Beiträge von wurzel99

    Weil ich für die gewünschten Ausgaben immer wieder G02 bzw G03installieren muss und dann nur mit der Ctrl-F1-Konsole arbeiten kann (Gui ist ja unbrauchbar) fehlt mir eine einfache Möglichkeit, die Daten auf einen funktionierenden Rechner zu transferieren. Wie kann ich das möglichst einfach bewerkstellingen?

    der wahrscheinlich komfortabelste Weg: mit ssh
    Ich gehe davon aus, dass sich beide Rechner im gleichen lokalen Netzwerk befinden.


    Kurze Anleitung:
    - auf dem 'Problemrechner' mit Yast (Konsolenversion) - Diensteverwaltung - sshd aktivieren
    - auf dem intakten Rechner (ich gehe mal von Linux/Opensuse aus) einen ssh-Client installieren. Empfehlenswert: remmina
    - im Remmina eine ssh-Verbindung hinzufügen (Achtung - das +-Zeichen für hinzufügen findet sich fast unsichtbar oben links in der Kopfleiste). Als User root angeben.
    Als Server nimmst du die IP deines Problem-Notebooks. Authentifizierung: Passwort
    - verbinden - dann kriegst du die Konsole übers Netz und kannst vom intakten Rechner die relevanten Bildschirmausgaben des zerkonfigurierten Notebooks per copy & paste abgreifen


    Wenn du größere Dateien übertragen willst, ist es evtl. günstig, eine sftp-/fish-Verbindung einzurichten. Das geht mit Dolphin vom Intakten Rechner aus.
    Auf dem gesteuerten Rechner ist nur sshd notwendig (das hast du oben schon aktiviert)
    Wenn benötigt: evtl nochmal nachfragen, dann gibt es wieder etwas Schritt-für-Schritt

    Schau doch mal hier

    auch dir wird auffallen, dass dort für die 42.2 kein Angebot vorhanden ist
    - Zurück zu 42.1 (und dann ein nebulöses home-repo probieren) ?
    - oder tumbleweed - des Bastlers Lieblingsspielzeug ?


    Dazu kann ich kaum raten


    Ist schon schade dass ein Paket, das vor gar nicht so langer Zeit in der Default-Zusammenstellung für Opensuse steckte, jetzt ganz weg vom Fenster ist.
    Wie gut dass ich schon früh am Clementine gesetzt habe aber auch dort sind Überraschungen nicht ausgeschlossen.


    Das Problem ist:


    Hat man seine Archive erst mal mit einem Programm organisiert möchte man die ganze Arbeit nicht von vorne anfangen
    eine milde Form von vendor-lock

    Habe jetzt festgestellt, dass die Deletes in /var/log/messages aufgeführt werden.
    Warum werden diese nicht in der pureftpd.log gelistet?

    Das kann nur der Programmierer beantworten oder jemand, der den Sourcecode einer Durchsicht unterzieht.
    Zum Trost: wenn du die große Suchmaschine zu deinem Problem befragst wirst du feststellen, dass du damit nicht alleine bist.


    Da pureftp ein lebendiges Projekt ist kann ich nur raten, zunächst mal die Mailingliste zu kontaktieren und es evtl mit einem Bugreport zu versuchen.
    Pure-FTPd - Support


    Ach.. welche pureftpd-Version verwendest du? Hast du es schon mal mit der aktuelleren 1.0.43 aus dem network-repo versucht?

    ich habe bereits 2-3 VMs auf meiner alten SSD eingerichtet, [...]
    Deswegen kommt ein Systemwechsel momentan nicht in Frage

    Wo ist das Problem? KVM/qemu arbeitet auch mit VMs aus VB.
    Wenn du dem Laden nicht traust: Einfach ne Kopie anlegen und mit KVM/qemu rangehen ..


    Wenn du diese VB-VMs mal in .zip umbenennst und dann von innen betrachtest wirst du dich sowieso wundern ...


    VB und kvm/qemu laufen lassen sich parallel unter Opensuse einrichten.
    Also nix mit Systemwechsel.

    Ich schließe mich Sauerland an, Wine ist Glücksache, aber auch keine Krücke, wie einige behaupten. Mit ein bisschen Geduld und Herumprobieren
    bekommt man viele Programme zum Laufen. Wenn man unbedingt andere Wine-Versionen braucht, kann man ja auch PlayOnLinux verwenden,
    wo man alle Wine-Versionen benutzen kann.

    Die Frage 'VM oder Wine' berührt eine Grundsatzfrage: Will ich Windows auf dem Rechner haben oder will ich mich davon lösen.


    Bei weitem nicht alle WIndows-Programme laufen unter Wine aber wenn man eine Funktion sucht und zum Basteln bereit ist (das sollte man als Linuxer sowieso) findet man immer eine Software, die mit wine funktioniert und sollte dann seine Erfahrungen weiter geben.
    Gut- dieser MS-Abschied ist nicht komplett denn irgendwelche dlls aus c- oder #net-runtime werden fast immer benötigt - aber es ist aus verschiedenen Gründen halte ich wine für besser als eine VM:
    1. ich hab kein Windows
    2. ich unterstütze Programmautoren, die gezielt darauf hin arbeiten auch Wine zu unterstützen
    3. Programme unter Wine laufen 'seamless' unter Linux. Manchmal merke ich gar nicht, dass da ein W-Programm werkelt
    4. Geschwindigkeitsvorteil: unter Wine läuft viele deutlich schneller als unter Windows in der VM und keine VM frisst meinen Speicher weg.
    5. Handling: ich brauch nicht extra eine VM zu starten oder parallel laufen zu lassen


    Für mich hat die Beschäftigung mit Wine + POL dazu geführt, dass ich eine Windows-Kiste nur noch brauche um 1x im jahr im Navi auf den neuesten Stand zu bringen. Und wenn das defekt ist kommt eine Lösung ohne windows. Den Rest meines jahres vermisse ich Windows keine Sekunde und kann mich über das Zeuch bei der Arbeitsstelle ausreichend ärgern.


    Auf Videostreams von Sat1 und RTL verzichte ich gerne.

    dann hast du ja mehr geschafft als ich erwartert habe .. Dass es bei mir auf Anhieb lief lag wohl daran, dass ich in meinem POL-Wine-prefix schon alles
    drin hatte, was deine Software so braucht.


    Dass die Programme jetzt spontan mit Gimp zusammenarbeiten ist eine angenehme Überraschung.
    Nochmal für alte leute: läuft die Übergabe der Bilder out-of-the-box oder brauchtest du irgendein Skript dafür?