openSUSE Leap 42.1

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Hinweis: In dem Thema openSUSE Leap 42.1 gibt es 39 Antworten auf 4 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • LEAP+KDE verträgt sich nicht mit
    Virtualbox unter openSuSE 13.2-64.
    ich frag mich dann immer: warum nicht KVM (bei mir laufen da 13.2, Leap, Mint, Fedora, Mageia, Centos, Puppy und das Zeug von MS .. ) .. ist doch in OS integriert ...

    Bei MS kriegen alle dicke Backen .. bei oracle keine Hemmungen ....
    There's no place like 127.0.0.1

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von wurzel99 ()

    Für den Inhalt des Beitrages 87725 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wurzel99

  • Wenn du diese Frage schon stellen musst, empfehle ich dir bei openSUSE 13.2 zu bleiben.

    Für den Inhalt des Beitrages 93262 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Trekkie00

  • Vor 2 Wochen hatte ich bei mir auf dem Produktivsystem (also, auf meinem Laptop, was ich täglich bei der Arbeit einsetze) und auf einigen Servern die Version 42.1 von openSUSE installiert. Ich muss sagen, ich war positiv überrascht:
    • Oberfläche reagiert gefühlt schneller
    • Energieverwaltung funktioniert fehlerfrei und zuverlässig (in allen vorherigen Versionen hatte ich ständig Probleme mit dem aktuellen Status - Laden, Akku, Akku niedrig wurde nicht zuverlässig erkannt, besonders nach dem Standby)
    • System startet schneller
    • Design ist sehr angenehm und modern (Geschmackssache)
    • Die ganze von mir eingesetzte Software funktioniert einwandfrei (Firefox, Chromium, Thunderbird, Eclipse, Netbeans, Freeplane, yEd, Libreoffice, kdesvn, smb4k, Remmina, Java/JavaEE, Teamviewer, AnyDesk)
    • VirtualBox aus dem Repo funktioniert einwandfrei
    Für den Einsatz als Server:
    • Bis jetzt keine Probleme als Web-/DB-/JavaApp-Server
    • Für VMs VirtualBox Guest Additions onboard :thumbsup:
    Also, ein großes Lob an den Entwicklern!

    Für den Inhalt des Beitrages 93293 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: toxa

  • Wenn man sich die Zielsetzungen von leap und Plasma ansieht kann man sehr vernünftige Ansätze erkennen. Und sowas braucht Reifezeit - bei OS-Projekte muss dabei auch mal das Publikum mithelfen.

    Allmählich kann ich mich auch mit dem Gedanken anfreunden, auf Leap umzusteigen. Der einzige Grund, der mich davon abhält, ist die Frage: was fehlt mir persönlich an 13.1 und 13.2 ??
    Da ich nix finde wird also deren EOL der Zeitpunkt meines Umstiegs sein ....

    Bei Neuinstallationen werde ich mal wieder Leap ausprobieren (vor 2 Monaten ging das noch total daneben .. )
    There's no place like 127.0.0.1

    Für den Inhalt des Beitrages 93294 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wurzel99

  • Also ich bin bei Leap von Anfang mit dabei. Ich habe es auf 2 Klappi und auf einen Multimedia mit Nvidia PC laufen. Am Anfang gab es ein paar wehwehchen ( PC frierte ein ),aber das ist Schnee von Gestern. Habe inzwischen die KDE Version 5.5.95 auf der Platte und es läuft sehr stabil. Also ich finde nichts mehr zum meckern und muss den Entwicklern und Innenen ein großes Lob aussprechen. Diejenigen die das Suse Leap installieren möchten rate ich kein update 13.2 auf 42.1 sondern Neuinstallation.

