Grub 2 nach Windows Start verschwunden

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Hinweis: In dem Thema Grub 2 nach Windows Start verschwunden gibt es 29 Antworten auf 3 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Diese und ähnliche Erfahrungen musst ich gestern auch sammeln.
    Installiert und auch gleich die Softwareupdates angestossen (Delta-RPM)- das dauert dann noch mal so lange bzw. sogar länger wie die gesamte vorherige Installation vom Stick.
    Hatte dann das Linuxbootmenü und konnte auch die Windowsinstallation auswählen - alles startet normal.
    Wollte dann auf das alte Windowsmultibootbootmenü umstellen und musste erst mal via bootrec/fixmbr - erfolgreich ausgeführt und bootrec/fixboot - wurde nicht gefunden - das System irgendwie wieder zu laufen bringen.
    Ging dann nur über mehrere Durchläufe mit der Systemreparatur vom Windowsinstallationsbootstick, aktivsetzen mit diskpart und Systemstartreparatur, bis dann endlich der bekannte Bootbildschirm wieder erschien.
    Nun sollte openSUSE wieder eingebunden werden und zwar durch Reparatur vom Grub2 mit Hilfe von Partedmagic - restore Grub bei vorhandenem anderen Bootmanager - hat aber einfach nicht geklappt, obwohl Parted meldete - Grub wurde ordnungsgemäß auf sda9 wieder hergestellt bzw. eingerichtet.
    Neustart - kein SUSE - alle Suse-Partitionen sind weiterhin vorhanden und auch belegt.
    Gleiches auf einem anderen Rechner vorher mit Ubuntu 13.1 und LinuxMint 16 durchgeführt und da lief alles problemlos.
    Da kann ich auswählen Windows oder Linux ( 2 mal) und der dann kommende Linuxschirm zwigt mir auch das vorhandene Windows.
    Unter Windows kann ich die über EasyBCD eingebunden ISO-Dateien starten und die werden mir beim Linuxschirm eben nicht eingebunden bzw. angezeigt.
    Darum der ganze Aufwand.
    Irgend etwas ist nun anders mit "Grub" und Konsorten.

    Für den Inhalt des Beitrages 67495 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: helmut12

  • helmut12 schrieb:

    Hatte dann das Linuxbootmenü und konnte auch die Windowsinstallation auswählen - alles startet normal.
    Wollte dann auf das alte Windowsmultibootbootmenü umstellen

    Da stellt sich mir die Frage: warum umstellen?
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    Für den Inhalt des Beitrages 67496 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Habe ich doch geschrieben, weil ich im Windowsmenü ISO-Dateien habe für das booten aus dem RAM für Systemreparaturen, Images anlegen/restore und partitionieren bei nicht laufendem System.

    Für den Inhalt des Beitrages 67497 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: helmut12

  • So, ich melde mich mal wieder zurück. Inzwischen habe ich es wenigstens geschafft, mein Linux wieder zu starten, aber die Bootloaderreparatur funktioniert nicht.
    Ich habe mir die Super Grub2 Disk bootfähig auf einen USB Stick verfrachtet. Seltsamerweise startet der nur, wenn ich das EFI auf Legacy Modus, also alten BIOS Modus stelle. Das selbe, wenn ich die Disk brenne. Soweit, so gut. Also auf Legacy gestellt und vom Stick gebootet. Hier kann ich nun Linux manuel auswählen und starten.
    Versuche ich nun, den Bootloader über Yast neu zu installieren, so bekomme ich die folgende Meldung:

    Quellcode

    1. Fatal: Couldn't open either sysfs or procfs directories for accessing EFI variables.
    2. Try 'modprobe efivars' as root.
    3. Fatal: Couldn't open either sysfs or procfs directories for accessing EFI variables.
    4. Try 'modprobe efivars' as root.


    modprobe efivars gibt mir aber keine Ausgabe.

