LVM LogicalVolumeManagement, die bessere Art Plattenplatz zu vergeuden (Teil1)

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Hinweis: In dem Thema LVM LogicalVolumeManagement, die bessere Art Plattenplatz zu vergeuden (Teil1) gibt es 20 Antworten auf 3 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Brauche noch ein paar Tage.
    Kommendes WE kommt aber ein Beweis.
    Ist doch umfangreicher als ich dachte.
    Zitat Albert Einstein:
    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

    Für den Inhalt des Beitrages 125376 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • Moin zusammen,

    Umfangreich? LVM ist sooooo easy .....
    Allerdings verkleinern würde ich ne ext Partition im laufenden Betrieb nur mit Vorsicht und Bauchweh ..... :smilie_pc_012:

    Ich persönlich geh auf Nummer sicher und mach das im abgehängten Zustand nach vorherigem fsck .... grad bei SAP oder hochfrequenten Datenbankpartitionen fragmentieren die Daten doch recht flott.
    Viele Grüße,
    T.

    Für den Inhalt des Beitrages 125391 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Tamerlain

  • Ja, ist ganz "easy".
    Wenn ich persönlich jedoch ein neues Thema angehe, will ich ALLES wissen und nicht nur, wie dieses grundsätzlich zu bedienen ist.
    Wie bei Windows:
    Alle denken, sie haben Ahnung; Doch JEDER Admin, der unsere IT z.B. besucht, wird ganz schnell eines Besseren belehrt.
    Und was ich bislang über LVM gelesen habe lässt erahnen, was alles möglich ist.
    Und, das ist mein persönliches Problem, ich will alles lernen (obwohl ich es wahrscheinlich nie brauchen werde).
    Man hört, hier schreib ein Junggeselle (seit einigen Monaten).

    Kommendes WE werde ich einige Fragen haben und euch hier bombardieren (-:


    Kanonentux schrieb:

    Ich muß noch dazusagen, daß ich bis jetzt die Finger von LVM gelassen habe.
    Mach mit, dann bin ich nicht alleine (-:
    Zitat Albert Einstein:
    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von sterun ()

    Für den Inhalt des Beitrages 125399 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • LVM ist ne feine Sache, ob Experimental-System oder 'solid rock'-Server.

    Zu Berichtigungs Anleitung habe ich nicht's weiter zu sagen, was Berichtigung hier als Torturial postet hat immer Hand und Fuß.

    BTFS braucht man auch nicht auf einem LVM-System, da LVM auch Snapshots drauf hat.
    Systeminfo:
    ASUS FX753VE Laptop
    Prozessor: Intel Core i7-7700HQ
    RAM: 16GB
    Festplatte: 2x 1TB HDD + 128GB SSD (alles LVM, außer Hybrid-Partitionen)
    Grafikkarte: integrated Intel® HD Graphics 630
    NVIDIA® GeForce® GTX1050 Ti 4GB
    mit Bumblebee ohne bbswitch
    Betriebssysteme: SSD: Leap 15.0 Plasma 5.12.6 Kernel 4.18.x
    HDDs: Windows 10 (zum zocken) und mehrere Linux-Distries (nativ und in VM's)

    SoC:
    Odroiod C2, Armbian 5.60(Debian 9 (Stretch)) Headless

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates and an apache inside dancing samba :thumbsup:

    Für den Inhalt des Beitrages 125422 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: McFlyers

  • Hi,
    ich habe meine 250GB SSD wie folgt formatiert:

    Quellcode

    1. /boot -> ext4
    2. / -> BTRFS mit Snapshots
    3. swap
    4. /home -> xfs
    Würde ich jetzt bei einer Neuinstallation bis auf die boot-Partition alles in einer LVM-Group nehmen? Gibt es bei den Dateisystemen in Verbindung mit LVM ungünstige Kombinationen? McFlyers hat es ja kurz angesprochen, dass BTRFS in einem LVM nicht benötigt wird.
    "Geht nicht" ist eine tolle Fehlerbeschreibung, mit der ich sehr viel anfangen kann.

    Für den Inhalt des Beitrages 125429 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: mttkrb

  • Es ist völlig egal, welches FileSystem du nimmst, solange es für Block- Devices gebaut ist.

    (Es gibt auch andere, zum Teil erheblich exotischere FileSysteme. Ein bekanntes davon wäre sshfs. Das baut via SSH eine Verbindung auf und hängt dann irgendein remotes Verzeichnis in den lokalen Dateibaum)

    Die Snapshots von LVM und Btrfs unterscheiden sich ganz erheblich.
    Bei Btrfs triggert z.B. jeder zypper in einen Snapshot. Aber zypper macht das nicht bei LVM.
    Es mag also auch Sinn machen Btrfs mit LVM zu verwenden.

    Das hängt einzig und allein von dir ab.

    There is no such thing like best.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 125437 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • LVM klingt interessant.

    Das Problem sehe ich bei Festplattendefekten
    LVM Fehlerfall Theorie ... › Sicherheit › Fortgeschrittene Themen › Forum › ubuntuusers.de

    Wenn ich per smartctl feststelle, dass eine meiner eingebundenen HDs Fehler bekommt und sich allmählich verabschiedet kann ich ohne LVM gezielt die darauf gespeicherten Daten umkopieren und einen Datenretter auf das Laufwerk ansetzen und die Platte anschließend austauschen. Ich habe meistens keinen Datenverlust.

    Bei Verwendung von LVM weiß ich nicht, was sich darauf befindet - Blindflug.
    Hin zu kommt, dass eventuell das Laufwerk nicht mehr mountbar ist und wichtige Daten auf mehrere Laufwerke verteilt sind.
    Natürlich hab ich eine Datensicherung aber im Moment sehe ich LVM als Steigerung des Risikos für umfangreiche Datenverluste an.
    Der Komfortzuwachs ist mir das nicht wert.

    Für den Inhalt des Beitrages 125457 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: neuland

  • neuland schrieb:

    LVM klingt interessant.

    Das Problem sehe ich bei Festplattendefekten
    LVM Fehlerfall Theorie ... › Sicherheit › Fortgeschrittene Themen › Forum › ubuntuusers.de

    Wenn ich per smartctl feststelle, dass eine meiner eingebundenen HDs Fehler bekommt und sich allmählich verabschiedet kann ich ohne LVM gezielt die darauf gespeicherten Daten umkopieren und einen Datenretter auf das Laufwerk ansetzen und die Platte anschließend austauschen. Ich habe meistens keinen Datenverlust.

    Bei Verwendung von LVM weiß ich nicht, was sich darauf befindet - Blindflug.
    Hin zu kommt, dass eventuell das Laufwerk nicht mehr mountbar ist und wichtige Daten auf mehrere Laufwerke verteilt sind.
    Natürlich hab ich eine Datensicherung aber im Moment sehe ich LVM als Steigerung des Risikos für umfangreiche Datenverluste an.
    Der Komfortzuwachs ist mir das nicht wert.
    Moin zammen,

    Sterun da sag ichs mal mit den altabgedroschenen Admin Worten: RTFM :saint: . Ohne Scherz es gibt dermassen viele Dokus, Howtos, Examples etc. zum Thema LVM im Netz, dass einem schwindlig wird.
    Letztenendes bleibt Dir aber nur, ausprobieren, selber Erfahrung sammeln. Keine noch so gute Doku ersetzt die eigene Erfahrung.
    Ich habe wie fast jeder Admin auch den LVM in Schulungen und Doku Lesen gelernt. Das ist ne gute ausgangsbasis für ein grundsätzliches Verständnis. Das wirkliche Leben aber bringt einem dann Dinge nahe, die findest Du in keiner Doku und in keiner Schulung. Da musst du dann selber durch oder hast wenn du Glück hast einen Kollegen bei der Hand der langjährige Erfahrung hat und sein Wissen weitergibt. und irgendwann wenn du lange genug dabei bist, wirst Du zu dem erfahrenen kollegen, der sein Wissen weitergeben kann. :)

