Beiträge von Lindauer_Linse

    Mit der heute durchgeführten Aktualisierung kam der neue NVidia-Treiber (Versions-Nr. 390.157-37.1-X86, bzw. 390.157_K6.5.9-1-37.6-X86). Der NVidia-Treiber installierte sich mit allen 7 Paketen ungefragt auf meinem Rechner - und funktioniert - Gott sei Dank! Sonst hätte ich nicht gewußt, mit welchem Befehl ich über das Terminal den Treiber einschließlich "blacklist"-Einträge wieder deinstalliert und den "Nouveau" aktiviert hätte.

    Gleichzeitig kam mit dem Update schon wieder ein neuer Kernel ...


    So habe ich jetzt vermutlich wieder für einige Monate den doch störungsfreier laufenden Original-Treiber für meine alte Grafikkarte NVidia GT 610 (mit "Fermi-Architektur") ...

    Sollte das Theater mit Kernel 6.8.X oder höher wieder losgehen, dann weiß ich, was ich zu tun habe. Vermutlich muß ich auch das NVidia-Repository löschen, um dauerhaft auf den "Nouveau" umzustellen.

    Oder vielleicht finde ich zwischenzeitlich noch eine etwas aktuellere "Second-Hand"-Grafikkarte für meinen Methusalem-Rechner...

    Vielen Dank für Eure Anregungen und Vorschläge!

    Derzeit wechselt ja OpenSuse Tumbleweed die Kernels wie manch einer sein Hemd. Der neue NVidia-Treiber läßt aber auf sich warten.

    Kernel 6.6.11-1 - gestern oder vorgestern installiert: Grafikkarte arbeitete noch nach Start im im "rescue mode" und "Strg d", aber wieder ein altbekannter Bildfehler (gesamtes Bild verschiebt sich nach oben und wird teilweise unsichtbar, wenn man mit der Maus den unteren Rand berührt - man muß dann mit der Maus an den oberen Rand anklicken, damit sich das wieder korrigiert).

    Kernel 6.7.12-1 - heute installiert: Der PC hängt sich auch beim Start im "rescue mode" auf, nachdem ein Script etc. versucht, die Grafikkarte anzusprechen.

    Da war ich es leid und habe den NVidia-Treiber G04 (alle 7 Pakete aus dem NVidia-Repository) per YAST herausgeschmissen.

    Die "blacklist-Dateien" waren danach entwederals backup gesichert (/usr/lib/modprobe.d/50-nvidia-default.conf rpmsave) oder komplett gelöscht (/usr/lib/modprobe.d/nvidia-default.conf).

    Die Installationssperre für "kernel-firmware-nvidia-GSP06" und "nvidia-open-drive-G06-signed-kmp-default", beide vom Hauptrepository (OSS) habe ich erst einmal belassen.

    Mein Rechner läuft also jetzt mit dem "Nouveau"-Treiber, man kann ihn wieder "normal" starten. Allerdings scheint mir das Ganze noch etwas ruckhaft zu sein, es gibt einzelne Bildaussetzer, insbesondere beim Starten.

    Vielleicht installiere ich den NVidia-Treiber wieder, wenn die neue Version heraus ist.

    Noch eine Frage: Neuerdings - vermutlich infolge eines Updates - starten Anwendungen bereits bei Einfachklick auf ein Desktop-Symbol - das auf meinen beiden Rechnern. Das verwirrt, viele Programme werden deshalb doppelt gestartet, was insbesondere meinen alten Rechner ziemlich ausbremst. Ich habe aber für Dateien etc. Doppelklick eingestellt. Wie kann ich diese Einstellung auch für den Desktop wiederherstellen.

    Anbei noch die Ausgabe von "inxi -aG" nach Entfernen des NVidia-Treibers:

    Noch ein interessanter Hinweis von Stefan Dirsch - Bugzilla, nachdem ich die Ausgabe von "inxi -aG" übermittelt habe.

