[erledigt]Klon mit Clonzilla

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  • Hallo und guten Abend, ich sags gleich am Anfang: Typmäßig bin ich so einer, der am liebsten auch noch in den Kühlschrank schaut, ob denn auch das Licht aus ist.
    Ich habe mir heute mit Clonezilla meine gesammte Festplatte auf eine externe USB-Festplatte kopiert (geklont). Gibt es eine Möglichkeit zuerkennen, ob diese
    Aktion insofern erfolgreich war, daß ich im Fall des Falles mit einem Zurückkopieren den heutigen Zustand wieder herstellen kann?
    Sagt mir aber bitte nicht: Mit GParted Partitionen der internen Festplatte löschen und dann rückkopieren, und voller Hoffnung schauen.
    Ich beschäftige mich gedanklich damit deswegen, weil ich vor ca. 2 Wochen solch ein Problem hatte. Ich hatte mir die SUSU 11.3 wieder gelöscht (GParted),
    und mit mit einem 1 1/2 Jahre altem Paragonprogramm die auf der externen USB-Platte gesicherten Daten der 11.2 wieder zurückkopiert.(Plate zu Platte).
    Und dann ging nichts.Die genaue Fehlermeldung habe ich leider nicht schriftlich festgehalten, es ging aber hierbei um den MBR. So blieb mir nur noch der
    Weg XP als 1. Partition zurückzukopieren, mit Supergrub startfähig zu machen, und dann SUSU 11.2 neu zu installieren. (Gekauft bei easy LINUX als
    Starterkit 17). Beim nächsten Absturz möchte ich diese Prozedur nicht noch mal machen. Ich habe nur eine langsame Internetverbindung. Bis 9 Uhr
    etwa 80 KiB/s, ab dann geht es ständig runter auf etwa 15 KiB/s um die Mittagszeit.
    Vielleicht hat jemand einen praktischen Tipp?
    Herzlichen Dank schon mal Und viele Regeninselgrüße, anciano
    Wir hatten heute den ersten Herbstregen. (0,5 cm)

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    Für den Inhalt des Beitrages 24004 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: anciano

  • Ich würde dir empfehlen, nicht die ganze Festplatte zu sichern, sonder nur die Systempartition (also die, die auf / eingehängt ist). Das ist insofern von Vorteil, dass man, wenn Suse kaputt ist, nicht gleich die ganze Festplatte löschen muss. Außerdem kann man dann auf der Platte noch eine Partition mit der gleichen Größe erstellen und den Backup mit dieser testen (ein zusätzlicher Grub-Eintrag wird notwendig sein). Die Daten speichere ich auf eine separate Partition. Sichern kann man die Daten einfach über einen Dateimanager (copy and paste) auf eine andere Festplatte. mbr sichere ich noch zusätzlich mit dd.

    Für den Inhalt des Beitrages 24040 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rogi

  • Hallo Rogi, ich habe mir deine Lösung bestimmt 5 mal langsam mitdenkend durchgelesen.
    Meine Partitionierung sieht folgedermassen aus:

    /dev/sda1.......ntfs........./windows/C.......................60.00 GiB
    nicht zugeteilt.......................................................7.73 MiB
    /dev/sda2......extendet........................................172.87 GiB
    /dev/sda5......linux swapp........................................2.01 GiB
    /dev/sda6......ext4........./.....................................20.00 GiB
    /dev/sda7......ext4 ......../home.............................150.86 GiB
    nicht zugeteilt.......................................................2.49 MiB


    Du meinst, ich soll nur sda6 / (die sogenannte ROOT) irgendwohin sichern - am besten beim partitionieren von Hand eine primäre Partition
    als sda3 anlegen, und darauf die Systemsicherung kopieren, mit welchem Programm auch immer. So weit so gut.Wenn ich mir dann die
    originale Root zerschossen habe, sda6 löschen,so daß der alte Ramsch weg ist, wieder neu anlegen mit den 20 GiB und die gesicherte Kopie
    aus sda3 dorthin kopieren. Geht so was überhaupt in einer erweiterten Partition? Ich bin halt immer noch ein Anfänger und unsicher.
    Die Home würde ich mir auf einen entsprechend großen Stick sichern. Mit oder ohne versteckte Dateien? Und wie und wohin sichere ich den
    MBR ? Und wohin dann zurück? Von all diesen Handhabungen habe ich ja noch keine Ahnung. Aber ich will solche Dinge können.
    Frohe Abendgrüße anciano

