Diskussion Flatpaks, AppImage, Snaps etc. - Will openSUSE da mitziehen?

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Hinweis: In dem Thema Diskussion Flatpaks, AppImage, Snaps etc. - Will openSUSE da mitziehen? gibt es 2 Antworten. Der letzte Beitrag () befindet sich ganz unten auf dieser Seite.
  • Diskussion Flatpaks, AppImage, Snaps etc. - Will openSUSE da mitziehen?

    Hallo zusammen,

    weiß jemand von euch, ob die oben genannten Paketformate auch ein Thema bei openSUSE sind oder werden (könnten)?

    Scheint momentan der neueste Schrei zu sein…

    Für den Inhalt des Beitrages 134955 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: tapwag

  • Du kannst sie einfach verwenden.
    Jedes hat seine Vor- und Nachteile.

    Dass irgendeine Variante jetzt das YaST/zypper Paketmanagement ersetzt, glaube ich ganz und gar nicht.
    Jedenfalls nicht auf absehbare Zeit.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 134957 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Flatpak/Snaps/Appimage sind "lediglich" Workarounds für mehr oder weniger lösbare Probleme:

    - Aktuelle Softwareversionen trorz stable-release (+ näher am Developer dran sein)
    - Fremdsoftware, die nicht einem Review-Prozess durchlaufen haben trotzdem relativ sicher in einer Sandbox ausführen
    - Proprietäre Software updatebar anbieten zu können, um den opensource-Zwang der Repositorien zu umgehen.

    Meine Erfahrung:
    Die o.g. Paketformate verlieren extrem an Nutzen, wenn man ein Rolling Release wie Tumbleweed/Arch/Solus/Debian Sid/Manjaro....etch benutzt.
    Da bleibt dann nur das Argument, den Software-Katalog mit (theoretischen) Nachteilen zu erweitern. Kaum Nutzen hat man, wenn man sich am Kompilieren von Sourcecode versucht und so sich die Applikationen selbst baut.

    Bleibt für mich nur 3rd Party proprietäre Software als Argument. Und selbst dann würde ich versuchen, das zu umgehen oder wenigstens Appimages zu benutzen, da Snaps und Flatpak gewaltig Overhead haben.

    ---> Es werden spezifische Probleme gelößt, aber werden als was größeres vermarktet, als sie eigentlich sind. Vor allem Snaps unter Ubuntu. Das Haupt-Repository mit der üblichen Paketverwaltung kann so was nicht ersetzen. Unter anderem weil auch zusätzlich das Feature mit dem Rollback von Snaps unter anderen OS (OpenSUSEl und Redhats mit Btrfs-Snapshots/Transaktional Server, Fedora Silverblue mit rpm-ostree) schon auf Dateisystem-Ebene eleganter lösen kann.

    Ich weiß nicht, was der Schwachsinn soll, Kernapplikationen vom Upstream-Gnome Projekt durch Snap-Versionen zu ersetzen. Ich hab auch den Eindruck, dass bei OpenSUSE niemand so richtig Snapd will oder braucht. Bei Manjaro/Arch gibts meines Wissens auch kein Snap-Support

    Kurz: Meh!

    Für den Inhalt des Beitrages 134958 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Scytale