HDD Festplatte schaltet sich immer wieder ein

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  • Sauerland schrieb:

    Sobald DEVICESCAN auftaucht, ist /dev/sdb -d ignore über, lies doch einmal.
    Hmm, ich war der Meinung, dass das Beispiel in der Manpage von smartd.conf, Zeile 1050 dafür passt.

    man smartd.conf schrieb:

    Configuration entries for specific devices may precede the DEVICESCAN entry. For example

    DEFAULT -m root@example.com
    /dev/sda -s S/../.././02
    /dev/sdc -d ignore
    DEVICESCAN -s L/../.././02

    will scan for all devices except /dev/sda and /dev/sdc, monitor them, and run a
    long test between 2-3am every morning. Device /dev/sda will also be monitored, but
    only a short test will be run. Device /dev/sdc will be ignored. Warning emails
    will be sent for all monitored devices.
    @Berichtigung Ich habe die Datei /etc/smartd.conf nicht geändert. Ich verwende im Moment nur smartd -i 7200.

    Für den Inhalt des Beitrages 116921 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Agnes

  • Fast. Jetzt hast du mich verunsichert, du Böse!
    Habe ich natürlich sofort nochmal die Manpage gelesen.
    Dort steht ganz am Anfang:

    man smartd.conf schrieb:

    CONFIGURATION FILE DIRECTIVES
    If a non-comment entry in the configuration file is the text string DEVICESCAN in capital letters, then smartd will ignore any
    remaining lines in the configuration file, and will scan for devices. DEVICESCAN may optionally be followed by Directives that
    will apply to all devices that are found in the scan. Please see below for additional details.

    If an entry in the configuration file starts with DEFAULT instead of a device name, then all directives in this entry are set as
    defaults for the next device entries.
    Womit du recht hättest. Das würde dann bei dir so funktionieren.
    Wenn der Devicescan dann nicht doch alle Platten noch mal durchnudelt.
    Probiere es mit deiner Variante aus, und kläre uns dann auf.

    Es macht keinen großen Unterschied, ob du die Optionen auf der Kommandozeile angibst, oder via .conf mitteilst.
    Das ist genereller Standard.

    Die Lesereihenfolge (und umgekehrte Prioritätsreihenfolge) bei Einstellungen ist normalerweise:
    1. systemweite Vorgaben in /etc
      Dort entweder in Dateien, die gleich heißen, wie das Programm, oder programmnamerc (rc= ResourceControl), oder aufgesplittet in einzelne Dateien.
      Dann gibt es in /etc/ ein Unterverzeichnis meist mit dem gleichen Namen, wie das Programm. Darin liegt dann eine Haupkonfigurationsdatei, die alle weiteren Konfigdateien (mit frei wählbarem Namen) aus einem weiteren Unterverzeichnis (meist conf.d genannt) einbindet. Komplexere Server (Mailserver, Webserver usw.) verwenden oft eine Vielzahl von Configdateien. Das Prinzip ist immer gleich: Eine Hauptdatei, die alle anderen inkludiert. Das macht man, damit nicht eine große und damit unübersichtliche Datei den User nervt. In verschiedenen Dateien sind sie thematisch verteilt. Man könnte meist jedoch alle dieser Dateien hintereinander in einen einzige kopieren, und nur diese dann verwenden.
    2. Für jeden User, der ein Programm ausführt im zugehörigen $HOME
      Alle unter 1. genannten Varianten und Dateien, kommen auch hier vor.
    3. Environmentvariablen, wie z.B. HOME, EDITOR usw.
      Die können in diversen Dateien gesetzt werden. Einmal in /etc/profile oder im zugehörigen /etc/profile.d und dann in allen Konfigdateien der verwendeten Shell (profile ist auch eine Shell- Konfigdatei) und dann in vielen anderen programmspezfischen Konfigdateien. Je nach Aufruf liest die Bash bis zu fünf Startup Konfigdateien- Dateien. (per Default, man kann natürlich auch hier mehr verwenden. Lese help source)
    4. Optionen, die man beim Aufruf eines Programmes angibt. Also -l oder --langweilige-liste und dergleichen.
    In dieser Reihenfolge werden sie ausgewertet. Taucht eine Einstellung mehrmals auf, so gewinnt i.d.R. die zuletzt gelesene.
    Und alle Dateien sein ganz ordinäre Textdateien, die man mit jedem beliebigen Editor ändern kann.

    Natürlich gibt es ein paar Ausnahmen.


    ***pffffff*** Sie hat mir widersprochen!
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 116938 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Berichtigung schrieb:

    Fast. Jetzt hast du mich verunsichert, du Böse!
    (…)
    Probiere es mit deiner Variante aus, und kläre uns dann auf.
    Warum „Böse“? :)



    Ich möchte, dass die HDD überprüft wird, aber nicht alle 30 Minuten.
    Mit smartd -i 7200 funktioniert das erst mal im 2h-Intervall.

    Die andere 2h-Variante könnte noch sein:

    Quellcode: /etc/smartd.conf

    1. DEFAULT -d removable -s S/../.././03 -s L/../(01|02|03|04|05|06|07)/7/01
    2. DEVICESCAN -n standby,3
    Ich lasse jetzt aber erst mal die 1. Variante ein paar Tage laufen und werde die 2. Variante später testen.



    @Sauerland Das Thema habe ich schon als gelöst markiert, aber bitte noch nicht schließen.

    Für den Inhalt des Beitrages 116990 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Agnes

  • Agnes schrieb:

    @Sauerland Das Thema habe ich schon als gelöst markiert, aber bitte noch nicht schließen.
    Ich schließe nur, wenn es ausartet, Doppelpost oder ähnlichem.

    "Normale" Beiträge schließe ich nicht.......
    Das machen andere......
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    Für den Inhalt des Beitrages 116992 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland