Optimales Partitionsschema für openSUSE vor Windows 10

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Hinweis: In dem Thema Optimales Partitionsschema für openSUSE vor Windows 10 gibt es 44 Antworten auf 5 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Moin zusammen,

    das mit dem FHS war ein Beispiel.
    Aber dieses zeigt imho sehr gut zu welchem Chaos es führen kann wenn man jeden und alles in alle Richtungen rennen lässt.

    Es gibt für jeden Rechnereinsatzzweck eine Partitionierung, die dem Optimum nahe kommt.
    Leider bekommt man das nur durch viel Erfahrung (und Lehrgeld) heraus.

    Und glaube mir ich habe in meinen langen Berufsjahren schon enorm viel an partitionierten Linuxen gesehen - manche gut, manche optimal, manche -geht gar nicht- und alles dazwischen.
    Viele Grüße,
    T.

    Für den Inhalt des Beitrages 131300 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Tamerlain

  • Auch mit der Gefahr, das ich mich als NewBee gleich unbeliebt mache.....

    Der "Filesystem Hierarchie Standard" war eine gute Idee und der Versuch, alle Linux Derivate auf eine einheitliche Stufe zu heben.
    Wobei dies nicht bei allen Derivaten geglückt ist.

    Dennoch gibt der "Filesystem Hierarchie Standard" keinen Partitionierungsvorschlag oder gar -empfehlung.


    Wie hier schon mehrfach geschrieben wurde: Die Partitionierung hängt von den individuellen Bedürfnissen des Anwenders ab.

    Und dafür eine allgemeingültige Empfehlung auszusprechen ist ja schon als würde man die "Glaskugel" befragen.


    Schlussendlich kann der Anwender nur selbst entscheiden.


    Gruß

    Für den Inhalt des Beitrages 131302 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Reset

  • Moin zusammen,

    nein und nochmal nein.
    die Partitionierung sollte sich _immer_ am jeweiligen Einsatzzweck des Rechners orientieren.
    Persönliche Befindlichkeiten von Anwendern sind hier irrelevant.

    Ja im privaten Bereich kann jeder machen was er will - er muss aber dann auch mit den Konsequenzen leben!
    Viele Grüße,
    T.

    Für den Inhalt des Beitrages 131303 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Tamerlain

  • Optimales Partitionsschema für openSUSE vor Windows 10

    Und diesen habe ich hier ja genau deshalb dargelegt.


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk Pro

    Für den Inhalt des Beitrages 131306 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uwedd

  • Moin zusammen,

    nein Reset ist er nicht.
    Wenn ich meinen Rechner installiere mit dem Zweck, dass er später mal ne performant laufende Datenbank tragen soll, partitioniere ich den ganz anders als nen nur mal eben office Rechner.

    Bei ner DB gehts imho schon bei der Auswahl der Platte los.

    Dito wenn ich den Rechner vornehmlich zur Bild- und Videobearbeitung nutzen möchte. Und da erst Recht wenn mehrere User solche Bild- und Videodateien sharen sollen.
    Viele Grüße,
    T.

    Für den Inhalt des Beitrages 131308 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Tamerlain

  • Hat die Fragestellung des TE in irgendeiner weise, für Dich @Tamerlain, darauf hingedeutet, das der TE etwas in dieser Art vor hat?

    Für mich sieht das einfach nach einem normalen "Home Rechner" aus, der auch ab und an zu Bild- und Videobearbeitung genutzt werden soll und sonst
    als bessere Schreibmaschine dient.

    Deine Initiative in allen ehren aber ich denke sie ist hier fehl am Platz.

    Gruß

    Für den Inhalt des Beitrages 131309 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Reset

  • Optimales Partitionsschema für openSUSE vor Windows 10

    Tamerlain schrieb:


    Dito wenn ich den Rechner vornehmlich zur Bild- und Videobearbeitung nutzen möchte. Und da erst Recht wenn mehrere User solche Bild- und Videodateien sharen sollen.


    Welches Schema würdest du in genau so einem Gall empfehlen?

    Für den Inhalt des Beitrages 131310 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uwedd

  • Von der Performance spielt es keine Rolle, da Du ja eh vor hast alles auf ein und die selbe SSD zu legen.

    Die Partitionierung, wie sie @Tamerlain vorschlägt, bringt in der Performance nur was, wenn dann alle Mountpoints auf einer anderen HDD/SSD liegen.
    Und nicht, wie du vorhast, auf einer.

    Gruß

    EDIT: Wenn Dir deine "Bewegungsdaten" wichtig sind, lege die /Home doch auf die WIN-SSD. So kann den Daten nix passieren, wenn die / SSD mal abstinckt.

    Für den Inhalt des Beitrages 131311 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Reset

  • Moin zusammen,

    uwedd wenn mehrere User die Bild-/Videodaten sharen sollen, würde ich sie auf eine zentrale Partition legen auf der eine Gruppe in der die entsprechenden User sind, auch entsprechende Rechte hat. Diese Partition lässt sich gar wunderbar als Link in das jeweilige Home packen - so müssen die User nicht aus ihrem Umfeld raus und sich ggf. cryprische Verzeichnispfade merken.

    Zentral deswegen, weil man sich dann auch mit ggf. einer laufenden Datensicherung leichter tut, da man diese Daten an EINEM Platz hat und nicht verteilt über was weiss ich wo.
    Anbieten tut sich für sowas z.B. /srv (unter SuSE) oder /var (bei Debian) als zentraler Anker und dann eben /Bilder /Videos oder wie immer man das nennen mag als Partition/Unterverzeichnis unter diesem Anker.
    Gleichzeitig tut man sich leichter mit der Vergrößerung (unter der Voraussetzung dass man LVM hat) und muss nicht möglicherweise an x Stellen vergrößern.
    Klar könnte man sagen, ok dann mach ich das /home eben größer .... aber dadurch werden nur die 'Mülleimer' in den Homes größer, mehr nicht (Erfahrungswert).

    Der zentrale Mount hingegen wird von einer Person verwaltet (die idealerweise den Root hat) und der nicht jeder Info hinterherrennen muss, welches home denn um Gottes Willen wieder aus allen Nähten platzt und hernach dem User hinterhersteigen, dass er mal aufräumt.
    Klar könnte man auch da sagen, ich bin Root auf meiner Kiste und ich darf löschen was ich will .... aber man macht sich damit keine Freunde!

    Man macht sich also selber das Leben nur leichter damit, wenn man sich das vorher überlegt was man will und was nicht und danach handelt.

    Wenn man wie ich z.B. timelapse Daten verarbeitet, ist man unter anderem auf einen hohen I/O angewiesen, also würde ich für solche Daten primär z.B. eine SSD wählen (auf der kein OS installiert ist) denn eine HDD und die HDD nur als Sicherungsplatte bzw. Datengrab der fertig gerenderten Dateien verwenden.

    Bei Datenbanken z.B. ist es wieder anders ... die IST per se auf hohen I/O angelegt und für die macht nicht nur SSD Sinn, sondern z.B. auch für die eigentlichen Daten statt einer riesigen, viele kleine Partitionen zu wählen .... zumindest ist das bei DB2 und Oracle so und Postgres profitiert davon meines Wissens auch.
    Sprich auch hier sollte man die DB Installation trennen von ihren Daten(banken) - natürlich BEIDE unter dem selben OS/Rechner halten.

    Reset, wenn einem Daten wichtig sind, investiert man in eine gescheite Datensicherung!
    Viele Grüße,
    T.

    Für den Inhalt des Beitrages 131313 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Tamerlain