Software suchen - finden - installieren (Leap 42.2)

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Hinweis: In dem Thema Software suchen - finden - installieren (Leap 42.2) gibt es 45 Antworten auf 5 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Nach /usr/bin gehören solche Sachen garantiert gar nie nicht!!!

    Der Name "bin" deutet an, dass es Binaries sind, die dort liegen.

    Es gehören nach /bin /sbin /usr/bin /usr/sbin (und in die auch noch vorhandenen local Varianten) nur und ausschliesslich fertig installierte Programme - und nur die!
    Keine Libs, keine Konfigs, kein Sonstwas.
    Und Scripte aller Art dürfen sich dort auch noch tummeln.

    Aber ganz bestimmt haben dort keinerlei Dateien irgendwelcher völlig anderer Rechnerarchitketuren etwas verloren.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 103182 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Suse-Paul schrieb:

    Kann ich mir sicher sein, dass das Programm sich dann auch tatsächlich dorthin installiert, wo es zum Entpacken hingeschickt wurde?
    Nein. Sicher bist du überhaupt nicht. Nichts ist sicher - das wissen wir doch alle hier. Je nach Prägung haben sowieso überall die üblichen Verdächtigen ihre Überwachungsfinger im Spiel.

    Spaß beiseite ..
    - wird das Programm direkt aus dem Entpackt-Verzeichnis heraus gestartet kann davon ausgegangen werden
    - wenn ein install-Skript danach gestartet wird, dann sollte man gucken was das macht und wo es sein config- und Datenzeug hinschreibt

    ABER .. da du das Programm mit User-Rechten startest (so hoffe ich doch) kann es außerhalb deines home-Verzeichnisses nix machen. Höchstens ne Fehlermeldung
    There's no place like 127.0.0.1

    Für den Inhalt des Beitrages 103187 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wurzel99

  • Wenn du Arduino Programme mit dem altbekannten Dreisatz configure && make && make install installieren willst, weil das halt in der Doku so drin steht, wird er dir was husten.

    Lass einfach die Finger davon und lerne erst mal die Basics von Linux.
    Dabei klärt sich dann vieles von ganz alleine.
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    Für den Inhalt des Beitrages 103192 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • wurzel99 schrieb:

    - wird das Programm direkt aus dem Entpackt-Verzeichnis heraus gestartet kann davon ausgegangen werden
    - wenn ein install-Skript danach gestartet wird, dann sollte man gucken was das macht und wo es sein config- und Datenzeug hinschreibt
    OK, so denke ich mir das auch. So versuche ich das mal!

    Für den Inhalt des Beitrages 103197 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suse-Paul

  • Berichtigung schrieb:

    Lass einfach die Finger davon und lerne erst mal die Basics von Linux.
    Dabei klärt sich dann vieles von ganz alleine.
    Stimmt!!!

    Für den Inhalt des Beitrages 103201 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Kanonentux

  • Na, geht doch.
    Dank der Hinweise von Sauerland und wurzel99, kann das Arduino-IDE idiotensicher installiert werden- weshalb ich es im ersten Anlauf dann auch geschafft habe.

    Da dieser Fred mit dem Titel "Software suchen - finden - installieren (Leap 42.2)" den Sinn hat, unterschiedliche Installationsarten auf diesem System darzustellen (und aus praktischen Gründen hier u.a. die Software von Arduino gewählt wurde), frage ich mich, ob man diese (neue?) Art der Installation als eigene Entität auffassen kann, also dann als vierte, zu den bekannten drei, die ich oben zusammengefasst hatte. Was meinen die Fachleute dazu?

    Auf der Arduino-Guide-Seite wird erklärt:


    Arduino schrieb:

    The Linux build of the Arduino Software (IDE) is now a package that doesn't require ansy specific procedure for the various distributions availabe of Linux. The only relevant information is the 32 or 64 bit version of the OS.

