LINUX aus Langeweile

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Hinweis: In dem Thema LINUX aus Langeweile gibt es 7 Antworten. Der letzte Beitrag () befindet sich ganz unten auf dieser Seite.
  • LINUX aus Langeweile

    Hallo,
    ich bin ein Oldie, 57 Jahre alt, hab mit dem C64 1980 angefangen, war bis letzten Mai 2010 Alleinerziehender Vater, wohne in Augsburg aber bin wegen der Arbeit seit heute in Floß (Oberpfalz) zur Zeit in einer Pension ohne Internet, werde aber einen Internet-Stick von Kabel Deutschland in 2 Tagen bekommen. Ich benutze zur Zeit noch Windows XP und Windows 7 und habe schon mehrfach versucht mich mit LINUX anzufreunden, bin aber immer wieder gescheitert. Zuerst vor vielen Jahren am PS2-Stecker der Maus, dann an fehlenden Treibern für meinen Drucker und Scanner, dann am Hurrikan Lothar, der mir mitten in der Installation den Strom abgeschaltet hat.
    Hier in Floß klappen die die Bürgersteige sehr früh hoch bzw. erst gar nicht runter und da hätte ich jede Menge Zeit für LINUX.Welches LINUX empfehlt ihr mir?
    Ich wollte das zusätzlich zu Windows erstellen.

    Für den Inhalt des Beitrages 31390 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Roland411

  • Hallo Roland,

    > Welches LINUX empfehlt ihr mir?

    Grundsätzlich denke ich, dass man mit OpenSUSE recht gut beraten ist. Die Installation gestaltet sich recht einfach, das System-Einstellungsprogramm YAST ist nicht nur einfach zu bedienen, sondern erlaubt einem auch recht bequem die wichtigsten Dinge einzustellen.

    Eine andere Möglichkeit wäre Ubuntu. Für mich ist Ubuntu so etwas wie das "Windows" der Linux-Community. Wenn man sich nicht die Zeit nehmen möchte, zu erfahren, was der Computer so alles treibt, und dennoch nicht auf ein performantes System mit guter automatischer Erkennung der Peripherie verzichten möchte, kann man sich das mal ansehen.

    "Linux Mint" ist von Ubuntu abgeleitet und soll angeblich sogar noch ein paar weitere Vorteile mit sich bringen. Damit habe ich jedoch keine Erfahrungen gesammelt.

    In der Arbeit verwende ich OpenSUSE 11.3 und bin recht zufrieden damit. Ubuntu verschleiert mir persönlich etwas zu viel, ist aber ziemlich performant (fährt schnell hoch, Datendurchsatz kommt mir recht hoch vor -> subjektiver Eindruck).

    Privat bin ich auf FreeBSD umgestiegen, was ich einem Windows-Umsteiger jedoch nicht empfehlen kann. Wenn man sich überlegen möchte, ein BSD System zu verwenden, wäre PC-BSD empfehlenswert, welches auf FreeBSD aufsetzt. Jedoch muss dazu gesagt werden, dass die BSD Community bei weitem nicht so groß wie die Linux Gemeinde ist, weshalb ich Dir empfehlen würde, sich einmal OpenSUSE und Ubuntu anzusehen.

    Selbstverständlich gibt es noch sehr viele andere Distributionen, deren Schwerpunkte je differieren. Eine grobe Übersicht über die wichtigsten Distributionen bietet:

    distrowatch.com/dwres.php?resource=major

    Mein Umstieg von Windows auf Linux erfolgte vor ca. 2,5 Jahren, der Umstieg von Linux auf FreeBSD vor 3 Monaten und ich bereue diese Schritte bis heute nicht! Im Gegenteil verbannte ich Windows komplett von meiner Platte (also auch kein Dual-Boot mehr). Für so ziemlich jedes weit verbreitete kommerzielle Programm gibt es ein kostenloses Derivat.

    Beste Grüße und viel Spaß,

    Lucien

    Für den Inhalt des Beitrages 31395 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Lucien2078

  • Ich würde dir auch ganz klar zu Ubuntu oder openSuSE raten, da diese Linux-Versionen
    meiner Meinung nach am einfachsten sind.

    Das ist sicher Geschmacksache...

    Ubuntu setzt mittlerweile auf Unity, gefällt mir eigentlich recht gut (Desktopoberfläche).
    openSUSE würde ich dir die KDE-Version empfehlen, falls dein rechner stark genug ist.

    Tim

    Für den Inhalt des Beitrages 31400 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LusH

  • > openSUSE würde ich dir die KDE-Version empfehlen,

    Dem kann ich nur beipflichten. Prinzipiell gefällt mir GNOME recht gut. Übersichtlich und nicht zu sehr aufgeblasen.

    Selbstverständlich ist das wieder einmal Geschmackssache, dennoch muss ich zugeben, dass mir persönlich die Standardkonfiguration OpenSUSEs bezüglich GNOME nicht gefällt. In dieser Hinsicht schneidet meiner Ansicht nach Ubuntu besser ab. OpenSUSE ist, so denke ich, wohl eher auf die Nutzung KDEs hin optimiert.

    KDE ist eine grafische Benutzeroberfläche, die auf den ersten Blick Windows Oberflächen neuerer Generationen sehr ähnelt. Die Details offenbaren sich erst in Hinsicht auf die Konfiguration. Die schier unbegrenzten Möglichkeiten, Einstellungen jeglicher Art vornehmen zu können, erschlägt einen unerfahrenen Benutzer zunächst. Teilweise sind die Einstellungsmöglichkeiten auch alles andere als intuitiv gestaltet.
    Um nochmals darauf hinzuweisen: Es handelt sich hierbei rein um meine persönlichen Erfahrungen hiermit.

    Da ich mich gerne aus Glaubenskriegen heraushalte, ebenso wie ich der Ansicht bin, dass ich keine aufgeblasenen Benutzeroberflächen brauche, jedoch gewissen Wert auf Ästhetik lege, begann ich mit anderen graphischen Oberflächen zu experimentieren. Prinzipiell finde ich, dass E17 (enlightenment.org/), das Enlightenment der neueren Generation, ein extrem genialer Ansatz ist. Leider befindet sich dieses Projekt immer noch in einem Stadium, in welchem eine sinnvolle Nutzung nicht empfehlenswert ist. Das Vorgängerprojekt, E16, ist soweit ausgereift, dass man es als stabile Plattform nutzen kann. Auch kann es gewissen optischen Ansprüchen standhalten bei minimalem Ressourcenverbrauch.
    Wer also nicht auf KDE oder GNOME besteht, ist bezüglich der Distributionen ungebunden, muss aber mit Einbußen hinsichtlich der Nutzbarkeit rechnen, ist man seit längerer Zeit Windows gewohnt.

    Mit besten Grüßen,

    Lucien

    Für den Inhalt des Beitrages 31405 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Lucien2078

  • Hallo und Willkommen an Board Roland411

    Vielleicht hilft Dir das weiter:
    Unter Linux Distribution Chooser werden Dir ein paar Fragen gestellt und anhanden der Antworten wirst Du eine Auswahl erhalten, welches Linux etwas für Dich sein könnte.

    Linux macht neugierig, weshalb man wohl anfangs auch gerne mal verschiedene Distributionen ausprobiert. Ausserdem gibt es ja noch verschiedene Desktopoberflächen (Gnome, KDE, etc.), die man auch mal ausprobieren will und einfach weil Linux Spass macht.

    Du kannst natürlich auch ein paar Live-CD's runterladen und so mal in verschiedene Distributionen reinschauen. Was Dir dann am Besten gefällt, installierst Du.
    Gruess Suse-Newbie

    Für den Inhalt des Beitrages 31408 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suse-Newbie

  • Danke an alle. Ich werde es wohl mit Ubuntu versuchen. Da mein Scanner letzte Woche sein Leben ausgehaucht hat, ist das mit Treibern jetzt nebensächlich.

    Für den Inhalt des Beitrages 31430 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Roland411

  • Wünsch Dir gutes Gelingen bei der Installation, damit dem Abenteuer Linux nichts mehr im Wege steht. :)
    Gruess Suse-Newbie

    Für den Inhalt des Beitrages 31432 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suse-Newbie

  • Hallo Roland, da ist guter Rat teuer, aber ich habe mir über diverse Linux Magazine erst gelesen, und die hatten Live-Systeme mit an Bord, aber bei mir war etwas anderes schuld ich hatte schon mal und da hieß es noch Suse1.0. dies gefiel mir aber damals nicht und da kam ich zu Windows1.3 und blieb auch Jahre lang bei Windows. Die Art und Weise bei Windows 8 gefällt mir nicht, da habe ich nach Alternativen umgesehen, mein alter Lehrer hatte mal gesagt jung wenn du was mal machen wirst, egal was dann Informiere dich erst dann tue es aber richtig. Es soll keine Belehrung sein, aber es ist wie es ist.

    hajo :smilie_pc_011:

    Für den Inhalt des Beitrages 72292 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: hans-joachim-koepke

www.cyberport.de