Beiträge von beiHempels

    Inzwischen hab' ich die Lösung gefunden.



    In YAST unter Paketgruppen / Multimedia "mediainfo-gui" und "kde4-mediainfo" installieren.


    Danach hat man in dolphin und konqueror im Rechtsklick_auf_Datei-Menü einen Eintrag "Mediainfo" - sofern die Datei in eines der erkannten Schemata passt. Funktioniert super mit allen gängigen Audio/Video-Files und die Infos sind wirklich brauchbar.
    Bei Fotos sind die Angaben dagegen äusserst knapp, kaum mehr als die Pixelgröße.
    Gut auch, dass sich das als eigenständiges Programm starten lässt, so kann man sich auch den Inhalt ganzer Verzeichnisse anzeigen lassen.

    Der Tipp mit VLC war nicht mal so schlecht, immerhin zeigt der das wichtigste an (*auf_die_Stirn_klatsch*).
    Videobitrate fehlt noch (Audiobitrate kommt dagegen) und insbesondere das Seitenverhältnis fehlt (das Seitenverhältnis lässt sich nicht aus den X*Y Seitenlängen ableiten, wenn man es mit unterschiedlich anamorophen Filmmaterial zu tun hat, was bei mir der Fall ist).


    Thanx nochmal. :)



    Folgende Idee ist mir noch eingefallen:
    Ein Skript basteln, das mittels mencoder alle Infos zu den Dateien mit Video typischen Endungen im Verzeichnis ausliest und als (mehr oder weniger formatierte) Textdatei ausgibt.
    Möglicherweise hat das schon jemand gemacht?
    Da ich noch nicht völlig auf den neuen Rechner "umgezogen" bin, könnte ich vorübergehend auf der neuen 11.3er Tuxbox die entsprechenden Verzeichnisse per NFS freigeben und den alten Rechner zum nachgucken verwenden.
    Auf der 2. Platte zusätzlich ein Linux mit KDE 3.x installieren. Ich liebäugel hierfür aber mit Ubuntu-Studio, wobei ich noch nicht sicher bin ob es das für Intel 64bit gibt.
    Grüße
    bei Hempels

    Vielen Dank für die Antworten.
    Gwenview kenne ich, wobei mein Lieblings Bildbetrachter eigentlich Kuickshow ist.
    Weil der ein paar Features hat die ich bei anderen Viewern noch nicht gesehen habe:
    (Unter KDE 3.x mit Konqi & Kuickshow)
    Mittlere Maustaste auf die Datei und mir wird das Bild sofort Vollbild angezeigt ohne irgenwas anderes drücken/klicken zu müssen.
    ESC drücken und alles ist wieder weg. Für die Vorschau reicht mir (bzw. hat) Konqi dicke. Die Vorschau (+ wichtigste Daten) kam auch immer etwas grösser bei nur Mousover in Konqi. Dann noch so Sachen wie in Kuickshow mit dem Mausrad durch die Bilder "blättern", mit den F-Tasten konnte man einfach so 90°, 180°, 270° drehen dann einfach CTRL+S und die gedrehte Datei war gespeichert, weiter durch die Bilder scrollen o. ESC und fertig. Auf die Tour konnte ich grosse Mengen an Bildern schnell richtig drehen.
    Viel wichtiger sind mir aber die Meta-/Format-/Dateiinfos für Video und Audio also Codecs, Frame u. Sampleraten etc.
    (Unwichtig sind die mp3 tags mit Komponist, Genre usw.)
    Für ein Video habe ich i.d.R. jede Menge Ausgangsmaterial.
    Videoclips von verschiedenen Kameras / Quellen etc..
    Die meist sehr vielen Videoclips sind oft mehrere Gig groß (die eine Cam spuckt knapp 50MB pro sec aus).
    *Bevor* ich die Clips in Cinelerra importiere würde ich gerne wissen ob die vom Format etc. überhaupt passen oder ob ich die erst umcodieren muss.
    Das gleiche bei Audio: Passt die Samplerate/Format/Codec mit dem des Videoprojekts überein?
    Das will ich vor dem Importieren wissen.
    Derzeit weiss ich nicht wie ich da überhaupt 'ran kommen soll.
    Auf VLC bin ich nicht gekommen, weil nie benutzt/installiert (ging bis jetzt auch immer ohne).
    Eventuell zeigt der mehr Infos an, werde ich 'mal antesten.
    Danke nochmals fürs erste,
    werde mich jetzt auch auf 2m Wellenlänge horizontal polarisieren.
    PS:
    Das mit dem Geldverdienen ist eher auf Sparflamme. Ich bin froh, wenn mal ein Obulus abfällt, sodass das Equipment halbwegs wieder 'reinkommt.
    Ansonsten verdiene ich meine Brötchen mit dem Coden von Step7 Programmen.

    Hier meine Suse Karriere (mit Vorgeschichte):
    Anfang der 80er: Der erste in der Schule mit einen prog.baren Taschenrechner (ca. 50 Schritte)
    1982: Eigenbau-"Computer" mit 8085 CPU auf 2 Streifenrasterplatinen, 256 Byte RAM, 2KB Eprom, 24 Tasten, 7x7-Segment-LED (später auf 1KB RAM hochgerüstet)
    Mitte der 80er: Ich hatte Angst ein Computerfreak zu werden, wenn ich mir einen C64 zulegen würde und habs deswegen gelassen (kein Scherz).
    Ende der 80er: Wg. Betätigung im Amateurfunk und um Paketradio machen zu können dann doch 'nen C64 zugelegt (Funkmodem war Eigenbau).
    Etwas später: 386er, 25MHz, Co-Proz, 2MB RAM, 16 Farb EGA
    DOS 5.x, DOS 6.x, Einstieg in Turbopascal
    Anfang 90er: Der 386 wurde nach und nach hochgerüstet bis auf 8MB RAM, CD, VGA, Sound, Win 3.1
    Wieder etwa später: 486er 50Mhz Board, Win 3.1
    Kurz darauf: Ein befreundeter Informatikstudent bringt mir eine selbstgebrannte CD (damals noch golden) mit gleich 2 Distris drauf' (!) vorbei: ich solle das mal ausprobieren.
    Es waren RedHat und - soweit ich mich erinnern kann - Suse.
    Als die halbe Nacht mit Kernelkompilieren 'rum war und immer noch nicht fertig war, glaubte ich nicht mehr dran und wollte die Kiste ausschalten, genau in dem Moment blieb der Kompiler stehen - ohne weitere Meldungen. Mein erstes Linux war geboren.
    Dann kam eine einfache X-Oberfläche dazu (fvwm oderso). Um die serielle Maus u. Grafik zum laufen zu kriegen musste man in einer riesigen Config Datei alles mögliche händisch eintragen.
    Trotzdem habe ich schnell erkannt, dass Linux den Windosen überlegen war. Multiuser, bessere Trennung von System- u. Userdaten, Mountkonzept (systembins z.B. auf einer readonly Partition, keine LW-Buchstaben, was anderes 'drübermounten etc.) und natürlich die Stabilität (kein Kunststück es gab sonst nur Win3.1 bzw. 95 kam gerade 'raus).
    Mitte der 90er: Ich hatte einen Nebenjob bei dem ich für ein Marktforschungsunternehmen Anzeigen in Computerzeitungen für eine Auswertung "codieren" musste. Dabei gingen praktisch alle Titel durch meine Hände und die inzwischen beigelegten CDs durfte ich behalten. So bin ich damals an neue Linux Software gekommen (Internet hatte praktisch noch niemand). SuSE war damals eine der fortschrittlichsten Distris und vorallem eingedeutscht so bin ich dabei geblieben.
    Natürlich gab es auch mal Ausflüge zu anderen - insbesondere Slackware hat mir auch noch gefallen (und ist mir auch heute noch sympathisch).
    Von allen SuSE Majorversionen hatte ich mindestens eine installiert. Krassetes Update war SuSE 7.2 "professionell" auf SuSE 7.3 "personel", was ich nach viel Handarbeit auch hingekriegt habe. 7.3 war die letzte Version bei der ich noch den Kernel selbst kompiliert habe bzw. musste.
    Auf 'nem 900Mhz AMD hatte ich dann 8.2. Die 5.x bis 8.x Versionen habe ich mir meist als "boxed"-Version im Buchhandel gekauft - mangels Internet war man über die Handbücher froh. Der AMD-Rechner wurde mir geklaut und ich habe mir darauf einen Pentium4 HT mit 2,8GHz zugelegt. Ob ich 9.x noch auf dem AMD oder schon auf dem P4 hatte weis ich nicht mehr. openSuse10.1 war meine letzte Version mit KDE3.x. (D.h. dahinten steht noch 'n oller Fileserver mit 10.3.)
    Seitdem ich eine Profi-HDV-Cam habe konnte ich das Video-Material nicht mehr mit dem P4 bearbeiten und habe mir einen i7 zugelegt auf dem jetzt 11.3 läuft.
    Wegen einiger Defizite v. KDE4 gegenüber KDE3.5 überlege ich mir z.Zt. Ubuntu oder Ubuntu-Studio mit gnome auf die 2. Platte zu tun.
    Grüße
    beiHempels

    Hallo wertes Forum.


    Seit über 10 Jahren verwende ich SuSE bzw. openSuse (habe etwa mit SuSE 5.4 angefangen) und kenne noch die Vor-KDE-Zeiten bzw. KDE seit 1.x. Kürzlich bin ich, nach einer Rechner-Neuanschaffung, auf 11.3 mit KDE 4 "aufgestiegen", weil meine alte openSuse Version einfach zu hoffnunglos outgedatet war.


    Neben dem üblichen Internet und Homoffice Sachen besteht meine Hauptanwendung in der Bearbeitung von Fotos und Multimedia (Video, Audio) teils im Semiprof.-Bereich.


    Nun zu meiner Frage:
    Schmerzlich vermisse ich in 11.3 folgendes Feature:
    Eine Anzeigemöglichkeit der Metadaten/Metatags von Dateien.

    Also bei
    - Bildern: Anzeige von Blende, Belichtungszeit, ISO etc. - also die EXIFs
    - Video u. Audio Anzeige von Auflösung, Framerate, verwendeter Audio/Video Codec, Stream- u. Samplingraten etc.


    Unter 10.X ging das alles super einfach:
    Bilder u. Audio: Im Dateimanager Konqueror rechtsklick auf Datei -> Lasche Metadaten (erscheint nur bei Bildern/Audio).
    Video: Mit Xine öffnen, rechtsklick auf das Videofenster -> Stream -> Information


    Klar könnte ich einen Pic-Viewer öffnen und den dann bitten, das wäre mir aber viel zu umständlich und stellt bestenfalls eine Notlösung dar.


    Für die Audio- u. Videometadaten habe ich noch überhaupt keine Lösung gefunden.

    Zwar habe ich Xine nachinstalliert, nur funktioniert hier das mit dem rechtsklick->Stream->Information (bzw. in der eingedeutschten Version Strom->Information) nicht, obwohl Xine ansonsten funktioniert ("sinfo_auto_update" ist gesetzt).


    Konqueror habe ich auch nachtinstalliert - aber: Die Lasche "Metadaten" erscheint nie.


    Was tun insbesondere bei Audio und Video?


    Die Metainfos sind essentiell, ohne die ist das System für mich praktisch unbrauchbar.

    'Bin um jegliche Hilfe, Vorschläge dankbar (eventuell reicht es ja die Tomaten zu entfernen).


    System: openSuse 11.3 auf i7-960, 3.2GHz, 12GB RAM