    Da sich einige skeptisch äußerten, würde mich der Grund dafür interessieren- ich habe die Einwände vor dem Hintergrund der Installationsanleitung (die vorher von Sauerland verlinkt wurde) nicht nachvollziehen können.

    Konkret sieht das Ganze bei mir jetzt so aus:



    Ich habe ein Verzeichnis home/paul/eigene_progs/arduino angelegt, wohin dann aus dem Download-Verzeichnis mit Ark entpackt wurde. Dabei wurde noch ein Unterverzeichnis arduino-1.8.0 angelegt, so dass der komplette Pfad lautet:
    home/paul/eigene_progs/arduino/arduino-1.8.0



    Von dort wurde installiert:


    Arduino schrieb:

    Open the arduino-1.6.x folder just created by the extraction process and spot the install.sh file. Right click on it and choose Run in Terminal from the contextual menu. The installation process will quickly end and you should find a new icon on your desktop.
    (Ersetze im vorliegenden Fall "arduino-1.6.x" durch "arduino-1.8.0")

    Die Zeilen, die sich dann in der Konsole fanden, haben mich ziemlich irritiert, da es offenbar nur um einen Desktop-Shortcut und sein Icon geht, wobei irgendein Verzeichnis bzw. eine Datei nicht gefunden werden konnte (wohl die Bilddatei, weil das Desktop Icon bei mir ziemlich generisch aussieht). Ich schreibe das zur Vollständigkeit mal hierhin:


    Quellcode

    1. Adding desktop shortcut, menu item and file associations for Arduino IDE...touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    2. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    3. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    4. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    5. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    6. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    7. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    8. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    9. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    10. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    11. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    12. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    13. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    14. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    15. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    16. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    17. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    18. touch: '/home/paul/.local/share/icons/hicolor/.xdg-icon-resource-dummy' kann nicht berührt werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    19. done!
    Alles anzeigen
    Wie auch immer- das Arduino-IDE lässt sich problemlos über das Desktop Icon öffnen.

    Mich würde sehr interessieren, ob diese einfache Art der Installation hier schon bekannt ist. Ich frage mich, warum das nicht zur Regel wird....

    Zusatz:
    Die Software wurde sogar ordnungsgemäß im Anwendungsmenü in den Bereich "Entwicklung" einsortiert!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Suse-Paul ()

    Für den Inhalt des Beitrages 103273 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suse-Paul

  • Das war KEINE Installation.

    Es gibt prinzipiell zwei ganz verschiedene Arten von Programmen.
    Einmal echte Binärprogramme. Dann Programme von Interpretersprachen.
    Die "echten" können auf zwei Arten installiert werden. Einmal durch ein Paketmanagement. Das kann bei openSUSE zypper, YaST oder packagekit machen. Also eine Art der Installation einer Programmart kann auf drei Wegen installiert werden.
    Mit dem Paketmanagement.
    Eine weitere Art für diese Binärprogramme ist das Kompilieren. Dazu holt man sich die Sourcen davon (oder nimmt das Paketmangement und holt sich das Sourcepaket damit). Hat man die Sourcen geholt und ggf. entpackt, kann man sie Kompilieren und dann Installieren. Das macht dann -im einfachsten Falle- der "heilige Dreisatz" ./configure && make && su -c "make install".
    Die Variante des Selbercompilierens gibt es in einigen Ausführungen. Wieder eine vielfältige Wissenschaft.

    Bei den Scriptsprachen ist die Lage ähnlich komplex. Dort muss der zugehörige Interprete installiert sein, oder vorab installiert werden.
    Das kann wiederum durch das Paketmanagement erledigt werden, oder ist auf dem jeweiligen "Interpreterway" zu erledigen.
    Und davon gibt es auch zahllos verschiedene. Python und Perl sind wohl die verbreitesten und mächtigsten, aber es gibt sehr viele. Für jeden Zweck spezielle.
    Und alle bieten wieder mehrer Möglichkeiten und Wege solche Scriptprogramme zu installieren.

