Nachdem ich die Installation von Leap 16.0 auf dem Laptop frustriert abgebrochen habe, wollte ich es noch mal versuchen.
Opfer ist jetzt ein Rechner mit Tumbleweed und Windows 11, jeweils auf eigener SSD.
Zusätzlich noch eine Magnetische als Datengrab mit 2 Partition (XFS und NTFS). Die EFI-Partition liegt auf der Windows-SSD.
Ziel ist es, TW durch Leap zu ersetzen.
TW arbeitet als Samba- und NFS-Server für beide Datenpartitionen, User sind eingerichtet etc.
Alle Konfigurationsdateien, die root und die user-Verzeichnisse u.a. sind gesichert.
Das Installationsmedium ist ein USB-Stick - mit dd erstellt.
Also booten.
Agama schlägt vor die Daten-Platte für die Installation zu nehmen und den gesamten Inhalt zu löschen.
Inzwischen bin davon nicht mehr geschockt.
Ich wähle stattdessen die SSD mit TW aus (dass TW und Windows installiert sind, wurde erkannt - die Wahl fällt also leicht)
Wieder soll alles gelöscht werden. Nein - soll nicht.
Es gibt 3 Partitionen (swap, /, /home) und zumindest die home-Partition soll bleiben.
Die verquere Logik, das anzuklicken, was man nicht machen möchte, kenne ja schon.
Also getan : für "/" und "swap" werden neue Partitionen erstellt
Jetzt gibt es "Partitionen hinzufügen oder verwenden"
Ich will eine bestehende Partion verwenden und wähle daher jetzt "Als eine neue Partition auf sdb(232.89 GiB)"
Jetzt habe ich die Möglichkeit die vorhandenen Partitionen zu verwenden.
Da ich Partitionen grundsätzlich ein Label gebe, ist die Wahl einfach.
Aber / wird nicht angenommen.
Weil: ich muss erst zurück und unter "für "/" und "swap" werden neue Partitionen erstellt" die Vorschläge löschen.
Dann kann man / und swap neu zuordnen.
Aber immer nur einzeln. Wenn ich Annehme anklicke, geht es zurück im Menü und ich muss das "..." (s.o) wieder wählen.
Da ich ja auch die Datenpartitionen einbinden will, wähle ich jetzt die Festplatte und mutig die Option, dass der Inhalt gelöscht werden soll.
Soll natürlich nicht, aber das ist der Weg.
Ich schaffe es, die XFS-Partition auszuwählen und einzubinden.
Die NTFS-Partition will nicht. Nicht so wichtig, geht bestimmt später (hoffe ich doch).
Fehlt noch /boot/efi. Also wieder über Löschen gehen und die Bestehende auswählen.
Zum Schluss gibt es dann nur noch eine "zerstörerische Aktion", die openSUSE Tumbleweed betrifft.
Angstschweiß steht auf der Stirn, aber ich wähle "Installieren".
Aber es geht gut. Wider erwarten wird diesmal das gemacht, was gewählt wurde.
Per grub kann ich nach einem Neustart Windows oder Leap auswählen und auch starten.
Mein unmaßgebliches Fazit:
die Menüführung bei der Installation ist ein Grauen, unübersichtlich,
umständlich und nicht intuitiv. Kein Vergleich zum alten Verfahren oder zur Konkurrenz.
Also jetzt das neue Leap. Sieht auf den ersten Blick vertraut aus.