Welches Dateisystem für Archivierung bzw Netzwerk-Speicher

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Hinweis: In dem Thema Welches Dateisystem für Archivierung bzw Netzwerk-Speicher gibt es 14 Antworten auf 2 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Welches Dateisystem für Archivierung bzw Netzwerk-Speicher

    Liebes Forum,

    ich versuche mit externen Festplatten an der Fritzbox meine Daten regelmäßig zu sichern. Durch regelmäßiges Kopieren der Festplatte geschieht zusätzliche eine Art Archivierung.
    Der Zugriff auf die Netzwerk-HDD klappt jetzt auch dank sehr hilfreicher Hinweise von Forumsteilnehmern schon gut.

    Allerdings habe ich jetzt festgestellt, dass
    - Fritzbox standardmäßig wohl nur NTFS (Windows!?) und EXT2 erkennt.
    - Meine bisher mit EXT3 formatierte Platte wurde nicht erkannt.

    Frage:

    1. Welches Format empfehlt Ihr für die Langzeit-Archivierung ? Ist EXt 4 vernünftig? Ich glaube wenn man die
    HDD im Handel kauft, ist meist FAT32 vorformatiert ?
    Es gibt ja in der Linux-Welt wohl einen ganzen Schwung ...BTRFS, EXT2 ...etc

    2. Kann und sollte man die Fritzbox "bearbeiten", um Linux Formate EXT3 oder 4 zu erkennen? Ich habe da im Netz ein paar Vorschläge gesehen , aber noch nicht weiter verfolgt.

    3. Oder sollte man einfach die Standardformate nutzen, da diese am weitesten verbreitet sind (NTFS, FAT 32), und Linux diese sowieso lesen kann?

    Bin dankbar für alle Hinweise,

    Gruss Suse
    :smilie_pc_011:

    Für den Inhalt des Beitrages 93630 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suse Neumann

  • Kurz und knackig, da ich jetzt nicht an dem Rechner bin...
    Punkt 3

    Gesendet von meinem SM-T530 mit Tapatalk

    Für den Inhalt des Beitrages 93631 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Alero

  • Wenn du die USB-Sicherungs-HD unbedingt an der Fritzbox anschließe willst, dann wirst du um fat32 oder ntfs nicht herum kommen.

    Nachteil: die Linux-Rechte wirst du kaum sichern können und der USB-Anschluss einer Fritzbox ist nicht der Inbegriff von Tempo. Sicherungen werden also recht lange dauern.

    Ich würde die USB-HD an einen lokalen Rechner anschließen, mit ext4 formatieren (brtfs tut in dieser Situation nicht), lokal mounten und dann den Ordner für alle Benutzer im Netz frei geben.
    Auf den Netzwerkrechnern kann man dann back-in-Time oder eine andere Sicherungssoftware installieren, die auf Knopfdruck aktiv wird und komfortabel sichert.
    There's no place like 127.0.0.1

    Für den Inhalt des Beitrages 93633 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wurzel99

  • So, jetzt am Rechner. Im Prinzip kann man das machen, Daten über die Fritzbox auf externe Festplatten zu sichern. Aber wenn du wirklich ständig und immer auf externe Platten Langzeit sicherst würde ich über ein echtes NAS nachdenken. Damit geht das dann deutlich schneller. Und ein Vermögen kosten die auch nicht mehr.

    Für den Inhalt des Beitrages 93634 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Alero

  • Gibt es Gründe warum die Sicherung über das Netzwerk zu machen ist?
    Wenn nicht unbedingt nötig wäre es doch einfacher die externe Festplatte direkt per USB anzuschließen.

    Für den Inhalt des Beitrages 93635 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: D_Dau

  • Also,

    danke für die ersten Kommentare !

    Ich google jetzt erstmal NAS...
    Aber noch eine Info: Es handelt sich eigentlich um rein private Daten.
    Aber auch die will man ja teilweise für die Ewigkiet konservieren, das geht ja schon bei Photos los.

    Das mit der Fritzbox kann ich nachvollziehen, aber der ist im Prinzip ja wie ein (wenn auch wenig perfomanter) NW-Server...

    Danke und Gruss
    Suse
    :smilie_pc_011:

    Für den Inhalt des Beitrages 93636 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suse Neumann

  • Wenn ich deine Aussagen richtig interpretiere geht es wohl nicht darum, in einem komplexen, heterogenen Netzwerk on-the-fly ständig aktuelle Bewegungsdaten zu sichern ...

    sondern dem ständig drohenden Festplattencrash/Malware/eigener Dösigkeit die Gefahr für private wichtige Daten zu nehmen

    Also .. nimm dir eine große (3-TB) USB-Platte, formatiere sie mit ext4 und schließe sie an deinen Arbeitsplatzrechner an.
    Dann installiere dir entweder
    - Back-in.-time oder
    - KUP oder
    - LuckyBackup oder
    - ARECA Backup

    Dann richtige mit etwas Sorgfalt die Sicherung ein: die zu sichernde Ordner festlegen

    Und dann sicherst du einfach diese Struktur wöchendlich .. und ganz wichtig: nach dem Sichern die Festplatte AUSSCHALTEN, damit nicht irgendwer versehentlich darauf rumlöscht oder daran rumformatiert ..
    ich hab schon 2x eine USB-platte formatiert und wollte eigentlich nur nen Usb-Stick..

    ----------
    nen NAS halte ich für deine Zwecke für etwas oversized ..

    Für den Inhalt des Beitrages 93637 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: senior53

  • Zum Thema externe Platte an Fritzbox:
    Wie schon erwähnt wurde, kann man die Datei- und Verzeichnisrechte nicht mitsichern, es sei denn man packt es vorher (z.B. tar),
    weiterer Nachteil wäre die Geschwindigkeit bei größeren Datenmengen, da der Datendurchsatz der USB-Schnittstelle,
    der Fritzbox nicht sonderlich hoch ist.

    Am einfachsten wäre es schlicht eine externe Usb-Platte bei Bedarf direkt am Rechner anzuschließen,
    was aber abhängig ist von Häufigkeit der Sicherungen, sprich man muß halt für jede Sicherung die Platte anschließen.
    Ich persönlich machs über eine externe ext4-Platte.

    Es ist also wie immer, es gibt viele Möglichkeiten und die richtige für die eigenen Zwecke, muß man selber finden,
    daher kannst Du den für Dich besten Weg auswählen, es wurden ja schon einige Vorschläge gemacht und es werden wohl
    evtl. noch welche kommen.

    Entscheide Dich für den besten Weg für Dich...
    Systeminfo:
    ASUS FX753VE Laptop
    Prozessor: Intel Core i7-7700HQ
    RAM: 16GB
    Festplatte: 2x 1TB HDD + 500GB SSD (alles LVM, außer Root, Swap und Hybrid-Partitionen)
    Grafikkarte: integrated Intel® HD Graphics 630
    NVIDIA® GeForce® GTX1050 Ti 4GB
    mit Bumblebee ohne bbswitch
    Betriebssysteme: SSD: Leap 15.1 Plasma 5.12.8 Kernel 5.2.x
    HDDs: Windows 10 (zum zocken) und mehrere Linux-Distries (nativ und in VM's)

    SoC:
    Odroiod C2, Armbian 5.60(Debian 9 (Stretch)) Headless

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates and an apache inside dancing samba :thumbsup:

    Für den Inhalt des Beitrages 93651 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: McFlyers

  • Meine Idee wäre, dass man auf einer externen Platte zunächst, nachdem das System installiert und komplett eingerichtet ist, auf eine externe Platte ein Backup mit Clonezilla macht und dann auf eine weitere Partiton (ext4) ein inkrementelles Backup mit einem der genannten Tools macht. Das reduziert den Zeitaufwand bei Datenverlust (Crash oder Ähnliches) enorm, da nach dem Restore die komplette Einrichtung (Programminstallationen, eyecandy, server usw) entfällt.

    Für den Inhalt des Beitrages 93654 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Trekkie00

  • Datensicherung über Netzwerk klingt toll und einfach (ist es auch)
    ABER: nach dem Sicherungsvorgang sollte ein umount erfolgen, weil man sonst bei versehentlicher Falscheingabe oder danebenklicken schnell mal das Backup himmeln kann!

    flo
    Auch zu finden bei der Mailingliste opensuse-de sowie im IRC als User grossing in den Netzwerken freenode und oftc - querys sind erlaubt, die Antwort kann dauern ;)

    Der Channel zum Forum: ##os-forum auf irc.freenode.net
    Per webchat webchat.freenode.net/##os-forum

    Alle von mir genannten Befehle sind als User auszuführen, außer ich schreibe explizit dazu "als root ausführen"!

    Meine Homepage

    Für den Inhalt des Beitrages 93697 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: grossing