Beiträge von Rausgelost

    Hi muck,


    das kommt darauf an. Entweder mit "sudo" (wobei hier je nach Konfiguration das root Passwort oder das Benutzerpasswort eingegeben werden muss), oder du arbeitest mit dem entsprechenden FUSE Aufsatz. Bei letzterem jedoch bin ich mir gerade nicht sicher ob bzw. wie das im Zusammenhang mit lokalen Datenträgern funktioniert.


    Grüße

    Habe nun einen dritten, neuen Clienten (Notebook), mit openSUSE 12.1 aufgesetzt. Komischerweise ist es hier nun so, dass der Login direkt beim ersten mal ohne weiteres klappt! Also scheint das wohl ein Upgrade Problem zu sein ...


    Gibt es dazu eigentlich bereits einen Bugzilla Eintrag?

    @thomas23: Du hast insofern meine Zustimmung, dass wir alle Betatester sind, jedoch nicht darin, dass es bei openSUSE schlimmer sein soll als anderswo. Meiner Meinung nach ist man, fast überall, als User einfach der Beta Tester. Die einen nehmen das gelassener hin als die anderen. Selbst beim ach so tollen Obst und Computer Hersteller Apple ist das mittlerweile nicht anders. Beispiel das neue OS X Lion. Wieviele Leute da gesagt haben, dass sie auf Snow Leopard zurückgehen, weil xyz. Gut, dass waren dann eher Softwaretechnisch Dinge, da die Hardware da ja quasi immer gleich ist, aber trotzdem. Einzig Microsoft hat es verstanden, wie man das ganze ein wenig vertuschen kann. Beispiel mit Vista und Windows 7 ... zuerst Vista, alle steigen um, man lernt aus den Fehlern, bringt schnell ein neues Release (Windows 7) und tada, die Kinderkrankheiten sind weg, wo sie eigentlich auch bei Vista hätten gar nicht sein sollen und sein dürfen ;)


    Ich bin froh um meine Susi im derzeitigen Zustand (wie gesagt, seit 11.4 wieder überzeugter Nutzer) und falls es mir je nicht mehr passen sollte, dann schau ich halt mal wieder bei Ubuntu, Debian oder sonst wo vorbei :) (Wobei es dann doch stark auf den Einsatzzweck ankommt)

    @thomas23: Und du denkst bei Fedora ist das anders? Oder bei Ubuntu? Natürlich bist du ein Tester. Das hat sich als "Standard" herausgetan ... leider! Aber auch unter Windows, sämtlichen veröffentlichten Spielen oder Programmen bist du IMMER ein Beta Tester heutzutage. Der Grund hierfür ist relativ einfach: Die Deadlines. Eine Deadline wird i. d. R. gar nicht und wenn überhaupt mal um eine Woche verschoben und das wars. Was bis dahin nicht richtig funktioniert ... tja ...
    Nicht umsonst gab es schon bei einiges Windows Programmen und Spielen bereits Patches, bevor die gepressten Versionen bei den Kunden überhaupt ankamen!


    Bei Fedora bist du das Spielzeug für Red Hats RHEL, bei Ubuntu bist du die Spielwiese für Ubuntus LTS Releases (10.04 ist immer noch (für mich) im Bereich Desktop ein Garant für Stabilität) und bei openSUSE bist du halt eben das Versuchskaninchen für den Novell SUSE Enterprise Server / Desktop.
    Debian ist hier wohl eine Ausnahme, da eben keine geschäftlichen Interessen im Hintergrund stehen. Allerdings bist du hier dann von den Release Versionen der entsprechenden Software dann wirklich hinten dran, aber dafür eben im gleichen Maße entsprechend solide. Nicht umsonst ist Debian bei Servern so beliebt. Die Mentalität "When it's done" ist mir dort auch 10 mal lieber als eine Deadline die sowieso niemand einhalten kann ...

    Das ist wirklich schade, was manche hier über die neue openSUSE Version berichten.


    Ich bin mal einige angesprochene Punkte bei mir nachgegangen und muss sagen, dass ich auf 2 Rechnern ohne Probleme ein Update auf die aktuelle 12.1 durchführen konnte. Einmal war es ein HP Elitebook (geschäftlich), wo ich sogar keine weiteren Anpassungen durchführen musste.
    Lediglich an meinem PC zu Hause (AMD mit nvidia Grafikkarte) musste ich die Grafiktreiber nach dem Update neu bauen, was aber allein durch den neuen Kernel dann doch selbstverständlich war ;)


    Das Problem mit "2 mal Passwort eingeben bevor der Login erfolgt" am Startbildschirm habe ich jedoch auch ... keine Ahnung, warum ausgerechnet DAS niemandem aufgefallen ist, bevor die neue Version rausgehauen wurde. Lustig ist auch, dass es bisher kein Update dafür gab ...


    Ich hab damals mit Linux und SUSE 9.x angefangen und bin damals relativ schnell zu Ubuntu gewechselt und bis zuletzt habe ich immer stagniert zwischen openSUSE 11.4 und Ubuntu 11.04. Am Ende jedoch hat sich bei mir openSUSE am Desktop durchgesetzt und ich war dann letztendlich auch richtig überrascht, dass das Update auf die neue Version so ohne weiteres durchlief ... wenn ich mich da an Ubuntu zurückerinnere ... nicht ein einziges mal hat ein Update dort vernünftig funktioniert (nicht LTS Release) ... :P


    Grüße
    Rausgelost

    Hi Flytronik,


    erstmal Danke für deine Antwort.


