Windows Nutzer auf abwegen

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Hinweis: In dem Thema Windows Nutzer auf abwegen gibt es 22 Antworten auf 3 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Windows Nutzer auf abwegen

    Hallo,

    Nun stelle ich mich einmal vor.
    Meine Linux Berührungen sind mittlerweile über 10 Jahre her. Das war noch vor meinem Studium in meiner Ausbildung.

    Seitdem bin ich beruflich und auch privat eng mit Windows verheiratet. Das liegt beruflich an .net Entwicklung und privat an Fotoberabeitung, videoschnitt und vor allem an Musikproduktion.

    Viele mögen jetzt sagen, da hat Linux Alternativen, aber ich möchte hier keine Diskussion anfangen über open source etc... Mein Desktop bleibt in der Windows Welt.

    Nun, warum bin ich hier?
    Ich möchte mir einen Heimserver auf Linuxbasis aufsetzen, also irgendwie läuft er auch schon, nur macht nicht so ganz was er soll ;)

    Da ich vor ewigen Jahren mal ein suse Linux im Einzelhandel gekauft hatte, und damals auch alternativen wie Slackware ausprobiert hatte, ist mir suse und vor allem yast in sehr guter Erinnerung geblieben.

    Nun wäre gelogen, wenn ich in den letzten 3 Wochen nicht auch Ubuntu, Debian oder fedora probiert hätte, aber suse ist mir nach wie vor sympathisch.

    Nun ist die Wahl auf tumbleweed gefallen und soll meinen kleinen Heimserver darstellen.

    Ich hoffe ihr steht mir zur Seite und akzeptiert auch meine teilweise unwissenheit.

    Gruß
    Ingo

    Für den Inhalt des Beitrages 130546 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Ibaxx

  • Windows Nutzer auf abwegen

    Tumbleweed als Heimserver? Ohne Linuxkenntnisse? Sehr Sportlich. Ansonsten, Willkommen.

    Gesendet von meinem BV5800 mit Tapatalk

    Für den Inhalt des Beitrages 130548 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Alero

  • Na Hallo...
    Ihr macht mir ja mut!

    Also wenn man auf OpenSuse die Unterschiede schaut, wird einem ja beides als Stable verkauft...
    Also bisher sieht es eigentlich nicht schlecht aus...

    Tumbleweed war auch beim Testen auf meinem Raspberry zunächst die Wahl. Leap bootete nicht hoch, aber tumbleweed blieb leider hängen. Das wird genau das sein, was ihr meint... nicht Stable.

    Für den Inhalt des Beitrages 130552 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Ibaxx

  • Moin zusammen,

    ein Linux ist ein Linux ist ein Linux!
    Bei allen Linux Distris muss man sich auskennen wenn man das als richtigen (home)Server betreiben will und nicht nur als clicki micki Desktop Spielerei.
    Da macht Tumbleweed keinen Unterschied.
    Auch bei Win musst Du Dich auskennen wenn du Dir ne richtige Serverlandschaft mit AD und etc. hinstellst daheim. Da gehts dann auch nimmer mit clicki micki.

    Lieber TE, ernstgemeinter Rat: Ohne Dich da etwas mit zu beschäftigen und Dich einzuarbeiten in die Administration, wirst Du mit Deinem Homeserver nicht viel Freude haben.
    Und da ist es unerheblich ob die Distri nun Tumbleweed, Leap, Stretch, Ubuntu, Mint oder whatever heißt.
    Bei Linux kann ich Dir die Vorbereitungskursbücher auf die Zertifizierung nur wärmstens ans Herz legen. die sind gut aufgebaut, erklären ganz gut und wenn man die ernsthaft durcharbeitet, ist man gut gerüstet.


    PS:
    Mein eigener kleiner Homeserver läuft z.B. unter SLES12, der 2. der für HUE zuständig ist unter Debian. :-), mein Lappi daheim rennt unter Leap15.
    Viele Grüße,
    T.

    Für den Inhalt des Beitrages 130553 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Tamerlain

  • Das Wort "stable" hat in der Frage Leap vs. Tumbelweed nichts verloren.

    Tumbleweed ist ein Rolling Release.
    Nur bei Leap - Versionen macht der Begriff "stable" Sinn.

    Und weil bei einem RollingRelease kriegt man halt ständig irgendwelche Upgrades.
    Alleine die Häufigkeit führt schon dazu, dass es öfter mal zwickt.
    Zudem ist Tumbleweed bei openSUSE relativ neu.
    Es setzt von daher also mehr Wissen über openSUSE Internas voraus, falls man zufrieden damit hacken will.

    Für einen Server ist das genau das, was man nicht will:
    Dort will man ein Ding, das einfach läuft, ohne ständig dran rumschrauben zu müssen.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 130581 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Berichtigung schrieb:

    Für einen Server ist das genau das, was man nicht will:
    Dort will man ein Ding, das einfach läuft, ohne ständig dran rumschrauben zu müssen.

    Und deswegen laufen (richtige, professionelle) Server sehr oft unter Debian stable. Nicht die allerneuesten Programmversionen, sondern "gut abgehangen".
    Soll heißen, ausgiebig getestet (auch von div. Anwendern) und für gut und stabil befunden. Neuerungen in den andauernden Softwareupdates (Rolling Release) wollen erst getestet und für gut, sprich fehlerarm, befunden werden.
    So ist es auch im kommerziellen Bereich bei SUSE. Nicht verwechseln mit OpenSuse!
    Bitte, Finger weg von Tumbleweed. Erst recht auf einem Server!

    Für den Inhalt des Beitrages 130588 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: ThomasS

  • +1

    Ich nehme für Server auch Debian.
    Nur Debian. Obwohl hier natürlich auch noch ein paar andere Distris zu nennen wären. CentOS z.B..
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 130591 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Moin zusammen,

    falsch Thomas - richtige professionelle Server laufen unter SLES oder RedHat Enterprise.
    Denn nur da ist dann auch die Supportfrage durch den Erwerb entsprechender Lizenz geklärt. Bei richtigen professionellen Servern ein nicht unerheblicher Faktor den Debian nicht leisten kann/oder will!

    Berichtigung CentOS ist genauso in den 'privaten' und semiprofessionellen Bereich bzw. nach Kleinfirmen zu lagern wie OpenSuSE auch.

    Im richtigen Konzerneinsatz findest Du ausschließlich SLES oder RedHat Enterprise wenn es um Linux geht.
    Viele Grüße,
    T.

    Für den Inhalt des Beitrages 130692 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Tamerlain