Wie Schreibrechte auf Partition erlangen (u.a. Anfängerfragen!)?

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  • Wie Schreibrechte auf Partition erlangen (u.a. Anfängerfragen!)?

    Hallo,

    seit ein paar Tagen starte ich gerade mal wieder einen Versuch, mich mit Linux, bzw. OpenSUSE Leap 15 vertraut zu machen.
    Dazu habe ich eine Installation in Windows/VirtualBox gemacht. Ich habe eine Festplatte mit 25 GB generiert und diese vom OpenSUSE-Installationsassistenten so partitionieren lassen, wie er es wollte.
    Das sieht dann so aus:


    So, jetzt wollte ich gerne Waterfox installieren (warum Waterfox? Haupsächlich, weil ich dort noch TabMixPlus nutzen kann.)
    In Ermangelung besserer Alternativen wollte ich es mal nach dieser Anleitung versuchen:
    1. Download the compressed archive from waterfoxproject.org/downloads You'll get a .bz2 file.
    2. Extract it to the location of your choice, keeping the directory structure intact. I chose to extract it to my home.
    3. You now have a folder called waterfox. Inside that is a file also called waterfox. Doubleclicking that file will start the browser.
    4. It will now offer to import your Firefox data.
    5. Set up a menu launcher to that 'waterfox' file so it launches from
    the menu. Inside one of the folders, in the one called 'browser' and
    then 'icons', you will find a decent looking icon. It's the one shown
    below.
    Aber, so wie es aussieht, scheitere ich schon an den grundlegendsten Schritten, nämlich in dem Fall Punkt 2!
    Ich habe die .bze-Datei erst mal in Windows runtergeladen, und auf einen USB-Stick gespeichert. Diesen habe ich dann in VirtualBox, bzw. OpenSUSE eingebunden - das hat soweit auch funktioniert.
    Aber ich kriege die Datei(en) einfach nicht in mein Home-Verzeichnis! Wenn ich z.B. "Entpacken nach hier" wähle, sieht es zunächst so aus, als würde etwas passieren, aber das Verzeichnis taucht dann nicht am Zielort auf.
    Beim direkten Kopier-Versuch kam dann die Fehlermeldung: "Ordner /home/Waterfox kann nicht erstellt werden"
    Und irgendwo tauchte auch mal was von fehlenden Schreibrechten auf, das kriege ich aber jetzt nicht mehr rekonstruiert. Ich kann auch nirgendwo anders hin kopieren, auch nicht nach sda2 (s. Screenshot oben).
    Aber, da ich auf den USB-Stick selbst die Datei sehrwohl extrahieren kann, gehe ich mal davon aus, dass es an fehlenden Schreibrechten liegt.

    U.a. hier habe ich gelesen, wie man Schreibrechte erlangen können soll:

    Quellcode

    1. sudo chown -R ${USER} /usr/local/${HDD}
    Aber offenbar mangelt es mir dann doch an der richtigen Syntax im Detail!
    Z.B. habe ich schon folgende Schreibweisen ausprobiert:

    Quellcode

    1. sudo chown -R root /dev/sda3
    2. sudo chown -R ${root} /dev/sda3
    3. sudo chown -R ${root} /home
    4. sudo chown -R ${root} /home/${/dev/sda3}
    Es passiert dann entweder gar nichts, oder es kommt eine Fehlermeldung in der Art:
    "chown: missing operand after ‘/dev/sda3’"

    Auch ist mir nicht ganz klar, was ich nutzen sollte: Das "Terminal - Superuser-Modus" oder die Konsole?

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    Für den Inhalt des Beitrages 122348 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Neuer1

  • Ja, eine meiner nächsten Fragen wäre dann auch gewesen, was es damit auf sich hat:
    AUR (en) - waterfox-kde
    Da steht als Erklärung dabei:
    "Free, open and private browser with openSUSE's patches for better integration with KDE"

    Ich weiß nur leider nicht, was ich mit der Datei, die ich runterladen kann, anfangen könnte!


