Tumbleweed : Rechner startet zu langsam

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  • Lehmeier schrieb:

    Habe ich versucht.
    Doch in der Konsole werden nur 50 Zeilen angezeigt.
    Bei mir 2639 scollbare Zeilen.

    Checke mal die Optionen von journalctl via journalctl --help.
    Dort sind die Parameter -S und -U für dich interessant.
    Damit kannst du die Ausgaben zeitlich eingrenzen.
    Dazu findest du weitere Infos in man journalctl

    Gruß
    Thomas

    Für den Inhalt des Beitrages 120554 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: ThomasS

  • Danke für den Tip, allerdings finde ich weder in man noch im Netz eine Möglichkeit die Ausgabe in eine Datei umzuleiten.
    Geschweige denn die entsprechende Syntax.

    Ich habe es auch mal ausprobiert ob ich einen unbegrenzten Speicher habe. Leide nein. Ein paar hundert Zeilen und dann ist Schluß

    Ich dachte immer das es ein ganz leichte Methode gab die Ausgabe eines Befehls in eine Datei umzuleiten. ?

    Für den Inhalt des Beitrages 120579 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Lehmeier

  • Umleitungen wirst du auch nur finden, wenn du das Richtige suchst.

    Es ist absoluter Standard unter allen U- und Linuces. Schon immer.
    Das ist basic Shell Know-How.

    Es ist auch ganz einfach:
    irgendeinKommando > irgendEineDatei
    Dieses Kommando erstellt oder überschreibt eine schon bestehende Datei namens "irgendEineDatei".

    Die Varianten der Umleitungsoperatoren:
    >> erstellt oder hängt die Ausgabe des Kommandos an irgendEineDatei an.
    < füttert irgeneinKommando Zeile für Zeile aus irgendEineDatei
    | verkettet zwei Befehle. Die Ausgabe des ersten Befehls wird an das zweite, rechts des Pipe-Striches stehende Kommando weitergeleitet, das dann diese Ausgabe weiterverarbeitet.

    Und es gibt bei jedem Prozess zwei Ausgabestreams. Nämlich der normale Ausgabestream, den man nicht angeben muss, und den Error-Stream, wenn bei der Verarbeitung Fehler auftreten, oder andere Verwaltungsinformation ausgegeben oder weitergeleitet werden sollen.

    Da unter Linux alles eine Datei ist, sind auch diese "Ausgabestreams" tatsächlich echte Dateien (im /proc/<pid>/fd/ Verzeichnis. <pid> ist die ProzessID mit der der Kernel alle Prozesse regelt.
    Und dort finden sich für jede von einem Prozess geöffnete Datei ein Link, der dann entweder auf ein /dev/ptsX (==ein PseudoTerminal) zeigt, oder eben auf einen Dateipfad.
    Mit diesem scheinbar umständlichen Mechanismus kann man ganz bequem alles irgendwohin umleiten, ohne dass das auszuführende Kommando selbst irgendeinen Plan davon hat, wohin es überhaupt schreibt, oder von wo es liest.

    In diesem /dev/<pid>/fd Verzeichnis finden sich mindestens drei dieser Links.
    Ein schlichtes ls -l /dev/$$/fd zeigt uns, welche Dateidescriptoren von dem Prozess geöffnet sind.
    Die Bash ersetzt die Sondervariable $$ vor Ausführung mit der Pid des Prozesses.
    Wir lesen also mit diesem Befehl, wohin das Terminal schreibt, in dem wir gerade tippen.

    Die geöffneten Dateien sind immer nur Zahlen, die auf irgendetwas zeigen.
    Jeder Prozess von Linux hat mindestens drei dieser Zahlen, dieser Dateidescriptoren nämlich:
    0 für die Standardeingabe, abgekürzt STDIN
    1 für die Standardausgabe, abgekürzt STDOUT
    2 für die Fehlerausgabe, abgekürzt STDERR

    Die Form command > datei ist also gleichbedeutend mit command 1> datei
    Oder anders formuliert: Gebe ich gar keine Umleitung an, ist das gleichbedeutend mit:
    command 1>&STDOUT 2>&STDERR

    Du kannst entweder Nummern angeben, oder mit dem & als Adressoperator die Buchstabenvariante.
    das &STDOUT heißt also: Schreibe an Adresse von Dateidescriptor STDOUT


    Du musst also wirklich nur am Ende der Zeile ...> /Pfad/wo/du/die/Ausgabe/der/irgendEinDateiName anfügen.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 120580 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung