Dieser Beitrag ist ein Paradebeispiel dafür, warum ich immer dafür plädiere, einen neue Version auf eine nackte Platte zu installieren und nicht als Upgrade über eine alte Version drüberzubügeln. Das kann gut gehen, bringt jedoch oftmals Probleme, die ich so nicht kenne.
Hallo Alero,
Jein...
Seitdem diese Funktion vorhanden ist nutze ich dieses Feature von openSuse und kann nur sagen es funktioniert bisher fast immer. Egal ob ext3, ext4 oder btrfs.
Die von Dir herbeigeredeten Probleme kenne ich seit Jahren nicht. Vielleicht benennst Du diese mal.
Es gibt allerdings ein paar Regeln zu beachten:
► backup ist natürlich Pflicht
► kein verbasteltes System
► der Admin kennt das System selber schon länger
► keine 1-Clicker exoten
► alle Programme laufen ohne Probleme
► nur gut gepflegte aus offiziellen oder gut bekannten Repos
► alle updates der letzten Zeit sind ohne Probleme gelaufen
► das System selbst befindet sich im aktuellsten Stand
► das System selbst zeigt keine Hard- oder Software Probleme
► alle Repos außer den Standart Repos deaktivieren
► es muß genügend Platz auf der Root-Partition sein
► die LAN oder W-LAn Verbindung muß stabil funktionieren
► alle tmp-Verzeichnisse sollten geleert sein und alle gespeicherten *.rpms gelöscht sein
► es sollten keine properitären Treiber verwendet werden
► hybernate sollte deaktiviert sein
► System zum update temporär mit maximalem RAM bestücken
► extra home Partition muß vorhanden sein
► idealerweise nur 1 SSD / HDD intern angeschlossen
► alle externen Laufwerke müßen entfernt werden
► swap-Partition sollte mit ausreichender Größe gewählt sein
► nur Single-boot System kein Dual-boot
► externe prop Ton- und/oder Videokarten müßen entfernt werden
► Systeme mit mehreren Monitoren auf nur 1 Monitor (clone) stellen
... wer diese kleine Liste beherzigt dürfte keine Überraschungen erleben ...