    Für den Inhalt des Beitrages 93295 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: manni43

  • Hi,

    bis auf die langsame Kernelunterstüzzung (derzeitiges Patchlevel für longterm ist 4.1.20, auf meinem Server immer noch 4.1.15) macht Leap seine Sache sehr gut. Es wird hier primär als KVM host (4 Maschinen), DHCP, DNS & Storage verwendet und läuft auf einem SSD Raid 1 Array auf welchem auch die VMs laufen. Ich vermisse einwenig die komplette Unterschützung für Skylake (die C Modi sind nicht alle da) sowie die moderne LVM Caching Policy (SMQ anstatt MQ, ein Adaptec Raid 1 Festplatten Array wird hierbei über eine NVMe SSD gecached, MQ funktioniert, ist allerdings schlecht dokumentiert und nicht immer optimal im Betrieb).
    Gehostet wird eine Windows Maschine, eine weitere Leap (Crash & Burn Server zum Test der Packages bevor sie auf dem Host landen) sowie 2 Tumbleweed Hosts für produktive Software (Web Anwendungen, Multimedia, sowie notwendiges für den bequemen Betrieb von Dreamboxen) . Auf meinem Laptop läuft auschließlich Tumbleweed. Der Vorgänger was ein Server aus dem Jahr 2008 unter SuSE 11.1, fühle mich daher bei SuSE heimisch und kann Leap als Serversystem empfehlen. Es zeigt sich im Dauerbetrieb bis auf die oben genannten Limitierungen völlig problemlos, die Tumbleweeds brauchen eindeutig mehr Zuwendung. Der Server läuft im Text Modus, VirtuaBox war mit den bei Leap angebotenen Paketen sowie Zusatzpaketen wie Phpvirtualbox ein überrasched guter Ersatz für den alten VMware Server 2.0. Erfreulich ist auch der trotzt üppig vorhandener Ressourcen deutlich zurückgegangener Stromverbrauch (laut USV alt 125 Watt neu 51 Watt).

    Auf meinem Spielerechner (Windows 10, X99, NVMe für Boot, i7 5820, Titan X) kam ich übrigens nie über Grub hinaus und habe es dann nicht weiterverfolgt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von thorium666 ()

    Für den Inhalt des Beitrages 93418 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: thorium666

  • So, jetzt habe ich hier her gefunden - und kann jetzt erstmal etwas Dampf ablassen...

    Limp - äh - Leap mit KDE ist wohl das schlechteste Suse seit ich Suse kenne.

    Meine Erfahrungen mit zwei Installationen (jede Weitere verbietet sich bis zum nächsten Release):
    Beim ersten Neustart friert das Bild ein, ein Umschalten auf Konsole auch nicht möglich. Das ist bereits das Ende bei jedem Normalverbraucher. Der schmeißt das weg (was nicht das Falscheste ist) und schaut sich Suse die nächsten 5 Jahre nicht mehr an. Mit solchen Distributionen erwirbt sich Linux den Ruf eines "Frickelsystems".
    Wer Glück hat, hat sich bei der Installationsauswahl den SSH-Zugang gleich ermöglicht, dann kann man sich per SSH auf die Maschine mit der abgeschmierten Grafik einloggen und erstmal ein Update starten. Nach dem Update und einem Neustart hat man dann auch was auf dem Bildschirm zu sehen. Aber was man dann sieht, entspricht einem Gruselfilm. Man möchte weggucken, aber der Blick bleibt gebannt.
    Der Bootloader hat irgendwie noch mein altes System mitbekommen und blendet es als Auswahl mit ein. Okay, kann man mit leben. Man kann es auch entfernen, doch spätestens nach dem nächsten Update ist das wieder da. Man kann - allerdings natürlich durch Konsolenarbeit, nicht durch Yast - ein anderes System als Leap als Default-Boot einstellen, doch auch da gibts Probleme mit den Sprachen mal lautet der Boot-String "on /hd0" mal "auf /hd0". Und immer, wenn ein Update den Grub neu schreibt, muss man da wieder nachfummeln. Aber das war ja schon bei 13.2 so.
    Nun habe ich 2 Monitore. Das System kann sich nicht recht darauf einigen, was der primäre Monitor ist. Was nicht so schlimm wäre, da man sich ja z. B. eine Taskleiste mit nur 2 Klicks neu erstellen kann! Super! Nur - nach dem nächsten Reboot ist die halt wieder weg. Und jetzt wirds richtig gruselig. Über das neue Erscheinungsbild des Desktops will ich gar nicht streiten. Es ist halt hässlich, die Icons passen von den Proportionen her nicht, das eckige Design hat man sich von den neueren Windwos-Versionen abgeguckt. Aber man kann das Design ja ändern. Leider ist die Design-Auswahl durch die Unterscheidung von Fenster-Design, Desktop-Design u. a. recht unverständlich gehalten. Aber das war ja schon immer so.
    Wirklich schlecht ist, dass das neue Plasma 5 ständig abstürzt. Die Fenstersteuerung verschwindet immer wieder mal unvermittelt - was durch einen Neustart des Systems behebbar ist (start x auf der Konsole geht ja auch nicht mehr). Nur kann man so nicht arbeiten.
    Sound? Fehlanzeige. Die Soundkarte wird nicht erkannt.
    Drucken? Scheint dank Cups einfach zu sein, besonders wenn der Druckserver schon ein Cups ist, ist es aber nicht. Egal ob direkte Installation, egal welchen der angeblich passenden Druckertreiber ausgewählt wird - an zwei angeschlossenen Druckern kommen bei jedem Druck nur seitenweise Sonderzeichen heraus. Ich muss nicht erwähnen, dass das bei dem vorigen 13.2 schon funktioniert hat?
    Aber auch ansonsten "hakelt" das System an allen Ecken und Enden. Von "Stabilität" kann keinesfalls die Rede sein.

