Wie sind Eure Erfahrungen beim Anmelden eines eigenen Routers bei den Providern?

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  • Ich hab mir leider eine neue Fritzbox finanzieren müssen. (eigene)


    Und musste insgesamt 4x auf der Hotline von Vodafone anrufen (insgesamt über 2 Tage hinweg) und immer wieder nachhaken, bis es endlich geklappt hat mit der Freischaltung. Läuft jetzt alles.


    Ich möchte mal bei Euch nachfragen, wie Eure Erfahrungen so sind generell damit, eigene Router bei den Providern freizuschalten.


    Hattet Ihr Probleme? Wie oft musstet ihr nachhaken ? Haben die Provider sich quer gestellt? Haben sie versucht Steine in den Weg zu legen ? Wie sind da generell die Erfahrungen, läut das tendenziell eher reibungslos oder haben viele da Ärger? Gibtes Provider wo das eher schwieriger ist als bei anderen ?

  • Ich nutze schon immer eine eigene Fritzbox und hatte damit noch nie irgend ein Problem. Bei niemandem. Nicht bei Freenet, nicht bei der Telekom. Ich weiß auch nicht, was da freigeschalten werden muss. Meine Zugangsdaten eingegeben .... läuft.

  • Alero

    ich kenne das nur von Vodafone

    Bei denen ist es so, dass wenn man einen eigenen Router nutzen will, man denen die Seriennummer und die CM-MAC Adresse des Routers nennen muss, sonst buchen sie den Router nicht frei zur Benutzung. Die Freischaltung erfolgt dann von Seiten Vodafone normaleweise innerhalb eines Tages, wenn sie keine Steine in den Weg legen.

  • Ich glaube dass das die Norm ist bei Internet über Kabel. Bei Unitymedia , was ja jetzt zu Vodafone gehört, war das genau so. Fremde Kabel Router mussten auch bei denen extra frei geschaltet werden. Die machen ausserdem seit je her ab und zu Firmware-Updates ihrer hauseigenen Router übers Kabel.

    AFAIK haben die Kabel Router eine eigene Kennung, welche auch bei der Verwaltung hinterlegt, bzw. eingetragen ist.

    Warum auch immer. Ich finde das nicht so prall. Eher ein Nachteil. Hat was vom Router Zwang IMO.

    Die alten Kabel Router von Unitymedia bekamen erst neulich ein Firmwareupdate. Das Branding der Web-Maske wurde von Unity auf Vodafone umgestellt und etwas anderes wurde verändert. Allerdings leuchten seit dem die Infolampen andauernd. Taten die vorher nicht.

    Für den Inhalt des Beitrages 300612 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Quinix

  • Sry, ich ging nicht von einem Kabel-Router aus. Vodafone geht wohl scheinbar nur über Kabel.

  • Naja, auch bei "normalen" Routern gabs Probleme.


    Schwester hat vor Jahren den Provider gewechselt, bekam ne Fritzbox vom neuen Provider, funktionierte nicht.

    Reklamiert nochmal ne neue Fritzbox, geht wieder nicht.

    Provider sagt:

    "Liegt an der Leitung müsst ihr Telekom anrufen."


    Gesagt getan, Techniker der Telekom kommt, prüft nach, alles in Ordnung.

    Sieht die Fritzbox und fragt:

    "Ist den da FritzOS in Version x drauf, sonst geht das mit dem Provider nicht".

    War natürlich ne ältere Version von FritzOS drauf.


    Also wieder beim Provider angerufen, die sagen:


    "Runterladen und Installieren"


    Schwetser sagt:

    "Wie denn ohne Internet"


    Provider:

    "Ihr bekommt nen neuen Router"

    War natürlich auch wieder die alte Software drauf.


    Beim 4. Mal war dann die aktuelle Software drauf und was soll ich sagen:

    Funktionierte out-of-the-box.........

  • Niemals nicht Router vom Provider nehmen. Die haben alle ein Branding. Ich kaufe meine Router immer privat und dann kommt die Labor-Version drauf. Ist nichts für jeden, aber wenn es irgendwie geht, nie Provider Router nehmen!

  • Ich kaufe meine Router immer privat und dann kommt die Labor-Version drauf.

    Ist das aber nicht auch mit Gefahren verbunden? Router bzw. die FirmwareSoftware hat ja grundsätzlich immer Sicherheitslücken.


    Kann man bei Fritz davon ausgehen, dass die Routersoftware von so hoher Qualität ist bzw. deren Sorgfalt, dass man hier davon ausgehen kann, dass die Laborversionen grundsätzlich kein sonderliches Sicherheitsrisiko darstellen ?


    Oder kann man es umgekehrt sehen, dass eher die Vorversion schon wieder so viele Monate alt ist und eher die dann eher schon wieder unsicherer ist als die Laborversion, da die ja neuer ist...


    Würdest Du/würdet ihr sagen, dass die Billigteile, dh die unterste Kategorie der ROuter die die Provider ausliefern generell unsicherer sind, wenn es generell um Sicherheit oder Routerpharming geht? oder ist das alleine eine Frage der Konfiguration und davon wie viele Sicherheitslücken die Firmware hat?


    Ergänzung: Ich meine damit zB die Connect Box von ehemals Unitymedia oder Vodafone Wi-fi 6 Station

  • Übrigens: Ich hatte mal bei Fritz angerufen, weil meine vorrige Fritzbox das Firmwareupdate aus der Firmwaresoftware von Anfang an nicht machen wollte und dann gaben sie mir diesen Link, wo man sich die Firmware für jede Fritzbox manuell herunterladen kann. Damit lässt sich das Update dann manuell bei Bedarf installieren. Mit diesem Link kommt man direkt auf den Server, der die Updates bereitstellt:


    Code
    https://ftp.avm.de/fritzbox/
  • Ist das aber nicht auch mit Gefahren verbunden? Router bzw. die FirmwareSoftware hat ja grundsätzlich immer Sicherheitslücken.

    Welchen Gefahren? Router vom Provider sind da weitaus gefährlicher, da diese Router mit einem Provider-Branding versehen sind und keiner genau sagen kann, was die das drin alles verändert haben, um zu wissen, was du tust. Es sind verschiedene Funktionen vom Provider verändert und verschiedenes gesperrt. Wenn ich mir einen privaten Router kaufe und die aktuelle Software aufspiele, bin ich auf der sicheren Seite, denn ich kann in meiner Fritzbox alles! ändern oder verändern, was ich will. Ich habe auf alles Zugriff. Ich konnte sogar das gesamte Betriebs-System ersetzen durch ein anderes, wenn ich das wollte. Google mal nach Freetz. Inzwischen ist Freetz aber in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Die haben ab Version 6.x aufgegeben. Früher konnte man damit das ganze System austauschen. Das ist aber heute nicht mehr nötig, da alle Kundenwünsche, fast alle, in das System eingeflossen sind. AVM vertraue ich zu 99,9%. Die Jungs und Mädels sind immer auf der Höhe der Zeit. Das einzige Problem, was die haben, ist, sie müssen/sind gezwungen, Vorgaben dieser Schwachmaten von der EU um(zu)setzen. Dies betrifft z.B. das WLan unter dem Aspekt des Vorranges von Radar. Das führt regelmäßig zu Problemen im 5GHz Netz. Wenn dich das interessiert, google danach. Das Thema würde den Rahmen des Beitrages sprengen.


    Kann man bei Fritz davon ausgehen, dass die Routersoftware von so hoher Qualität ist bzw. deren Sorgfalt, dass man hier davon ausgehen kann, dass die Laborversionen grundsätzlich kein sonderliches Sicherheitsrisiko darstellen ?

    Ja, absolut. Laborversionen sind wie Tumbleweed unter opensuse. Allerdings ohne diese gelegentlichen Probleme. Man sollte jedoch wissen, was man tut.


    Würdest Du/würdet ihr sagen, dass die Billigteile, dh die unterste Kategorie der ROuter die die Provider ausliefern generell unsicherer sind, wenn es generell um Sicherheit oder Routerpharming geht?

    Ob die sicherer oder unsicherer sind kann ich nicht sagen. Ich würde mir so ein Zeugs auch nicht in das Haus holen. Wir hatten hier mal eine Weile größte Probleme mit dem Speedport-Router der Telekom. Der wollte bei eingeschaltetem IPV6 nicht mehr tun. Das ging eine ganze Weile. Wenn die unsicherer wären oder extreme Sicherheitslücken hätten, würde man davon gehört haben.


    Übrigens: Ich hatte mal bei Fritz angerufen, weil meine vorrige Fritzbox das Firmwareupdate aus der Firmwaresoftware von Anfang an nicht machen wollte und dann gaben sie mir diesen Link, wo man sich die Firmware für jede Fritzbox manuell herunterladen kann.

    Den hätte ich dir auch geben können. Da ist aber noch die 7.29 drauf. Ich hab die 7.39-98303 BETA installiert.