Neben dem aktuellen Kernel bietet Dir der Bootmanager über die
"advanced Options" auch immer die Möglichkeit an, vorangegangene
Kernelversionen zu booten.
Ansonsten wird immer der letzte aktuellste Kernel gebootet.
Über die "advanced-Options" ist somit eine bequeme Methode geschaffen,
sein Linux-System mit einem älteren Kernel zu booten,
falls die neueste Version nicht einwandfrei funktioniert.
Letzteres kann man nie gänzlich ausschließen, da die Hardware
- verwendeter Prozessor, die Grafikkarte, das Mainboard
und die darauf vorhandenen Chipsätze usw. - dermaßen unterschiedlich
ist.
Demzufolge ist der heutige Linux-Kernel, der ja im Idealfalle alles an Hardware
korrekt ansprechen soll, höchst umfangreich geworden und er wächst
immer weiter. Kernel Entwickler versuchen deshalb aktuell, die Übersichtlichkeit
des Aufbaus von einem solchen Kernel zu optimieren.
Ziel: Die fortlaufend nötige Kernel Entwicklung zu erleichtern.
Das ist Höchstleistungsarbeit und dabei kann immer etwas schiefgehen.
Die "advanced Options" haben diesen Hintergrund.
Gruß Hidalgo