openSUSE und die Zukunft

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Hinweis: In dem Thema openSUSE und die Zukunft gibt es 47 Antworten auf 5 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • openSUSE und die Zukunft

    Liebe opensuse-Gemeinde,

    mich würde gerne eure Meinung interessieren.

    Da ich jetzt komplett von Windows auf Linux umgestiegen bin, habe ich dazu intensiv das Internet durchforstet.
    Dabei bin ich auf viele Beiträge gestoßen, wo User sich von opensuse abgewendet haben, weil Version x nur noch Sch.... ist und nichts mehr geht, alles nur noch schlechter wird.

    Ich hatte z.B. noch nie große Probleme (außer eine Version - Live o.k. - installiert wollte kein Wlan).
    Wenn man bedenkt, dass es kein geschlossenes Entwicklungsstudio ist, sondern sich tausende Menschen an Linux beteiligen, finde ich läuft es doch gut.

    Auch der "Aufkauf" von Novell und die Verschiebung von 12.2., haben im Internet negative Spuren hinterlassen.

    Also, was ist eure Meinung:

    Hat opensuse eine Zukunft und wie sieht sie aus?
    Wird o.s. von anderen verdrängt werden oder bleibt sie eine der Top-Distributionen?

    Vielleicht habe ich auch nur zu viel gelesen und alles ist gut?

    Na dann mal los, die Diskussion ist eröffnet

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LusH () aus folgendem Grund: Rechtschreibung + Tags

    Für den Inhalt des Beitrages 43895 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Darkover

  • Zitat aus der Strategieabstimmung von OpenSuse:

    Die Gemeinschaft hat sich dabei kein geringeres Ziel gestellt, als die flexibelste und leistungsfähigste freie Linux-Distribution zu schaffen. openSUSE soll sich an Anwender richten, die ein gewisses Interesse mitbringen mit dem System zu experimentieren und zu arbeiten.

    Für den Inhalt des Beitrages 43898 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: thomas23

  • Interessanter Artikel zu dem Thema :
    news.opensuse.org/2012/06/14/w…-2-my-kingdom-for-a-12-2/

    Was mich betrifft, wird openSuSE immer meine Distribution bleiben, egal ob top rated oder nicht.

    Für den Inhalt des Beitrages 43900 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Trekkie00

  • thomas23 schrieb:

    Zitat aus der Strategieabstimmung von OpenSuse:

    Die Gemeinschaft hat sich dabei kein geringeres Ziel gestellt, als die flexibelste und leistungsfähigste freie Linux-Distribution zu schaffen. openSUSE soll sich an Anwender richten, die ein gewisses Interesse mitbringen mit dem System zu experimentieren und zu arbeiten.

    Dem stimme ich vollkommen zu und wir wissen ja auch alle, was wir an opensuse haben.

    Aber mich hat das alles, wie soll ich es sagen, "erschreckt".
    Wenn Neueinsteiger solche Beiträge lesen, wie ich sie gelesen habe, machen sie einen großen Bogen, um die für mich beste Distro.

    Vielleicht gehen ja manche auch mit einer falschen Erwartung an Linux.
    Für mich ist Linux trotz der großen Fortschritte, experimentell.
    Wenn etwas nicht geht, muss man eben "basteln".

    Für den Inhalt des Beitrages 43901 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Darkover

  • Ich sag es mal so: Suse hat keine zukunft!

    Die Nr 1 ist Kubuntu/Ubuntu und sonst nix. Den Zug hat Suse längst verpasst. Geschäftlich, würde ich auf Linux migrieren, würde ich Kubuntu wählen.
    Für den Kommerziellen support/vertrieb Suse Balsam das wars dann auch schon. Fedora/Red Hat, käme auch noch in Frage.
    Aber die Distri die sich am besten durchsetzt ist nunmal nicht suse.

    Grundsätzlich habe ich so entschieden neutral zu sein, was mir grad am besten taugt und vorallem, was der Kunde wünscht. Aber das ist leider NICHT suse!

    Das sind eben Ubuntu und Fedora/RedHat! Und wenn die Drohung echt ist, in ein paar Jahren PC mit Ubuntu auszuliefern, schaugts mit den kleinen Distris irgendwann schlecht aus.

    Ich sehe kein Konzept Suse zu supporten, und seien wir mal ehrlich, ohne kommerz gehts au net. Für allem nicht für mich. ^^

    Linux soll eine alternative sein - aber das ist aktuell nicht suse!
    we are motörhead and we play rock and roll

    Für den Inhalt des Beitrages 43912 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: raptor49

  • Einfach krank.

    openSUSE ist nun mal eine der ältesten Distris.
    Und das merkt man.

    Schon oft wurde es totgeschrieben und totgesagt.
    Jetzt sind wir bei 12.1
    So what?

    Ein GNU/Linux ist nun mal nicht Massenware
    und kein GNU/Linux wird den "revolutionären Durchbruch" schaffen.
    Es sind eher kranke Konzepte, wie z.B. Ubuntu, das den Gedanken von freier Software eher wieder ad absurdum führt und wohl entwickelte Features ( sudo ) schlicht falsch und kontraproduktiv einsetzt.

    Natürlich braucht die Masse der Linuxer (grade die, die auf andere OSe schimpfen) jeden Tag eine neue Sau, mit der man seinen mangelnden Fertigkeitsstand durch Selbstbeweihräucherung zu kompensieren sucht.

    Und es gibt viel Krankes in der Linuxwelt:
    Hinz&Kunz finden KDE wäre zu aufgeblasen. Also machen sie ein revolutionäres DE ganz neu.
    Setzen aber aber auch auf freedesktop Standards auf, weil es halt ganz ohne schlicht keine Chance hat sich zu verbreiten. Und unter der Haube finden wir wieder X-server, Dbus und Konsorten.
    Viel Manpower, die teilt und schadet. Alleine, weil es mal wieder jeder besser weiß.

    Bei Gentoo rühmen sich Manche, dass sie mit CC Optimierungslevel vier oder gar fünf oder sechs revolutionäre Ergebnisse erzielt hätten.
    Der Quellcode von gcc sagt klar: if ( Level >= 3 ). Egal, was sie angeben, über drei kommt niemand hinaus.

    Zahllos liesen sich diese Beispiele fortsetzen.

    Mir ist das egal.

    Ich komme mit vielen verschiedenen OSen zurecht.
    openSUSE bleibt meine Hausdistri. Die läuft bei mir überall und ich bin es zufrieden.
    Wenn mir etwas nicht passt, ändere ich es.
    Und wenn ich Zeit hab, spiel ich Minix oder lache über Mac&Co

    Die Gemeinde könnte schon längst sehr viel größer sein,
    wenn nicht Hinz&Kunz soviel Schwachsinn in die Welt setzen würden.

    Die Primitivität des "Mein Haus, meine Distri, mein Auto" kann ja nicht ausgerechnet bei Linuxapologeten Halt machen.

    Leute! Egal, welches bunte Zeugs ihr euch reinzieht: Es ist ein GNU/Linux.

    Für den Inhalt des Beitrages 43913 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uhelp

  • Was da so im Internet geschrieben wird, würde ich nicht zu ernst nehmen. Du wirst für jede Distri irgendwo negative Kritiken finden.
    Es muss für Dich passen und wenn Du mit openSUSE zufrieden bist, dann freu Dich darüber, bleib SUSE treu und erzähle in Deinem Bekanntenkreis von dem tollen Betriebssystem. Zufriedene User sind schlussendlich die beste Werbung!

    Für den Inhalt des Beitrages 43914 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Suse-Newbie

  • raptor49 schrieb:

    Aber die Distri die sich am besten durchsetzt ist nunmal nicht suse.

    Ich wiederspreche

    [Blockierte Grafik: http://www.suse.com/common/img/infographic_careers_small.png]
    Unix is user friendly. It’s just selective about who its friends are.

    Für den Inhalt des Beitrages 43916 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: tux93

  • Interessantes Thema - wobei sich mir zuerst mal die Frage aufdrängt, worauf Darkover überhaupt hinaus will?

    Linux ist ja nicht Linux. Wenn ich an die vielen Webserver denke, dann muss ich feststellen, dass die so gar nichts gemeinsam haben mit dem, was ich mir auf meinem Desktop-PC installiert habe.

    Daher sollte man auch ein wenig differenzieren: auf reinen Desktop-Rechnern wird die Verbreitung von openSuSE tatsächlich nicht sehr groß sein. Auch ich bin ja eher rein zufällig auf openSuSE gestoßen und nicht, weil mir irgendjemand dieses Linux als besonders anfängerfreundlich oder besonders stabil empfohlen hatte. Da raten die Leute eher zu Ubuntu und deren Abkömmlingen oder neuerdings zu Mint, aber kaum bzw gar nicht zu openSuSE.

    SuSE und Red-Hat hat meiner Erfahrung nach vor allem im kommerziellen Bereich seine Anhänger, weil dort für diese Klientel auch ein entsprechender Support angeboten und dieser auch zufriedenstellend geleistet wird.

    Private Nutzer wollen aber (so wie ich) in erster Linie ein Betriebssystem haben, welches wenig Probleme bereitet, intuitiv bedienbar ist und nichts kostet. Auch wenn es von vielen nicht gerne gehört wird, aber es ist so: man sucht vermehrt ein BS, welches die Hassliebe zu Windows endlich beendet. Und da bieten sich eben die genannten Ubuntu-Varianten und Mint deutlich lautstärker an als ein openSuSE.

    LG - Herby

    Für den Inhalt des Beitrages 43920 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Phototipps.com

  • Mal prinzipiell:

    Dass im Lauten bei den Leuten, die "Windows hassen" (Was für ein Schwachsinn!!!) Ubuntu an erster Stelle steht, wundert nicht.
    Ubuntu begann mit Gnome und eigentlich nur einer graphischen Installroutine.
    Wie viele andere auch.
    Das war schön einfach, weil halt kaum was auf dem Desktop war.
    Wie bei vielen anderen auch.

    Die zweifelhafte Meute der Leute, die Windows hassen, stiessen dann auf Ubuntu.
    Bar jeden Wissens waren sie plötzlich in der Lage dieses Wunderding der EDVprofis zu installieren.
    Was sie mit fast jeder anderen Distri auch gekonnt hätten.

    Aber erst, als Schüttelmillionair das Ganze mit viel Kohle inszenierte, ward es plötzlich in aller Munde.
    Welch Segen für die Leutemeute!!

    All den bunten Quatsch gab es dennoch schon immer für alle.
    Aber die Meute!

    Früher (tm) waren Linuxuser eine Community, jetzt sind es Lager.
    Die Windowskrankheit obsiegte.
    "Mein Auto ist viel blauer, als deines!"

    Und klar: Wer es nun endlich auch geschafft hatte diesen heiligen Gral eines GNU/Linux zu installieren,
    der war nun wer. Und Windoof (das sie über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte nutzten) war natürlich indiskutabel.
    Dass jedes OS seine Vorzüge hat, woher sollten sie so was wissen?
    Dass Windows schon seit fast dreißig Jahren den wfffb (WorldFastestFlatFrameBuffer) hat, verschweigen sie.
    Nicht weil es ihnen peinlich wäre, sondern, weil sie schlicht nichts wissen.
    Wozu auch?! Ich hab doch den blauen heiligen Gral selber installiert!!

    Und eine Firma, wie Novell, die ein Abkommen mit dem "Feind" zum Wohle aller schließt, ist natürlich ein Verräter. Zwar profitieren sie alle indirekt davon, weil ja das Abkommen die Interoperabilität stark erhöhte (smb etc.) und sehr viel mehr Rechtssicherheit für die ganze Linuxcommunity brachte.
    Aber woher wollen sie das wissen?
    Sie haben doch ihr allerbestes blaues Linux sogar selber installiert.

    Dass Novell Linux auf die S360/S390 brachte wissen sie auch nicht.
    (Was ist S360,hä?)

    Wie kann es angesichts all der Dummheiten noch wundern, dass sie dann jeden Tag erneut den Untergang dieser oder jener Distri beschwören (außer der eigenen, is ja der heilige blaue Gral)?

    Warum nur schreien immer die am Lautesten, die weder historisches Wissen um Linux haben, noch irgendeine tiefergehende Einsicht in die technischen Grundlagen und Zusammenhänge?
    Weil mein Linux viel blauer ist, als deines.

    Wie krank ist das?
    Ich wünsche mir die Zeiten zurück, in denen die Sysadmins sich im Internet trafen und Code über alle Systemgrenzen hinweg tauschten. Heraus kam in der Regel ein geiles Tool, das allen half.
    Früher(tm) löste man Probleme indem man notfalls bis zu Assembler hinabstieg, heute wird die Farbe gewechselt, wenn die Konsole droht.
    Und geschimpft.
    Weil, als echter Selbstinstallierer des roten Grals und ausgewiesener profunder Windowshasser, weiß man ja am Besten, was alle wollen. Und wie ein Linux zu sein hat.

    Einfach nur krank.

    Für den Inhalt des Beitrages 43921 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uhelp