    Ich vermute mal, dass das daran liegt, dass Linux nicht im EFI Modus gebootet wurde.
    Nun komme ich immerhin wieder ins System, hätte das ganze aber trotzdem gerne ordentlich installiert, weil es doch etwas umständlich ist, immer von nem USB-Stick zu booten.
    Außerdem muss ich so immer, wenn ich zwischen Windows und Linux wechsle in den Booteinstellungen zwischen EFI und Legacy hin und herwechseln, weil Windows natürlich nicht im Legacy Modus startet.
    Unter /boot/EFI habe ich übrigens einen Ordner Microsoft und einen opensuse, sollte doch eigentlich alles funktionieren, ich kappier das echt nicht.

    Für den Inhalt des Beitrages 67847 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Florian_Röhrer

  • root-tut-nicht-gut schrieb:

    eben weil der "Supergrub Stick" NICHT eingetragen ist, deine openSUSE DVD aber schon.
    Dir fehlt nur noch das Teilchen, dass in /boot/EFI die korrekten Einträge zu stehen haben.
    (Und nein: ich hab keine Idee, wie das zuging, obwohl du auf "UEFI Secure" geachtet hast)

    Dein Superbootstick IST NICHT IM UEFI Mode bootbar, weil -wie geschrieben- das eben NICHT in /boot/EFI samt irgendwelchen Schlüssel, Prüfsummen, Bins usw. liegt. Das IST der Zweck des "secure Boots", dass eben NICHT irgendwelche Medien verwendet werden können, die nicht ausdrücklich dazu ermächtigt worden sind.

    Für den Inhalt des Beitrages 67851 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: root-tut-nicht-gut

  • So, da bin ich wieder. Für alle, die das selbe Problem haben. Ich hab inzwischen eine Lösung gefunden.

    Wie ich durch intensive Internetsuche rausgefunden habe, sind Sony Notebooks wohl Hardcoded und ignorieren im EFI Modus alle Bootloader, außer dem von Windows....Ich glaub, dazu muss ich nichts weiter sagen, einfach eine Unverschämtheit sowas.

    Meine Lösung für das Problem ist jetzt, dass ich unter

    /boot/efi/EFI/Boot

    die Datei bootx64.efi umbenannt habe zu bootx64Windows.efi und dann aus dem Ordner /boot/efi/EFI/opensuse die Datei shim.efi in besagten Ordner /boot/efi/EFI/Boot kopiert und zu bootx64.efi umbenannt habe.

    Außerdem habe ich im Ordner

    /boot/efi/EFI/Microsoft/Boot

    die Datei bootmgfw.efi zu bootmgfwWindows.efi umbenannt und auch hier die Datei shim.efi hinkopiert und dann zu bootmgfw.efi umbenannt.

    Dann habe ich im Ordner

    /boot/efi/EFI/opensuse alle Dateien in die beiden Ordner

    /boot/efi/EFI/Microsoft/Boot
    /boot/efi/EFI/Boot

    kopiert.


    Abschließend dann noch die Datei /boot/efi/EFI/opensuse/grub.cfg öffnen und den Eintrag für den Windows Boot Loader bearbeiten und an der Stelle wo die besagte bootmgfw.efi steht diese durch bootmgfwWindows.efi ersetzen.

    Das UEFI denkt nun, es ruft den Windows Bootloader auf, welcher aber durch die Grub2 Datei ersetzt wurde. Der echte Windows Bootloader kann dann über den Windows Eintrag in Grub aufgerufen werden. Der Dualboot funktioniert nun endlich einwandfrei, auch wenn das wie ich finde nicht gerade eine sehr elegante Lösung ist. Aber was soll man machen, wenn einem der Hersteller vorschreiben will, welche Systeme man verwenden darf...

    Trotzdem allen hier Danke für die Versuche zu helfen.

    Gruß
    Flo

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Florian_Röhrer ()

    Für den Inhalt des Beitrages 68059 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Florian_Röhrer