    Dann gibt es noch jede Menge von Zwischenarten dieser beiden Grundformen.
    Es gibt auch solitäre Container. Das sind im Prinzip sehr große Dateinen, die man einfach aufruft. Sie haben wirklich alles, was sie zum Laufen brauchen selbst dabei. Wohl die einfachste Art.
    Mit dem Nachteil halt eben überhaupt nicht in das Gesamtsystem integriert zu sein.

    Einfach einen Desktopstarter anzulegen, (der noch dazu fehlschlägt), kann man ganz sicher nicht "Installation" nennen.

    Das war nur ein ganz grober und lückenhafter Überblick.
    Die Realität ist wesentlich komplexer.

    Du hast den falschen Begriff von "Installieren".

    Und dein Arduino -ich sag es nocheinmal- wird lediglich eine IDE und etwas graphisches Brimborium installieren,
    weil du schlicht KEIN EINZIGES Arduinoprogramm auf einem normalen PC mit Intel oder AMD Prozessor laufen lassen kannst.
    Allenfalls kann man das Ding emulieren/virtualisieren.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 103274 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Suse-Paul schrieb:

    Mich würde sehr interessieren, ob diese einfache Art der Installation hier schon bekannt ist. Ich frage mich, warum das nicht zur Regel wird....
    zu Frage 1:
    ja - kennt jeder hier. Haben wir dir im Prinzip auch schon beschrieben (wenn du mal etwas zurück blätterst)

    zu Frage 2:
    weil das nur bei wenigen Programmen unter bestimmten Voraussetzungen vernünftig klappt. Es wird bei Programmen verwendet bei denen es einfach ist, alle Module, die sie für ihre Funktion benötigen, ins gelieferte Paket mit reinzupacken. Da werden die Pakete sehr groß. Hat natürlich den Vorteil, dass keine Dependecies durch Updates anderer Pakete den Bach runter gehen können. Werden aber eben auch Monsterpakete. Für jedes winzige Update eben mal 100 MB durchs Kabel schieben.
    There's no place like 127.0.0.1

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wurzel99 ()

    Für den Inhalt des Beitrages 103276 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wurzel99

  • @Berichtigung: Das war insgesamt schon hilfreich; hat mir zum Verständnis geholfen.

    Naja, wahrscheinlich kann man den Begriff der Installation eng oder weit fassen. Ein IDE zu .... sagen wir mal "schaffen" (und irgendwie doch auch zu installieren) war ja das Ziel, deswegen heißt dieses Etwas ja auch "Arduino-IDE".

    Ich hatte mir eine einfache Installation (ich lasse diesen Begriff mal als Arbeitsbegriff) erhofft und diese Hoffnung mit der Tatsache verbunden, dass das Ganze auf Java basiert. Wenn das Ganze dann in der JVM läuft, dann würde ich da irgendwie an "Container" denken (hier wäre dann aber mehr als eine Datei drin)- aber von den gegebenen Beispielen wäre das am ehesten der "Container". Oder sehe ich das falsch?

    Berichtigung schrieb:

    weil du schlicht KEIN EINZIGES Arduinoprogramm auf einem normalen PC mit Intel oder AMD Prozessor laufen lassen kannst.
    Nee, das soll dann ja auch auf dem Arduino-Mikroprozessor laufen.

    Edit: Wenn das oben die Begründung für eine Nicht-wirklich-Installation ist, dann wäre das für mich wirklich interessant. Mein Hinweis auf den Laufort des Codes hat nur informativen Charakter.

    Also bei der ganzen Übung ging es darum, eine Entwicklungsumgebung für Arduino-Mikroprozessoeren zu installieren. Immerhin hat man ja ein Fenster mit einem Editor, wobei, soviel ich weiß, in C programmiert wird. Der Code wird dann auf den Arduino übertragen, wo er dann auch vor sich hinläuft. Was dann insgesamt in der IDE möglich ist, muss ich noch herausfinden!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Suse-Paul ()

    Für den Inhalt des Beitrages 103277 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suse-Paul