    Meine wegen Defekts der originären Karte nachträglich eingebaute NVidia-Grafik-Karte ist von 2012, wohl einer der ersten von der GeForce 600 Serie - noch mit der "Fermi"-Architektur der Vorgänger-Serien. Danach wurde auf "Kepler"-Architektur umgestellt, was im aufgeführten Wikipedia-Link erörtert wird.

    Deshalb hat das System wohl automatisch den G04-Treiber installiert.

    Zitat

    Comment # 6 on bug 1218546 from Stefan Dirsch

    Code
    Ok. Although this is already GeForce 600series it's still Fermi, no longer
    supported by G05, let alone G06 driver. GPU is from 2012
    
    https://en.wikipedia.org/wiki/GeForce_600_series

    Ich habe das auch auf "Bugzilla" verfolgt. Dann scheint das ja noch einmal im Februar gefixt zu werden. Bis Februar kann ich warten, da die Grafik über den "recovery mode" und "Strg-d" funktioniert. Es wäre schön, wenn mir jemand einmal erklären könnte, was im "recovery mode" anders ist als beim Normalstart.

    Wenn dann ab Kernel 6.7 oder später das Theater vermutlich wieder losgeht, dann werde ich auf "Nouveau" umstellen, der mit einer jüngeren NVidia-Grafikkarte auf meinem anderen PC klaglos läuft - und zwar ohne daß

    kernel-firmware-nvidia-gsp-G06 und nvidia-open-driver-G06-signed-kmp-default aus dem Suse-Hauptrepository installiert sind (siehe meinen Beitrag vom 05.01.24).

    Stefan Dirsch vom Bugzilla-Team fragte noch nach der Ausgabe von "inxi -aG" (die habe ich ihm bereits übermittelt) die ich im Folgenden noch anfüge, falls es jemand interessiert:

    Ich habe den Bug gemeldet, und das habt ihr ja auch schon gefunden. Der NVidia-Trieber G04 wird ab Kernel 6.6 nicht mehr unterstützt:

    Comment # 1 on bug 1218546 from hui

    Code
    The 390 driver series is EOL since end of 2022. The last possible build (heavy
    patching needed to be compatible with up to date kernels) was done for kernel
    6.5.9
    
    This is also noted in the SDB that the 390 driver series is not compatible with
    kernel 6.6.x series. You need to switch to nouveau.
    https://en.opensuse.org/SDB:NVIDIA_drivers#Determination_of_driver_version
    
    Hardware elder then 10 years leaves upstream Nvidia support and can no longer
    be maintained downstream by distributions.

    Comment # 2 on bug 1218546 from Stephan Hemeier teilte mir aber mit, daß es einen Patch gibt unter
    https://build.opensuse.org/package/show/home:drankinatty:branches:X11:Drivers:Video/nvidia-gfxG04

    oder https://gist.github.com/joanbm…2a1ac21f5f5c6b3c1a4dbef35

    Mit der Installation bin ich aber gescheitert. Es gab stets Fehlermeldungen, auf welchem Weg ich auch immer das versuchte. Ich schließe allerdings Fehler meinerseits nicht aus. Möglicher Weise ist der Patch nur für Leap 15.4 gedacht - und wer sagt mir, daß das ganze Theater mit Kernel 6.7.X und Folgenden immer wieder neu losgeht?! Die Kernel wechseln ja teilweise wie jemand das Hemd.


    Es bleibt mir also nichts anderes übrig, als auf den "Nouveau-Treiber" umzustellen, um die leidigen NVidia-Probleme dauerhaft zu beseitigen. Das sollte auch gehen, da ich keine anspruchsvollen Grafik-Aufgaben durchführe. Der "Nouveau" ist bei mir installiert, befindet sich aber in einer Blacklist in den Dateien:

    /usr/lib/modprobe.d/50-nvidia-default.conf und /usr/lib/modprobe.d/nvidia-default.conf

    Ich fand nun keine Ausführungen im Forum, wie man die "Blacklist" - die ist anscheinend auf viele Einzeldateien verteilt - editiert. Oder verschwindet die Einträge automatisch, wenn ich alle Pakete aus dem NVidia-Repository deinstalliere und das Repository lösche?

    Muß ich dazu nach einer ähnlichen Panne nach einem Hinweis aus dem Forum gesperrten Pakete für die Treiber aus dem Hauptrepository wieder freigeben (s.Anhang)?

    Muß ich nach der Deinstallation den "Nouveau-Treiber" irgendwie aktivieren oder geschieht das automatisch? Ich habe Sorge, daß nach der Deinstallation der NVidia-Treiber gar nichts mehr läuft, bzw. nur noch Textkonsole.


    Da ich vermutlich nicht der Einzige bin, der auf den "Nouveau-Treiber" umschalten muß, würde ich gerne eine Dokumentation erstellen, wie das genau zu geschehen hat, und dem Forum zur Verfügung stellen. Denn das mit der Vergeßlichkeit kenne ich leider auch allzugut ...


    Ich habe noch eine Datensicherung von einer Tumbleweed-Version mit Kernel 6.5.X - auch danach fragte jemand ja. Ob die sich allerdings auf ein fremdes System migrieren läßt, weiß ich nicht.


    Hallo Sauerland und matbhm,


    da habt ihr beide Euch ja schon lebhaft ausgetauscht. Ich verstehe nicht alles - lese aber heraus, daß es wohl keinen funktionierenden NVidia-Treiber G04 für Kernel 6.6.3 und höher gibt. Der infrage kommende Treiber ist übrigens installiert (siehe Anhang).

    Ich aktualisiere das System stets über die Konsole mit "zypper dup". Die Aktualisierung über YAST funktionierte schon unter OpenSuse 13.1 nicht mehr, das ich lange verwendet habe. Ich frage mich, warum es das nicht arbeitende Update-Modul überhaupt noch im YAST gibt. Oder wurde da etwas bei mir bei der Installation defaultmäßig falsch eingestellt?

    Wegen der Grafik-Probleme habe ich lange mit den Updates ausgesetzt, denn dann bleibt mir wenigstens die vorhergehende funktionierende Kernel-Version erhalten. Dieses Strategie hat sich bei ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit bewährt - diesmal aber nicht. Dafür entdeckte ich die Startmöglichkeit über "recovery mode".

    Dann sprecht ihr von einem "noveau-Treiber" als Alternative. Wo finde ich diesen und wie installiere ich ihn. Muß dazu der NVidia-Treiber rausgeschmissen werden?

    Bugreport: Wer macht den von uns dreien und wo?

    Ich arbeite auf einem Methusalem-PC (15 Jahre alt) mit der 64bit-Version von OpenSuse Tumbleweed und muß für dessen alte Grafikkarte auf den NVidia-Treiber nvidia-gfxG04-kmp-default und andere zurückgreifen.

    Bis Kerne-Version 6.5.X arbeitete das ja auch noch - spätestens nachdem der NVidia-Treiber nach einer neuen Kernel-Version aktualisiert wurde.

    Bei Update auf Kernel 6.6.X kam zwar der neue NVidia-Treiber beim Update gleich mit, aber dennoch startete der PC nur im Textmodus. Er versucht zuvor zunächst verschiedene Adressen oder ähnliches anzusprechenj (siehe Foto). Grafikmodus gab es nur mit der letzten Version des Kernels 6.5.X oder als dieser nach einem weiteren Updateversuch nicht mehr vorhanden war, im "Recovery mode", indem man dem Start mit "Strg-d" fortsetzt, nachdem zunächst eine Textkonsole erscheint. Das blieb auch heute nach über 1.100 weiteren Updates und Kernel 6.7.X so. Bei Update über die Textkonsole erschien eine Warnmeldung (siehe Foto), mit der ich aber nichts anfangen kann.

