Seltsames Verhalten keine mailbox für yast2 user

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  • Seltsames Verhalten keine mailbox für yast2 user

    Hallo als ich aus reiner Faulheit mittels yast2 einige Benutzer anlegte, stelle sich heraus das keiner eine mailbox in /var/spool/mail erhielt.
    Andere User die ich mit useradd erstellt habe haben alle einen Eintrag in /var/spool/mail erhalten wie z.B.: /var/spool/mail/user7 .
    Ist das so gewollt oder ein feature?
    Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn gerne behalten. :thumbup:
    openSUSE Leap 42.2 64Bit
    2*IntelCore2 Duo CPU E7500
    Server 8GB Ram
    KDE Plasma Version 5.8.6

    Für den Inhalt des Beitrages 114947 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: gandaber

  • Dazu müsste man wissen, welchen Mail-Client du verwendest. Bei herkömmlichen Unix-Mail-Clients ist /var/spool/mail/$USER der Posteingang des Benutzers. Die E-Mails bleiben dort, solange der Benutzer beschließt, die E-Mail nicht zu speichern. Einige E-Mail-Clients bestehen darauf, E-Mails in eine proprietäre Datei zu verschieben oder E-Mails nach dem Lesen in eine andere Datei zu verschieben. Benutzer können wählen, welchen E-Mail-Client sie verwenden und wie sie ihn konfigurieren. Ich verwende z.B. Thunderbird und bei mir gibt es keinen User-Eintrag in /var/spool/mail/. Trotzdem funktioniert alles zur vollsten Zufriedenheit. Ein Usereintrag in der /var/spool/mail ist also wohl nicht zwingend nötig.

    Für den Inhalt des Beitrages 114953 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Alero

  • Ein Mailclient hat damit absolut gar nichts zu tun.
    Da kann installiert und verwendet werden, was will.
    Mit dem Verzeichnis /var/spool/mail haben alle diese Clients nichts am Hut.

    Bei jedem *nix ist ein lokaler MTA MailTransferAgent installiert. Bei openSUSE ist das postfix.
    Der MTA kümmert sich um die Versenden und Empfangen der Mails (samt dem Management meist vieler Zwischenschritte, wie auf Spam prüfen lassen, Signaturen checken, DKIM und DMARC prüfen etc.).

    Ich denke, es liegt an einer Einstellung "Systemmails empfangen".
    Viele Dienste können Mails versenden, in denen sie z.B. Fehler oder Status melden. Solche Systemmails kann der MTA natürlich auch vielen Leuten zustellen (ein cc (CarbonCopy) auf MTA Ebene quasi).
    Das lässt sich in Yast einstellen.

    Probiere das doch mal einfach aus und achte auf den Unterschied.

    Man kann jederzeit auf jedem Linux eine lokale Mail senden.
    Dafür ist längst alles installiert. Selbstverständlich geht das ohne große GUI Programme.
    Ein schlichtes man mail mag erhellen. (Es gibt sehr, sehr viele solcher Konsolen Mailclients; mag auch heirloom, mailx usw. sein)

    Sonderlich nützlich ist das eigentlich nur in großen Unternehmensnetzwerken, da solche Mails nur lokal gesendet und empfangen werden können.
    Alle Mailprovider lehnen das Senden/Empfangen von lokalen Mails ohne Anmeldung ab, wegen Spamverdacht. Man braucht eine gültige Mailadresse mit legitimiertem Mailserver.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 114957 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung