Beiträge von Alf1967

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    (Aber nur dann, wenn man die Leute nicht Sektenhaft überzeugen will.)

    Das Problem ist meiner Meinung nach auch, wenn die Leute versuchen einen Windowsnutzer, der schon von Windows keine Ahnung hat, also übertrieben gesagt nur weiß wie man Programme startet, von der falschen Distribution überzeugen wollen.


    Ich hatte so einen Fall, ein Bekannter von einem Freund wollte meinen Freund von Debian überzeugen. Debian ist bestimmt keine schlechte Distribution, aber für Linuxanfänger wie ich finde absolut ungeeignet, da man bei fast allen Einstellungen, die man vornehmen will, auf die Konsole muß. Sowas wie Yast bei Suse oder MCC bei Mandriva und Mageia gibt es bei Debian nicht. Das ist für eine Linuxanfänger natürlich megaabschreckend, vorallem wenn derjenige von DOS nur mal vom Hörensagen gehört hat.


    Und wenig Linuxer - das stimmt so gar nicht. Wir haben unzählige Millionen an Linuxern. Das die mit Android arbeiten, ist zweitrangig.

    Du darfst aber Android für Smartphones/Tablets nicht mit einem Desktoplinux vergleichen, dafür gibt es mehr Software als für Windowsphone, nennt sich Apps. Für Desktopandroid gibt es auch nicht mehr Software als für andere Linuxsysteme, wenn du mal davon absiehst, daß du dort eine neuere Flashversion bekommst. Für andere Linux Smartphone OS gibt es sogar noch weniger Apps als für Android.

    Zitat

    Angefangen von der 1-Mann Klitsche bis zum Börsen Dotierten Konzern ist
    da alles vertreten. Gegen so eine Macht anzukommen ist schwer - aber
    steter Tropfen höhlt den Stein.

    Das Problem ist nicht, daß die Firmen in dem Microsoft Partner Network sind, sondern daß es so wenige Linux Nutzer gibt. Wenn eine relevante Menge an Nutzern Linux einsetzen würde würden die Firmen auch Software, Treiber ect. für Linux Programmieren, egal ob sie in dem Netzwerk sind oder nicht.

    Es gibt durchaus Händler die Linux vorinstallieren, sogar mit Auswahl verschiedener Distributionen. Z.B. URL entfernt , soll keine Werbung für den Händler sein, da ich ihn für relativ teuer halte, aber die meisten Computerhändler im Internet haben PCs ohne Betriebssystem und wenn du woanders als beim Doofmarkt ect. im Offleinehandel schaust bekommst du auch PCs ohne OS.

    Klar ist auch: Jeder macht so viel Support, wie er will. Wenn die Neuen alle viel Support brauchen, dann wird das Wachstum der Linux-Nutzerschaft schnell zum Erliegen kommen; jedenfalls, wenn der Support an den LUGs hängenbleibt.


    ...


    Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass wir eher den kompetenten, brauchbaren Teil der Windows-Nutzerschaft abziehen. Das hat den interessanten Nebeneffekt, dass der durchschnittliche Supportaufwand in der Windows-Welt größer wird... ;)

    Wenn sich der Anteil an Linuxnutzern relevant erhöhen sollte, was ich in absehbarer Zeit leider nicht sehe, wird es auch mehr Seiten geben die Support für Linux anbieten. Also einen Supportnotstand würde ich dann nicht sehen. Und wenn wir die Computerfreaks aus der Windowswelt abziehen, wie du schon schreibst, erst recht nicht.



    Zitat

    Ich gehe außerdem davon aus, dass die meisten Besucher nicht gleich nach
    der Veranstaltung Linux installieren, sondern damit erst mal nur auf
    den richtigen Weg geführt werden und ihren Umstieg oder die
    Parallelnutzung vorbereiten.

    Als ich vor ~15 Jahren mein erstes Linux installiert habe, habe ich Linux anfangs auch nur sporadisch gestartet wenn ich mal Zeit hatte zum rumprobieren und es wurde dann immer mehr bis ich Windows so gut wie gar nicht mehr gestartet habe. Also, wie du schon schreibst werden sie nicht alle gleichzeitig umsteigen und dann die meisten wohl nur langsam.


    Ich bin auch dafür, daß Linux einen relevant höheren Marktanteil bekommt, dann gibt es bessere Hardwareunterstützung, mehr Programmauswahl ect. Obwohl mir reicht die Linuxprogrammauswahl vollkommen, aber wer Spezialsoftware braucht ist meistens auf Win angewiesen.


    Der Nachteil wäre natürlich das dann die Schadprogramme auch für Linux programmiert werden, aber die Vorteile überwiegen mMn deutlich.

    Ich mutmaße, dass der TB selbst die Einstellung des zu verwendeten Browsers beinhaltet und eben NICHT die KDE-Einstellungen beachtet.

    Falsch, ich schrieb ja

    Zitat

    Jetzt habe ich den kompletten Pfad zum eigenen Firefox in das Textfeld
    händisch eingetragen und die Links führen wieder zu der Webseite die ich
    über den Link in der Mail aufrufe.

    Es geht darum, daß KDE den Pfad nicht nimmt, wenn man den Pfad über den Button hinter dem Textfeld raussucht. Nachdem ich den Pfad direkt in das Textfeld eingetragen habe funktioniert ja wieder alles.



    Guck dort mal.
    Und dann mach doch zwei Bugreports. Einmal für TB an Mozilla, und einen für KDE.
    Sollen sich beide damit auseinandersetzen.

    Wenn ich anfange englisch zu schreiben verstehen die vermutlich kein Wort und wenn ich dort deutsch schreibe werden die noch weniger verstehen. Das bringt also nicht viel. ;)


    Ich wollte keine Hilfe haben, mein Problem habe ich ja schon gelöst, sonst wäre ich hier auch im falschen Unterforum.

    Vielleicht liegt es auch am meinem selbst erstellten Zertifikat, das angeblich nicht
    mehr akzeptiert werden soll.

    Mozilla soll laut Presseberichten sehr pingelig werden in bezug auf Zerfitikate und Signierung.


    Ich habe einen Heiseartikel gefunden:

    Zitat

    Dass selbst-signierte Zertifikate vom Firefox als verdächtig eingestuft
    werden und daher äußerst umständlich sowie für unerfahrene Nutzer
    abschreckend gehandhabt werden, sei nicht zu vermeiden.
    http://heise.de/-2631303

    Geht in dem Artikel zwar um Firefox, aber könnte auch für Thunderbird gelten.

    Achso, das ist Absicht von den KDE-Entwicklern, sie wollen sich amüsieren wenn jemand, anstatt den Pfad direkt in das Textfeld einzutragen, den Button hinter dem Textfeld benutzt und die Datei inklusive Pfad darüber auswählt. :S


    Fragt sich nur wie die KDE-Entwickler mitbekommen, wenn jemand den Button benutzt anstatt das Textfeld direkt. ?(