Aus dem laufenden Sys Daten sichern und auf dem Neuen Sys widerherstellen

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  • Aus dem laufenden Sys Daten sichern und auf dem Neuen Sys widerherstellen

    Hallo an Alle hier im Forum.


    in Anbetracht das ich SuSe völlig neu aufsetzen muss habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich meine wichtigsten
    Daten und Dateien so sichern kann, das eine Restaurierung leicht möglich ist.


    Und zu aller erst bitte ich um einen Hinweis wie ich die momentane KDE, Plasma, und Framework Version herausfinden kann
    und alle weiteren Infos zum System die hierbei hilfreich sein könnten.
    Kann den HHA effekt geben, um das aktuelle System doch noch zu retten.

    Restaurierung bedeutet hier, hineinkopieren oder einfach abschreiben. Dazu ist es natürlich wichtig, wie ich die
    Abfrage machen muss um an bestimmte Informationen heranzukommen und unter welchem Pfad ich nachsuchen muss um Dateien kopieren zu können.
    Das ich hier wohl ein Gemisch von 42.3 und 15.0 im Dateisystem habe, macht die Aufgabe sicher nicht einfacher. Daher Neuinstallation so wie SuSe das so vorsieht.

    Ach ja, vorsieht! Btrfs und Xfs sind bei der neuen Installation vorgesehen. Muss ich da was WISSEN?
    Btrfs sieht ja einige Funktionen zum wiederherstellen vor, habe ich mal gelesen.
    Bringt mir das sonst noch voreile? Ist Xfs im Home wichtig oder kann das auch Ext4 bleiben?
    Mindest-Größe in GB in Hinsicht auf die kommende Aktualisierung auf 15.x

    Nvidia: ist es sinnvoll die repos glich bei der Installation mit einhzubinden?



    Das ist mein Ziel:

    Nach der Installation die gesicherten Daten nach und nach wieder einpflegen, so das ich ein konsistentes System
    erhalte und weiter ausbauen kann.
    Zuerst die Geräte danach die Programme.

    Daten die mir wichtig sind:

    Welche Programme habe ich selbst über die Zeit hinzugefügt? Zypper kann das ermitteln?

    Einrichtungs- Dateien von
    xSane
    scanlite
    cups
    Dieser >>Drucker mit Scanner und Fax<< ist Teildefekt, lässt sich nicht neu einrichten. Fax und Scan gehr aber trotzdem.
    bash profile und history

    und alles was Ihr noch so empfehlen möchtet

    Speziell:
    Firefox 52.x 60.x gespeicherte -spasswort und -bookmark und Add-ons wie NoSkript addblock-orgin

    Kmail2
    kwallet
    aconadi datenbank
    mit allen Mails Ordnerstruktur filtern und -spasswort mit Identitäten
    Zur Info: in Kmail2 kann ich zwar exportieren was das zeug hält, jedoch das importieren unter einem anderen Benutzer oder
    gar in einem neuen-Live-system, ihr wisst schon, das geht eben nicht!!


    Firefox verhält sich sehr ähnlich. Das einfache kopieren das alten Profile ist wohl nicht ausreichend um den wiederherzustellen. Im Live-System.
    Und ob ein Live-system überhaupt geeignet ist ,,,,,,,, ich glaube im Moment noch daran. (opensuse kde snapschot 20 live)



    Ich hoffe das Ihr so einiger Massen durchblickt was ich gerne weiter benutzen möchte.


    Ahoi von hier aus, freue mich auf eure Antworten

    Für den Inhalt des Beitrages 130644 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: leon_herford

  • Das alte /home/benutzer werde ich so erst mal an anderer Stelle behalten. SicherungsOriginal.

    Ein Neuer Benutzer soll erstellt werden, dort will ich die Wichtigen Daten hinzufügen, wenn das überhaupt möglich ist.
    Name, pw und Uid= 1000 wie zuvor, wenn da sinnvoll wäre.

    Wird so ein Schuh draus?