    Fazit: Leap ist nicht nur vollkommen unbrauchbar, es ist von dem beworbenen "Enterprise-Niveau" bestenfalls als Alpha-Testversion zu betrachten. Ein Unternehmenseinsatz wäre schlicht geschäftsschädigend.

    Für den Inhalt des Beitrages 94080 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dag

  • Ich muss jetzt hier auch mal meine Senf dazu abgeben.

    @Dag Ich weiss nicht, was du mit deinem System so anstellst, oder wie du installierst aber ich habe entweder Leap oder Tumbleweed, welches ja gerade am Anfang noch sehr ähnlich zu Leap ist bereits auf 5 Rechnern installiert und solche Probleme wie du habe ich definitiv nicht erlebt. Alles in allem läuft Leap recht stabil und die meisten Probleme im Betrieb die du angibst sind nicht openSUSE sonder KDE anzulasten. Ich muss nämlich zugeben, dass Plasma 5 stellenweise wirklich noch etwas buggy ist und das ich selbst inzwischen an die 10 Bugs gemeldet habe. Die meisten davon wurden inzwischen verbessert und Plasma 5 ist hier wirklich auf einem guten Weg. Plasma selbst stürzt auch fast nicht mehr ab, lediglich die häufigen Abstürze von KWin nerven mich auch. Aber wenigstens wird KWin nach dem Absturz inzwischen selbst neu gestartet, ohne die Session neu zu starten.
    Man kann jetzt aber hier auch nicht einfach sagen, dass openSUSE doch solange bis Plasma 5 richtig gut läuft bei KDE 4 hätte bleiben sollen, da das ja von KDE nicht mehr unterstützt wird, also auf Dauer sinnlos wäre zu nutzen. Auch ist Plasma 5 inzwischen durchaus im Alltag zu gebrauchen, es sind lediglich noch ein paar kleinere Fehler da und auch bei diesen bin ich mir sicher, dass sie in ein bis zwei Monaten verschwunden sein werden. Die KDE Community ist wirklich sehr aktiv und reagiert schnell auf Fehlerberichte.

    Deine Nörgelei an den verschieden Einstellungen was das Aussehen betrifft kann ich auch nicht nachvollziehen. Genau diese hohe Customizability ist es, die KDE gegenüber anderen Desktopumgebungen auszeichnet. Wem das nicht gefällt der kann ja immer noch Gnome oder eine der anderen bis zum abwinken abgespeckten Desktopumgebungen nutze.

    Alles in allem kann ich sagen, dass bei mir alle Systeme mit Leap und Tumbleweed (gerade das System selbst, ohne Fokus auf die Desktopumgebung) ziemlich reibungslos funktioieren. Die größten Fehler sind wirklich noch die Kinderkrankheiten von Plasma 5. Aber auch Plasma 5 wird mit der Zeit an das hohe qualitative Niveau von KDE 4 heranreichen, da bin ich mir ganz sicher...

    Für den Inhalt des Beitrages 94086 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Florian_Röhrer