    Der korrekte Start der Grafik im "Recovery mode" zeigt mir, daß im Prinzip der NVidia-Grafiktreiber mit dem neuen Kernel 6.6.X funktioniert, aber daß vielleicht irgendwo eine Einstellung oder *.config-Datei fehlerhaft sind, die im "Recovery mode" ignoriert wird. Ich habe aber keine Ahnung, wo ich suchen muß oder wie man die Einstellungen bezüglich des Grafiktreibers auf die im "Recovery-Mode" verwendeten "Default-Werte" zurücksetzen kann. Anspruchsvolle Video-Bearbeitung, Spiele etc. verbieten sich mit meinem Methusalem-PC, wenn's hoch kommt, bearbeite ich Bilder mit "Gimp".

    Ich nutze Tumbleweed auf einem 14 Jahre alten Rechner und bin auf die NVidia-Trieber angewiesen. Das Problem mit den Updates habe ich auch immer wieder: Wenn der Kernel aktualisiert wurde, startet der Rechner nur noch im Terminal-Modus.

    Inzwischen - nachdem ich auch das Forum bemüht und lange dort diskutiert habe - gehe ich etwas gelassener damit um. In allen Fällen lief der letzte Kernel vor der Aktualisierung noch einwandfrei (im Bootmenü unter "advanced options" auswählen). Dann mache ich erst einmal geraume Zeit - etwa 1 - 2 Wochen - kein Update mehr, damit der funktionierende alte Kernel nicht überschrieben wird. In der Regel haben dann die Entwickler die Aktualisierung des NVidia-Treibers nachgezogen, kenntlich daran, daß man beim Update um Zustimmung zum Lizenzvertrag gebeten wird.

    Vielleicht ist es auch möglich, unter YAST - Software istallieren/löschen - vorher nachzusehen, ob eine neue Version des NVidia-Treibers bereitsteht.

    Ich habe die Lösung gefunden!

    Nach Euren Beiträgen war auch mir klar, daß die Swap-Partition ordnungsgemaß eingehängt ist und funktioniert.

    Daraufhin habe ich meinen Methusalem-Rechner gestern mit einer langen Suchaktion per "Kfind" nach der veralteten, falschen Swap-UUID ziemlich gequält und wurde fündig.

    in der Datei /etc/default/grub befand sich noch die alte UUID d1ee22f0-... und zwar in folgender Zeile:

    Code
    GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/d1ee22f0-da63-443f-9d71-57fb38f357ef quiet security=apparmor nosimplefb=1 mitigations=auto"

    Ich habe die alte durch die neue UUID aus der fstab ersetzt, danach neu gestartet, und da der Fehler noch weiterbestand, den Bootloader mit

    Code
    linux:/home/roland # grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg

    neu konfiguriert. Danach startete der Rechner normal. Es war also letztendlich ein Bootloader-Problem, obwohl ich die Neuformaiterung der Swap-Partition unter Tumbleweed vorgenopmmen und danach bereits den Bootloader neu konfiguriert habe, schon allein um den Starteintrag für das nicht mehr vorhandenen Linux-Mint loszuwerden. Dabei ist anscheinend in der Datei /boot/grub2/grub.cfg die UUID aktualisiert worden, nicht aber in der /etc/default/grub

    Ich fasse zusammen:

    1. Es fanden sich zwei Einträger mit alter und neuer UUID für die Swap-Partition in der fstab.

    2. Die Datei /etc/default/grub wurde anscheinend im Gegensatz zur /boot/grub2/grub.cfg nicht automatisch auf die neue UUID aktualisiert, deswegen blieb der Rechner beim "Normalstart" hängen.

    Ob es sich dabei um einen Software-Bug handelt, den man melden sollte, vermag ich nicht zu sagen. Schließlich kommt es nicht alle Tage vor, daß jemand eine Swap-Partition neu formatiert.

    Nochmals herzliches Dankeschön für Euer Mitdenken und Hilfe!

    Hallo Luigi,

    hier die gewünschte Ausgabe:

    Beide zeigen die aktuelle UUID an, die sich auch in der fstab findet.

    Gruß, Roland