Partitinierung mit Leap, Empfehlung

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Hinweis: In dem Thema Partitinierung mit Leap, Empfehlung gibt es 18 Antworten auf 2 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Schnappschüsse sind eigentlich überbewertet, ich hab noch nie einen gebraucht, um so etwas überhaupt nachzustellen, hab ich es einmal in einer VM probiert.

    Wer viel an seinem System rumbastelt, sollte über ein VM nachdenken.
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    Für den Inhalt des Beitrages 108303 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Berichtigung schrieb:

    Ich nehme LVM mit ext4.

    Und Snapshots sind KEIN Backup.
    Doch, wenn man den Snapshot per send | receive zB an ein USB Laufwerk übergibt. geht auch übers Internet ;) siehe meinen vorherigen Post

    KosstAmojan schrieb:

    Hallo Tar Zahn, ich habe einen kleinen Dateiserver mit zwei BTRFS "RAIDs" laufen - ohne Probleme.
    Die 5 SSDs (3x1T + 2x1T )laufen als "Fake RAID0" (Metadaten gespiegelt, Daten nicht gespiegelt und nicht verteilt). Das hat den Vorteil, dass man auch Laufwerke mit unterschiedlich großem Speicherplatz nehmen kann.
    Die Einrichtung habe ich direkt mit BTRFS gemacht (partitionslos, nicht mit md oä).
    Der Vorteil von BTRFS statt Ext4 ist, dass man ohne Zusatzprogramme dank der Snapshot Funktion inkrementelle Backups machen kann. Durch
    btrfs send | btrfs receive auch auf externe Laufwerke. Siehe dazu das BTRFS wiki und auch das Video von unicks.eu

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KosstAmojan ()

    Für den Inhalt des Beitrages 108311 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: KosstAmojan

  • Da hast du schon recht.

    Man hätte damit schon sowas ähnliches, wie ein incrementelles Backup.
    Aber immer noch kein "richtiges".
    Denn, willst du nur eine Datei, musst du dennoch den Snapshot erst komplett restoren.
    Das alleine kann keine vollwertige Backuplösung sein.

    Ich setze für Backups Borgbackup ein.
    Das kann auch Btrfs Snapshots.

    Und der Backup ist gleich Spasswortgeschützt.
    Mit borg mount kann ich beliebige Backups in beliebigen Versionen einfach mounten und einzelne Dateien rausholen.
    Habe also einen wirklichen Backup.

    Du wirst auch recht haben, dass das vielen genügen wird.
    Aber es gibt Unterschiede zwischem "echtem Backup" und Snapshots.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 108313 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Berichtigung schrieb:

    Da hast du schon recht.

    Man hätte damit schon sowas ähnliches, wie ein incrementelles Backup.
    Aber immer noch kein "richtiges".
    Denn, willst du nur eine Datei, musst du dennoch den Snapshot erst komplett restoren.
    Das alleine kann keine vollwertige Backuplösung sein.
    Deine Antwort ist so richtig nicht. Wie es scheint, hast Du Dich noch nicht mit BTRFS und Snapshots bzw Backup wie send | receive beschäftigt. Macht nix hier noch mal die Zusammenfassung, falls Du keine Lust hast, das Wiki zu lesen oder das Video anzuschauen ;)

    Nehmen wir folgendes an:

    Mountpunkt des RAIDS auf dem Server/mnt/archiv/daten
    Mountpunkt der Snapshots des RAIDS auf dem Server/mnt/archiv/snapshots
    Mountpunkt des Backup-Mediums (externes Laufwerk)/mnt/archiv/backup


    1. Snapshot des RAIDS erstellen mit

    Quellcode

    1. btrfs subvolume snapshot -r /mnt/archiv/daten /mnt/archiv/snapshots/backup
    2. sync

    2. Snapshot an das EXTERNE Laufwerk schicken:

    Quellcode

    1. btrfs send /mnt/archiv/snapshots/backup | btrfs receive /mnt/archiv/backup
    2. sync

    Da der Snapshot über die Dateisystemgrenze des RAIDS transferiert wird, werden ALLE Daten und ALLE Metadaten kopiert (eine exakate 1:1 Kopie wird erstellt).
    Wenn man nun das USB Laufwerk an einem anderen PC einsteckt, so hat man direkt zugriff auf alle Daten, wie auf dem Originallaufwerk.
    Man kann auf alle Ordner und Dateien direkt zugreifen.

    Um ein inkrementelles Backup zu erstellen, so muss man nur einen weiteren Snapshot anlegen und per
    btrfs send -v -p /mnt/archiv/snapshots/backup /mnt/archiv/snapshots/backup_neu | btrfs receive -v /mnt/archiv/backup


    an das externe Laufwerk schicken.
    Da BTRFS weiß, welche Daten gegenüber dem vorherigen Snapshot hinzugekommen oder gelöscht worden sind, werden auch nur die geänderten Daten übertragen.

    Auf dem Externen Laufwerk hat man also nun folgendes:

    Ordner Backup > ALLE Dateien und ALLE Metadaten des ersten Snapshots
    Ordner Backup_neu > ALLE Änderungen zu Backup

    Hat man zB auf dem RAID eine Datei ausversehen gelöscht, so braucht man das Externe Laufwerk nur mounten und kann zB per
    cp /mnt/archiv/backup/backup_alt/DateiDieAusversehenGelöschtWurde /mnt/archiv/daten/DateiDieAusversehenGelöschtWurde
    die Datei "Widerherstellen".
    Oder per drag 'n' drop aus dem Dateimanager.

    Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von KosstAmojan ()

    Für den Inhalt des Beitrages 108314 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: KosstAmojan

  • Auch mit zwölffachen Verweis auf das Wiki kannst du die Unterschiede nicht leugnen.
    Und der Herr, der im You Tube Video seine Halbweisheiten verbreitet, brauchst du mir gar nicht antun zu wollen.
    Ich habe da schon einmal ein Video von ihm ziemlich fassungslos geguckt.
    Er weiß nur oberflächlich von was er redet.

    Es ist leider so, dass viele Anfänger glauben ihre "Erkenntnisse" im Internet zu verbreiten müssen.
    Und es leider sogar tun.
    Guck dir mal seine Einführung in Linux an.
    Da biegt es einem die Zehennägel hoch.
    Is mir abba egal.

    Trotzdem hab ich mir das Video über sein btrfs "Tutorial" angesehen.
    Nur damit dir dieses Argument auch ausgeht.

    Wie er seine "Erkenntnisse" untermauert, kann man entweder "unwissend" oder "schäbig" nennen.
    Es ist ziemlich dümmlich die Übertragung eines Snapshots mit dem rsyncen eines ganzen Verzeichnissbaums zu vergleichen.
    Und läuft der rsync- Daemon, wovon die meisten nicht einmal wissen, dass es den auch gibt, so wird dieser Vergleich völlig hinfällig.
    Ich habe es nicht ausprobiert, weil ich nach meinen Spielereien mit btrfs das schlicht nicht mehr nutze.
    Ich warte mal, bis es nicht nur die Marktschreier production ready nennen.
    Schätze aber, dass beim Einsatz des Daemons rsync die Nase auch wieder weit, weit vorne hat.

    Ein gewaltiger Unterschied zwischen einem "echten Backup" und einer Duplizierung von Snapshots bleibt:
    Die Btrfs Snapshot Methode setzt ein zweites Btrfs voraus.
    Mach damit mal ne Langzeitarchivierung.
    Homerisches Gelächter.
    Btrfs auf DVD oder Blueray?
    Good luck.

    borgbackup bringt sein eigenes Dateisystem mit, handelt letztlich nur Hashes, und ist mit seinem Algorithmus so dermassen schnell, dass man sich sogar die Komprimierung sparen kann.
    Ich bin mir absolut sicher -auch wenn ich btrfs Netzwerk COW snapshotting nicht probiert habe- dass borgbackup immer noch schneller ist.
    (Wenn auf beiden Geräten borgbackup läuft, was nicht sein muss. Man kann es auch einseitig fahren)

    Es ist mir letztlich egal, was du einsetzt.
    Nicht egal ist mir, die eben falsche Aussage, dass das ein Backup wäre.

    Man kann es wohl nehmen, wenn einem das reicht.

    Aber Snapshots sind nun mal keine "echten Backup"s und können es auch systemimmanent niemals werden.
    Punkt.

    Wenn du mal ein echtes gutes Backupprogramm ausprobieren möchtest, empfehle ich borgbackup.
    Wirst staunen.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 108315 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Berichtigung schrieb:

    borgbackup bringt sein eigenes Dateisystem mit, handelt letztlich nur Hashes, und ist mit seinem Algorithmus so dermassen schnell, dass man sich sogar die Komprimierung sparen kann.
    Ich bin mir absolut sicher -auch wenn ich btrfs Netzwerk COW snapshotting nicht probiert habe- dass borgbackup immer noch schneller ist.
    (Wenn auf beiden Geräten borgbackup läuft, was nicht sein muss. Man kann es auch einseitig fahren)
    Die einzige Geschwindigkeitslimitierung mit btrfs send | receive liegt in der Hardware (Festplatte/SSD, controller, USB, Netzwerk). Wenn man so einen Snapshot Backuped brauchen keine Hashes erstellt zu werden, da diese für Daten und Metadaten im Dateisystem bereits vorliegen! (BorgBackup muss diese erst selbst erstellen)
    Sollte Borgbackup "nur Hashes" erstellen und speichern, wie Du sagst, ist es KEIN Backupprogramm! Dies ist dann lediglich mit einem lokalen Snapshot in BTRFS zu vergleichen. (Was nützt mir der hash einer Datei auf einem externen Medium, wenn die Datei selber nicht mit gesichert wurde). Wenn Borgbackup die Dateien doch kopiert, so ist die Geschwindigkeit durch die Hardware + Hashwerterstellung limitiert.

    Ja, das "Backup-Medium" muss ebenfalls BTRFS sein.
    Bei Borgbackup hast Du das Problem, sollte es borgbackup für ein zukünftiges Betriebssystem/linuxversion nicht geben kommst Du nicht mehr an die Daten. Mit den BTRFS Snapshot Backups kommst Du, solange das Betriebssystem BTRFS unterstützt immer an Deine Daten (wenn es das nicht mehr tut, kommst Du auch nicht an die Originaldaten ran ;) ).

    Homerisches Gelächter.
    knapp 2 TB (bei mir) auf DVD als verteile Imagedatei?
    Good luck.
    Wenn Du aus einem Borgbackup auch nur eine einzige Datei wiederherstellen willst, musst Du sehr lange Diskjockey spielen, da Du ja nicht wissen kannst, auf welcher DVD die Datei ist.

    Als Anhang mal Screenshots meines Dateiservers und des Backups an meinem Laptop. Da die BTRFS Snapshots readonly sind, können diese auch nicht händisch per "del" Taste oder per "rm" Befehl gelöscht oder durch einen Virus oder den Benutzer verändert werden. So kann ich zB auf meinem Laptop direkt das Video anschauen, welches auf dem Backupdatenträger gesichrt wurde.

    Wenn Du Komprimierung und/oder Verschlüsselung willst, so musst Du vor dem Backup lediglich das Backuplaufwerk entsprechend mounten.

    Was ist ein Backup?
    Ein Backup bezeichnet das Kopieren von Daten in der Absicht, diese im Fall eines Datenverlustes zurückkopieren zu können. Dies wird mit BTRFS send | receive erfüllt.

