openSUSE und die Zukunft

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Hinweis: In dem Thema openSUSE und die Zukunft gibt es 47 Antworten auf 5 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Phototipps.com schrieb:

    Ich frage mich ernsthaft, was diese ständigen Hinweise sollen? Ganz ehrlich: mich interessiert es nicht, wie viel Kohle die Software-Entwickler von Microsoft bekommen haben, um deren Betriebssystem ins Leben zu rufen - und es interessiert mich nicht die Bohne, welche Grundsätze Microsoft damit verfolgt - und genauso interessiert es mich nicht, wie Linux zustande gekommen ist, wer wie viel Arbeit wann und wo und warum reingesteckt hat. Und es interessiert mich auch nicht, welchen "Ehrencodex" diese Entwickler sich selbst gegeben haben. Mich interessiert nur eines: funktioniert das Teil oder funktioniert es nicht? Oder genauer: ist es für mich tauglich - oder nicht?

    Es tut mir leid, dass Du die Dinge nicht verstehst bzw. es Dich nicht interessiert. GNU/Linux ist offensichtlich nicht das System, mit dem Du je zufrieden werden wirst. Der bereits genannte Link felix-schwarz.name/files/opens…/Linux_ist_nicht_Windows/ beschreibt sehr gut, das, was bei GNU/Linux zu finden ist und was nicht. Was Du wünscht/forderst kannst Du hier nicht finden.

    Phototipps.com schrieb:

    All das und noch viel mehr beeinflusst nicht unerheblich die Akzeptanz von Linux. Wer möchte, dass Linux weiterhin besteht, der muss einsehen, dass das nicht mehr mit nur ein paar Enthusiasten möglich ist. Jeder will Anerkennung für das, was er leistet. Und die einzige Anerkennung eines Programmierers, der seine Zeit für Nichts zur Verfügung stellt, ist, dass möglichst viele Anwender sein Programm verwenden.
    Auch hier liegst Du daneben. Es gibt nicht die einzige Anerkennung. Es gibt nicht die Programmierer, die Ihre Zeit für nichts zur Verfügung stellen. Es geht nicht um die Erreichung der größtmöglichen Anzahl von Anwendern.

    Phototipps.com schrieb:

    Einige der Linux-Entwickler haben diese Zeichen offensichtlich erkannt, indem sie versuchen, den von Windows vorgezeigten Weg zu beschreiten und damit ein System zu schaffen, welches auch vom reinen Anwender akzeptiert werden kann: indem Linux eine GUI spendiert bekommen hat. Der nächste Schritt wird und MUSS sein, dass die einzelnen Linux-Varianten zusammen wachsen. Dieser Schritt ist notwendig, damit es sich für den Kommerz lohnt, auch diese Seite der Computerwelt zu bedienen.
    Microsoft mit dem OS-Windows ist vieles aber sicher nicht Vorreiter. Wahlfreiheit statt Uniformität - also ehrlich das ist doch Quatsch. Gerade diese Vielfalt der verschiedenen GNU/Linux Distris ist gewollt.

    Phototipps.com schrieb:

    Daher nochmal: die Frage ist nicht, ob openSuSE im Speziellen eine Zukunft beschert wird, sondern ob Linux im Allgemeinen überleben wird. Wobei ich von "Leben" rede und nicht vom "dahin Siechen".
    Siechtum? GNU/Linux ist in wichtigen Bereichen der IT das dominante System.
    Gruß
    Boreas
    be tolerant - not ignorant
    Alle Hunde sind schwarz.
    Es gibt einen Hund der nicht weiß ist.

    Für den Inhalt des Beitrages 44108 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Boreas

  • Phototipps.com schrieb:

    Kurz: für eine effektive Hilfe ist es nun mal notwendig, viel zu schreiben. Und bei einer GUI stehen mir darüber hinaus auch noch alle nur denkbaren Möglichkeiten offen, dem Hilfe Suchenden an der Hand zu führen (Screenshots beispielsweise, oder Video-Tutorials etc). Klar, der Aufwand ist höher - aber in vielen Fällen auch die Qualität, finde ich.
    Alles in allem machst Du auf mich den Eindruck, selbst in der Lage zu sein Dir Linux-Basics in Eigenarbeit anzueignen.
    Glaube mir, das haben ohne Hilfe auch schon ganz einfach gestrickte Leute geschafft.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LusH () aus folgendem Grund: Übersichtlichkeit

    Für den Inhalt des Beitrages 44109 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: thomas23

  • Zum Thema GUI oder Shell, bin ich der Meinung beides hat seine Berechtigung.