    Aber erst mal müsste ich ja auch grundsätzlich in der Lage sein, etwas auf die Festplatte zu kopieren.


    Auch wenn sich das Waterfox-Projekt nicht in openSUSE realisieren lassen sollte, würde ich gerne wissen, wie ich mein System so konfiguriert kriege, dass ich z.B. was im Home-Ordner (der entsprechenden Partition) ablegen kann.


    Einer meiner nächsten Schritte wäre z.B. auch, ein paar Windows-Schriften an die entsprechende Stelle zu kopieren. Aber dazu bräuchte ich natürlich auch Schreibrechte.

    PS: Deshalb wollte ich es ja auch auch mittels der o.g. Anleitung probieren, weil es das nicht mittels Repository-Suche, bzw. Online-Software-Suche gibt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Neuer1 ()

    Für den Inhalt des Beitrages 122350 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Neuer1

  • Hi,

    chown steht für Change Owner. Syntax siehe:

    Quellcode

    1. chown --help

    Was du wohl eher brauchst, ist chmod. Damit werden Zugriffsrechte für Dateien und Verzeichnisse eingestellt.

    Quellcode

    1. chmod --help

    Die erforderliche Syntax sieht also ganz anders aus, als das was du ausprobiert hast. Auch wenn es nach "Anleitung" war.

    So nebenbei, 13,6GB für / mit Btrfs ist sehr, sehr wenig. Für ext4wäre es ok.

    Für den Inhalt des Beitrages 122351 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: ThomasS

  • Nur mal so eine Frage:
    warum irgendeinen Browser und sich nicht erst einmal mit den Browsern zufrieden geben, die openSUSE mitliefert?
    Sich mit dem Paketmanger vertraut machen, usw.?
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    Für den Inhalt des Beitrages 122353 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Nicht dein System ist zu konfigurieren,
    für dich sind erst die Basics zu lernen.

    Das System funktioniert, du nicht.

    Google nach Linux Anfänger Tutorials.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 122354 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Ja, habe zwischenzeitlich auch gemerkt, wenn ich z.B. "sudo chown -R root /home /dev/sda3" eingebe, habe ich das System zerschossen!

    Aber jetzt nochmal konkret, das gleiche mit chmod funktioniert auch nicht! :(

    Ich habe auch unter chmod --help nachgeschaut, aber ich verstehe das nicht.Da steht dann folgendes:
    Usage: chmod [OPTION]... MODE[,MODE]... FILE...
    or: chmod [OPTION]... OCTAL-MODE FILE...
    or: chmod [OPTION]... --reference=RFILE FILE...
    Change the mode of each FILE to MODE.
    With --reference, change the mode of each FILE to that of RFILE.


    -c, --changes like verbose but report only when a change is made
    -f, --silent, --quiet suppress most error messages
    -v, --verbose output a diagnostic for every file processed
    --no-preserve-root do not treat '/' specially (the default)
    --preserve-root fail to operate recursively on '/'
    --reference=RFILE use RFILE's mode instead of MODE values
    -R, --recursive change files and directories recursively
    --help display this help and exit
    --version output version information and exit
    Hmm? ?(
    Also ... chmod ist klar, dann [Option], damit ist wohl -R (in meinem Fall) gemeint, aber wie ist der Rest zu verstehen? was heißt eigentlich "MODE" (dict.cc sagt u.a. "Modalwert" - hmm? Damit ist wohl der User gemeint? Im Terminal habe ich das Kennwort des Users root angegeben und ich denke, da dieser User angemeldet ist, muss ich auch "root" als User wählen?). Und am Ende lese ich immer nur was von "FILE", ich möchte ja aber die ganze Home-Partition ändern, so dass ich grundsätzlich darauf schreiben kann.

    Ich weiß, ihr wollt gerne Hilfe zur Selbsthilfe geben, man soll es sich selbst erarbeiten, aber es wäre echt super nett, wenn jemand einfach mal den ganzen Code hinschreiben könnte, sonst komme ich da nie drauf!
    Deshalb habe ich oben den Screenshot erstellt, damit man sieht, was wie bei mir heißt.

    Wenn ich es so schreibe:

    Quellcode

    1. sudo chmod -R root /home
    kommt:
    "chmod: invalid mode: ‘root’
    Try 'chmod --help' for more information."

    Wenn ich es so schreibe:

    Quellcode

    1. sudo chmod -R root /home /dev/sda3
    kommt:


    "chmod: invalid mode: ‘root’
    Try 'chmod --help' for more information."

    @Berichtigung:

    Ich bin halt nicht so der "Lerntyp". Ich betreibe lieber learning by doing. Deshalb habe ich mir das Ganze ja auch erst mal in der virtuellen Maschine aufgesetzt.
    Trockenes "Lernen" durch Lesen von Tutorials liegt mir nicht. Da ist dann 99% Information bei, die mir bei meinem aktuellen Problem nicht hilft (mein kleines Gehirn aber überlastet! ;)) und die ich dann auch wieder vergessen habe, wenn ich sie irgendwann mal bräuchte.
    Wenn es ein Tutorial gibt "Wie erlange ich Schreibrechte auf einer Partition" lese ich das gerne, aber sowas habe ich per Google nicht gefunden. Deshalb habe ich gefragt.
    Ich als alter ADSler muss das immer konkret angehen, ein konkretes Ziel und dann schauen, wie komme ich da hin ...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Neuer1 ()

    Für den Inhalt des Beitrages 122357 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Neuer1

  • Lass chmod doch einfach chmod sein und deine Finger davon.....

    Wenn du übrigens das Tut aus Mint ausführst, braucht es keinen chmod.....

    Quellcode

    1. ls -al ~/Downloads/ | grep -i water
    2. -rw-r--r-- 1 ich users 95098095 5. Jul 17:32 waterfox-56.2.1.en-US.linux-x86_64.tar.bz2
    Die Datei gehört dem User ich......

    Wechseln ins Verzeichnis Downloads:

    Quellcode

    1. cd Downloads/
    Entpacken:


    Quellcode

    1. tar xf waterfox-56.2.1.en-US.linux-x86_64.tar.bz2
    Starten (da die Startdatei ja im Unterverzeichnis /Downloads/waterfox liegt):



    Quellcode

    1. ./waterfox/waterfox
    Und das alles als User und ohne chown........
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    Für den Inhalt des Beitrages 122358 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • chmod (== CHangeMODus ) ändert den Modus von Dateien und Verzeichnissen. Im Wesentlichen geht es dabei um Zugriffsrechte, um die Kennzeichnung einer Datei als executable zu markieren (Im Gegensatz zu Windows spielt die Dateiendung für Linux keinerlei Rolle, die hilft nur dem User zum Unterscheiden) und noch ein paar Dingelchen.

    Jeder GNU Befehl kennt evtl. Optionen und evtl. Argumente.
    (GNU ist die Organisation, die (fast) alle Systemprogramme bereitstellt)

    Die generelle Syntax ist
    BEFEHL OPTIONEN ARGUMENTE
    Wobei die Reihenfolge meist nicht festgelegt, außer dass der Befehl IMMER als erstes stehen muss.

    Optionen gibt es in drei Varianten:
    -a Kurze Option
    --all Lange Option
    a kurze BSD- like Option (BSD == BerkeleySystemsDevelopment; auch ein Unix, ähnlich, wie Linux)

    -R bei dir meint RECURSIVE, also alles, was es im Dateibaum findet bis in die hinterletzte Verschachtelungstiefe.
    Würdest du lesen, was du postest, wüsstest du das schon. Das steht nämlich dort.

    Zu fast jeden Befehl gibt es ein manual
    man chown würde dir das Manual des Befehls chown anzeigen, alle Optionen erklären usw.Es gibt nicht nur die Kurzform --help oder -h

    Und die Befehle funktionieren, du immer noch nicht.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 122359 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung