Beiträge von SUSE_Pat

    [grins] du meinst also, wenn ich auf einer jungfräulichen Neuinstallation ein
    Code flatpak install strawberry

    mache, dann kann ich meine gesamte Musikbibliothek aus zumeist .flac-Dateien einfach so abspielen ohne dass ich etwas weiteres installieren muss? Das glaub ich jetzt so erst mal nicht.

    Doch, genauso ist es. Soeben in der VM auf MicroOS ausprobiert: .flac konnte sofort abgespielt werden.


    für mich klingt das ziemlich kompliziert → klick hier, klick da, klick dort → das ist nicht meine Welt

    Klingt komplizierter, als es ist, sieh selbst:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    (Video startet an der richtigen Stelle, in knappe 4 Minuten ist alles Wichtige erklärt und gezeigt.)

    Vorteil ist natürlich, dass du auch Programme sehr einfach zum Laufen bekommst, die in einem normalen Tumbleweed nur sehr schwierig bis gar nicht zum Laufen zu bringen sind. (Z.B. ein altes Programm, das auf Debian 10 wunderbar läuft, mit aktuellen Bibliotheken aber (noch) nicht kompatibel ist. Distrobox mit Debian 10 erstellen - sudo apt install blabla - fertig.)


    Neugierig nachgefragt → meinst du ernsthaft, dass durch MicroOS der Aufwand für deine "faule Kundschaft" weniger wird?


    Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen - bin zwar kein Missionar der jeden von den Vorteilen von Linux überzeugen will/muss, betreue aber doch auch den einen oder anderen Linuxrechner.

    Ganz ehrlich? Ich weiß es noch nicht. Ich versuche es (u.a. mithilfe dieses Threads) herauszufinden. Es gibt viele Dinge, die sehr gut klingen, fast schon zu schön um wahr zu sein. Ich wäre sehr neugierig, wie gut das auf längere Sicht läuft. Leider kann ich es nicht für mich selbst installieren, da ich doch ein ziemlicher "Power-User" bin und einiges brauche, das MicroOS (noch) nicht bietet. Ich nutze eben sehr viele Programme, auch solche die es als Flatpak noch nicht gibt.

    Ist eben nicht der Use-Case von MicroOS. Wie gesagt, würde ich das eher Leuten empfehlen, die wenig Ahnung haben und nur "Standard"-Sachen verwenden. (Surfen, Office, Mails,...)


    Schade, dass so wenige Leute hier Erfahrung mit MicroOS haben. Ich habe gehofft, dass einige schon etwas über Stabilität und Benutzbarkeit berichten können. Aber vielleicht kommt ja noch jemand, der was in diese Richtung beitragen kann.



    → da setz ich mich lieber auf ne Blumenwiese und schau den Bienen beim Bestäuben zu. :thumbup: :smilie_hops_011:

    Vielleicht ja doch ein potentieller MicroOS-User?? 8o

    Ich stell mir schon die Einrichtung eines frischen Systemes schwierig vor - unter Tumbleweed mach ich nach der Installation, Neustart, Erstaktualisierung, Neustart erst mal ein
    Code zypper in lame flac vorbis-tools ffmpeg-5

    bzw, unter debianoiden Systemen eben ein apt install

    Das ist einer der Vorteile der Flatpaks: die haben je nach Bedarf das alles schon mit drin!


    Man muss unter MicroOS übrigens nicht alles als Flatpak haben. Es gibt Distrobox (vorinstalliert und eingerichtet). Damit kannst du Container erstellen in denen ein Linux deiner Wahl läuft. (Standardmäßig Tumbleweed, aber es sind auch viele andere möglich, zB Ubuntu, Debian…)

    In diesem Container kannst du dann alles aus den jeweiligen Paketquellen und auch aus externen Paketen installieren. Da könntest du dann auch Bibliotheken nachladen.

    Mit einem einfachen Kommando erstellst du zu Programmen deiner Wahl einen Icon im ganz normalen MicroOS Menü. Klickst du den mal an, startet das Programm im Container, wovon du allerdings nichts merkst, da das Fenster so aussieht, als würde es nativ laufen.


    Natürlich könntest du auch mittels transactional-update aus den Tumbleweed Repos (und auch externen Repos) installieren was du willst. Die installierten Pakete würden fortan mitaktualisiert. Du erhöhst allerdings die Gefahr, dass mal ein Update-Fehler sich einschleicht. Ist also eine Kosten-Nutzen-Frage

    Ja, das mit dem Flathub habe ich schon befürchtet.

    Ich hoffe, dass Hersteller bald überwiegend selbst ihre Flatpaks bauen. Dann erscheint neuerdings ein blauer Haken auf Flathub, wie beim SnapStore auch.


    Es gibt sogar schon. Um ein paar prominentere zu nennen:


    - Telegram

    - LibreOffice

    - Firefox

    - Diverse GNOME Apps

    - PDF Arranger

    - FreeCAD

    - KiCAD

    - KeePassXC

    - Gimp

    - Bottles

    - KDEnlive


    (Für manche sogar schon ausreichend…)


    Man kann ja außerdem alle Flatpaks auf GitHub ansehen. Sind also auch OpenSource.


    Aber ja, einen Browser, der nicht verifiziert ist, würde ich als Flatpak wohl eher nicht installieren. Der Reiz, ein Flatpak zu erstellen mit Browser+Keylogger ist einfach zu groß.

    Linux wird NIEMALS! die selbe Verbreitung auf Desktop-Systemen erlangen wie Windows. Niemals. Microsoft hat damals den ultimativen Schachzug gemacht, indem es mit den Herstellern den Deal abgeschlossen hat, das auf jedem Rechner dieses unsägliche Windows vorinstalliert ist.

    Ich würde weder das eine noch das andere Szenario prophezeien. Wie es kommt, so kommt‘s.

    Ich habe auch keine Hoffnungen oder Erwartungen, dass Linux Marktführer werden soll. Warum auch? Damit es für Virenschreiber interessant wird? Nein danke.


    Trotzdem sollte es möglich sein, als absoluter Laie, der sich um das Betriebssystem überhaupt nicht schert, Linux verwenden zu KÖNNEN! Ich bin überzeugt davon, dass es gerade für Laien, die auf alles klicken, was sich nicht verstecken kann, Linux jetzt schon die beste Wahl ist. Da passiert eben nicht so schnell was, wie unter Windows, wo ja schwubediwupp ein Virus auf dem System ist.


    So ein Immutable System bietet für Laien ganz neue Möglichkeiten. Oder besser gesagt für die Betreuer ihrer Systeme! (Das ist besonders hervorzuheben!!) Denn jeder, der vom PC keine Ahnung hat, hat irgendjemanden, der ihm hilft. (Wenn nicht, ist er arm dran - meine Erfahrung.)



    Aber lasst uns mal über die Punkte diskutieren, die ich im ersten Posting genannt habe. Denn darum geht’s mir hauptsächlich. Deshalb habe ich den Thread eröffnet. Ich bitte euch um eure Ratschläge dazu!

    Das ist ein ähnliches System wie bei Windows.

    Naja! Windows ist meines Wissens nicht immutable und wenn ein Update nicht geklappt hat, dann kann es schon mal gut sein, dass es nicht mehr hochfährt. Da kommt das traurige Smiley auf blauem Grund und das war's. Auch die "Systemwiederherstellungspunkte" sind kein Vergleich zu BTRFS-Snapshots und ein "Rollback", falls man das bei Windows so nennen kann, funktioniert dort mehr schlecht als Recht. Zumindest laut dem was ich so mitbekomme.

    MicroOS zu Windows oder "Lindows" zu degradieren halte ich deshalb für nicht angebracht.


    Vielmehr sehe ich hier einen Ansatz, ein sehr zuverlässiges System zu erschaffen, das wenig bis gar keine Pflege braucht. Für Anfänger perfekt!



    Datei liegt unter /user/libs/sddm und die darf ich nicht bearbeiten, da sie unter root liegt.

    Schon mal mit transactional-update versucht? Ich glaube da gibt es auch irgendeine Option mit --keep. Aber das ist nur so eine Idee von mir, andere können da mehr dazu sagen.



    Nachtrag: Weil die Überschrift lautet Für Computeranfänger... die lernen hier aber auch nichts mehr und wissen am Ende vom System gar nichts außer wie man Dateien installiert, was dann durch Discover auch noch abgenommen wird. Somit werden die Foren überrannt, weil der "Computer-Anfänger" keine Probleme mehr selbstständig lösen kann.

    Es gibt eine Menge Leute, die es gar nicht lernen wollen. Warum sollte z.B. ein Buchautor, der den PC einfach zum Schreiben benutzen will, ein Koch, der sich neue Rezepte heraussucht, ein Pensionist, der nur die Nachrichten lesen oder ein Mathelehrer, der einfach nur eine Schularbeit vorbereiten will, lernen, wie Linux aufgebaut ist und wie man auf Fehlersuche geht? Die wollen ein System, das sie einschalten, die entsprechenden Programme öffnen und Ihre Agenda erledigen, dann wieder ausschalten.

    Genau für solche Leute ist MicroOS exzellent geeignet.


    Dass du das nicht haben willst, weil du dich für Linux an sich interessierst ist natürlich legitim! Zum Glück gibt es ja eine große Vielfalt bei Linux. Man betrachte z.B. VOID-Linux. Eine Typische Distro für Enthusiasten. Hat nicht mal Systemd, weil viele das nicht mögen. Alles anpassbar. Alles nach dem KISS-Prinzip.

    Oder eben Linux Mint. Einsteigerfreundlich, aber auch zum Lernen von Linux geeignet.

    Gentoo - wo man sich alles selbst kompiliert.

    Arch - wo man alles nach seinen Wünschen installiert.

    ...


    Wieso darf es also nicht auch eine Distro für die breite Masse geben, das einfach nur läuft und Programme ausführt ohne, dass man sich mit dem System selbst beschäftigen muss?


    meine "Kundschaft" habe ich so "erzogen", dass sie regelmäßig aktualisiert und auch Daten sichert (ungesicherte Daten sind unwichtige Daten und der Verlust von unwichtigen Daten ist kein Grund zum Heulen). 😇

    Kann man so machen, wenn die "Kundschaft" mitmacht. Oft bleibt aber das Backup trotzdem aus und es wird trotzdem geheult. Für die Updates ist halt auch nicht immer Zeit. Da bleibt ein Update schon mal 1-2 Wochen liegen, wenn die "Kundschaft" keine Zeit dafür hat.


    Aber auch hie sei angemerkt: was ist falsch daran, wenn diese Aufgaben das Betriebssystem selbst erledigt? Oder anders gefragt: Wo ist der Mehrwert, wenn ein Laie die Updates nicht mal durchschaut, sondern brav auf "Aktualisieren" klickt, weil es der Admin halt gesagt hat und dann vor dem Rechner sitzt und wartet, bis alles installiert ist?

    Hast du irgendwo gelesen, gell? Ich bin mit "Kalpa" mehr als zufrieden.

    Ich bezog mich auf die offizielle Einstufung (RC bei Aeon, Alpha bei Kalpa) von openSUSE selbst. Mir ist aber aus diversen Forenbeiträgen durchaus bewusst, dass auch Kalpa schon sehr stabil ist. Danke jedenfalls für die weitere Bestätigung, dass selbst eine Variante, die sich offiziell im Alpha-Status befindet, schon so stabil ist! MicroOS gefällt mir immer mehr!


    Setzt du das System als deinen "daily driver" ein? Wenn ja, vielleicht kannst du deine Erfahrungen schildern? Das würde mir sehr helfen! Insbesondere im Bezug auf die Punkte in meinem ersten Beitrag wäre ich für deine Erfahrung sehr dankbar!

    Hallo BigR!


    Danke für deinen Input!


    Wie gesagt würde ich openSUSE Aeon/Kalpa eher Anfängern installieren. Da ist es dann wichtig, dass eben NICHT selbst geupdatet wird, denn ein Anfänger vernachlässigt das in den meisten Fällen, egal wie und was man ihm erklärt. Die meisten technisch NICHT versierten Anwender wollen eben nur erledigen, was am PC eben zu erledigen ist und ihre Ruhe haben. Dafür scheint mir openSUSE Aeon/Kalpa sehr gut geeignet zu sein, wenn meine letzten Fragen/Bedenken geklärt sind.


    Ich habe zwar keine Erfahrungen mit Tumbleweed, aber es ist ja Rolling Release. Da wird wohl ab und zu mal was schief gehen, wo man dann etwas an Können braucht, um korrigierend einzugreifen. Das würde ich einem Anfänger eher nicht zumuten. Und eine meiner "Schützlinge" ist 150km entfernt von mir. Da wäre es gut, wenn der PC zumindest hochfährt und ich mit Anydesk darauf zugreifen kann.


    MicroOS hat ja auch die Tumbleweed Repos, aber wenn der neue Snapshot nach einem Update nicht hochfährt, na dann startet halt der Alte. Das ist ja das Tolle!


    Die Oberfläche ist natürlich Geschmackssache und da hat jeder seine Vorlieben. Bei mir ist es seit drei Jahren GNOME und ich bin sehr zufrieden damit. Trifft sich auch gut, denn Aeon (GNOME Oberfläche) ist ausgereifter, als Kalpa (KDE Oberfläche).

    Hallo Community!


    Ich nutze schon seit 2009 Linux - seit 2013 als Hauptbetriebssystem. (Windows nur noch virtuell und selten) Habe über die Jahre fast alle großen Distros kennengelernt: Ubuntu (und Flavours), OpenSUSE, Linux Mint, Manjaro und auch Fedora.


    Mittlerweile nutzt schon fast die ganze Familie Linux und auch einigen Bekannten habe ich Linux installiert.


    Bislang habe ich für PC-Anfänger immer Linux Mint genommen, da man hier automatische Updates aktivieren kann und die Benutzeroberfläche anfängerfreundlich ist.


    Bin vor Kurzem jedoch über den YouTube-Kanal "Knietief Linux" auf MicroOS bzw openSUSE Aeon/Kalpa aufmerksam geworden. Ich muss sagen, dass ich sehr begeistert bin! Vor allem der Automatismus, der dafür sorgt, dass immer alles aktuell ist, aber eben auch rückgesetzt wird, wenn etwas schief läuft - kurzum: dass sich das Betriebssystem selbst pflegt und der Support nicht ausläuft wie bei Mint-Versionen finde ich sehr genial!


    Deshalb überlege ich, ob ich in Zukunft statt Linux Mint OpenSUSE MicroOS installieren soll, wenn mal wieder ein PC eines Anfängers "fällig" wird - sprich, neu installiert werden muss.


    Einige wesentliche Punkte würde ich noch davor abklären wollen, wobei ich euch um eure Hilfe und Expertise bitte:


    • Kann man wirklich davon ausgehen, dass die Updates immer funktionieren? Es heißt ja, wenn ein Update nicht geklappt hat, wird es zurückgerollt. Und dann? Wird das nächste Update wieder versucht? Kann es auch sein, dass nach einem Missglückten Update keine Updates mehr kommen? Gibt es dann Fehlermeldungen?


    • Wie seht ihr die Tatsache, dass alles als Flatpak installiert wird? Mittlerweile gibt es ja die blauen Haken womit der Autor bestätigt wird. Aber die meisten Pakete kommen (im Gegensatz z.B. zum Play Store auf Android) NICHT vom Hersteller der eigentlichen Software. Was hindert jemanden, der z.B. einen Browser als Flatpak paketiert, dass er einen Keylogger dazupackt? Klar könnte jemand beim Hersteller selbst oder auch ein Paketierer eines Linux-Distros auch durchdrehen, aber da geht es immerhin um ein Projekt, das von mehreren Leuten entwickelt wird, die alle Interesse am Erfolg haben. Da wird vermutlich eher kontrolliert, als bei einer One-Man-Show eines Flatpak-Erstellers? Klar ist Flatpak Open Source, aber wer sieht sich tatsächlich ein Flatpak im Detail an? Vor allem regelmäßig?


    • Wie sehr seht ihr es als problematisch, Programme mit transactional-update statt mit Flathub zu installieren an? Soweit ich verstehe, erhöht ja jedes zusätzliche Paket im Core-OS die Wahrscheinlichkeit, dass ein Update mal fehlschlägt. Seht ihr das auch so? Würdet ihr empfehlen, dass alles was geht, aus Flathub kommen soll und nur das, was nicht geht, mit transactional-update?


    • Leider brauchen einige meiner PC-Schützlinge den hplip-plugin. Ich habe gelesen, dass dies nicht so einfach oder gar unmöglich zu installieren sein soll. Gibt es da mittlerweile einen gangbaren Weg? Vor allem einen, der auch langfristig läuft, wo man also nicht befürchten muss, dass beim nächsten Update von hplip der Plugin wieder nicht nachgeladen werden kann und dann das ganze nicht läuft? Habt ihr da Erfahrung? Das kann ich nämlich leider nicht selbst ausprobieren, da ich keinen Drucker mit Plugin-Notwendigkeit habe.


    Würde mich sehr über eure Rückmeldungen freuen!


    Danke und schöne Grüße,

    Pat