Beiträge von rate

    Seit vielen Versionen benutze erfolgreich Gnucash. Nach dem Update von 11.4 auf 12.3 funktioniert leider das Onlinebanking im Gnucash über aqbanking nicht mehr. Auch bei einem neu angelegten User stürzt das Programm bei Starten HBCI-Einrichtungsassistenten von aqbanking mit folgender Meldung ab:


    gnucash: configmgr.c:250: GWEN_ConfigMgr_GetGroup: Zusicherung »mgr« nicht erfüllt.


    Alle notwendigen Pakete wie z.B. gwenhywfar sind ordentlich installiert.

    Die Device-ID ist eindeutig, In einigen Fällen kann sich bei der alten Zuordnung (sdx,hdx.....) die Reihenfolge mit den zugewiesenen Festplatten ändern.
    Das heißt: eine Festplatte ist nicht fest an sda gebunden.


    Warum hat dann OpenSuse damit ein Problem? Ich habe beim Update von 11.4 zu 12.3 nichts geändert und das System hat die Platten mit Ihren Device-ID´s nicht mehr einhängen können?

    Hallo dosogoblin,


    der Tip

    Probier mal in der Datei /boot/grub/menu.lst die Einträge anzupassen.

    war die Lösung. Hier habe ich die kryptischen Laufwerks-ID durch sdbx ersetzt und schon hat es wieder funktioniert. Zumindest hat das System gebootet, dann musste ich noch händisch einige ebenfalls auf Festplatten-ID basierende fstab-Einträge korrigieren un dann lief wieder alles problemlos. Danke!
    Interessanterweise kam bei einem von mir gestarteten Versuch, nochmal ein Update von DVD zu machen im YAST eine Warnung, das "einige Partitionen im System über den kernel-device-namen eingehangen sind und das dies nicht zuverlässig ist und abgeändert werden muss. Dieser wichtige Hinweis kam bei zypper nicht.
    Eine Änderung von "normalen" device-Namen (ich stamme noch aus einer Zeit als die HD /dev/hda und das CD-LW /dev/hdc hießen) in diese kryptischen kernel-device-namen hat opensuse selbst mal bei einem update eingeführt, ohne das ich je den Sinn begriffen habe. Trotzdem schön, das hier alles noch nachvollziehbar und lösbar ist.


    Schönen Abend
    Ralph

    Ok, danke für die Info. Bisher ist der Sprung über mehrere Versionen immer gut gegangen, kleinere Anpassungen waren notwnedig, aber schnell erledigt. Auf einem 2. Rechner hat es auch gut geklappt, aber der besteht auch nur aus 1 Platte und hat nur Opensuse installiert.


    Nun zu meinem Problemrechner. Ja ich habe eine eigene home-Partition. Kann ich bei der Neuinstallation angeben, eine bestehende home-Partition einzubinden? Bisher habe ich eine Neuinstallation immer gescheut, weil diese mir immer meine bestehende komplizierte boot-Manager Konfiguration zerschossen hat.

    Mein PC besteht aus eine SSD (/dev/sda), auf der Windows7 ist und einer "normalen" HDD, die als /dev/sdb hängt und auf der mehrer Partitionen sind, u.a. 4 Linux-Partitionen (root, home, boot und swap). Als primärer Bootmanager funktioniert der Windows-Bootmanager, von dort springe ich zu grub und starte Linux. Bisher lief OpenSuse 11.4 problemlos. Jetzt habe ich ein upgrade auf 12.3 gemacht mit zypper, leider startet Linux jetzt nicht mehr. Beim booten findet er die Partition nicht mehr und es kommt folgende Fehlermeldung:
    Waiting for device /dev/disk/by-id/scsi-SATA_SAMSUNG_HD321KJS0MQJDQP901093-part5 to appear .................... could not find /dev/disk/by-id/scsi usw.


    Das ist die Root-Partition. Die Linux-Paritionen waren in der fstab mit ihrer ID hinterlegt. Ich habe jetzt mal von CD gebootet und die fstab umgeändert in /dev/sdb5, hat aber nichts genützt. Es kommt die gleiche Fehlermeldung, also liest er in diesem Punkt nicht die fstab. Was kann ich machen? Ist das irgendein grub-Parameter? An der Hardware wurde auch definitv nichts geändert, also sollte natürlich auch ein aufrufen per ID funktionieren?


    Danke!


    Ralph