Welche Cross-Plattform Tools benutzt ihr?

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Hinweis: In dem Thema Welche Cross-Plattform Tools benutzt ihr? gibt es 20 Antworten auf 3 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Welche Cross-Plattform Tools benutzt ihr?

    Hallo,

    mich würde interessieren, welche Cross-Plattform Tools bzw. welche Cross-Plattform Software ihr einsetzt?

    Gleich vorneweg: Diese Frage hatte ich wahrscheinlich schonmal gestellt. Aber mit der Zeit ändern sich auch die Tools und die persönliche Einschätzung zu diesem aufgrund der Änderungen, oder aufgrund von geänderten Anforderungen an die Software, die möglicherweise die bisherige nicht mehr erfüllen kann.
    Es ist auch mehr eine Meinungs- bzw. Erfahrungsfrage, es ist also keine konkrete Problemstellung oder dergleich vorhanden. Ich finde es nur interessant zu erfahren, was die Community einsetzt und warum die Entscheidung genau auf das Tool fiel. Vielleicht hat der ein oder andere noch einen wertvollen Tipp für mich.

    Bitte beschreibt kurz nacheinander eure Tools/Software die ihr für Cross-Plattfrom Zwecke einsetzt. Bei mir kommen konkret MS Windows (7 und 8), Linux (openSUSE, Fedora auf dem Raspi, Ubuntu LTS) und Mac OS X zum Einsatz. Es darf gern auch Software Erwähnung finden, die ihr (auch?) gewerblich einsetzt. Es muss sich dabei auch nicht zwingend um openSource bzw. frei verfügbare Software handeln. Ich würde nämlich auch gerne von kostenpflichtiger und/oder propertiärer Cross-Plattform Software hören.

    Hier nun meine Auflistung (nach Rubrik):
    Multimedia:
    Player: VLC: All-Time Classic Player, meiner Meinung nach ein Muss auf jedem Computer. Der schlanke Player spielt einfach alles ab, selbst korrupte Dateien, die sonst kein anderer Player abspielt.
    Video-Schnitt: openShot und die GoPro Apps. Wenn jemand von euch bereits Erfahrungen oder erste Eindrücke mit openShot sammeln konnte, dann teilt die mir bitte mit.

    Büro-Software:
    Apache openOffice: Ja, ich bin so einer, der sich auch auf Linux Apache openOffice nachinstalliert, weil mir das Icon Set von LibreOffice nicht gefällt, außerdem ist openOffice wesentlich stabiler.

    Plain-Texteditoren / IDEs:
    für PHP und Web:
    - ActiveState Komodo Edit: Schöner umfangreicher Allrounder, dessen Stärken besonders in den vielen Skript- und Interpretersprachen liegen. Ist auch mit zusätzlichen Compilern jederzeit erweiterbar
    - phpstorm: Der de-facto Industriestandard, wenn es um Web- bzw. PHP-Entwicklung geht. Leider nicht openSource und nicht kostenlos erhähltlich.
    - atom: Wenn es die oberen beiden nicht tun, dann muss der atom herhalten. Netter Editor, braucht aber noch ein paar Jahre, bis eine vollwertige IDE daraus wird.
    für Java/C# und allgemein PC-Programmierung:
    - Eclipse: Nettes Tool für Java, hat auch alles was man braucht. Die Java EE Unterstützung ist etwas rudimentär, aber dafür gibt es ja:
    - Netbeans: Nutze ich gerne für Java EE und Web. Bzw. zum GUI zusammen klicken, falls ich gerade mal nicht mehr weiß, wie das ein oder andere GUI Elemenet funktioniert.
    - MonoDevelop: Netter rudimentärer C# .NET Allrounder. Die nativen GUIs mittels GTK+ funktionieren auch unter Windows, jedoch kann man mit dem keine WPF oder klassiche Windows Form entwickeln. Das ist leider der Teil, der vom .NET Framework nicht öffentlich gemacht wurde.

    Browser:
    - Chrome: Hauptsächlich, weil es für Opera kein aktuelles XDebug Add-On gibt.
    - Opera: Ist bei mir auf jeden Computer installiert, mein Lieblings-Browser
    - Firefox: Für Test- und Entwicklungszwecke. Der Name sollte für sich sprechen. Ich hoffe, die Mozilla Community bringt bald einen 64 Bit Firefox heraus, das wird allerhöchste Zeit. Der Start von Firefox dauert aktuell genauso lange, wie der ein mit Toolbars über die halbe Seite zugemüllter Internet Explorer.

    VM Software:
    - VirtualBox: Nettes Hypervisor Tool, der Grafik RAM ist allerdings auf maximal 512 MB beschränkt, was nervig ist. Außerdem ist der Datenaustausch in beide Richtungen nicht stabil (siehe Hard- und Softlink Problematik zwischen Linux Gast und Windows Host, ein über 4 Jahre offener Bug => inkompatibel mit NodeJS auf geshartem Ordner)
    - VMWare Player: Netter Hypervisor, das Partitions-Sharing funktioniert jedoch nicht bei mir. Deswegen gleich wieder gelöscht.

    Sicherheit:
    - ClamAV / ClamWin: Cooler kostenloser Viren Scanner mit guter und meist Bleeding-Edge Viren Datenbank.
    - OSSEC: Wollte ich mal als Firewall unter Fedora / Ubuntu / openSUSE einsetzen. Hatte ich leider nicht zum Laufen gebraucht. Snort verwendet heutzutage ja keiner mehr
    - diverse Tools wie nmap, Wireshark oder aircrack-ng. Die Kali Suite eben, zum Testen und bewerten der eigenen Sicherheit oder für Penetrationtests an eigen entwickelter Software

    E-Mail:
    - Client: Thunderbird
    - Server: Kombination aus Postfix/Dovecot

    Webserver:
    - Apache: Bin mit dem Indianer groß geworden.

    Datenbank:
    - MySQL: Der relationale Klassiker schlechthin. Wenn es geht, dann wird es bei mir auf Linux System auch MySQL und nicht MariaDB. Ich vertraue den umfangreichen Erfahrungen mit Oracle mehr als ein paar hobbymäßigen DB-Entwicklern. Ich habe damit keine Gewissensbisse oder Ähnliches.

    Versionsverwaltung:
    - git: Was sonst? Subversion entspricht nicht mehr modernen Anforderungen und alles andere ist zu alt und/oder zu kompliziert.

    Passwort-Manager:
    - KeePass / KeePassX: Schönes Tool, eine Integration wie man es z. B. von LastPass kennt wäre noch wünschenswert. Ansonsten absoulte Empfehlung, um die Passwortsicherheit der eigenen Accounts zu erhöhen. Ich würde gerne den KDE Wallet Cross-Plattform benutzen, denn der würde es für mich auch tun, geht aber leider nicht.

    Remote-Verbindungen werden bei mir mittels SSH hergestellt. Entweder direkt über einen SSH Client oder mittels Putty. Dateien werden bei mir auf den Server via SCP gespielt. Schließlich gibt es ja schon länger die Empfehlung, FTP nicht mehr zu verwenden. Es ist unverschlüsselt und unsicher. Man kann es Brute Forcen. SCP überträgt zumindest verschlüsselt, SSH Brute Force Attacken sind jedoch auch hier nicht ausgeschlossen. Außerdem dadurch, dass auf meinen Server kein FTP Dienst läuft, habe ich schon viele Skript-Kiddies augeschlossen, denn die kennen kein SCP :whistling: :thumbsup:

    Falls ich noch etwas vergessen habe, dann werde ich das nachtragen.


    MFG

    derwunner
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    Für den Inhalt des Beitrages 107621 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: derwunner

  • derwunner schrieb:

    Datenbank:
    - MySQL: Der relationale Klassiker schlechthin. Wenn es geht, dann wird es bei mir auf Linux System auch MySQL und nicht MariaDB. Ich vertraue den umfangreichen Erfahrungen mit Oracle mehr als ein paar hobbymäßigen DB-Entwicklern. Ich habe damit keine Gewissensbisse oder Ähnliches.
    ohne damit eine Fundamentaldebatte einleiten zu wollen. Aber dein Kritierium ist seeehr allgemein gehalten und enthält eine unhaltbare Aussage

    Wikipedia schrieb:


    MariaDB Corporation
    Haupt-Entwickler des freien Datenbanksystems ist das Unternehmen MariaDB Corporation. Das Unternehmen wurde von ehemaligen Entwicklern von MySQL unter dem Namen SkySQL gegründet und am 1. Oktober 2014 in MariaDB Corporation umbenannt. Die jüngste Finanzierungsrunde brachte 9 Millionen Dollar, unter anderem von Intel Capital und California Technology Ventures[38]. Michael Howard trat die Nachfolge des Mitte 2015 ausgeschiedenen CEO Patrick Sallner an. MySQL- und MariaDB-Schöpfer Monty Widenius ist CTO des Unternehmens[39] . Das Unternehmen bietet Support, Schulung und Remote-Administration von MySQL- und MariaDB-Datenbanken. Das Geschäftsmodell des Unternehmens ist, über diese Dienstleistungen die finanziellen Ressourcen zu erlangen, um das Open Source-System weiterzuentwickeln[40].
    Der Entwickler von MySQL ist wohl kaum als Hobbyprogrammierer einzustufen. Die Unterstützung durch Intel u. Genossen (die substanziell was für freie Software tun) weist auf nachhaltig gute Arbeit und Zukunft hin.
    Oracle hat ein primäres Interesse: Keine Konkurrenz zu OracleDB durch freie Software. Soll das eine Basis für Qualitätserwartungen sein?

    Das alles fügt einer Einschätzung MySQL <-> MariaDB ein fettes Fragezeichen hinzu.

    Für den Inhalt des Beitrages 107625 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: neuland

  • Da stehen soviele Halblügen drin, dass ich mich zum Korrigieren genötigt sehe.

    derwunner schrieb:

    Multimedia:
    Player: VLC: All-Time Classic Player, meiner Meinung nach ein Muss auf jedem Computer. Der schlanke Player spielt einfach alles ab, selbst korrupte Dateien, die sonst kein anderer Player abspielt.
    Der Player, der wirklich alles spielt heißt immer noch mplayer. Der kann nativ sogar libaa im Framebuffer abspielen.


    derwunner schrieb:

    Video-Schnitt: openShot und die GoPro Apps. Wenn jemand von euch bereits Erfahrungen oder erste Eindrücke mit openShot sammeln konnte, dann teilt die mir bitte mit.
    Cinelerra. Kdenlive.

    Und mitgelieferte Malware sollte man immer meiden.

    derwunner schrieb:

    Apache openOffice: Ja, ich bin so einer, der sich auch auf Linux Apache openOffice nachinstalliert, weil mir das Icon Set von LibreOffice nicht gefällt, außerdem ist openOffice wesentlich stabiler.
    Apache ist behäbig, wie der Apache selbst. Nicht mehr wirklich zeitgemäss.

    derwunner schrieb:

    Plain-Texteditoren / IDEs:
    für PHP und Web:
    - ActiveState Komodo Edit: Schöner umfangreicher Allrounder, dessen Stärken besonders in den vielen Skript- und Interpretersprachen liegen. Ist auch mit zusätzlichen Compilern jederzeit erweiterbar
    - phpstorm: Der de-facto Industriestandard, wenn es um Web- bzw. PHP-Entwicklung geht. Leider nicht openSource und nicht kostenlos erhähltlich.
    PHP ist krank. Die IDEs dafür auch.


    derwunner schrieb:

    - atom: Wenn es die oberen beiden nicht tun, dann muss der atom herhalten. Netter Editor, braucht aber noch ein paar Jahre, bis eine vollwertige IDE daraus wird.
    für Java/C# und allgemein PC-Programmierung:
    - Eclipse: Nettes Tool für Java, hat auch alles was man braucht. Die Java EE Unterstützung ist etwas rudimentär, aber dafür gibt es ja:
    - Netbeans: Nutze ich gerne für Java EE und Web. Bzw. zum GUI zusammen klicken, falls ich gerade mal nicht mehr weiß, wie das ein oder andere GUI Elemenet funktioniert.
    - MonoDevelop: Netter rudimentärer C# .NET Allrounder. Die nativen GUIs mittels GTK+ funktionieren auch unter Windows, jedoch kann man mit dem keine WPF oder klassiche Windows Form entwickeln. Das ist leider der Teil, der vom .NET Framework nicht öffentlich gemacht wurde.
    Viele Buzzwörter. Und keine Unterscheidung zwischen Frameworks und Editoren. Es wäre evtl. hilfreich mal diese Unterscheidung zu lernen.
    Ich brauche nur vi. Der hat schon längst alles, was eine IDE oder ein moderner Editor bietet.
    Dafür ist er wesentlich schneller, auf nahezu jedem vernünftigen Unix/Linux verfügbar und bei anständigen Distris ist sogar vim auch schon installiert. vi immer.

    Für echtes Cross-Platform entwickeln taugen deine Vorstellungen eher nicht. Das sind alles ziemliche Krücken.
    Kann man machen, will man aber gar nicht.

    Wirklich cross-platform ist übrigens schon immer Python. Mit virtualenv sauber gepackt, kann man für JEDES System ein Programm lauffähig OHNE Installationsgedöns bieten.
    Und Python läuft sogar auf jedem Android.

    Komisch ist übrigens auch, dass du die echten Cross-Platform Suiten, wie GCC gar nicht erwähnst.
    Aber gut. Man kann dieses Buzzword auch ziemlich dehnen.


    derwunner schrieb:

    Browser:
    - Chrome: Hauptsächlich, weil es für Opera kein aktuelles XDebug Add-On gibt.
    - Opera: Ist bei mir auf jeden Computer installiert, mein Lieblings-Browser
    - Firefox: Für Test- und Entwicklungszwecke. Der Name sollte für sich sprechen. Ich hoffe, die Mozilla Community bringt bald einen 64 Bit Firefox heraus, das wird allerhöchste Zeit. Der Start von Firefox dauert aktuell genauso lange, wie der ein mit Toolbars über die halbe Seite zugemüllter Internet Explorer.
    Die 64-Bit Version gibt es selbst für Windows schon gut zwei Jahre.

    Zudem sind deine Annahmen ziemlich falsch. Meist waren nämlich die 32Bit Versionen schneller. Das ist aber alles längst Geschichte. Außer für Steinzeitdigitalländer mit Abacusmigrantionshintergrund.

    Es gäbe da noch Konqueror und Vivaldi. Mindestens.
    Jedenfalls Pflicht, wenn man Websiten bastelt.

    derwunner schrieb:

    VM Software:
    - VirtualBox: Nettes Hypervisor Tool, der Grafik RAM ist allerdings auf maximal 512 MB beschränkt, was nervig ist. Außerdem ist der Datenaustausch in beide Richtungen nicht stabil (siehe Hard- und Softlink Problematik zwischen Linux Gast und Windows Host, ein über 4 Jahre offener Bug => inkompatibel mit NodeJS auf geshartem Ordner)
    - VMWare Player: Netter Hypervisor, das Partitions-Sharing funktioniert jedoch nicht bei mir. Deswegen gleich wieder gelöscht.
    Qemu-KVM, wie es sich für einen richtigen Linuxer gehört. Dort gibt es deine Einschränkungen nicht. Dafür ist es echte open source und schneller. Und wenn du dich damit etwas tiefergehend befasst, kannst du sogar die Abbilder anderer Virtualisierer laufen lassen.
    Außerdem natürlich Docker.

    derwunner schrieb:

    Sicherheit:
    - ClamAV / ClamWin: Cooler kostenloser Viren Scanner mit guter und meist Bleeding-Edge Viren Datenbank.
    Für Linux brauchst du keinen Virenscanner. Auch wenn es sogar Tutorials gibt, wie man sowas für Linux programmiert, es gibt dennoch nur ein paar.
    Die Bedrohungen sind heute auch eher nicht die Viren. Auch nicht für Windows.

    derwunner schrieb:

    - OSSEC: Wollte ich mal als Firewall unter Fedora / Ubuntu / openSUSE einsetzen. Hatte ich leider nicht zum Laufen gebraucht. Snort verwendet heutzutage ja keiner mehr
    Das ist totaler Quark. Selbstverständlich wird Snort weit verbreitet eingesetzt. Zumindest von denen, die es können.
    Und Ossec ist keine Firewall.
    Du verwechselst da auch zwei ziemlich verschiedene Dinge. Snort kümmert sich um Netzwerkverkehr.
    Ossec ist eine Suite zur sicherheitstechnischen Verwaltung ganzer Serverfarmen.
    Zwei wirklich verschiedene Dinge.
    Und dann darfst mal raten, was wohl Ossec wohl zur Echtzeitanalyse von Netzwerkverkehr einsetzt.
    Nicht umsonst hat Snort einen Ehrenplatz in der Hall of Fame der open source Software. (Gibt es wirklich.)

    derwunner schrieb:

    - diverse Tools wie nmap, Wireshark oder aircrack-ng. Die Kali Suite eben, zum Testen und bewerten der eigenen Sicherheit oder für Penetrationtests an eigen entwickelter Software
    Wozu aircrack-ng beim Testen von selbtverbrochenen Bugs helfen sollte, wird auf ewig dein Geheimnis bleiben. Es versucht lediglich den WLAN Zugang zu knacken. Also ein Spasswortcracker für WLANs. Auch Wireshark und nmap sind für die Programmierung nicht sonderlich nützlich. Sie dienen der Analyse. Ich denke nicht, dass du wirklich Netztraffic debugst. Schon deine wilde Vermischung der Tools zeigt, dass dir da schlicht das Wissen, diese Tools einzusetzen, fehlt.

    Wer Kali kennt und installieren kann, ist noch immer kein Hacker.
    Und jedes Tool, das Kali bietet, läuft auch ohne Kali. Es sind nur die Standardtools, die man als versierter Linuxer, falls einen das jeweilige Teilgebiet sonderlich interessiert, sowieso schon installiert hat.
    Der Kali- Hype ist nur für Leute, die gerne damit protzen, dass sie die weltgrößten Hacker wären, weil sie schließlich ein Kali kennen. Man muss das aber können, kennen reicht ganz sicher nicht.

    derwunner schrieb:

    Webserver:
    - Apache: Bin mit dem Indianer groß geworden.
    Selbstverständlich nginx. Wesentlich schneller, bei wesentlich geringerem RAM Verbrauch. Neustart ohne jede Serviceunterbrechung. Warum sollte man eine über 20 Jahre alte Software noch gut finden, wenn es längst viel besseres gibt?
    Weil es im alternaivfaktischen Internet nur so wimmelt von Digitalhelden, die es mit Ach- und Krach schaffen diesen Methusalem installiert zu kriegen, um dann mit stolzgeschwellter Brust hinauszubloggen und die Krankheit fortzuschreiben?

    Fortsetzung folgt gleich.... Bleiben Sie dran!!
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 107627 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • derwunner schrieb:

    Datenbank:
    - MySQL: Der relationale Klassiker schlechthin. Wenn es geht, dann wird es bei mir auf Linux System auch MySQL und nicht MariaDB. Ich vertraue den umfangreichen Erfahrungen mit Oracle mehr als ein paar hobbymäßigen DB-Entwicklern. Ich habe damit keine Gewissensbisse oder Ähnliches.
    Au weia.

    MySQL ist wohl die mieseste Datenbank, die es gibt.
    Aber halt wieder einmal hat sich das Mieseste am weitesten verbreitet. Is ja auch einfach. Muss man nicht erst lernen und verstehen.
    Warum MySQL mies ist, kannst du hier gucken.
    Und das Akronym Oracle sagt ja schon alles One Real Ass*** Called Larry Ellison.

