Beiträge von Trekkie00

    Nein. Das sind zwei verschiedene Dinge. Die Codecs sind vereinfacht gesagt, Algorithmen zu Komprimierung bzw Dekomprimierung der Daten. Das Ziel hierbei ist es möglichst gute Qualität bei möglichst kleiner Dateigröße zu erreichen. Diese lassen sich die Erfinder/Entwickler patentieren um damit Geld zu verdienen. Im Fall von Mp3 hat das bekanntlich hervorragend funktioniert, da die meiste Hardware (Autoradios, DVD Player usw) kaum oder gar keine anderen Formate akzeptiert hat.


    Die CSS Verschlüsselung ist eine Maßnahme um eine, nach Meinung der Gesetzgeber/Medienunternehmen, illegale Nutzung der Inhalte der Scheiben zu unterbinden. Die Wahrscheinlichkeit, dass derartige Schutzmechanismen mal obsolet werden strebt, wie sich jeder vorstellen kann, eher gegen Null. Eine Alternative dazu gibt es nicht. Du kannst dir mal anschauen, wie das intern funktioniert. Dann wird dir das schnell klar.

    Da hast du was falsch verstanden. Auch wenn das MPEG2 Patent wegfallen sollte, wird es weiterhin nicht möglich sein (kommerzielle) DVDs out of the Box zu schauen. Der einzige Unterschied wäre, dass der/die benötigten Codecs gefahrlos durch die Distributionen mitgeliefert werden könnten (analog Mp3).
    Das Problem der CSS Verschlüsselung wird sich dadurch aber nicht erledigen. Die dazu benötigte Bibliothek wird man weiterhin aus einem Drittanbieter Repository installieren müssen. Die wird auch so schnell, wenn überhaupt, keiner mitliefern. In Deutschland bewegen wir uns bei der Umgehung dieses Abspielschutzes zumindest in einer Grauzone bzw eher im Bereich der Illegalität.
    Den Begriff Kopierschutz verwende ich bewusst nicht, da ja nicht nur das Kopieren, sondern gleich die komplette bestimmungsgemässe Nutzung unterbunden wird, solange man nicht nochmals, zuzüglich zum Kaufpreis der Scheibe Gebühren zahlt. In vielen Fällen machen das dann eben die Soft- bzw Hardwarehersteller.

    Das musst du dann aber bei der Installation anpassen, da Btrfs und Xfs als Standard vorgegeben sind.
    Ab einer Größe von ca 50 GB für / kannst du diese Einstellung auch übernehmen, da du dann kein Risiko hast, dass dir die Partition volläuft (Stichwort Snapshots). Dann kannst du, im Falle eines Problems einen älteren (lauffähigen) Zustand deines Systems wiederherstellen (ähnlich Systemwiederherstellung bei Windows).

    Jede Partition braucht einen Mountpoint um darauf zugreifen zu können. Dabei ist es egal, ob man da nur lesend oder lesend und schreibend zugreifen will. Das betrifft nicht nur externe Speicher, sondern auch Betriebssystempartionen (bei openSUSE /, /swap, /home). Andere Distributionen kommen zum Teil mit einer Systempartition aus.

    Ist dir eigentlich bewusst, wieviele komplette Updates du da machen müsstest? Versionen überspringen sollte man beim updaten vermeiden. Seit openSUSE 13.1 hat sich einiges (gerade auch unter der Oberfläche) geändert. Für die Zwischenversionen findest du keine Repositories mehr. Ich empfehle dir dringend die neue Version frisch zu installieren. Deine benötigten Daten und configs kannst du ja vorher sichern. Meiner Meinung nach würde dein Weg dein Betriebssystem mit grosser Wahrscheinlichkeit gegen die Wand fahren.