    Ahoi von hie aus

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von leon_herford ()

    Für den Inhalt des Beitrages 130650 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: leon_herford

  • leon_herford schrieb:

    Name, pw und Uid= 1000 wie zuvor, wenn da sinnvoll wäre.

    Wird so ein Schuh draus?
    Ja, wobei Namen Schall und Rauch sind..........
    Links in dieser Signatur bitte zum Lesen anklicken!

    Code-Tags <<<Klick mich
    zypper <<<Klick mich
    Netzwerkprobleme <<<Klick mich

    Für den Inhalt des Beitrages 130651 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Du kannst erkennen was ich vorhabe? Ist das überhaupt machbar?

    @Berichtigung
    hat an anderer Stelle geschrieben das Er eine Methode hätte und deshalb habe ich dieses Thema aufgemacht und beschrieben worüber ich mir seit einigen tagen Gedanken mache. Und wenn DER das behauptet dann gibt es zumindest Seine Methode ein neues /home/benutzer mit den wichtigen Daten zu bestücken. Auch wenn das nicht einfach sein wird.

    Zu meinem KDE habe ich folgendes herausgefunden:

    Quellcode

    1. > inxi -F
    2. System: Host: linux-e8nd Kernel: 4.12.14-lp150.12.48-default x86_64 bits: 64 Desktop: KDE Plasma 5.12.6
    3. Distro: openSUSE Leap 15.0
    wie bekomme ich heraus was tatsächlich in Betrieb ist. Diese info ist ja nur aus einer Datei gelesen. Wo auch immer inxi das ausgräbt.

    Ahoi von hier aus

    Für den Inhalt des Beitrages 130653 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: leon_herford

  • Das ist jetzt das, was ich in dem kleinen Tutorial über Linuxkonfiguration schreibe. Es ist noch nicht fertig.

    Deine Liste mit installierten Paketen erhältst du mit zypper se -i
    Alle Repos finden sich im Verzeichnis /etc/zypp/repos.d
    Für jedes Repo findest du dort eine Datei, die beschreibt, wo das Zeuchs zu finden, welcher Key usw....

    Es genügt also das repo.d Verzeichnis zu sichern und sich die Liste der Installierten Programme zu holen.

    Damit das etwas bequemer geht, wandelst du die Ausgabe leicht um:
    zypper se -i meint letztlich zyyper searche mir die Liste aller -installierten Pakete
    | wobei, liebe Bash, du bitte die Ausgabe des vorherigen Befehls weiterleitest an den Befehl
    awk awk ist mit sed das Paradetool für Textverarbeitung. Wir nehmen hier awk, weil man dort mit
    -F bequem einen -Fieldseparator angeben kann. Wir verwenden dafür den RegEx
    '[| ]+' Merksatz: JEDEN RegEx IMMER mit einfachen Apostrophen quoten!!!!!
    Da die Ausgabe von zypper se -i durch ein Pipezeichen formatiert wird, dem beliebig viele Leerzeichen vorangehen und folgen können,
    definieren wir eine Zeichenklasse [| ], die zwei Zeichen enthält, nämlich das Pipezeichen und ein Leerzeichen. Zu guter Letzt fügen wir noch einen "Quantifikator" an. Das
    + Zeichen bewirkt, dass der direkt vorherstehende Ausdruck beliebig oft hintereinander vorkommen darf, mindestens aber einmal vorkommen muss. Unser Feldtrenner ist also eine beliebig lange Kombination (in beliebiger Reihenfolge) von Zeichen aus unserer Zeichenklasse. Nun folgt nur noch das eigentliche awk Script, was lediglich für jeder Zeile die "Feldtrenner" "schluckt", dafür die Inhalte dieser Felder in $1, $2 bis $NF (NumberOfFields) bereitstellt. ($0 wäre die komplette Zeile)
    '{print$2}' User "awk Programm" druckt also von jeder Ausgabezeile des zypper se lediglich Feld Nummer 2, was der nackte Paketname ist. Die einfachen Apostrophe sind wieder das wichtige quoten für die Shell, und die geschweiften Klammern verlangt die grundlegende awk- Syntax, das ist ein Block von Anweisungen, der für alle Zeilen ausgeführt wird, weil davor keine einschränkende Bedingung steht. Unser schlichter Block enthält nur einen print - Befehl.

    Der Befehl, um eine Liste aller Paketnamen zu erhalten, die auf einem System istalliert sind, ist also schlicht:
    zypper se -si | awk -F '[| ]+' '{print$2}' > /Pfad/zu/meineInstalliertenPakete.txt

    Damit kannst du jetzt ein System quasi händisch klonen, was die installierten Pakete betrifft.
    Zur "Reinstallation" wirst du die Liste entweder bereinigen müssen, oder in Häppchen an zypper in übergeben müssen. Meist ist das (einstellbare) Größenlimit der Kommandozeile zu klein für alle installierten Paketnamen. Da hast du viele Möglichkeiten. Entweder du nimmst diff und vergleichst die Liste der neuen Installation mit deiner Liste, oder du nimmst schlicht eine Schleife, und installierst alles in zwanziger Päckchen und scherst dich nicht um diverse Fehlermeldung "Paket XY bereits in neuester Version installiert".

    Du kannst für jeden User das Home hinlegen, wo du möchtest. Es spielt keine Rolle, ob UserA sein Home in /home/UserA hat, UserB auf einem anderen Server unter /irgendein/mount/irgendwo/UserB
    Aus Sicht des Kernels ist genau eine einzige Zeile in der /etc/passwd dafür zuständig. Mit man 5 passwd kannst du alles über das Format dieser Datei nachlesen.
    (Es gibt natürlich noch komplexere Szenarien, z.b. die UserCredentials via LDAP oder kerberisierte Systeme; aber wurstelt man in einer solchen Umgebung, ist dieses Wissen eh schon in den Genen enthalten. OK.OK, sollte enthalten sein. Is ja schon recht..)

    Du kannst also getrost den von @Sauerland vorgeschlagenen Weg gehen. Damit hast du dann zusammen mit dem obigen Vorgehen dein System neu aufgesetzt und zumindest von den Programmen gesehen, auch bereinigt.
    Die Homes kannst du dann, wenn ich das eigentliche Tutorial fertig habe, in Ruhe später bereinigen: Du weißt ja mittlerweile, dass die Änderung eines Pfades in einer Datei aus Sicht des Kernels einem User ein nigelnagelneues MeinHomeIsMyCastle - Verzeichnis zuweisen kann.

    Ein Homeverzeichnis selektiv zu bereinigen, ist nicht weiter schwer. Aber man sollte vorher halt komplett verstanden haben, wie das alles genau zusammenhängt, und warum.
    Weshalb das kleine Tutorial dazu halt doch ein paar Teile haben wird, und nicht in zehn Minuten gelesen werden kann.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Berichtigung ()

    Für den Inhalt des Beitrages 130656 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • @Berichtigung

    Das war spannend zu lesen. Ich freue mich darauf noch mehr zu diesem Thema zu lesen.

    Und so eben habe ich erfahren, das meine SuSe aus 3331 Paketen besteht. Dazu noch in Sortierter Reihenfolge.

    Ich werde mich nun bemühen meiner SuSe ein Schwesterchen zu installieren. So kann ich Referenzen zur Laufzeit erzeugen.

    Ahoi von hier aus und ich bin sehr neugierig auf Dein Tutorial.

    Für den Inhalt des Beitrages 130698 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: leon_herford

  • Moin zusammen,

    TE kannsu Dir alles schenken wenn du eine klitzekleine Voraussetzung erfüllen kannst:

    Bei Dir irgendwo nen NFS Server mit angeschlossenem 'Datengrab'.

    Danach nimm REAR und richte Dir ein Backup ein - täglich incremental und z.B. 1x in der Woche bzw. 1x im Monat bzw. noch seltener ein full backup.

    Recovery der kompletten Kiste vom Blech aus möglich ... je nach Datenmenge und Netzwerk Speed 30 Minuten bis xStunden und Du hast Dein Spielzeug wieder.

    Alternative: Clonezilla
    Viele Grüße,
    T.

    Für den Inhalt des Beitrages 130699 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Tamerlain