    Einmal editiert, zuletzt von anciano ()

    Für den Inhalt des Beitrages 24060 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: anciano

  • Genau so, nur sehe ich /home/ auch als Systempartition, da viele Programme und auch KDE ihre Einstellungen dort speichern, deswegen sollte man für /home/ auch immer ein Image mit erstellen. Wenn du /home/ jedoch so sichern willst, dann natürlich mit allen versteckten Dateien. Ich mache immer gleich bei der Installation keine separate Partition für /home/. Ob es erweiterte Partition ist oder primäre, spielt keine Rolle. Mit Clonzilla soll das alles natürlich auch gehen. Falls nicht, gibt es noch partclone, welches man von einer Live-CD wie z.B parted magic nutzen kann. Die Partitionen braucht man übrigens nicht zu löschen oder formatieren, das Image wird alles überschreiben.


    MBR zu sichern ist hilfreich, wenn man z.B. Windows neu installieren muss (ohne die Partitionen neu anzulegen). Nach der Wiederherstellung kann man Linux wieder booten. Und so geht es mit dd: http://wiki.ubuntuusers.de/She…Partitionstabelle-sichern. Ob Clonzilla MBR auch sichert, weiß ich nicht.

    Für den Inhalt des Beitrages 24062 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rogi

  • Hallo Rogi, deiner Beschreibung nach, waren dann wohl die meisten meiner Aktionen sehr umständlich und auch zeitaufwändig,
    weil ich immer zuerst alle Partitionen meiner Festplatte gelöscht habe, um dann einen kompletten Festplattenklon zurückzu=
    kopieren. (Mit meinem 1 1/2 Jahre altem Paragonstick über 3 Stunden - um dann zu sehen, daß doch nichts geht).
    Also denke ich, daß ich mir die Home mit den versteckten Dateien und ROOT auf einen Stick (16 GiB reichen denke ich)
    ziehe. und bei Bedarf wieder zurückkopiere ohne vorher die Festplatte zu leeren.
    Als Info noch zu Clonezilla: Er fragt zumindest, ob er den boot loader mit 446 bytes auch rüberkopieren soll.
    Meine grundlegende Frage war ja: Macht Clonezilla einen sauberen Job oder ergeht es mir genau so wie mit Paragon.
    Denn Clonezilla ist vergleichbar mit Paragon erstaunlich schnell. 250 GiB - Platte in etwa 30 min. Und bei Tech Canel
    oder Heisse waren die Autoren voll des Lobes über diese freie Software. Und ich habe sie als Live - Cd von PC-Welt-
    Linux hier bei mir. Ich dacht halt, daß jemand schon Erfahrung damit hat.
    So, ich will keinen Roman schreiben. Danke dir, und frohe Inselgrüße, anciano

    Für den Inhalt des Beitrages 24071 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: anciano

  • Wie gesagt, kann man eine Partition anlegen und das Image damit überprüfen. Dann nur noch ein zusätzlichen Eintrag in /boot/grub/menu.lst hinzufügen. Aber ich denke schon, dass es mit Clonezilla alles klappen wird, Paragon ist vielleicht nicht für Linux gedacht.

    Für den Inhalt des Beitrages 24076 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rogi

  • Halo Rogi, ich habe mir deinen Link intensiv angeschaut

    Code
    dd: http://wiki.ubuntuusers.de/Shell/dd#MBR-…tabelle-sichern


    Für mich ist das (noch) zu unsicher. Ich kann so gut wie nichts mit der Komandozeille anfangen. Allerdings will ich die nächsten
    Tage mit meinen Übungen dazu endlich mal beginnen. Unbequemes schiebe ich halt immer weit weg (bisher).Ich denke wir
    lassen diesen Thraed noch einige Tage offen, und setzen ihn dann erst auf erledigt.
    Danke, und frohe Inselgrüße, anciano

    Für den Inhalt des Beitrages 24121 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: anciano