    Auszug aus dem Wiki:

    BTRFS Wiki schrieb:

    This command will generate a stream of instructions that describe changesbetween two subvolumes. The stream can be consumed by the btrfs receivecommand to replicate the sent subvolume on a different filesystem.The command operates in two modes: full and incremental.
    Im übrigen kann man mit dem Schalte "-f" beim Empfänger den Datenstrom statt als 1:1 Spiegelung (Verzeichnis/Dateistruktur direkt zugreifbar) auch in eine einzige "Imagedatei" schreiben lassen



    BTRFS Wiki schrieb:

    -f <outfile>output is normally written to standard outout so it can be eg. piped toreceive, use this option to write it to a file
    Somit ist eine Sicherung über mehrere Medien zB DVD oder Bluray auch möglich. (hab ich aber noch nicht ausprobiert)
    Bilder
    • Screenshot_Laptop.png

      53,26 kB, 798×682, 10 mal angesehen
    • Screenshot_Server via putty.png

      59,85 kB, 1.037×427, 10 mal angesehen

    Für den Inhalt des Beitrages 108320 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: KosstAmojan

  • Also, wir halten fest:

    Das Ding heißt borgbackup
    Es ist ausschließlich als Backup Lösung entwickelt.
    Es erorbert gerade Rechenzentren.

    Aber du schlußfolgerst aus einem einzigen Nebensatz, dass es kein Backup sein kann?
    Offensichtlich kennst du es nicht.Und stellst vogelwilde Theorien darüber auf, warum es in Zukunft nicht mehr funktionieren wird.
    Und stellst vogelwilde Theorien darüber auf, wie es arbeitet.

    Vielleicht solltest du doch einmal danach googlen und wenigstens rudimentär darüber lesen?

    Jedenfalls ist es absoluter Blödsinn, dass es igendwann nicht mehr funktionieren würde.
    Es ist ein Python Programm.
    Python läuft immer auf jeden Linux, Android und was weiß ich noch alles.
    Du merkst es noch nicht einmal, wieviele Pythonscripte du jetzt schon verwendest.

    Selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eintreten würde, dass sich das einmal ändern sollte,
    hat jeder, der Python etwas besser versteht, als ein "Hello World" hinzukriegen, sowieso das Ding als virtualenv gesaugt,
    und setzt genau das ein.
    Das Ding kannst du dann einfach auf den anderen Rechner kopieren,
    und ohne Installation oder irgendwelche anderen Pakete direkt laufen lassen.

    Is ja auch egal.
    Dir geht es ganz offensichtlich nicht um Backup vs. Snapshot.

    Für dich scheint das eher eine ziemlich schlichte Glaubenssache.
    Du betest die falschen Idioten an.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 108343 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • ganz ruhig brauner, ganz ruhig. Deine

    Berichtigung schrieb:

    Du betest die falschen Idioten an.
    Damit meinst Du sicher die Entwickler von BTRFS, welche diese Backupfunktion ins Dateisystem eingebaut haben? Oder Etwa Oracle, welche es in Ihrem Administrator's Solutions Guide empfehlen? Oder meinst Du Synology, welche in Ihrer Unternehmenslösung diese Technik einsetzen um die Backups auf mehrere Backupserver zu schicken?
    Ach nein, jetzt weiß ich, Du meinst Marc Merlin, Linux sysadmin und Entwickler bei Google. Nein, halt jetzt hab ich's, Du meinst Google selbst, welche damit Ihre Server...

    Ja, Du hast recht, das sind ALLES Idioten - nur DU bist der einzig der den Durchblick hat. :rolleyes:


    @ Tar Zahn: Da BTRFS die Backupfunktion im Dateisystem schon mit eingebaut hat, ist kein separates Backupprogramm notwendig. Für Dateisysteme wie Ext4 oä ohne diese Funktionalität ist borgbackup eine prima Sache.

    Wenn Du RAID 5 und 6 nicht brauchst (geht mit BTRFS aktuell noch nicht richtig) nimm btrfs als Dateisystem und nutze die Vorteile (inklusive Backupfunktion). Wenn Du Ext4 nehmen willst, musst Du ein Programm wie borgbackup benutzen.
    Wenn Du Dein RAID mit btrfs erstellst, dann mach es direkt damit.

    Für den Inhalt des Beitrages 108367 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: KosstAmojan