Statische Konfiguration zweier IPv4-Adressen schlägt fehl, Hosts können sich nicht pingen

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  • Statische Konfiguration zweier IPv4-Adressen schlägt fehl, Hosts können sich nicht pingen

    Hallo zusammen,

    vermutlich ist es einfach zu heiß (27°), aber zwei statisch konfigurierte Systeme (SUSE und Ubuntu) finden sich per ping nicht gegenseitig. Dass die Kabel diesmal nicht das Problem sind, erkennt man daran, das Host A und B ihr gemeinsames Standrad-Gateway problemlos erreichen. Sieht jemand auf den ersten Blick, was ich hier falsch gemacht habe?

    Quellcode

    1. Host A 192.168.178.30
    2. eth0: flags=-28605<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST,DYNAMIC> mtu 1500
    3. inet 192.168.178.30 netmask 255.255.255.0 broadcast 192.168.178.255
    4. inet6 2003:e5:4f07:5600:65bf:1b75:845:e00e prefixlen 64 scopeid 0x0<global>
    5. inet6 fe80::2:ff:fe02:1580 prefixlen 64 scopeid 0x20<link>
    6. inet6 2003:e5:4f07:5600:2:ff:fe02:1580 prefixlen 64 scopeid 0x0<global>
    7. ether 02:02:00:02:15:80 txqueuelen 1000 (Ethernet)
    8. RX packets 2584 bytes 142544 (142.5 KB)
    9. RX errors 0 dropped 8 overruns 0 frame 0
    10. TX packets 164 bytes 21385 (21.3 KB)
    11. TX errors 0 dropped 0 overruns 0 carrier 0 collisions 0
    12. ping 192.168.178.1 OK
    13. ping 192.168.178.10 Fail
    14. ping 192.168.178.30 OK
    15. Host B 192.168.178.10
    16. eth0: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST> mtu 1500
    17. inet 192.168.178.10 netmask 255.255.255.0 broadcast 192.168.178.255
    18. inet6 fe80::2e56:dcff:fe76:ccd3 prefixlen 64 scopeid 0x20<link>
    19. ether 2c:56:dc:76:cc:d3 txqueuelen 1000 (Ethernet)
    20. RX packets 8508149 bytes 1632827744 (1.5 GiB)
    21. RX errors 0 dropped 164114 overruns 0 frame 0
    22. TX packets 58653236 bytes 87326029183 (81.3 GiB)
    23. TX errors 0 dropped 0 overruns 0 carrier 0 collisions 0
    24. ping 192.168.178.1 OK
    25. ping 192.168.178.10 OK
    26. ping 192.168.178.30 Fail
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    Für den Inhalt des Beitrages 134670 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Christiann

  • Das sieht so aus ....

    Quellcode

    1. Host A 192.168.178.30 (Ubuntu)
    2. ip -d route
    3. unicast default via 192.168.178.1 dev eth0 proto boot scope global
    4. unicast 192.168.178.0/24 dev usb0 proto kernel scope link src 192.168.178.29 linkdown
    5. unicast 192.168.178.0/24 dev eth0 proto kernel scope link src 192.168.178.30
    6. unicast 192.168.178.1 dev eth0 proto boot scope link
    7. Host B 192.168.178.10 (SUSE)
    8. ip -d route
    9. unicast default via 192.168.178.1 dev eth0 proto boot scope global
    10. unicast 192.168.178.0/24 dev eth0 proto kernel scope link src 192.168.178.10
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    Für den Inhalt des Beitrages 134672 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Christiann

  • Das nun wieder sieht so aus ...

    Quellcode

    1. Host A 192.168.178.30 (Ubuntu)
    2. route -n
    3. Kernel IP routing table
    4. Destination Gateway Genmask Flags Metric Ref Use Iface
    5. 0.0.0.0 192.168.178.1 0.0.0.0 UG 0 0 0 eth0
    6. 192.168.178.0 0.0.0.0 255.255.255.0 U 0 0 0 usb0
    7. 192.168.178.0 0.0.0.0 255.255.255.0 U 0 0 0 eth0
    8. 192.168.178.1 0.0.0.0 255.255.255.255 UH 0 0 0 eth0
    9. Host B 192.168.178.10 (SUSE)
    10. route -n
    11. Kernel IP Routentabelle
    12. Ziel Router Genmask Flags Metric Ref Use Iface
    13. 0.0.0.0 192.168.178.1 0.0.0.0 UG 0 0 0 eth0
    14. 192.168.178.0 0.0.0.0 255.255.255.0 U 0 0 0 eth0
    Alles anzeigen
    Wonach suchst Du in diesen Tabellen? Ich denke, dass die Netzmaske hier doch eigentlich genügen müsste, damit A und B merken, dass der jeweils andere im eigenen Subnetz liegt und dann eine ARP-Anfrage zum erfolgreichen Austausch der Adressen führt. Mir ist völlig unklar, wieso das hier nicht gelingt.

    Für den Inhalt des Beitrages 134674 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Christiann

  • Trotzdem noch mal zu den Kabeln, oder besser zu dem Switch oder was auch immer, an dem die beiden hängen. Manche Router kann man so konfigurieren, dass zwar alle Teilnehmer mit dem Router reden können, nicht aber die Teilnehmer untereinander. Das ist insbesondere für "Gäste-LANs" interessant, wo mehrere Leute ins Internet kommen sollen, aber die Teilnehmer lokal voneinander isoliert sein sollen.

    Kann es sein, dass da irgend sowas aktiviert ist? Bei der Fritz-Box kann man so einen Gastzugang für LAN4 aktivieren unter Heimnetz > Netzwerkeinstellungen > Gastzugang

    Für den Inhalt des Beitrages 134675 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: letsfindaway

  • Poste mal vom openSUSE-PC:

    Quellcode

    1. zypper se -si firewall
    Nicht, dass bei dir, bedingt durch Upgrades, eine zweite, veraltete Firewall zusätzlich läuft.
    Und starte mal einen Ping-Test mit deaktivierter Firewall.
    Firewall deaktivieren (als Root) mit:

    Quellcode

    1. systemctl stop firewalld.service
    Wie sieht es dann aus?
    Zitat Albert Einstein:
    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

    Für den Inhalt des Beitrages 134676 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • Vielen Dank für Deine Idee - auf der Seite des Ubuntu-Systems hatte ich die Firewall komplett abgeschaltet. Wie es bei SUSE aussah, kann ich leider nicht mehr sagen, weil ein einziger falscher Buchstabe nach dd mich vorhin dazu gezwungen hat, den SUSE-Rechner komplett neu aufzusetzen :( Das und der Umstand, dass ich mich sowieso vom BeagleBoard trennen werde ist dafür verantwortlich, dass ich dieses Thema erstmal liegen lasse, bis es wieder in der Konstellation (neues) SUSE und Ubuntu auf dem neue Raspberry Pi auftritt.

    Für den Inhalt des Beitrages 134677 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Christiann