    Sie haben Sun kaputt gemacht, sie haben openOffice kaputt gemacht, sie haben mysql kaputt gemacht.
    Und sie bieten ihr eigenes Linux, das sie tatsächlich "unbreakable Linux" nannten,
    bis sie erkannten,
    dass es per Design schon Fubar war (==FuckedUpBeyoundAllRepair). Immerhin schon ein paar Jahre später haben sie es eingestampft. Sind ja auf lange Ewigkeiten gesehen doch ein wenig lernfähig.
    Und frage mal einen, der sich täglich mit Oracle DBs rumschlägt:
    Die wären alle heilfroh, wenn sie ihren Datenmüll zu postgresql migrieren dürften.

    Man mag MySQL schon einsetzen können.
    Wenn man fünf Datensätze verwaltet und genügend wenig Besucher und User der Daten hat, um sie neu aufzusetzen.

    Bei Hochverfügbarkeit gibt es kein MySQL.
    Bei Cluster auch nicht.
    MySQL ist krank.

    Und wenn ich nur drei Datensätze habe, ist sqlite immer noch die bessere Wahl. Schneller ist sqlite sowieso.

    derwunner schrieb:

    Versionsverwaltung:
    - git: Was sonst? Subversion entspricht nicht mehr modernen Anforderungen und alles andere ist zu alt und/oder zu kompliziert.
    Mercurial, aka. hg, was sonst? Kann alle anderen Systeme auch bedienen und verstehen, hat nen Webserver von Haus aus mit dabei und ist außerdem Python. Also was sonst?!

    derwunner schrieb:

    Remote-Verbindungen werden bei mir mittels SSH hergestellt. Entweder direkt über einen SSH Client oder mittels Putty. Dateien werden bei mir auf den Server via SCP gespielt. Schließlich gibt es ja schon länger die Empfehlung, FTP nicht mehr zu verwenden. Es ist unverschlüsselt und unsicher. Man kann es Brute Forcen. SCP überträgt zumindest verschlüsselt, SSH Brute Force Attacken sind jedoch auch hier nicht ausgeschlossen. Außerdem dadurch, dass auf meinen Server kein FTP Dienst läuft, habe ich schon viele Skript-Kiddies augeschlossen, denn die kennen kein SCP
    Das ist auch wieder nur Halbwissen, was zu FALSCHEN Aussagen führt.
    Zwar bin ich auch der Meinung, dass heute keinerlei FTP-Zugänge mehr legitim sind. Es gibt längst sehr viel bessere Methoden.
    Aber die SSH- Suite bringt selbst einen mit, der von Haus aus via ssh verschlüsselt überträgt. Nennt sich SFTP.

    Und selbstverständlich lässt sich bei SSH jedweder Brute-Force Versuch im Keim ersticken.
    Es gibt selbst im alternaiven Internet genügend Blogs die auf die SSH-Keys hinweisen.
    Einen sshd zu betreiben, der Spasswortauthentifizierung zulässt, ist gnadenlos leichtsinnig.
    Solchen Admins sollte man alle Root-Rechte und Server wegnehmen. Windowsstraflager für zehn Jahre.

    Außerdem macht die Authentifizierung via Keys sogar die Filenamecompletion über Servergrenzen hinweg verfügbar.
    Man kann also mit scp looser@computer.somewhere.no:/etc/ap<tab><tab> sich die Datei/Verzeichnisliste des Remoteservers anzeigen und die Namen komplettieren lassen.
    Sehr bequem.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 107629 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Ok, @Berichtigung der Reihe nach:

    mplayer: Ich wusste nicht, dass das Teil Cross-Plattform ist. Ist das so?

    Video-Schnitt: Cine... was? Kdenlive ist nicht Cross Plattform so viel ich weiß. Ich habe jedenfalls noch keine Windows Binarys für das KDE Programm gefunden. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das bei KDE für Mac dabei ist.

    Apache openOffice: Das ist sehr wohl zeitgemäß. Vorallem dort flossen die ehemals kostenpflichtigen Änderungen von IBM ein, die LibreOffice nicht hat (siehe heise Bericht dazu von 2015?). Es ist außerdem stabilder und stürtzt nicht bei jeder 2. Formel im Calc ab...

    PHP IDEs / Editoren: PHP ist nicht krank, da teile ich wie so oft Deine Meinung nicht. Ich finde es eher krank, einem Programmierer Einrückungen vorzuschreiben, da sonst das Programm nicht kompiliert (= Python).

    Cross Plattform IDEs für alles andere: Das sind beim besten Willen keine Krücken, wo lebst Du bitte?! Und ich kenne den Unterschied zwischen Frameworks und IDEs. Wobei viele IDEs auch ihre eigenen Frameworks bieten (Eclipse, MonoDevelop, und IDEA).
    "Ich habe nur vi": Ernsthaft? Ist das wirklich dein Ernst oder erkenne ich hier die versteckte Ironie nicht? Man Opa hat ja auch mal mit emacs programmiert... Wer heute noch rein textbasiert programmiert, der hat entweder zu viel Zeit, will sich dadurch mehr Geld erarbeiten, das Kunden bezahlen, oder derjenige hat die letzten 10 Jahre verschlafen. Ich meine, Autovervollständigung, so ein unnützer Luxus, ist doch viel weniger Fehleranfälliger... Das wird sich nicht durchsetzen, genauso wenig wie das Internet und PHP... Ganz zu schweigen von grafischen Diff Viewern, die sich vollständig in die IDE integrieren braucht doch auch keiner...
    "Wirklich Cross-Plattform ist übrigends Python [...]": Jo, mag sein, interessiert nur niemanden. Wer wirklich ernsthaft enterprise Cross-Plattform betreibt, der greift entweder zu C++ 11 (oder neuer), zu C#, oder zu Java. Wenn es GUI-los sein darf, dann taugt auch noch Perl gut. However, Ausnahmen bestätigen die Regel, siehe Dropbox.
    Und ich hatte GCC, LLVM & Co. nicht erwähnt, weil ich das nicht aktiv verwende.

    Ok, dass es die 64 Bit Version von Firefox schon gibt, wusste ich nicht. Werde ich gleich mal installieren.

    VM Software: Qemu-KVM bzw. libvirt ist Linux spezifisch, kein Cross-Plattform. Docker ist ebenfalls keine VM Software, sondern ein Prozess-Container.

    Viren-Software: "Für Linux braucht man keinen Virenscanner": Und Du willst mir etwas von veraltetem Wissensstand erzählen?! Das mit OSSEC wusste ich nicht so genau...

    Und ja, richtig, ich kann die genannten Sicherheits-/Hacker-/Crackertools nicht aktiv einsetzen. Aber ich kenne sie und verwende sie von Zeit zu Zeit. Besonders nett von Kali finde ich das PHP Projekt in Kali, wo absichtlich Sicherheitslücken eingebaut sind, um die verschiedenen bekannten Angriffstechniken zu demonstrieren. Daraus kann man viel lernen, wie man es tunlichst nicht machen sollte.

    Webserver: Ok, nginx ist so eine Sache. Er ist Cross-Plattform ja, weil das Teil nicht nur auf Linux, sondern auf allen UNIX Derivaten läuft. Der nginx mag neuer und besser sein, mit dem Apachen kann man aber wesentlich mehr machen. Altbewährtes muss doch nicht unbedingt schlechter sein... Webserver schneller installiert? Ist doch top! Zeit gespart, die man in produktive Zeit stecken kann!

    Datenbank MySQL: Ok, wieder etwas gelernt. Danke dafür an alle.

    Versionsverwaltung hg: Das Ding ist steinalt und schweineteuer, wenn man eine GUI dazu will.

    FTP: Die Protokelle SFTP, bzw. FTPS (FTP getunnelt durch SSH bzw. SSL) sind mir geläufig. Nur finde ich nicht, dass es das unbedingt besser. Wenn man Mist grün anmalt, bleibt es immer noch Mist...

    PS: Git für Windows bringt ein abgespecktes Cygwin mit und damit auch die gesamten GNU Utils für Windows. Mit Console2 macht das sogar wieder Spaß unter Windows. Fühlt sich dann fast wie ein UNIX System an...
    Diese Signatur ist derzeit nicht verfügbar.

    Für den Inhalt des Beitrages 107653 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: derwunner

  • Du erzählst einen Mist, dass es einfach nicht zum Aushalten ist. (hübscher Reim)
    Halte dich doch, bitte, einfach etwas zurück.
    Das lesen hier auch andere Leute, die das am Ende auch noch annehmen.
    Das Kommunikationsverhalten übrigens, das schuld daran ist, warum Leute immer noch PHP und MySQL nehmen, statt anständige und sichere Websites modern zu erstellen.

    derwunner schrieb:

    mplayer: Ich wusste nicht, dass das Teil Cross-Plattform ist. Ist das so?
    Warum guckst du nicht einfach vorher nach, bevor du hier irgendwelchen Quatsch postest?

    Ich tue das nicht gerne, aber du scheinst eher schlichten alternaiven Internets zu glauben, denn meinen wahren Aussagen, und deshalb hier ein Link zu einer Website, der du sicher glauben wirst, dass mplayer selbst nach deiner schrägen Definition cross-platform ist.

    derwunner schrieb:

    Video-Schnitt: Cine... was?
    Dir hat schon jemand mal gesagt, dass es selbst im alternaiven Internet so cross-platform Suchmaschinen gibt?

    derwunner schrieb:

    Kdenlive ist nicht Cross Plattform so viel ich weiß. Ich habe jedenfalls noch keine Windows Binarys für das KDE Programm gefunden. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das bei KDE für Mac dabei ist.
    Das ist richtig. Aber es gibt lauffähige, fertige VM- Abbilder. Druff&go.

    derwunner schrieb:

    Apache openOffice: Das ist sehr wohl zeitgemäß. Vorallem dort flossen die ehemals kostenpflichtigen Änderungen von IBM ein, die LibreOffice nicht hat (siehe heise Bericht dazu von 2015?). Es ist außerdem stabilder und stürtzt nicht bei jeder 2. Formel im Calc ab...
    Ich habe nichts über zeitgemäßes openOffice geschrieben.

    Der Apache ist veraltet. Aber Bürosuiten halte ich insgesamt für veraltet. Und zwar alle. Braucht kein Mensch. Die, die solche Methusalems verwenden, nützen allenfalls 0,5% der vorhandenen Funktionen/Möglichkeiten. Darüber kann man streiten. Ich brauch das nich.

    derwunner schrieb:

    PHP IDEs / Editoren: PHP ist nicht krank, da teile ich wie so oft Deine Meinung nicht. Ich finde es eher krank, einem Programmierer Einrückungen vorzuschreiben, da sonst das Programm nicht kompiliert (= Python).
    Das mag deine Meinung sein. Kannst halt kein Python. Es löst sehr elegant alleine mit der Syntax Probleme. Ein Alleinstellungsmerkmal von Python. Führt zur sehr eleganten Syntax, die weniger Tipparbeit braucht. Aber auch Geschmackssache. Dafür kann es alles. Und damit meine ich wirklich alles. Auch direkte Aufrufe von C- Libs und dergleichen.

    Nicht umsonst sind sehr, sehr viele wirklich gute Systemsoftwareteile in Python geschrieben. Auf jeder Architektur. Ich würde sogar fast behaupten wollen, dass da Python sogar Perl schlägt. (Wäre aber zu prüfen).
    Bei moderner leistungsfähiger Software ist auf jeden Fall Python vorne.
    Nicht umsonst ist Python im Ranking der meistgenutzten Programmiersprachen immer mit ganz vorne.

    derwunner schrieb:

    Cross Plattform IDEs für alles andere: Das sind beim besten Willen keine Krücken, wo lebst Du bitte?! Und ich kenne den Unterschied zwischen Frameworks und IDEs. Wobei viele IDEs auch ihre eigenen Frameworks bieten (Eclipse, MonoDevelop, und IDEA).
    "Ich habe nur vi": Ernsthaft? Ist das wirklich dein Ernst oder erkenne ich hier die versteckte Ironie nicht? Man Opa hat ja auch mal mit emacs programmiert... Wer heute noch rein textbasiert programmiert, der hat entweder zu viel Zeit, will sich dadurch mehr Geld erarbeiten, das Kunden bezahlen, oder derjenige hat die letzten 10 Jahre verschlafen. Ich meine, Autovervollständigung, so ein unnützer Luxus, ist doch viel weniger Fehleranfälliger...
    vi kann Completion schon länger, als die Shells. Und das sogar über Rechnergrenzen hinweg. Für jede Programmiersprache.
    Und selbstverständlich mit selbst definierten Schnipseln auch.

    Selbstverständlich auch Syntaxhighlighting für alle Sprachen. Und wenn dir danach ist, definierst du ganz fix ein eigenes Highligthing.
    Selbstverständlich gibt es auch einen Recorder. Makro aufzeichnen? Konnte vi schon, als es noch nicht mal Microsoft Office gab.

    Noch ein paar Features mehr gefällig?
    Wie wäre es mit automatischen Datenbankupdates für den gesamten Quellcode eines Projektes?
    Kann vi seit gut 20 Jahren.

    Functionfolding?
    Schon im zweiten Jahr nach der Geburt von vi möglich.

    Testing?
    Für jede Testing-suite sind längst alle Funktionen integriert.

    Reicht es langsam?

    Bis ihr eure modernen Editoren und IDEs installiert habt, scheitern die vi -Freaks daran, die verdiente Kohle für das Projekt an der Strandbar durchzukriegen. Was selbstverständlich mit vi dokumentiert und weltweit in verteilte DBs eingepflegt wird. Können die sich leisten, weil selbst der Akku des Notbuchs viel länger hält. Is ja nur ein nachtschwarzes Terminal.
    Nicht ein modernes auf dunkel getrimmtes Programmdesaster mit eingebauter extra energieintensiver Darstellungen von schwarz in modernen Klickibuntis.

    derwunner schrieb:

    Das wird sich nicht durchsetzen, genauso wenig wie das Internet und PHP... Ganz zu schweigen von grafischen Diff Viewern, die sich vollständig in die IDE integrieren braucht doch auch keiner...
    Doch, das brauchen Leute, die es einfach nicht lernen wollen oder können.

    Und irgendwie muss man ja protzen können.
    Mit einer nachtschwarzen Konsole geht das eher nicht.
    Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass vi automatisch Backups macht, und selbstverständlich diff selbst verwenden kann, aber auch ein quasi eingebautes hat? Nein? Sei hiermit nachgeholt. Mit Buntdarstellung. Eh klar.
    Obwohl ja eigentlich überflüssig.
    Alle haben langsam kapiert, dass es nichts gibt, was man von der Bearbeitung von Buchstabenkombinationen wollen kann, was vi nicht kann.
    Außer dir.

    derwunner schrieb:

    "Wirklich Cross-Plattform ist übrigends Python [...]": Jo, mag sein, interessiert nur niemanden. Wer wirklich ernsthaft enterprise Cross-Plattform betreibt, der greift entweder zu C++ 11 (oder neuer), zu C#, oder zu Java. Wenn es GUI-los sein darf, dann taugt auch noch Perl gut. However, Ausnahmen bestätigen die Regel, siehe Dropbox.
    Und ich hatte GCC, LLVM & Co. nicht erwähnt, weil ich das nicht aktiv verwende.
    Klar. Du schwadronierst lieber über Cross-platform. Die dafür weltweit mit Abstand am meisten verwendete Compilersuite kennst du nicht einmal. Gibt ja so tolle, moderne IDEs.
    Hallo! Jemand zu Hause?
    Und Python interessiert keinen? Dir ist schon klar, dass die erste Sprache, die außer Java auf Android einsetzbar war Python ist?
    Dass Google mehr oder weniger komplett die Websites mit Python erstellt?
    Ich spare mir die Aufzählung. Die dauert einfach länger. Da wärst du mit deinen halbseidenen PHP- Websites schneller.

    Wieder ist der Post zu Ende, ohne dass ich schon fertig wäre!
    Wieder ein Posthanger.
    Bleiben Sie dran!!!
    Gleich geht es weiter!
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 107658 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • derwunner schrieb:

    Ok, dass es die 64 Bit Version von Firefox schon gibt, wusste ich nicht. Werde ich gleich mal installieren.
    Da ist dir dann doch glatt entgangen, dass dein openSUSE schon längst die 64Bit Version hat.
    Peinlich für so einen Cross-plattformer. (kein Schlechtschreibfehler)

    derwunner schrieb:

    VM Software: Qemu-KVM bzw. libvirt ist Linux spezifisch, kein Cross-Plattform. Docker ist ebenfalls keine VM Software, sondern ein Prozess-Container.
    Aha. Nach dieser Logik ist dein VirtualBox Geseier dann doch auch nicht Cross-platform, oder täusche ich mich da?

    derwunner schrieb:

    Viren-Software: "Für Linux braucht man keinen Virenscanner": Und Du willst mir etwas von veraltetem Wissensstand erzählen?! Das mit OSSEC wusste ich nicht so genau...
    Ja. Weil du zwar ganz nett Buzzwörter polluieren kannst, aber letztlich ziemlich wenig über das Digitale weißt.

    Es ist wirklich so: Bedrohungen sind heute anders. Und ganz sicher stehen da Linuxviren nicht ganz oben auf der Liste.
    Rechner werden in Echtzeit über das Netz angegriffen, nicht umständlich via Viren, die erst aktiv werden müssen.
    Und die Dummlooser tragen ihren Teil dazu bei, dass das ganz hübsch funktioniert.
    Und sie klicken jeden Unsinn an.
    Ein Lob auf die Konsole ohne funktionsfähige Links!
    (Leider kann man da jetzt auch schon lange Links anklicken!)

    derwunner schrieb:

    Und ja, richtig, ich kann die genannten Sicherheits-/Hacker-/Crackertools nicht aktiv einsetzen. Aber ich kenne sie und verwende sie von Zeit zu Zeit. Besonders nett von Kali finde ich das PHP Projekt in Kali, wo absichtlich Sicherheitslücken eingebaut sind, um die verschiedenen bekannten Angriffstechniken zu demonstrieren. Daraus kann man viel lernen, wie man es tunlichst nicht machen sollte.
    Alles, was man über PHP lernen kann, ist, es nicht einzusetzen. Es ist ein vorsätzliches Sicherheitsloch. Das zu lernen, brauch ich kein einziges Pen-tool für.

    derwunner schrieb:

    Webserver: Ok, nginx ist so eine Sache. Er ist Cross-Plattform ja, weil das Teil nicht nur auf Linux, sondern auf allen UNIX Derivaten läuft. Der nginx mag neuer und besser sein, mit dem Apachen kann man aber wesentlich mehr machen. Altbewährtes muss doch nicht unbedingt schlechter sein... Webserver schneller installiert? Ist doch top! Zeit gespart, die man in produktive Zeit stecken kann!
    Dummfug. Geboren aus dem absoluten Nichtwissen.

    nginx ist von Haus aus ein Proxy.
    Apache braucht ein Modul dafür.
    nginx kann von Haus aus auch imap und pop3 Proxy.
    Apache braucht ein Modul dafür. (Falls man solchen Müll überhaupt einsetzen will)
    Hast du dir -Hand auf's Herz- nginx überhaupt schon einmal angeguckt?
    In einer Debatte mit mir reicht ein wenig oberflächliches alternaives Rumgooglen ganz sicher nicht.

    derwunner schrieb:

    Versionsverwaltung hg: Das Ding ist steinalt und schweineteuer, wenn man eine GUI dazu will.
    Ich weiß jetzt nicht so genau aus welchem alternaiven Internet du jetzt diese Lüge herzauberst.

    Lass dir gesagt sein: Mit alternativen Faken wirst du höchsten amerikanischer Präsident, aber ganz sicher wirst du damit kein einziges Bashscript anständig schreiben, geschweige denn ein Linuxer werden.
    Ich poste dir jetzt einen Link zu dem Mercurial/hg, von dem ich rede.
    Pass gut auf, dass deine PHP-verseuchte Kali eventuellvirtual Distri den Link auch zulässt.
    TaTaaa: Das kostenlose open source SCM SourceCodeManagement System Mercurial aka. hg
    Die GUI dazu ist übrigens für Leute, wie dich eingebaut. Bringt einen Webserver mit.
    "Batteries included" ist ein Leitsatz der Pythonistas.
    Teuer ist das nur für dich, wenn du es lernen willst. Muss man lesen&verstehen.
    Selbstverständlich ist das unter aktiver Entwicklung.
    Nur müssen Pythonista halt einfach wesentlich weniger oft irgendwelche Fixes basteln und sind halt so Featurecomplete, dass auch neue Versionen eher selten nötig werden. Is ja von Haus aus cross-platform und KEIN PHP.
    Echt!

    derwunner schrieb:

    FTP: Die Protokelle SFTP, bzw. FTPS (FTP getunnelt durch SSH bzw. SSL) sind mir geläufig. Nur finde ich nicht, dass es das unbedingt besser. Wenn man Mist grün anmalt, bleibt es immer noch Mist...
    Ähem, dir ist aber schon klar, dass du mit scp genau das Gleiche machst?
    Eine Dateiübertragung durch SSH verschlüsselt. Da dir Buzzwörter so wichtig zu sein scheinen, mag ich das schnell umformulieren, damit du das auch in seiner Tiefe erfassen kannst: scp tunnelt via ssh das Dateikopieren.
    Gut so?
    Du machst das sogar ziemlich dilettantisch, weil du ja Spasswortauthentifikation zulässt, statt korrekt deinen Server anzuweisen anständige Schlüssel zu verwenden und jedweden Spasswortloginversuch zu loggen und rigoros mit einem Ban zu bestrafen.
    Das ist das erste, was ich meinen Eleven beibringe, wenn wir von SSH reden: SSH-Keys. Und ohne kommt nichts und niemand auf meine Server.
    Glaubst du wirklich, dass du da schon mitreden darfst?

    derwunner schrieb:

    PS: Git für Windows bringt ein abgespecktes Cygwin mit und damit auch die gesamten GNU Utils für Windows. Mit Console2 macht das sogar wieder Spaß unter Windows. Fühlt sich dann fast wie ein UNIX System an...
    Aha. Aber Docker, Qemu-kvm geht nicht?

    Dir ist schon so ungefähr klar, was cygwin ist?
    Man mag den Begriff "cross-platform" schon debattieren können. Er ist weit.
    Aber dir scheinen nicht mal die allgemein akzeptierten Grundbedeutungen klar zu sein.

    Junge! Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so nationalistischen Mist selber schreiben würde, aber:
    Du bist eine echte Schande für jeden kranken Franken.
    Ich bin aus Dietenhofen.
    Wenn du dich traust, gib mir deine Adresse, ich komm vorbei und prügel dir dann alle Basics fränkisch deftig rein.
    Nicht, weil ich so erpicht darauf bin, dir Digitalbasics beizubringen, sondern, weil deine Postings unerträglich sind.
    Erst recht für so kranke Franken, wie ich nun mal einer bin.

    Unterlasse es wenigsten solche Lügen zu verbreiten, wie Mercurial sei steinalt und schweineteuer.
    Selbst deine Äußerungen unterliegen wenigstens geringfügig der Verpflichtung zur Anständigkeit.
    Hoffe ich jedenfalls.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 107661 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Ok, ich gehe jetzt nur mal auf das wichtigste ein. Meine Zeit ist sehr beschränkt und ich möchte sie nicht damit verbringen, besserwisserisch zu sein oder so zu wirken.

    Berichtigung schrieb:

    Alles, was man über PHP lernen kann, ist, es nicht einzusetzen. Es ist ein vorsätzliches Sicherheitsloch. Das zu lernen, brauch ich kein einziges Pen-tool für.
    Leben und leben lassen sagte mein Vater immer... Ich kann ganz gut von dem "Sicherheitsloch" leben. Aktuell ist es auch so, dass mein Chef keine andere Programmiersprache will. Weil wir eben auch das tun müssen, was die Kunden wünschen, und nicht das, was ein Programmierer gerne hätte.

    Berichtigung schrieb:

    Aha. Nach dieser Logik ist dein VirtualBox Geseier dann doch auch nicht Cross-platform, oder täusche ich mich da?
    VirtualBox gibt es für Linux, Windows und Mac OS X. Kann sein, dass es noch mehr Plattformen sind, das sind aber die wichtigsten. Für die drei genannten gibt es das auch in der OSE und in der propertiären Version.

    Berichtigung schrieb:

    derwunner schrieb:

    Webserver: Ok, nginx ist so eine Sache. Er ist Cross-Plattform ja, weil das Teil nicht nur auf Linux, sondern auf allen UNIX Derivaten läuft. Der nginx mag neuer und besser sein, mit dem Apachen kann man aber wesentlich mehr machen. Altbewährtes muss doch nicht unbedingt schlechter sein... Webserver schneller installiert? Ist doch top! Zeit gespart, die man in produktive Zeit stecken kann!
    Dummfug. Geboren aus dem absoluten Nichtwissen.
    nginx ist von Haus aus ein Proxy.
    Apache braucht ein Modul dafür.
    nginx kann von Haus aus auch imap und pop3 Proxy.
    Apache braucht ein Modul dafür. (Falls man solchen Müll überhaupt einsetzen will)
    Hast du dir -Hand auf's Herz- nginx überhaupt schon einmal angeguckt?
    In einer Debatte mit mir reicht ein wenig oberflächliches alternaives Rumgooglen ganz sicher nicht.
    Ja, Du hast Recht, Deine Definiton trifft es besser. Glaube sogar mit nginx kann man auch Reverse Proxy und solche Scherze machen. Und ja, ich hatte mich schonmal mit dem nginx (oberflächlich) beschäftigt. Ich weiß, dass bei dem das .htaccess Format anders ist und auch sonst die vhost config komplett anders ist. Gerade wenn es um so Sachen wie automatische gzip Komprimierung on-the-fly geht, dann kann glaube ich der nginx noch ein bisschen mehr.
    nginx ist aber nicht nur ein Proxy, sondern auch ein Webserver.

    Berichtigung schrieb:

    derwunner schrieb:

    Versionsverwaltung hg: Das Ding ist steinalt und schweineteuer, wenn man eine GUI dazu will.
    Ich weiß jetzt nicht so genau aus welchem alternaiven Internet du jetzt diese Lüge herzauberst.
    Das weiß ich, weil ich hg bei einer vorhergehenden Firma einsetzte. Dort gab es nur hg ohne GUI. Naja, wie auch immer, ich fand damals jedoch eine gute GUI dafür, die jedoch nicht ganz billig war. Ich meine 1.000 Euro für kleine Unternehmen oder so. TortoiseHg war der kostenlose (und auch schlechtere) GUI Client. Ich redete eigentlich von dem Ur-hg, dass es noch vor Git gab, nicht diesem neumodischen Ding, was darauf aufbaut. Soviel ich weiß, ist hg eine konkurriende Versionsverwaltung, heißt: Mehrere Benutzer können dieselbe Datei bearbeiten, wenn sie nicht die gleiche Zeile bearbeiten. Genau das kann Git auch. Jedoch hat Git noch zusätzlich Branches, die es so laut meines Wissens nicht in hg gibt. Das eröffnet viele Möglichkeiten professioneller Software Entwicklung (siehe die drei großen Git Branching Modelle: Git Flow bzw. Git feature based Braching (master - develop - feature-XY), Git mit master und feature Branch(es), und Git mit versionsbasierten Branches. Letzteres ist das aufwändigste Modell, wodurch man aber parallel mehrere Software Versionen pflegen kann. In die älteren fließen dann nur noch Bug Fixes ein. Die einzelnen Versionsbranches werden dann aber auch nicht mehr mit dem master gemergt. Es finden stattdessen Ableitungen von der jeweils neuesten Version statt.)

    Berichtigung schrieb:

    derwunner schrieb:

    FTP: Die Protokelle SFTP, bzw. FTPS (FTP getunnelt durch SSH bzw. SSL) sind mir geläufig. Nur finde ich nicht, dass es das unbedingt besser. Wenn man Mist grün anmalt, bleibt es immer noch Mist...
    Ähem, dir ist aber schon klar, dass du mit scp genau das Gleiche machst?Eine Dateiübertragung durch SSH verschlüsselt. Da dir Buzzwörter so wichtig zu sein scheinen, mag ich das schnell umformulieren, damit du das auch in seiner Tiefe erfassen kannst: scp tunnelt via ssh das Dateikopieren.
    Gut so?
    Du machst das sogar ziemlich dilettantisch, weil du ja Spasswortauthentifikation zulässt, statt korrekt deinen Server anzuweisen anständige Schlüssel zu verwenden und jedweden Spasswortloginversuch zu loggen und rigoros mit einem Ban zu bestrafen.
    Das ist das erste, was ich meinen Eleven beibringe, wenn wir von SSH reden: SSH-Keys. Und ohne kommt nichts und niemand auf meine Server.
    Glaubst du wirklich, dass du da schon mitreden darfst?
    Ja, schätze schon. Besonders nachdem ich mir zu dieser hitzigen Diskussion bereits alle Pro- und Kontras mir aus dem Heise Forum gegeben hatte. Schlussendlich kam heraus, dass Meinungs-/ Glaubens-/ bzw. Auslegungssache ist. Einen Schlüssel kann man auch hacken bzw. erraten. Und wie wir alle wissen, greift ein Angreifer nicht am stärksten Glied an, sondern er sucht sich das schwächste raus. Was nützt ein starker Schlüssel, wenn die restliche nur so von Lücken klafft.
    Also man kann SSH Authentifizierung per User/Passwort oder per User/Key File machen. Ist beides genauso sicher wie unsicher. Oder kann auch sein, dass ich nach dem 200. Post zu dem Thema das Forum auch einfach geschlossen hatte, weil es mir bunt wurde, ich weiß es nicht mehr, dürfte mittlerweile auch schon wieder ein Jahr her sein.

    - Fortsetzung folgt sofort -
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    Für den Inhalt des Beitrages 107668 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: derwunner

  • Und nun die Fortsetzung:

    Berichtigung schrieb:

    Aha. Aber Docker, Qemu-kvm geht nicht?

    Dir ist schon so ungefähr klar, was cygwin ist?
    Bei Docker nervt mich dieses Ein-Prozess Gehabe. Darüber haben sich selbst schon anerkannte Docker Profis ausgelassen (letztes DevOps Camp in Nürnberg).

    Und ja, mir ist klar, was Cygwin ist: Eine C-Laufzeitumgebung für Windows, bzw. auch ein C-Compiler für Windows, damit mit man in eclipse & Co. seine C Programme schreiben kann. Bei dem UNIX Port ist aber auch mehr dabei, und welch Wunder, der ist sogar skalierbar, sogar hochmathematische Sachen kann man sich da mit ins Boot holen.

    Berichtigung schrieb:

    Junge! Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so nationalistischen Mist selber schreiben würde, aber:

    Du bist eine echte Schande für jeden kranken Franken.
    Ich bin aus Dietenhofen.
    Wenn du dich traust, gib mir deine Adresse, ich komm vorbei und prügel dir dann alle Basics fränkisch deftig rein.
    Nicht, weil ich so erpicht darauf bin, dir Digitalbasics beizubringen, sondern, weil deine Postings unerträglich sind.
    Erst recht für so kranke Franken, wie ich nun mal einer bin.

    Unterlasse es wenigsten solche Lügen zu verbreiten, wie Mercurial sei steinalt und schweineteuer.
    Selbst deine Äußerungen unterliegen wenigstens geringfügig der Verpflichtung zur Anständigkeit.
    Hoffe ich jedenfalls.
    Tja, wo fange ich da an?
    Ah, am besten auf gut fränkisch: "Etz kumm a mol runder ey!" odder: "Su wie mers nein Wold nei schreid, halds a widder raus."
    Für alle anderen Mitleser, die das obige nicht verstanden haben: Wir beruhigen uns alle wieder und "wie man es in den Wald hinein schreit, so hallt es auch wieder heraus". Also wer flamt, muss auch mit einer Gegenreaktion rechnen. Ich wollte damit aber in keinster Weise beleidigend wirken, geschweige denn jemanden damit persönlich angreifen. Das ist nicht meine Art. Definitiv nicht. Entschuldigung dafür.

    Berichtigung schrieb:

    Junge! Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so nationalistischen Mist selber schreiben würde, aber:

    Du bist eine echte Schande für jeden kranken Franken.
    Geil, oder? :thumbsup:

    Berichtigung schrieb:

    Ich bin aus Dietenhofen.
    Wenn du dich traust, gib mir deine Adresse, ich komm vorbei und prügel dir dann alle Basics fränkisch deftig rein.
    Nicht, weil ich so erpicht darauf bin, dir Digitalbasics beizubringen, sondern, weil deine Postings unerträglich sind.
    Meine Mama hat gesagt, ich soll nicht mit Fremden reden :thumbsup: ?
    Nein, Spaß beiseite: Das hat nichts mit nicht trauen zu tun, ich möchte mich nur nicht mit jeden wildfremden treffen. Ich vermute auch fast, das würde sowieso eine ziemlich lange Diskussion werden, weil wir so grundlegend verschieden sind in unseren Ansichten, das wird wohl locker einen Tag dauern. Auf der anderen Seite... Ich kann eigentlich nur lernen davon. Gegen skypen oder so spricht bestimmt nichts.
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  • So, nachdem wir das hoffentlich geklärt haben, würde ich mich auch über konstruktive Beiträge von anderen freuen :)
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