Geld verdienen für Linux Programmier, und viel ohne Geld, Arbeit.

Hinweis: In dem Thema Geld verdienen für Linux Programmier, und viel ohne Geld, Arbeit. gibt es 25 Antworten auf 3 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Berichtigung schrieb:


    In der Wissenschaft ist Linux Standard.
    Woran machst Du das fest? An meiner Hochschule bin ich so ziemlich der einzige, der Linux nutzt. Eine Campus-LUG gibt es mangels Interessenten auch nicht mehr. So ziemlich alle Studenten nutzen mehr Facebook und man hat innerhalb der Studenteninitiativen immer mehr das Gefühl, dass mehr über WhatsApp oder Facebook läuft als über Email und Homepages…

    LaTeX-Kurse werden im Rahmen einer Projektwoche noch angeboten aber so ziemlich alle Computer, die die Studenten verwenden, laufen mit Windows 10. Unter den Professoren wüsste ich jetzt auch keinen, der beispielsweise seine Arbeiten in LaTeX unter Linux schreibt.

    Für den Inhalt des Beitrages 120514 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: tapwag

  • Facebook betreibt nur Linuxmaschinen.
    Google auch.

    An welcher Uni du bist, solltest du mal sagen.
    Ich vermute sowas, wie eine Fachhochschule für Sozialpädagogik.

    Jedenfalls laufen an jeder Uni im Hintergrund fast auschließlich Linuxserver.

    Nicht genug damit: Es gibt in Deutschland ein Backbone Netzwerk, namens Deutsches Forschungs Netzwerk das die Unis untereinander verbindet und Hochleistungsgateways zu allen wichtigen Forschungseinrichtungen weltweit bereitstellt. Es läuft ebenfalls ausschließlich unter Linux.
    Und ermöglicht so Daten vom z.B. dem CERN weltweit parallel zu verarbeiten, oder Bigbang- Simulationen zu verteilen. Virtuelle Cluster weltweit.

    Das ist völlig unabhängig davon, was ein einzelner Student sieht, glaubt, oder hofft.

    Außerdem werden fast alle relevanten Arbeiten in den MINT- Fächern in LaTeX geschrieben. Fast jeder Lehrstuhl stellt dafür sogar eigene Klassen und Templates in LaTeX bereit.
    Macht auch Sinn, weil Satz und Layout von mathematischen, physikalischen oder bio- chemischen Formeln von LaTeX komplett abgedeckt wird, und mit keinem anderen System so leicht erstellt werden können. Das gilt analog für die gesamte Elektrotechnik und für viele Varianten der Ingenieurswissenschaften.

    Bist du dir wirklich sicher, dass du an einer Uni rumhängst?
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 120517 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Berichtigung schrieb:

    Außerdem werden fast alle relevanten Arbeiten in den MINT- Fächern in LaTeX geschrieben.
    Schön wär's, Berichtigung, schön wär's! In der Chemie, zumindest auf der Anwenderseite, ist Windoof und Word leider der Standard, insbesondere in der organischen und anorganischen Chemie. Häufig scheitert es am Professor oder am Senior Researcher, der einem vorgibt: "Ich habe immer nur mit Word gearbeitet, ich lerne jetzt nichts Neues mehr, und wenn du mit mir arbeiten willst, dann schreib in Word!".
    Du willst auch gar nicht wissen, wie häufig ich schon mit Doktoranden gesprochen habe, die nicht einmal wussten, was LaTeX überhaupt ist.
    Etwas progressiver sind da die physikalischen Chemiker, da ist die Nutzerquote von LaTeX immerhin höher. Aber auch da gibt es noch Leute, die ihre Dissertation mit Word schreiben.
    Am fortschrittlichsten sind die theoretischen Chemiker, die nutzen sogar Linux auf dem Arbeitsplatzrechner.

    Leider bietet auch nicht jede Uni einen Support für Linux am Arbeitsplatzrechner an; in meiner jetzigen Arbeitsgruppe (PC) bin ich der einzige Exot, der sich selber Linux auf ner zweiten Festplatte installiert hat.

    Einzig die Hintergrund-Server und Rechencluster laufen unter Linux. Die Windows-Leutchen müssen sich dann jedes Mal mit Cygwin o.ä. herumplagen, wenn sie rechnen wollen.

    Was die Einfachheit von chemischen Strukturformeln angeht, muss ich dir aber widersprechen: Um Reaktionsschemata oder Katalysezyklen zu zeichnen, kenne ich kein besseres Programm als ChemDraw (kommerziell, nur für Windows). Natürlich kann man potentiell alles mit TikZ malen, jedoch dauert das dann irrsinnig lange.

    Für den Inhalt des Beitrages 120526 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Eldrad Ulthran

  • ich habe gerade mit einem Neffen von der TH Karlsruhe korrespondiert. Wirtschaftsingenieurwesen in der Endphase. Maschinenbau+Informatik+BWL
    Alle Arbeiten sind als Word-Datei abzuliefern. PDF und und ODT gehen ungelesen zurück bzw laufen unter 'nicht formgerecht'.
    "Wenn ihnen das nicht passt suchen sie sich eine andere Hochschule"

    Linux findet sich als Exot in irgendwelchen Labors unter der Obhut belächelter Nerds.

    Berichtigung schrieb:

    In der Wissenschaft ist Linux Standard.
    Überall.
    Realitätsverlust?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von senior53 ()

    Für den Inhalt des Beitrages 120529 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: senior53

  • @'senior53

    senior53 schrieb:

    Realitätsverlust?
    Es liegt im Auge des Betrachters.
    Als Student bist du lediglich auf dem Weg zur Wissenschaft.
    Nach Jahren dort angekommen wirst du / er dann feststellen, dass im HINTERGRUND sehr wohl Linux läuft.

    Recht hast du, dass der Ottonormal-User in der Regel mit Windows X arbeitet - und der Studierende gehört dazu.
    Bei gaming z.B. kenne ich mich überhaupt nicht aus.
    Ich weiß nur, dass unter 1% dieser User Linux nutzen.
    Aber von diesen Anwendern sprach Berichtigung auch nicht.

    Also, nichts mit Realitätsverlust, sondern eher Erfahrung (Berichtigung) auf der einen- und Unerfahrenheit auf der anderen Seite.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sterun ()

    Für den Inhalt des Beitrages 120530 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • sterun schrieb:

    Es liegt im Auge des Betrachters.
    Als Student bist du lediglich auf dem Weg zur Wissenschaft.
    Nach Jahren dort angekommen wirst du / er dann feststellen, dass im HINTERGRUND sehr wohl Linux läuft.
    Niemand hat behauptet, dass in der Wissenschaft nicht irgendwo Linux mitläuft.
    Die These war:

    Berichtigung schrieb:

    In der Wissenschaft ist Linux Standard.
    Überall.
    Das ist eine ganz andere Aussage.
    Professoren u.a. arbeiten der Forscbung und Lehre, Doktoranten schwerpunktmäßig in der Forschung. Studenden arbeiten arbeiten (hoffentlich) mit wissenschaftlichlichen Methoden.
    Wenn alle 3 maßgebliche Im Wissenschaftsbetrieb aktive Gruppen nicht/kaum mit Linux arbeiten sondern nur 'im Hintergrund' Linux-server rumgeistert - dann ist Linux nicht der Wisssenschaft nicht Standard sondern bestenfalls marginal.
    Ich arbeiten selbst mit Linux aber muss ehrlicherweise bereit sein, die Tatsachen wahrzunehmen.
    Ursachenforschung ist dann eine andere Sache.
    Ohne Anamnese und Diagnose keine Therapie.

    Nochmal zum vermeintlichen 'Hintergrund':
    Ein Bekannter ist Programmierer im RZ einer sehr großen Uni in NRW (Verwaltungsnetz). Einige Datenbankserver arbeiten tatsächlich mit Linux. Alle Entwicklungs- und Admin-System mit Windows.

    Wenn sämtliche Server von Google mit Linux laufen ist das schön. Das ist aber eine völlig isolierte Situation.
    Die edv-Welt ist erheblich vielfältiger und das ist Linux nur eine Sternschnuppe am Himmel. Funkelt manchmal.
    Da helfen die ganze Router und settop-Boxen nicht weiter.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von senior53 ()

    Für den Inhalt des Beitrages 120536 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: senior53

  • Mal diesen Artikel lesen.

    Wenn man alle Geräte zusammenzählt, wird die Verbreitung von Linux letztlich übermächtig.
    Die gesamte Apple Palette geht letztlich auf die *BSD Familie zurück. Sie werden auch zu den Linuxderivaten gezählt. Auch wenn *BSD mit Linux genau genommen nur mit SystemV einen gemeinsamen Unix- Urahn haben.
    (Apple machte in der firmeneigenen Betriebssystemgeschichte ein paar abenteureliche Sprüngequer durch die Ünix- Familie.)

    Dann ist der Anteil von Microsoft OS auf Smartphones weniger als 2 Prozent. Und das MobilOS ist für tot erklärt worden.
    In Kürze also 100% Linuxanteil auf dem Smartphones.
    Android und iOS sind ja auch Linuxderivate.
    Und jede Middlebox, also jeder Router und dergleichen Teile, sowie alle IoT- Geräte fahren ebenfalls irgendein Linux.
    Micrsoft hat nur noch den Desktop und die eigene Servercloud.
    Auch bei Servern in Unternehmen verlieren sie regelmäßig Anteile.
    Jedenfalls solange keine Schmierereien im Spiel sind, wie bei der Rückmigrierung von Linux zu Windows beim Münchner LiMux- Projekt.

    Es bleiben nur noch die wissenschaftsfremden Menschen, die sich an Unis immer noch mit WindowsDesktops und Word quälen.

    Ich denke eher, dass Leute, die da Windows hochhalten einfach einen getrübten Blick haben.
    Die technische Infrastruktur ist jedenfalls immer ein Linuxnetzwerk.
    Und an vielen Unis oft sogar ein hochskalierendes riesiges Clusternetz.
    Alles auf Linux, weil schon die Lizenzkosten jeden finanziellen Rahmen einer Uni sprengen würde.

    Dass die ITler den Leuten nach außen auch Windowsclients zeigen, ist er Nachsicht und Resignation geschuldet.
    Die Leute, die immer noch nur Windows können, werden bald ausgestorben sein. Gott-sei-Dank.

    LaTeX wird seit den 1980ern konstant entwickelt. Es hat halt den Nachteil, dass man es erst lernen muss.
    Ich halte es dennoch für vernünftiger LaTeX zu lernen, statt in WinWord mühsam Würgarounds zu basteln, die zumindest annähernd den Ergebissen des professionellen Satzsystems vergleichbar sind.
    Hat man es nämlich einmal richtig gelernt, so kann man JEDE Layourarbeit sehr professionell und sehr schnell erledigen.
    Ob nun der eine Zweig einer MINT- Uni besser mit diesen, die andere mit jenem arbeiten kann, kann ich nicht beurteilen. Ich verwende LaTeX nur für Belletristik.
    Was auch sein Gutes hat: Da es für Belletristik kaum fertige Pakete gibt, war ich umso mehr gezwungen, LaTeX richtig zu lernen. Die Ergebnisse haben mich von Anfang an begeistert, auch wenn das anfangs zäh und frustrierend war. Aber man lernt damit nebenbei auch noch den Fachjargon der Buchbranche.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 120537 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Neu

    polymer schrieb:

    Edit:
    Oft auch lächerlich.
    Man glaubt es kaum, auch in einem Linux Forum sind viele unterschiedliche Menschen unterwegs.
    Wenn das die Sichtweise eines Win10-Users ist, frage ich mich, wie sieht es denn dort in den Foren aus?
    Ich meine das ernst. Ich war noch nie dort. Treiben sich dort auch so viele geistesgestörte Psychopathen herum wie hier?
    Kannst du mir ein äquivalentes Forum nennen? Dort werde ich mal stöbern.
    Ach so, du bist neu hier. Mein Avatar ist ein echtes Foto von mir. Mein Bewährungshelfer meinte, ich könnte mich hier besser resozialisieren. Die Community sei gereifter.

    Für den Inhalt des Beitrages 120551 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: ThomasS