'partion voll' zurücksetzen

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  • Hallo,
    auf meinem System mit os 13.2-64 hab ich folgendes Problem:
    ein randalierendes Programm schreibt mir ab und zu die Home-partion mit einer Fehler-Log-Datei voll. Das ist nicht schlimm. Ich kann sie im laufenden Betrieb löschen
    Das Problem ist nur, dass mein Linux nicht merkt, dass jetzt wieder ausreichend Platz ist.


    Alle möglichen Anwendungsprogamm meckern, dass 'disk full' oder so ähnlich ..
    Ein df liefert für /home auch weiter 0% free für /home
    Bisland half nur ein Neustart, dann war alles gut.


    Wie kann ich Suse dazu bewegen, den freien Platz auch ohne Boot zur Kenntnis zu nehmen?

    Für den Inhalt des Beitrages 95452 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: senior53

  • man sync

    da gibt es 3 man-pages .. die alle sagen dass man sync ohne parameter auf das filesystem loslassen soll/darf - wenn ich das richtig verstanden habe.


    Nur bleibt der Füllzustand wie er war ..
    ich hab mal testweise die die error-log-datei rechtzeitig gelöscht - sie umfasste eben man 60 GB. Danach war nicht mehr Platz auf der Partition

    Für den Inhalt des Beitrages 95464 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: senior53

  • Dann würde ich vielleicht einmal an dem eigentlichen Problem schrauben, den error wegzubekommen..........

    Für den Inhalt des Beitrages 95466 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Dann würde ich vielleicht einmal an dem eigentlichen Problem schrauben, den error wegzubekommen..........

    Das ein Programm eine Log-Datei schreibt ist völlig normal. Das sie zu groß wird, ist ärgerlich


    aber dass Linux den Festplattenspeicher nicht frei gibt, wenn die Datei gelöscht wurde, ist ein dicker Hund .


    Das ist ja nicht dramatisch - dann wird eben neu gebootet. Aber das ist eigentlich nicht Linux-like - das kenne ich eher aus einer anderen BS-Ecke.

    Für den Inhalt des Beitrages 95467 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: senior53

  • man sync

    das ist wohl nicht das Problem. Sync macht was ganz anderes ..


    Zitat

    Force changed blocks to disk, update the super block

    um es mit der man-page zu sagen: Schreibt Blöcke auf die Festplatte - gut um usb-sticks sicher aus dem Rechner ziehen zu können ..

    There's no place like 127.0.0.1

    Für den Inhalt des Beitrages 95468 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wurzel99

  • Das ein Programm eine Log-Datei schreibt ist völlig normal. Das sie zu groß wird, ist ärgerlich


    aber dass Linux den Festplattenspeicher nicht frei gibt, wenn die Datei gelöscht wurde, ist ein dicker Hund .

    60GB ist nun wirklich für eine log Datei nicht viel, nein bestimmt nicht.....


    Ich würde an dem Grundproblem arbeiten und nicht schimpfen.............

    Für den Inhalt des Beitrages 95469 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Der Wunsch, mit dem Löschen einer Datei auch den Speicherplatz frei zu bekommen hat wohl nix mit Schimpfen zu tun.


    Das Phänomen hatte ich auch schon, wenn eine Datenplatte beim Aufzeichnen von internet-Radio-sendungen volllief .. bislang hat ich immer neu gelöscht und neu gestartet


    Ich hatte nur die leise Hoffnung, dass ich künftig ohne Reboot davon komme.

    Für den Inhalt des Beitrages 95470 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: senior53

  • @wurzel Damit ist ein flush impliziert. Denk mal nach: Was passiert, wenn du das auf ein Dateisystem loslässt, das eben auf einer Festplatte liegt.
    (Obwohl ich selbst nicht glaube, dass das irgendwas bringt. Da ist etwas anderes im Busch.)


    @senior Das Verhalten tritt bei dir auf. Bei den allermeisten anderen nicht. Es ist sinnlofs die "Schuld" bei Linux zu suchen.
    Es ist zu 99% das Problem vor der Tastatur.


    Welches Dateisystem ist denn da am Start?
    Welches Programm ist das?


    Sind Filesystem Dinger am Laufen, wie z.B. inotify und Konsorten?
    Was steht im Systemlog?
    (Ist das persistent? also kannst du journalctl -b -1 eingeben?)
    Greppe dort bitte nach der Partition.


    Läuft ein s.m.a.r.t. ?


    Du solltest eigentlich langsam selbst wissen, dass Mindestangaben vorteilhaft sind.