    Mein erster Computer war ein KC 85/4 (DDR) und dann ein C64.
    Um etwas zum Laufen zu bekommen, mußte man Befehle eingeben und man hat so nach und nach dazugelernt.
    Beim PC habe ich mit DOS und Win 3.11 angefangen, worüber ich froh war, da man einige Basics noch gelernt hat, die spätere Windowsnutzer nicht kennen und, wenn die GUI Probleme macht, diese auch nicht nutzen kann.

    Wenn Linux nur aus der Shell bestehen würde, wäre es nur ein Betriebssystem für Cracks.
    Ich denke, manche wären darüber froh, da Linux dann elitärer wäre und nicht mehr tauglich für eine breitere Masse von Anwendern.

    Vielleicht geht die Shell schneller, aber die GUI ist bequemer.
    Jeder sollte Linux so nutzen können, wie er meint und wie es erforderlich ist.
    Ich nutze je nach Lust und Laune, oder auch nach Zweckmäßigkeit beides.

    Die Vielfalt der ganzen Distributionen, ist meiner Meinung nach ein zweiseitiges Schwert.
    Einerseits jedem das, was er gerne hätte und wie es ihm am besten nutzt und andererseits mit weniger Distros, könnte man Kräfte für die Weiterentwicklung bündeln.

    Gruß

    Holger

    Für den Inhalt des Beitrages 44110 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Darkover

  • Warum treten eigentlich immer wieder diese Sinnlosen Diskussionen Linux contra Windows oder Shell contra GUI auf??
    Es kann doch jeder nutzen was er will (noch jedenfalls).

    Ich persönlich habe mich für openSuse entschieden.
    Ob jemand anderes nun lieber eine andere Distri,Windows oder auch Mac benutzt ist mir eigentlich völlig egal.


    Phototipps.com schrieb:

    Kurz: für eine effektive Hilfe ist es nun mal notwendig, viel zu schreiben. Und bei einer GUI stehen mir darüber hinaus auch noch alle nur denkbaren Möglichkeiten offen, dem Hilfe Suchenden an der Hand zu führen (Screenshots beispielsweise, oder Video-Tutorials etc). Klar, der Aufwand ist höher - aber in vielen Fällen auch die Qualität, finde ich.

    Das wäre natürlich die beste "Hilfe" .
    Allerdings (ich kann hier jetzt nur für mich sprechen) kann ich nur Fragen
    Beantworten wo ich mir selber relativ sicher bin und zeige auch nur den Lösungsweg
    an den ich gegangen bin.Weder habe ich Zeit noch Lust für oft schon in etlichen
    Foren gelöste Probleme z.b. ein Videotutorial zu erstellen.

    Für den Inhalt des Beitrages 44111 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: D_Dau

  • Trekkie00 schrieb:

    ) Fangt an Druck auf die Hardwarehersteller auszuüben, damit sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als Linuxtreiber anzubieten.


    Für jeden scheiß wird ein Gesetz erlassen. Man könnte Hardware-Hersteller dazu Gesetzlich verpflichten, neben WIndows auch noch Linux-Treiber bereit zu stellen. 8)
    we are motörhead and we play rock and roll

    Für den Inhalt des Beitrages 44115 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: raptor49

  • Wenn die Treiber und eine entsprechende Dokumentation dazu zur Verfügung stehen würden, dann gäbe es genug Enthusiasten, die solche Treiber auch umsetzen würden.

    Ich vermisse Deinen Lösungsansatz. Meine Mutter hatte immer gesagt: "Wenn das Wörtchen 'wenn' nicht wäre, wäre der Kuhdreck Butter." - und damit hatte sie auch immer vollkommen recht.

    Du wirst niemals ein Linux nutzen, was ohne Terminal auskommt.

    Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich das will? Um Himmels Willen: ich will doch niemanden auch nur ansatzweise irgendetwas wegnehmen.
    Hattet Ihr die selben Ängste, dass Euch irgendjemand etwas wegnehmen würde, nur weil man Linux mit KDE und Gnome eine grafische Oberfläche spendiert hat?

    Oh Mann - so macht eine Diskussion nun echt keinen Spaß mehr, wenn man sich ständig gegen derartig lächerliche Unterstellungen wehren muss.

    Ausserdem sollte jeder Anwender, bevor er auf ein neues Betriebssystem umsteigt, sich vorher mal informieren (es gibt z.B. auch virtualbox für Windows oder Live CDs, die einen besseren Überblick über den Umfang der Hardwareunterstützung bieten). Dann wird er eben bei seinen Nachforschungen sehen, worauf er sich einlässt.

    Ja, genau ... blöd ist nur, dass auf meinem Rechner die Live-CD zwar gegangen ist, der darauf befindliche Installer aber auf ein unüberwindbares Problem gestoßen ist.

    Was hält den die Anwender davon ab durch Supportanfragen und
    Beschwerdemails Druck auf die Hardwarehersteller auszuüben (dazu braucht
    man nichtmal ein Terminal).

    Zweifelsfrei hast Du recht. Und ich für meinen Teil tu das auch. Hier beispielshaft die Antwortmail der Firma DxO auf meine diesbezügliche Anfrage (die Tippfehler sind nicht von mir):

    Guten Tag Herr xxx

    Vielen Dank für Ihre Nachricht.

    Die Nachfrag nach einer Linux-Version ist viel zu gering, als dass es sich für uns lohnen würde, ein drittes System zu entwickeln und supporten - für dieses Jahr und den deutschn Sprachraum sind Sie bislang der einzige, der danach fragt...

    Wir supporten es zwar nicht, aber ich weiß von Linux Anwendern, die Optics Pro mit virtuellen Systemen einsetzen.

    Ich hoffe, dass ich Ihnen mit dieser Auskunft weiterhelfen konnte. Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, sich bei uns zu melden.

    Viele Grüße

    Leider wird man nach wie vor nicht ernst genommen, wenn man sich mit Linux beschäftigt. Und es läuft immer wieder auf das Selbe hinaus: zu wenig Unterstützung durch die Hard- und Softwarehersteller = zu wenige User = zu wenig Unterstützung durch die Hard- und Softwarehersteller = zu wenige User = ....

    Wir drehen uns hier ständig im Kreis, ohne dass auch nur Ansätze einer Verbesserung diskutiert wird. Das Beharren auf dem Status Quo wird mit Sicherheit nicht dazu beitragen, die Situation zu verbessern. Fürchte ich.

    Also hast Du nur zwei Möglichkeiten:
    1) Kaufe Hardware, von der Du sicher bist, dass sie unter Linux läuft oder
    2) Fangt an Druck auf die Hardwarehersteller auszuüben, damit sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als Linuxtreiber anzubieten.

    Siehe oben: wir drehen uns im Kreis. Zudem: ein Umsteiger wird sich wohl nicht auch noch mit komplett neuer Hardware eindecken - oder?

    Was Du wünscht/forderst kannst Du hier nicht finden.

    Darum geht es gar nicht. Ich für mich kann sehr gut alleine entscheiden. Zumindest, so lange man mir genügend Alternativen anbietet.

    Es geht um die Frage, ob openSuSE eine Zukunft hat. Und im Moment sehe ich nicht nur openSuSE an der Kippe stehen, sondern alle Distributionen.

    Gut möglich, dass Google bereits an einem PC-Android bastelt, welches gratis unter die Menge gebracht werden soll. Und wenn das eintrifft, wird Linux genau das wieder werden, was Ihr Euch am Meisten wünscht: ein Elite-BS.

    Siechtum? GNU/Linux ist in wichtigen Bereichen der IT das dominante System.

    Es wurde schon weit oben klar gestellt: wir reden hier von Desktop-Betriebssystem Linux. Und da ist Linux so weit entfernt wir die Erde vom Mittelpunkt des Universums.

    Alles in allem machst Du auf mich den Eindruck, selbst in der Lage zu sein Dir Linux-Basics in Eigenarbeit anzueignen.
    Glaube mir, das haben ohne Hilfe auch schon ganz einfach gestrickte Leute geschafft.

    Ich habe aufgehört, gerade hier in diesem Forum meine Fragen zu stellen, weil einfach zu wenig auf meine Art des Lernens eingegangen wird. Ich hatte einen Thread gestartet, um Tipps zu bekommen, wie ich die Basics von Linux am Schnellsten erlernen könnte und erntete hauptsächlich Unverständnis. Und ich habe in dem knappen Monat mehr gelernt als ich es hier je durch gezieltes Fragen hätte lernen können.

    Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass viele keine Vorstellung davon haben, was ich unter "Basics" verstehe. Typisches Beispiel: ich möchte Dateien von einem Windows-Laufwerk auf ein anderes kopieren - und zwar mit der Konsole. Für jemanden wie mich, der sich eben in Linux nicht auskennt, fehlt jetzt genau eine Basic-Information: wie spreche ich denn ein Windows-Laufwerk an? Unter Windows würde ich eben schreiben C:\.... - aber das funktioniert nachweislich nicht unter Linux. (@ uhelp: in welchen Manpages steht genau diese Information?)

    Keine Angst: ich hab die Information bereits gefunden - aber es war mühsam. Sehr mühsam. Jedenfalls für mich. Und ich bin überzeugt, dass ein derartiger Wissenstransfer auch bedeutend einfacher und leichter möglich wäre.

    Und damit möchte ich mich jetzt mal aus der Diskussion wieder raushalten, da ich verstärkt das Gefühl habe, dass man mich zu häufig einfach nur falsch versteht (oder falsch verstehen möchte). Nichts desto trotz waren die letzten Wortmeldungen auch für mich sehr aufschlussreich und haben mir wiederum neue Aspekte näher gebracht.

    LG - Herby

    Für den Inhalt des Beitrages 44116 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Phototipps.com

  • tux93 schrieb:

    Kann jetzt hier mal jemand zu machen, sonst hört das nie auf...


    Ob man diese Diskussion nun als Sinnvoll oder Sinnlos ansieht......
    solange hier in einem normalen "Tonfall" diskutiert wird sehe ich keinen Grund den Thread zu Schließen.

    Für den Inhalt des Beitrages 44124 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: D_Dau

  • Interessante Diskussion. :)



    Wenn man einem echten Motorradfreak erklärt, dass ein solches Gefährt zum Fahren da ist oder einem Modelleisenbahner, dass es darauf ankommt, dass die Anlage fertig wird und man zuguckt, wei die Züge fahren, erntet man wahrscheinlich nur ein verständnisloses Kopfschüteln.



    Früher war jeder Nutzer einer Linuxdistribution auch gleichzeitig ein Tüftler aus Leidenschaft. Heute gibt es „Anwender˝ wie Phototipps.com, die vom echten Linux-Fan auch nur ein verständnisloses Kopschütteln ernten, weil man nicht begreift, was ein solcher „Normalanwender˝ eigentlich von Linux will und warum er nicht einfach Windows nimmt. Auch wenn dies zum x-ten Mal gesagt und geschrieben wird, kann ich mir's nicht verkneifen: Linux ist nicht (das bessere) Windows, will es auch gar nicht sein und ist nicht angetreten um Windows zu bekämpfen oder etwas in der Art. Das Gegenteil behaupten nur die Medien und wer darauf reinfällt und auf diesen Zug aufspringt ist selber schuld.

    OpenSUSE hat schon deshalb Zukunft, weil es immer wieder Leute gibt, die es aus reiner Neugier und Lust am Tüfteln und Ausprobieren installieren, Gefallen daran finden (aus welchen Gründen auch immer), benutzen und Spaß daran haben, auftretenden Problemen auf den Grund zu gehen und nach Möglichkeit zu lösen. Die Zukunft liegt meiner Meinung nicht in vorher geplantem, regelmäßigem Erscheinen neuer Versionsnummern. Das kann man getrost den Geschäftsläuten in Redmond überlassen. :)

    Für den Inhalt des Beitrages 44317 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Senius

  • Senius schrieb:

    Linux ist nicht (das bessere) Windows, will es auch gar nicht sein und ist nicht angetreten um Windows zu bekämpfen oder etwas in der Art.


    Solange es Leute gibt, die nicht mal ein einfaches Formular ausfüllen können, geschweige denn eine Tabelle, wird es auch Leute geben, die mit einem OS überfodert sind, egal ob Win oder Tux.
    we are motörhead and we play rock and roll

    Für den Inhalt des Beitrages 44339 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: raptor49