Tumbleweed: NFS-Mounts gehen manchmal, manchmal aber auch nicht

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  • Hallo,


    ich möchte über die /etc/fstab NFS-Shares von meinem Synology NAS mounten. Das klappt aber nur manchmal. Manchmal sind die Mounts nach dem Booten da, manchmal nicht. Dann kann ich sie (als root) mit einem mount -a anbinden. Das NAS läuft 24*7 und geht auch nicht schlafen, da dort auch mein IMAP-Server läuft und der regelmäßig andere Mail-Server pollt. Auf der Synology ist nur NFSv3 aktiviert.


    Die Frage ist: warum klappt es manchmal nicht?


    Die Einträge in /etc/fstab sehen z.B. so aus:

    Code
    diskstation:/volume1/backup /backup nfs _netdev,auto,defaults 0 0
    diskstation:/volume1/tausch /home/oliver/tausch nfs _netdev,auto,user,defaults 0 0
    diskstation:/volume1/MyVideo /home/oliver/MyVideos nfs _netdev,auto,user,defaults 0 0

    _netdev habe ich gestern mal dazu genommen, hat aber auch nichts geändert.


    Da die Nachricht zu lang wird, wenn ich die Einträge aus /var/log/messages als Code einfüge, muss ich sie leider als Dateianhang beifügen. nfs_failed.txt war der 1. Boot mit fehlgeschlagenen Mounts, nfs_success.txt der Reboot mit erfolgreichen Mounts.

    Dateien

    • nfs_failed.txt

      (15,77 kB, 27 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • nfs_success.txt

      (14,26 kB, 25 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Für den Inhalt des Beitrages 136185 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Oceanwaves

  • Ich mache das zwar nicht per automount, sondern per Skript, aber kenne das auch.
    Mal gehts sofort - mal nicht.


    Manchmal muss ich das mounten 2 oder 3x aufrufen.


    Da ich das schon seit Jahren und über verschiedene Suseversionen so habe, kann ich nur vermuten, dass der Grund auf Seiten des NAS liegt (2 Stück und ganz unterschiedliche Modelle). Die Dinger reagieren manchmal auf den abgesendeten Befehl einfach nicht, warum auch immer ?

    Für den Inhalt des Beitrages 136190 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: muck

  • Code
    2019-10-03T09:10:21.350272+02:00 frodo mount[1632]: mount.nfs: Network is unreachable

    Netzwerk nicht vorhanden...

    Ja, das sehe ich auch. Frage: warum? Der PC bekommt seine IP per DHCP, die IP-Adresse ist im DHCP-Server fest eingestellt, die Lease-Time sind 10 Tage.


    /var/lib/NetworkManager/dhclient-24dd6db0-06b0-337c-904a-f77f4c7af41b-enp7s0.lease

    Wobei ich mich frage, warum der Eintrag doppelt ist.


    Der PC ist per Kabel an einen 8-Port D-Link-Switch angebunden, Fritzbox und NAS hängen am gleichen Switch, Kabellängen max. 50 cm.


    Der PC bootet jede Nacht um 3:00 Uhr, um sein Backup auf das NAS zu starten. Das erfolgt per rsync nach /backup, dort sollte das NAS gemountet sein. Sporadisch (1-2x in 14 Tagen) geht das aber schief, dann sichert er von der SSD auf die SSD, die anschließend fast voll ist, da z.zT. rund 50% belegt sind. Ich habe das Backup-Skript inzwischen erweitert, so dass es jetzt erst mal prüft, ob auf /backup das NAS gemountet ist. Wenn nicht, macht er ein mount -a und startet dann erst das Backup. Habe heute noch eine Ausgabe mit eingebaut, damit ich im Log sehe, wenn der NFS-Mount über die /etc/fstab fehlschlug.


    Und sollte _netdev nicht dafür sorgen, dass NFS wartet, bis das Netzwerk verfügbar ist?

    Einmal editiert, zuletzt von Oceanwaves ()

    Für den Inhalt des Beitrages 136191 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Oceanwaves

  • Ich mache das zwar nicht per automount, sondern per Skript, aber kenne das auch.
    Mal gehts sofort - mal nicht.


    Manchmal muss ich das mounten 2 oder 3x aufrufen.


    Da ich das schon seit Jahren und über verschiedene Suseversionen so habe, kann ich nur vermuten, dass der Grund auf Seiten des NAS liegt (2 Stück und ganz unterschiedliche Modelle). Die Dinger reagieren manchmal auf den abgesendeten Befehl einfach nicht, warum auch immer ?

    Bislang reicht ein mount -a immer aus, wenn's per /etc/fstab nicht funktionierte. Das Problem tritt hier erst auf, seit ich den PC erneuert und SuSE Tumbleweed installiert habe. Auf dem alten PC (HP Microtower mit Intel Core I7 (Sandy Bridge) und Gentoo Linux) lief das über Jahre ohne Probleme.

    Für den Inhalt des Beitrages 136192 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Oceanwaves

  • Warum Netzwerkmanager und nicht wicked?

    Ich glaube, weil SuSE mir den bei der Installation vorgeschlagen hatte und ich beide nicht kannte.


    Zitat von Sauerland

    Feste IP (kein dhcp) verwenden, geht übrigens auch im Netzwerkmanager.

    Habe vor 2 Jahren extra alle Geräte auf DHCP umgestellt, weil ich eine private Kabelbox habe. Immer, wenn ich Probleme habe, möchte Vodafone, dass ich deren Router anschließe. Und dann ging hier immer gar nichts, weil der natürlich ein anderes Netz verwendete. Momentan habe ich einen Arris-Router im Schrank, den ich auch auf 192.168.178.0/24 konfigurieren konnte, insofern könnte ich auch wieder auf statische Adressen wechseln. Aber DHCP sollte doch eigentlich auch funktionieren...

    Für den Inhalt des Beitrages 136194 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Oceanwaves

  • Evtl. mal den 2. Router hinter den Vodafon anschließen.......
    Und per Brücke verbinden.......

    Wenn ich die FB 6591 hinter den VF-Router hänge, klappt leider die Telefonie nicht mehr. Der Arris-Router kann nur analoge Telefone und ich habe nur DECT.


    Aber ok, wenn DHCP bei Tumbleweed nicht zuverlässig funktioniert, hänge ich den PC wieder statisch dran.

    Für den Inhalt des Beitrages 136196 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Oceanwaves

  • Wenn ich die FB 6591 hinter den VF-Router hänge, klappt leider die Telefonie nicht mehr. Der Arris-Router kann nur analoge Telefone und ich habe nur DECT.

    Telefone an den Vodafon?

    Aber ok, wenn DHCP bei Tumbleweed nicht zuverlässig funktioniert, hänge ich den PC wieder statisch dran.

    Versuch es mal mit fester IP im Netzwerkmanager........