    Neuland, wenn ich unter LVM ne kaputtgehende Festplatte habe und eine Neue brauche, ist das ebenso easy. neue Platte einbauen, als PV markieren, zur entsprechenden VG zufügen, LVs umziehen, fertig. Voraussetzung ist, dass du deine LVs so angelegt hast, dass sie auf einem PV residieren (also sprich wenn deine VG aus 2 PVs besteht, die LVs jeweils strikt auf einem PV anlegen. tut man das nicht, verteilt der LVM die Daten auf den beiden angeschlossenen PVs). Alternativ wenn die gesamte VG auf der eiernden Platte ist, vgmove auf die neue Platte und gut is. Ist auch ein Erfahrungswert von mir, VGs wo möglich samt aller Volumes auf EINE Platte, also sprich VG1 auf Platte 1 VG2 auf Platte 2.
    Im laufenden Betrieb wird sich das sicher verschieben wenn die Platten vollaufen, aber auch hier gilt, immer eine GANZE Platte zu einer VG zufügen nicht Partitionen einer Platte munter unter die VGs verteilen. Man verliert den Überblick und bei kaputtgehenden Platten geht das Suchspielchen los was denn nun wo liegt.
    Danach kannste die alte pfeifende Platte ausbauen und vollends himmeln.

    Was das nicht Recoverable angeht, nicht der LVM ist da der Casus Knacktus, sondern das Filesystem was da drauf liegt und die Daten enthält.
    LVM ist nur eine Zwischenschicht.
    Du kannst den LVM auch problemlos auf einem RAID Verbund installieren. Dann besteht Deine 'Festplatte' aus dem was Dir der RAID zur Verfügung stellt. Physisch untendrunter hast Du 1-n Platten je nach RAID. Im Privatsektor hat sich nach meiner Erfahrung Raid 1 mit HotSpare bewährt.
    Wenn Dir da eine wegfliegt, who cares, raus ausm RAID damit, Neue einbauen, ins RAID einziehen, Syncen lassen, fertig.
    Bei RAID5 brauchst du 1. mehr Platten und 2. muss die Parität erhalten bleiben. d.h. wenn Dir mal 3 Platten ausfallen beim 5er, dann wars das. Die 2 Intakten retten Dir da nix mehr.

    Grundsätzlich sollte man aber über eine gute und korrekte Datensicherung nachdenken. LVM und RAID sind keine Allheilmittel gegen Plattencrash.
    Viele Grüße,
    T.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tamerlain ()

    Für den Inhalt des Beitrages 125463 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Tamerlain

  • Neu

    neuland schrieb:

    LVM klingt interessant.

    Das Problem sehe ich bei Festplattendefekten
    LVM Fehlerfall Theorie ... › Sicherheit › Fortgeschrittene Themen › Forum › ubuntuusers.de

    Wenn ich per smartctl feststelle, dass eine meiner eingebundenen HDs Fehler bekommt und sich allmählich verabschiedet kann ich ohne LVM gezielt die darauf gespeicherten Daten umkopieren und einen Datenretter auf das Laufwerk ansetzen und die Platte anschließend austauschen. Ich habe meistens keinen Datenverlust.

    Bei Verwendung von LVM weiß ich nicht, was sich darauf befindet - Blindflug.
    Hin zu kommt, dass eventuell das Laufwerk nicht mehr mountbar ist und wichtige Daten auf mehrere Laufwerke verteilt sind.
    Natürlich hab ich eine Datensicherung aber im Moment sehe ich LVM als Steigerung des Risikos für umfangreiche Datenverluste an.
    Der Komfortzuwachs ist mir das nicht wert.
    Einfach LVM lernen.
    Dann sind die Chancen bei drohendem Plattenausfall sogar wesentlich besser.

    Ohne Lernen isses eh egal.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 125541 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Neu

    Berichtigung schrieb:

    Wenn dein nächster Post nicht aus einem Home auf einem LV stammt,
    setzt es Haue!

    Quellcode

    1. dell:/home/sterun # lsblk
    2. NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
    3. sda 8:0 0 167,7G 0 disk
    4. ├─sda1 8:1 0 40G 0 part /
    5. ├─sda2 8:2 0 8G 0 part [SWAP]
    6. └─sda3 8:3 0 119,7G 0 part
    7. └─vg1-lv1 254:0 0 119,7G 0 lvm /home
    8. sr0 11:0 1 1024M 0 rom
    9. dell:/home/sterun #
    (-;
    Zitat Albert Einstein:
    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

    Für den Inhalt des Beitrages 125615 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun