Das ist ein Mis(t)verständnis!
Thermische Probleme beziehen sich nicht auf den Dauerbetrieb und die dadurch erreichte (dauerhafte) Betriebstemperatur. Thermische Probleme treten durch Einschalten (Erwärmung) und Ausschalten (Abkühlung) auf. --> Ohmsches Gesetz. Eine übliche Dicke für gedruckte Schaltungen sind 35Mü, also 35 tausendstel Millimeter. Wenn der Temperatur-Unterschied zwischen Betrieb und Nicht-Betrieb 30 Grad beträgt, dann dehnt sich die Leiterbahn im Betrieb aus und zieht sich im Nicht-Betrieb wieder zusammen. Das verursacht mikroskopische Risse (übrigens nicht nur in Leiterbahnen, sondern auch in anderen Bauteilen wie ICs).
Abhängig von Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Umgebungs- und Eigentemperatur gibt das dann vielfältige Probleme, inkl. Kurzschlüssen, was ein Anzeichen vom "Altern" der Elektronik ist, die Leiterbahn bekommt sozusagen Falten.
ok das bedeutet besser dauerlaufen lassen als Ausschalten? so kenne ich das von Werkzeugmaschinensteuerungen. Trotzdem ist ein möglichst Lückenloses Backup wohl die Lösung