Angepinnt Die Bash - Für Normalsterbliche

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Hinweis: In dem Thema Die Bash - Für Normalsterbliche gibt es 23 Antworten auf 3 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • mkdir - Make Directory



    Der Befehl mkdir dient zum anlegen von Verzeichnissen.

    Syntax:

    Quellcode

    1. mkdir [Verzeichnis]

    oder

    Quellcode

    1. mkdir [Pfad zum Verzeichnis]


    Im Beispiel wird das Verzeichnis newdir angelegt, welches ein Verzeichnis newsub enthält:

    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ mkdir newdir
    2. [tim@linux ~]$ mkdir /home/tim/newdir/newsub/
    3. [tim@linux ~]$


    Wobei ein:

    Quellcode

    1. mkdir newdir/newsub/

    auch für newsub gereicht hätte.


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  • rmdir - Remove Directory


    Gesucht wird nun natürlich ein Befehl, mit dem man ein ganzes Verzeichnis löschen kann,
    dies bietet der Befehl rmdir.

    Syntax:

    Quellcode

    1. rmdir [Verzeichnis]


    Im Beispiel wird das Vezeichnis dir gelöscht:

    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ ls
    2. Arbeitsfläche/ Dokumente@ minecraft.jar* tmp/
    3. Bilder@ Downloads@ Musik@ Videos@
    4. dir/ mcpatcher-2.2.2.jar Projects@ VirtualBox VMs/
    5. [tim@linux ~]$ rmdir dir/
    6. [tim@linux ~]$ ls
    7. Arbeitsfläche/ Downloads@ Musik@ Videos@
    8. Bilder@ mcpatcher-2.2.2.jar Projects@ VirtualBox VMs/
    9. Dokumente@ minecraft.jar* tmp/
    10. [tim@linux ~]$
    Alles anzeigen

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  • cat - concatenate && less

    Mit dem Befehl cat, kann man Datein (zum Beispiel Text-Dateien) auslesen.

    Syntax:

    Quellcode

    1. cat [Datei]


    Nennenswert ist der Parameter:

    Quellcode

    1. -n == nummerieren


    Im Beispiel wir die Textdatei cat.txt erst ausgelesen, und anschließend zudem nummeriert:

    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ cat cat.txt
    2. Dies
    3. ist
    4. ein
    5. Text
    6. [tim@linux ~]$ cat -n cat.txt
    7. 1 Dies
    8. 2 ist
    9. 3 ein
    10. Text
    11. [tim@linux ~]$
    Alles anzeigen


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    Mit less kann man Inhalte von Dateien Seitenweise anzeigen lassen.

    Syntax:

    Quellcode

    1. less [Dateiname]


    Im Beispiel wird die Datei cat.txt ausgelesen:

    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ less cat.txt
    2. Dies
    3. ist
    4. ein
    5. Text
    6. cat.txt lines 1-4/4 (END)


    Verlassen wird mit der Taste q.

    Vorteile:
    Man kann den Text ganz einfach via Mausrad scrollen.
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  • Mit dem Befehl which lässt sich der absolute Pafd eines Programmes im §PATH ausgeben.

    Syntax:

    Quellcode

    1. which [Programm]


    Im Beispiel wird der Pfad des Programmes Bash ausgegeben:

    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ which bash
    2. /bin/bash
    3. [tim@linux ~]$


    NACHTRAG:

    Nun da wir wissen, dass which einen Programmpfad ausgibt, kann ich noch etwas anderes beweisen:

    Immer wenn ich von einem "Befehl" schreibe, meine ich eigentlich ein eigenes Programm.
    Die Bash "vereint" viele dieser Programme (sie greift nur auf sie zu und führt sie aus.).

    Mit den Beispielen lässt sich dir Behauptung ganz einfach beweisen:

    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ which ls
    2. /bin/ls
    3. [tim@linux ~]$ which which
    4. /usr/bin/which
    5. [tim@linux ~]$
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  • Der Befehl file bietet die Möglichkeit den Dateityp von Dateien auszugeben.

    Syntax:

    Quellcode

    1. file [Datei]


    Im Beispiel wird der Dateityp, der Datei minecraft.jar ausgegeben:

    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ file minecraft.jar
    2. minecraft.jar: Zip archive data, at least v2.0 to extract
    3. [tim@linux ~]$
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  • mount && umount



    Mit dem Befehl mount kann man Laufwerke einbinden.

    Syntax:

    Quellcode

    1. mount [Laufwerk]


    Im Beispiel wird das Laufwerk /dev/sda5 eingebunden:

    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ sudo mount /dev/sda5
    2. [tim@linux ~]$


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    Mit dem Befehl umount kann man ein eingebundenes (gemountetes) Laufwerk lösen.

    Syntax:

    Quellcode

    1. umount [Laufwerk]


    Im Beispiel wird das Laufwerk /dev/sda5 gelöst:

    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ sudo umount /dev/sda5
    2. [tim@linux ~]$
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  • df - disc free


    Der Befehl df, zeigt der gemounteten Laufwerke an:

    Syntax:

    Quellcode

    1. df


    Vorhanden sind folgende Parameter:

    Quellcode

    1. -h == human
    2. Vernünftige Größeneinheiten


    Quellcode

    1. -T
    2. gibt zusätzlich den Dateisystemtyp aus


    Im Beispiel wird ein df betätigt:

    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ df
    2. Dateisystem Size Used Avail Use% Eingehängt auf
    3. /dev/sda6 49G 5,0G 41G 11% /
    4. /dev/sda1 479M 21M 434M 5% /boot
    5. /dev/sda8 483G 248M 458G 1% /mnt/datenbunker
    6. /dev/sde1 932G 79G 853G 9% /media/Iomega_HDD

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  • du - disk usage


    Der Befehl du gibt den belegten Speicherplatz, durch sämtliche Dateien, in einem Verzeichnis aus.

    Syntax:

    Quellcode

    1. du


    optional auch:

    Quellcode

    1. du [Verzeichnisname]


    bzw.:

    Quellcode

    1. du [Pfad zum Verzeichnis]


    Es sind folgende Parameter vorhanden:

    Quellcode

    1. -s == summary
    2. Es wird lediglich der Gesamtwert und nicht jedes Unterverzeichnis mit angezeigt


    Im Beispiel wird das Verzeichnis Bilder/ ausgelesen, einmal komplett, einem mit dem Parameter -s:

    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ du Bilder/
    2. 112KBilder/Xfce4
    3. 4,0KBilder/PicDir/PicSub
    4. 8,0KBilder/PicDir
    5. 1,4MBilder/KDE
    6. 1,5MBilder/
    7. [tim@linux ~]$


    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ du -s Bilder/
    2. 1,5MBilder/
    3. [tim@linux ~]$



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  • su - Substitute User identity

    Der Befehl su startet die Bash mit einer anderen Benutzerkennung, wenn kein Benutzer eingetragen wird,
    meldet man sich als root (super user) an.

    Syntax:

    Quellcode

    1. su

    optional auch

    Quellcode

    1. su [Benutzer]


    Im Beispiel melde ich mich, mithilfe von zwei Varianten, als root an:

    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ su
    2. Password:
    3. [root@linux ~]#


    Quellcode

    1. [tim@linux ~]$ su root
    2. Password:
    3. [root@linux ~]#




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  • sudo - Super User Do

    Das Programm sudo ist auf den meisten bekannten Linux-Distributionen vorinstalliert, jedoch nicht auf allen.

    Mithilfe von sudo kann man ein Programm mit Root-Rechten starten.

    Syntax:

    Quellcode

    1. sudo [Programm]


    Leider fällt mir auf die schnell kein passendes Beispiel ein. :whistling:
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