlich viel komplizierter ist.
    Die saubere Lösung wäre also stets das einzelne Aktualisieren der VMs. Aber das könnte man mit Softwareverteilungstools organisieren.
    Wenn aber immer nur eine VM läuft, dann ist das Klonen durchaus möglich. Das ist ja letztlich nichts anderes als wenn Du snapshots der VM machst und dann mal auf einen vorherigen Status einer VM wechselst.
    Soweit zum Klonen der VMs.

    Was mir noch unklar ist, wie Du die Windowsserver von Außen erreichen willst, ohne dass die IP-Adresse des zu erreichenden Servers (seitens Hetzner) auch wirklich existiert und durchgereicht wird. Soweit ich weiß, kannst Du bei Hetzner für ein "eigenes" Netz innerhalb deiner VMs nur auf interne IP-Adressen (die Dir auch noch vorgeschrieben sind - also ein Hetzner-Subnetz) zugreifen, es sei denn, Du mietest weitere IP-Adressen, die auch direkt aus dem Internet erreichbar sind, an.
    Wenn Du aber diese direkt erreichbaren IP-Adressen nicht hast, dann müsstest Du über IP-forwarding des Hostservers und entsprechendes Routing, die Anfragen an Deinen Hostserver richten und die dann (z.B. über Portumsetzung HostIP:33389 -> VMIP:3389, oder auch nur Port-Weiterleitung HostIP:3389 -> VMIP:3389 ) weiterleiten an das interne Netz zu den VMs. Und noch ein Tipp: Vergiss nicht auf den Windows-Servern (also den VMs) dann auch das Routing mit den erforderlichen Rückrouten einzurichten.

    Für den Inhalt des Beitrages 82527 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: pschulze59

  • Alles bisher geschriebene ist falsch.

    Du kannst nicht einfach irgendeine IP nehmen.
    Die muss Hetzner dir geben, und lässt sich die zahlen.

    Du brauchst auch nicht mehrere IPs.
    Es sei denn du hättest mehrere richtige Netzwerkkarten in der Maschine stecken.
    Man kann eine oder mehrere Netzwerkkarten mit einer IP betreiben.
    Aber auch mit sehr vielen.
    Alles eine Frage der Konfiguration.

    Ich bleibe bei dem Fall für eine IP (weil ich dir unterstelle, dass du keine weitere zahle willst).

    Dann installiert man auf der echten Maschine eine (Network)Bridge.
    Die ist für die VMs völlig transparent.
    Sie mögen die Datenpakete dort sehen, oder nicht.
    Sie mögen dort senden können, oder nicht.

    Um deine verschiedenen VMs unterscheiden zu können, brauchst du irgendeinen Mechanismus, der auf dem Host läuft.
    Da du keine Angaben machst, welche Services du zu bedienen gedenkst, und welche Domains etc. zur Verfügung stehen,
    lässt sich hier nicht vernünftig antworten.

    Das Klonen von VMs erzeugt -zumindest unter quemu-kvm- voll lauffähige VMs. Der Virt-Manager erledigt das.

    Selbstverständlich lassen sich Dateien gleichzeitig in allen VMs darstellen.
    Die einfachste Variante ist wohl ein schlichtes Overlay Filesystem.
    Aber auch hier gibt es unzählige Varianten.
    Du kannst das mit distributed oder shared FileSystemen erledigen.
    Selbst mit sshfs liese es sich regeln.
    Hängt vom Zweck und Einsatz ab.
    Man kann auf eine einzige Partition mit allen Maschinen zugreifen,
    oder eine Datei auf alle Maschinen replizieren,
    oder Partitionen

    Beschreibe also erstmal klar und deutlich, was Sache ist.
    (Es gibt auch viele verschiedene Arten der Virtualisierung und der Virtualisierer)

    Für den Inhalt des Beitrages 82530 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LinuPia

  • Sofern die geklonten VMs dann gleichzeitig laufen sollen (so habe ich
    das verstanden), gibt es definitiv Probleme in der Kommunikation
    zwischen den VMs. Grund ist, dass zwei Maschinen mit gleicher ID
    existieren würden, die sich untereinander behindern würden.

    Es müsste also mit Sysprep erst eine neue SID erzeugt werden, was letztlich viel komplizierter ist.
    Das wird oft kolportiert - glaub ich aber nicht. Verbindlich sprechen kann ich aber nur über physikalische Maschinen. Ich clone ständig windows-Installationen (bislang wxp und jetzt w7) zu hunderten und KEINE wurde mit Systprep bearbeitet. Die laufen im lokalen Netz völlig reibungslos nebeneinander her. Wichtig ist nur dass sie unterschiedliche Rechnernahmen kriegen - daran hängt sich ansonsten der DHCP-server fest und es gibt doppelte IPs.

    Das ist so wie Küchenmythen .. jeder erzählt irgendwas weiter, was er von irgendjemand meint gehört zu haben.

    Und bei mir zu Hause laufen auch kopierte W-VMs nebeneinander her. Alle im gleichen lokalen Netz.
    There's no place like 127.0.0.1

    Für den Inhalt des Beitrages 82531 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wurzel99

  • LinuPia schrieb:

    Alles bisher geschriebene ist falsch.
    Eine sehr mutige Behauptung, LinuPia!!!

    wurzel99 schrieb:

    Das wird oft kolportiert - glaub ich aber nicht. Verbindlich sprechen kann ich aber nur über physikalische Maschinen. Ich clone ständig windows-Installationen (bislang wxp und jetzt w7) zu hunderten und KEINE wurde mit Systprep bearbeitet. Die laufen im lokalen Netz völlig reibungslos nebeneinander her. Wichtig ist nur dass sie unterschiedliche Rechnernahmen kriegen - daran hängt sich ansonsten der DHCP-server fest und es gibt doppelte IPs.

    Das ist so wie Küchenmythen .. jeder erzählt irgendwas weiter, was er von irgendjemand meint gehört zu haben.
    Naja, Du hast nicht ganz unrecht, aber ich habe auch recht. Es sind nicht unbedingt Probleme vorprogrammiert (hängt u.a. auch von der Serverversion ab - und wie Du schreibst hast Du hindertfache Erfahrung, aber wie Du auch schreibst nicht mit MS-Server), aber ich habe in meiner Praxis oft auch das Gegenteil (2003 und 2008 Server) erlebt und ich meine wirklich erlebt - nicht in der Küche beim Plauschen gehört.

    Lese Dir mal in dem Wikipediaartikel den Teil "Probleme" durch:
    de.wikipedia.org/wiki/Security_Identifier

    Die saubere Variante ist die mit sysprep. Außerdem wäre es ein Lizenzverstoß. Genau das war aber der Grund, warum das Tool NewSID eingestampft wurde. MS wollte, dass ihr eigenes Tool zur Anwendung kommt.

    Für den Inhalt des Beitrages 82545 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: pschulze59

  • ok .. das mit den Servern mag so sein .. unter meiner Herrschaft laufen nur Linux-server (hilfsweise ein w7-Client als Aushilfs-License-Server für irgendwelche im Netzwerk verwalteten Volumenlizenzen)

    Was macht eigentlich der originäre Fragesteller? Lebt der noch? Im Moment beschäftigen sich die Helfer gegenseitig und miteinander ..
    There's no place like 127.0.0.1

    Für den Inhalt des Beitrages 82547 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wurzel99

  • Erstmal vielen Dank für die Zahlreichen Antworten! :)

    Also das mit dem internen DHCP Server habe ich jetzt hinbekommen. Nur stellt sich mir jetzt die Frage in wiefern ich die VM's klonen kann. Ich habe das bei der 1. mal versuch (mit hilfe des virt-managers) und es hieß dann das die Festplatte geshared ist. Es läuft alles auf den beiden VM's (es sind keine Fehler entstanden) aber ich kann jetzt die 1. bzw 2. VM nicht mehr Klonen.

    Es geht mir nur darum das auf allen VM's anfangs die gleichen Daten sind. Danach können diese auch geändert / erweitert oder gelöscht werden. Es soll sozusagen nur eine Ursprungsmaschine geben.

    Wie sieht es denn aus mit dem File Sharing? Also das ich z.B eine Art "main server" habe der dann an die jeweiligen unter server Dateien schicken kann? Ist sowas möglich?

    Liebe Grüße,

    asko

    Für den Inhalt des Beitrages 82908 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Askotion

  • Nur stellt sich mir jetzt die Frage in wiefern ich die VM's klonen kann.
    ich muss ehrlich sagen, dass ich dein Problem nicht verstehe.

    Kopier doch einfach die Ursprungs-vm1 OHNE Virtmanager in neue Dateien.

    vm1 -> vm2
    vm1 -> vm3
    vm1 -> vm4

    Dann bindest du die Kopien nacheinander über den Virt-Manager ein und startest sie. Dann nimmst du die Host-Einstellung vor und startest sie neu.

    Dann hast du im Virtmanager die Übersicht
    vm1
    vm2
    vm3
    vm4 usw ...
    und kannst alle parallel starten
    Wie sieht es denn aus mit dem File Sharing? Also das ich z.B eine Art
    "main server" habe der dann an die jeweiligen unter server Dateien
    schicken kann? Ist sowas möglich?
    auf irgendeiner vm samba-Freigabe einrichten. Dort Daten rein.
    auf den anderen vms auf diese Freigabe mounten.
    Dann können alle VMs auf die gemeinsamen Daten zugreifen und sie sich irgendwo hin kopieren ..

    Oder auf dem Host (das ist das System, auf die ganzen VMs sitzen, diese Freigabe einrichten.
    There's no place like 127.0.0.1

    Für den Inhalt des Beitrages 82909 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wurzel99

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