Beiträge von Hidalgo

    Neben dem aktuellen Kernel bietet Dir der Bootmanager über die

    "advanced Options" auch immer die Möglichkeit an, vorangegangene

    Kernelversionen zu booten.

    Ansonsten wird immer der letzte aktuellste Kernel gebootet.

    Über die "advanced-Options" ist somit eine bequeme Methode geschaffen,

    sein Linux-System mit einem älteren Kernel zu booten,

    falls die neueste Version nicht einwandfrei funktioniert.


    Letzteres kann man nie gänzlich ausschließen, da die Hardware

    - verwendeter Prozessor, die Grafikkarte, das Mainboard

    und die darauf vorhandenen Chipsätze usw. - dermaßen unterschiedlich

    ist.

    Demzufolge ist der heutige Linux-Kernel, der ja im Idealfalle alles an Hardware

    korrekt ansprechen soll, höchst umfangreich geworden und er wächst

    immer weiter. Kernel Entwickler versuchen deshalb aktuell, die Übersichtlichkeit

    des Aufbaus von einem solchen Kernel zu optimieren.

    Ziel: Die fortlaufend nötige Kernel Entwicklung zu erleichtern.

    Das ist Höchstleistungsarbeit und dabei kann immer etwas schiefgehen.


    Die "advanced Options" haben diesen Hintergrund.


    Gruß Hidalgo

    Du hattest also mit "Back in Time" Dein /home Verzeichnis gesichert, genau /home/Username und eben die darin

    liegenden Verzeichnisse und Dateien.

    Die anderen "User-Verzeichnisse" im /home Directory hattest Du nicht gesichert. Sie wurden demzufolge auch

    nicht zurückgeschrieben. Deshalb funktionieren noch die anderen beiden User.

    Daher könnten die Rechte in Deinem /home Verzeichnis vielleicht nicht mehr stimmen, so dass Dein Username

    überhaupt keinen Zugriff mehr auf die für diesen User zugeordneten Dateien und Konfigurationsdateien (Plasma)

    mehr hat.

    Das kann z.B. passieren, wenn man auf NTFS Medien oder Fat-Systemen (Windows) sichert. Die Rechtevergabe

    kann wegen des nicht Linux-konformen Filesystems dann nicht mit gesichert werden.

    Mache doch einmal Folgendes - wenn auch nur, um sicher zu gehen dass die rechte in Deinem /home stimmen:

    Wähle dich mit root in die grafische Oberfläche ein.

    Wähle dann den Ordner /home aus. Danach mit Rechtsklick auf Dein priorisiertes Userverzeichnis klicken.

    Danach "Eigenschaften" auswählen und dann den Reiter "Berechtigungen".

    Hier muß unter "Eigentümer" dein Benutzername stehen. Die entsprechende Gruppe muß "users" sein.

    Wenn nicht, dann auswählen! Im Feld oben muß bei "Eigentümer" "Anzeige und Änderung des Inhalts möglich"

    ausgewählt sein. Ansonsten auch auswählen!

    Ganz unten ist ein Kästchen "Änderungen auf alle Unterordner und ihre Inhalte anwenden". Das anklicken.

    Neu starten.

    Habe mich über Konsole mit meinem Benutzer angemeldet und wollte die oben genannten Datein löschen. Bei allen kam die Meldung:

    "Das Entfernen von ~/config/plasma etc. etc. ... ist nicht möglich. Datei oder Verzeichnis nicht gefunden. :/

    Hast Du auch den "." Punkt bei der Eingabe in der Textconsole nicht ergessen?

    Denn /config/plasma ... ist auch nicht vorhanden, kann dementsprechend nicht gefunden werden.

    Aber /.config/plasma ... muß vorhanden sein. Er befindet sich im /home Verzeichnis, da dort

    die individuellen Einstellungen des jeweiligen Users abgelegt sind.

    Benutzt Du Plasma?

    Als ich mir das zerschossen hatte, funktionierte auch nur noch die Textkonsole.

    Dann habe ich mir die Lösung ergoogelt und nach

    Eingabe von (im Falle von Plasma):

    rm ~/.config/plasma-org.kde.plasma.desktop-appletsrc

    rm ~/.config/plasmashellrc

    rm ~/.config/plasmarc

    in meinem /home-Verzeichnis

    die entsprechenden Konfigurationsdateien gelöscht.

    Plasma startete dann wieder mit Standarteinstellungen.

    Habe jetzt nochmals mehrere Videos ausprobiert. Ich greife unter Dolphin auf das

    wie oben beschriebene "Fritz-Nas" unter der Rubrik "Fremdgeräte" zu. Dort melde ich

    mich mit Nutzernamen und Passwort an. Es wird mir u.a. der 64 GB USB-Stick angezeigt,

    auf dem diverse Filme sind (mp4). Dateisystem ist NTFS. Ich klicke auf eine Filmdatei

    und automatisch startet der VLC-PLayer. Das funktioniert immer. Wie schon erwähnt,

    ist auf der Fritzbox SMB aktiviert, ein Nutzer für die Anmeldung eingerichtet, SMBv1 ist

    deaktiviert. FTP-Zugriff ist nicht aktiviert.

    Ich gebe Euch mein Ehrenwort! Es funktioniert alles ohne in der fstab entsprechende Einträge

    zu tätigen. Persönlich tendiere ich dazu, möglichst "minimalistisch" zum Ziel zu kommen -

    das muss und darf aber jede/r selbst wissen!!! Das ist doch das Schöne an Linux und manchmal

    gibt es nicht nur einen Lösungsweg. Funktioniert dann was man will, dann ändert man das

    i.d.R. nicht mehr - warum auch?

    Schönen Abend und gute Nacht!

    Hidalgo

    Das weiß ich und hab ich auch nicht abgestritten.

    Nur mein VLC kann keine Videos von der Fritzbox wiedergeben wenn ich nicht vers=1.0 eingetragen hab......

    Entschuldigung! Aber ich habe Dich überhaupt nicht angegriffen bzgl. bzgl. der Tatsache,

    dass die Fritbox 7490 - sogar schon seit geraumer zeit - SMBv3 behandeln kann. Ich antwortete

    nur auf Mickey's Frage.

    Seit Leap 15.2 habe ich den Zugriff auf das Fritz.NAS wie beschrieben konfiguriert. Das Upgrade auf

    Leap 15.3 hat auch nichts daran verändert. Mein VLC kann problemlos Videos abspielen vom Fritzbox-NAS

    und bei Dir funktioniert das auf Deinem Weg auch.

    Alles gut also!

    Gruß ...

    Moin Micky,

    in meiner smb.conf (samba.conf) brauchte ich nichts ummodeln. Ich richtete einen Benutzernamen für NAS-Inhalte auf

    meinerFritzbox 7490 ein sowie ein Passwort. Bei der Heimnetzfreigabe (unter Heimnetz - USB Speicher im Fritzbox Menü)

    Zugriff über Netzlaufwerk aktivierte ich, Name: FRITZ.NAS / Arbeitsgruppe: Workgroup, Unterstützung SMBv1 nicht aktiviert!

    Unter Dolphin musste ich dann nur ein Netzwerklaufwerk hinzufügen, das ich Fritz-Nas nannte. Das wird dann zwingend

    konfiguriert und verweist dann auf smb://fritz.box/. Zum Aufruf nur den oben festgelegten Benutzernamen eingeben und

    das entsprechende Passwort. Nun sollte alles klappen.

    Mit dem Protokoll hielt ich mich zuerst auch auf, das war aber nicht zielführend, bzw. nicht nötig! Also nichts in der smb.conf ändern!

    Gruß Mathias alias Hidalgo


    Inzwischen hat ja auch Sauerland geantwortet und ich bin nicht sicher, ob ich Dich richtig

    verstanden habe, Micky. Jedenfalls kann ich ohne fstab-Eintrag jederzeit über das hinzugefügte

    Netzlaufwerk auf mein FritzNAS zugreifen. Auch der vlc-Player spielt Videos ab, wenn ich mit

    diesem auf das Fritz-Laufwerk zugreife. Sauerlands Weg funktioniert sicher auch bestens, den

    kannte ich noch gar nicht.