    Interessant ist, dass du gleich 6 SUSE Server am Laufen hast. Handeln es sich hierbei ausschließlich um openSUSE Server oder auch SLES?
    Webmin hat mich noch nie so wirklich überzeugt. Ich bin mehr der Fan der Konfiguration im Terminal, aber es ist natürlich klasse auf einem Server z. B. einen speziellen Benutzer im YaST anzulegen. Ich bekomme hier auf einen Schlag alles was ich brauche. Manch andere Funktionen hingegen sind mir dann doch schon wieder zu Basic (z. B. Firewall und DHCP Server).
    Hast du schon Erfahrungen im Bereich openSUSE Server Upgrades machen können?


    Der Wahnsinn ist für mich mittlerweile zypper. Ich konnte heute auf einem Xeon etwas rumspielen und wenn ich dort die Performance mit APT vergleiche ist zypper tatsächlich nochmal um einiges schneller. Ich finde es gut, dass u. a. auch mit zypper wieder mehr Möglichkeiten geboten worden sind, wieder mehr auf der Konsole zu machen.
    Auch ein sehr feiner Zug finde ich die Modularität von YaST. Ich habe extra für den Server erweiterte iptables Konfigurationen, welche ich in einem Script hinterlegt habe. Damit jetzt niemand auf dumme Gedanken kommt habe ich die SuSEFirewall komplett aus YaST entfernt. Meines Wissens würde ich theoretisch YaST mittlerweile sogar komplett entfernen lassen :)


    Grüße
    Rausgelost

    Hallo zusammen,


    ich hab hier ein openSUSE 11.4 64-Bit am Laufen mit VMWare Workstation 8.


    Nun ist es so, dass VMWare vom Sound hinterher hängt, d. h. also, dass wenn ein Soundevent in einer VM passiert und ein Ton erklingen sollte, kommt dieser gefühlte 1-2 Sekunden später bei mir am Headset an.
    Aktuell habe ich ALSA in den VMWare Einstellungen als Ausgabe gesetzt, ich habe es jedoch auch schon mit padsp (mit aktiviertem OSS in der VM) und pasuspender versucht, jedoch kommt bei letzteren beiden Möglichkeiten anschließend gar keine Soundausgabe mehr.
    An für sich ist es jetzt nicht so dramatisch, aber es fühlt sich eben etwas komisch an :)
    Bevor ich jetzt aber PulseAudio in YaST deaktiviere wollte ich mich nur vorher erkundigen, ob jemand die gleichen, oder ähnliche Probleme hat und ob es dafür eine Lösung gibt.


    Danke.


    Grüße
    Rausgelost

    Hallo zusammen,


    ich bin derzeit auf der Suche nach ein paar "Erfahrungen" oder Erfahrungswerten über openSUSE am Server.


    Ich selbst habe aktuell mehrere Server am Laufen, davon eigentlich die meisten mit Debian und einige wenige mit Ubuntu Server. Am Desktop setzte ich hauptsächlich openSUSE ein, da ich die KDE Integration zu schätzen weiß und ich allgemein nach meiner Erfahrung am wenigstens Probleme mit openSUSE am Desktop habe.


    Nun darf ich für einen weiteren Server die Entscheidung treffen, welche Distri eingesetzt werden soll und ich dachte mir, "Warum openSUSE nicht auch einmal auf dem Server einsetzen".
    An für sich ist das ja mit der aktuellsten Version kein Problem. Immerhin erhalte ich hier 18 Monate Maintance, was etwas weniger ist wie Debian jedoch kein Vergleich zu CentOS oder Ubuntu, und alle nötigen Dienste sind in den Repos enthalten ... gesagt, getan. Ich habe den openSUSE (Test)Server entsprechend installiert.
    Nach einiger Zeit mit dem versuchten Arbeiten von YaST für die einzelnen Dienste, fiel mir dann aber doch auf, dass YaST gar nicht die möglichen Einstellungen für die ausgiebige Konfiguration bietet (z. B. iptables und DHCP). Man ist hier doch sehr beschnitten und findest sich dann relativ schnell wieder mir nano oder vi in den einzelnen Konfigurationsdateien.


    Ich habe schon einige Zeit mit Googeln vebracht, jedoch nichts genaueres zu meinen "Fragen" gefunden:


    Hat jemand openSUSE Server im Einsatz?
    Wie konfiguriert ihr diese? Greift ihr auf YaST zurück oder seit ihr auch mehr direkt in den Konfigurationsdateien unterwegs?
    Und hat jemand ein wenig Erfahrungen mit dem "Evergreen" Projekt machen können? (Ich denke darüber nach, dass sobald die 12.1 nicht mehr supported wird, auf die Evergreen Repos umzusteigen, sofern es welche geben sollte)
    Da Distributions Upgrades auf Servern ja immer besonders Heikel sind und ich direkte Upgrades mit openSUSE bisher immer "vermieden" habe (durch Neuinstallation) bräuchte ich auch hier ein paar Erfahrungsberichte. Sollte man nach Möglichkeit nicht mit der aktuellsten Version gehen?


    Grüße
    Rausgelost


    PS: Der Server soll ein DHCP mit PXE und Proxy Diensten werden, also nichts "dramatisches".