Remote Desktop Windows 10->leap15.1

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Hinweis: In dem Thema Remote Desktop Windows 10->leap15.1 gibt es 12 Antworten auf 2 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Ziemlich viel Käse hier in diesem Thread.

    Zur Klärung:
    Wenn du "auf den Linuxrechner zugreifen" schreibst, musst du auch dazu schreiben, WIE du mit WAS dort zugreifen willst.
    Und die Topologie des Netzes redet auch eine gehöriges Wörtchen mit.

    SSH meine SecureSHell. Das ist primär einfach nur eine verschlüsselte Verbindung.
    Im einfachsten Fall loggt man sich damit auf einem anderen Rechner ein und hat dann dort eben eine SHell laufen. (bei openSUSE per Default eine BASH, eine BourneAgainSHell )
    Abgesehen von den mit in die SSH- Suite integrierten Tools, wie sftp, ssh-agent samt key-forwarding, kann man damit auch (mit sshfs SecureSHellFileSystem) "Netzwerkverbingungen" aufbauen - oder wie wir Linuxer das korrekt nennen: ein auf einer remote- Maschine liegendes Verzeichnis lokal mounten.
    Man kann damit aber auch Tunnel bauen. Damit kann man z.B. mit seinem Notebook von Timbuktu aus das Geofencing der ZDF- Mediathek umgehen, wenn man einfach einen Tunnel vom Notbuch in Timbuktu zu seinem Server in Deutschland aufbaut und mit seinem Browser über diesen Tunnel surft.
    Die ZDF- Mediathek glaubt dann, das Notbuch stünde in Deutschland.

    Man kann aber auch mit dem Parameter -X das sogenannte X-forwarding verwenden.
    Das setzt aber auf beiden Seiten einen X-Server (und somit ein Linux) voraus.
    Ruft man über eine solche Verbindung einen Firefox auf dem Server auf, so wird der dort auf den Server ausgeführt, die Ausgabe davon (und die Eingabe dorthin) wird aber über den Tunnel geschickt und das Fenster dazu wird lokal dargestellt (und die lokalen Geräte Mouse und Keyboard werden über die SSH Verbindung zum Server geschickt).

    Das alles ist weder VNC (VirtuellNetworkComputing), noch RDP (RemoteDesktop(sharing)Protocol).

    Das von Linux stammende VNC Protocol kann man nehmen, um auf einem Server eine graphische Sitzung laufen zu lassen, die dann über das Netzwerk gesendet in einem Fenster auf dem lokalen Gerät dargestellt (und bedient) wird.

    Das RDProtocol stammt von Microsoft und war nur dazu gedacht, die Sitzung eines bereits angemeldeten Users für einen entfernten Rechner freizugeben, so dass beide User in einer Sitzung rumfuhrwerken konnten.

    Heute können beide Protokolle beides.

    Und je nach Wahl der Tools ist ein entsprechend geeignetes Setup nötig.

    Steht zwischen beiden Geräten das Internetz, mögen noch mehrere Portweiterleitungen (oder nur eine oder gar keine) auf dem Router nötig werden.

    VNC kann viele Displays bedienten und belegt - so man es für diesen Gebrauch konfiguriert hat - für jedes Display einen Port (und oft einen weiteren "Verwaltungsport" für den stinkfaulen root).

    Im Wesenziellen braucht man also auf der Linuxseite einen X-Server. Und eine RDP- oder eben VNC- Server.
    Der RDP/VNC- Server belegt auf dem X-Server einen Displayport und kümmert sich um An- und Abmeldung der Clients. Nach erfolgreicher Anmeldung leitet er die ganze Choose nur noch vom X-Server hin- und zurück.
    Egal über welches Protocol. Sei das nun auf VNC oder RDP konfiguriert.
    Manche Tools bieten beides, mache nur jeweils eines.

    Bei dem nackten Desktopsharing ist der User bereits angemeldet. Es wird ja eine laufende Sitzung einem über das Netzwerk erreichbaren "Mitpfuscher" zur Verfügung gestellt.
    Da ist dann eben statt einer vollwertigen "Userverwaltung" nur der Austausch eines "Spaswortes" nötig.

    Solange du nicht präzise die Topologie des Netzes und die Tools, die du verwenden möchtest, beschreibst, kann man dir kaum helfen.
    Es gibt schlicht viel zu viele mögliche Lösungen. Jede mit ihren Vor- und Nachteilen.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 136873 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Erst mal danke für die detaillieren Erklärungen...

    Berichtigung schrieb:

    Solange du nicht präzise die Topologie des Netzes und die Tools, die du verwenden möchtest, beschreibst, kann man dir kaum helfen.
    Der TE ist Newbie!
    Da solltest du doch mal gezielter nachfragen, denn welche Infos sind relevant? Woher soll das ein Newbie/Umsteiger/Neuling wissen?
    Wie beschreibt denn präzise ein Newbie eine Netzwerktopologie?

    Für den Inhalt des Beitrages 136880 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: ThomasS

  • Ich dachte irgendwie schon, dass das jetzt klar wäre.
    Aber gut:

    Ist die Verbindung rein in einem lokalen LAN, oder geht sie über einen Router in das Internet?
    Welche Programme sollen auf dem Client verwendet werden?
    Soll eine eigenständige graphische Sitzung auf dem Server möglich sein,
    oder soll nur eine bereits laufende Sitzung einem sich einwählenden Client angeboten werden?
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 136889 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung