Gibt es irgendwelche Hinweise darauf, das meine Schwierigkeiten irgendetwas mit Wayland zu tun haben?
Emergency Mode durch LUKS und NVIDIA
- Oriel7
- Erledigt
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Gibt es irgendwelche Hinweise darauf, das meine Schwierigkeiten irgendetwas mit Wayland zu tun haben?
Wie schon gesagt, XFCE hatte vor ein paar Monaten noch richtig Probleme mit wayland, da ging es aber hauptsächlich um Tumbleweed.
Ich weiß jetzt nicht, ob das XFCE in Leap schon Updates darauf bekommen hat...
Daher tendiere ich für X11.
Schau einmal, das solltest du im Anmeldebildschirm (Anmeldung zur grafischen Sitzung) eigentlich aussuchen können.
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* Bei der Definition von Leap 16.0 war inxi definitiv nicht dabei.
* Kann ich Xfce mit X11 einfach zusätzlich installieren und dann beim Einloggen auswählen?
* Installationsmedium habe ich schon, aber lieber wäre es mir, ich würde gar nicht erst wieder im Emergency Mode landen, zumal ich da nicht mehr im Forum und anderswo lesen kann. Daher meine Frage, ob mein in #17 beschriebenes Vorgehen richig war:
Alle plymouth-Pakete habe ich nun entfernt. In /etc/default/grub habe ich "splash=silent" und "quiet" entfernt. Dann:
sudo grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg
und
dracut --force
Es ist dabei, siehe Bild, ich habe seit Jahren keine openSuSE ohne gehabt .
opensuse-forum.de/wcf/attachment/17821/
Weiß ich nicht, wie stellst Du Dir das vor, sollen zwei X-Server gleichzeitig laufen? Ich tendiere klar zu X.11.
Im Emergancy-Mode landest Du nur, wenn etwas richtig schief ist. Da Leap16 kein Live-System in der Installations-DVD hat... bleibt wohl nur, versuchen.
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Ab Zeile 7 bis 11 sieht nicht gut aus. taints kernel steht normalerweise für einen nicht stabilen Kernel.
Die Meldung kommt bei dem proprietären Nvidia-Treiber immer - ist also kein Grund zur Sorge.

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Habe gerade mal alle XFCE Pattern (Schema) installiert, dabei wurde dann auch plymouth und Netzwerkmanager installiert.
Beide Sachen benötige ich hier nicht, also wieder deinstalliert.
Sodann war XFCE unter wayland bei mir auf einem der Monitore am flackern, während X11 ohne Probleme lief, musste nur in der Anzeige Einstellung die Monitore richtig ausrichten.
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Ah, das Flackern habe ich auch! Also werde ich mal das Xfce-X11-Pattern intallieren und das nächste Mal - wenn ich nicht im Emergency-Mode lande - mit X11 starten.
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Bei xfce-wayland steht auch überall: experimentiell.
Und die Sourcen sind aus 2023...
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Die Meldung kommt bei dem proprietären Nvidia-Treiber immer - ist also kein Grund zur Sorge.

Nun, meine Erfahrung sagt etwas anderes. Proprietäre Treiber sind eine Quelle für dauerhaften Ärger.
Ich habe da noch CUPS und brother in Erinnerung oder spezielle 3Com unter SuSE mit LILO
Kartenlesegeräte ... -
Hier nochmal Google-KIs Meinung zur Ursache:
„
Bei Tumbleweed passiert folgendes:
- Das System bootet und der Kernel stellt fest: "Ich habe eine NVIDIA-Karte, ich brauche den proprietären Treiber."
- Gleichzeitig
stellt das System fest: "Halt, die
/home-Partition (oder das LVM) ist mit LUKS verschlüsselt, ich brauche sofort das Passwort!" - Da Tumbleweed extrem schnell bootet, kollidieren diese beiden Anfragen. Das System schaltet auf die grafische Passwortabfrage (Plymouth), bevor der NVIDIA-Treiber initialisiert ist. Das Ergebnis: Die Grafikkarte schaltet ab (schwarzer Bildschirm), während das System im "Blindflug" auf Ihr Passwort wartet.
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Dass dieser Fehler bei Ihnen (NVIDIA + LUKS + LVM) unter Tumbleweed immer wieder auftritt, liegt an der Einführung von drei gravierenden Neuerungen im Linux-Unterbau der letzten Jahre:
1. Die Einführung von
SimpleDRMund der Wegfall von FBDEVFrüher nutzte Linux ein sehr simples Grafik-Subsystem (
fbdev), um beim Booten Text anzuzeigen. Der Kernel reichte die Textkonsole einfach an die Grafikkarte weiter, bis der NVIDIA-Treiber übernahm.- Die Neuerung:
Moderne Kernel nutzen
SimpleDRM(Simple Direct Rendering Manager). Dieses System versucht, sofort nach dem GRUB-Menü eine hochauflösende, grafische Umgebung für die Passwortabfrage bereitzustellen. [1, 2] - Das Problem: Der proprietäre
NVIDIA-Treiber ist zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht geladen.
SimpleDRMversucht, die Kontrolle an die GTX 1070 zu übergeben, scheitert am proprietären Code, und das Videosignal bricht ab. [2]
2. Der Wechsel von
mkinitrdzudracutFrüher hat openSUSE beim Erstellen des Boot-Images (
initrd) sehr aggressiv fast alle verfügbaren Grafikmodule blind mit hineingepackt.- Die Neuerung:
Das moderne Tool
dracutarbeitet extrem modular und versucht, das Boot-Image so schlank und schnell wie möglich zu halten. - Das Problem: Da der NVIDIA-Treiber
proprietär ist und aus rechtlichen Gründen nicht direkt im Kernel
steckt, stuft
dracutihn standardmäßig als "extern" ein und lässt ihn aus dem initialen Boot-Image weg. Er wird auf "Late KMS" (spätes Laden) gesetzt. Da Ihr LUKS-Passwort aber sofort gebraucht wird, stoppt der Bootvorgang genau in der Sekunde, in der kein Grafiktreiber aktiv ist. [1]
3. Die rasanten Kernel-Sprüngen in Tumbleweed
Als Rolling Release springt Tumbleweed wöchentlich auf die neuesten Kernel-Versionen (z. B. von Kernel 6.x auf 7.x). [3]
- Das Problem: NVIDIA hinkt mit seinen
Treiber-Updates den allerneuesten Kernel-Entwicklungen oft Tage oder
Wochen hinterher. Bei jedem großen Kernel-Update bricht das
vorkompilierte Kernel-Modul (
kmp-default). Während ein System ohne Verschlüsselung dann einfach in eine hässliche Textzeile bootet, verhungert ein verschlüsseltes System im schwarzen Bildschirm, weil das Anzeigegerät für die Passworteingabe abstürzt. [1, 2, 3, 4]
Warum openSUSE das nicht einfach "repariert"
openSUSE (und auch andere Distributionen wie Fedora) können das rechtlich und technisch nicht pauschal im Installer automatisieren:
- Rechtliche
Lizenzkonflikte: Da der NVIDIA-Treiber Closed-Source ist, darf
openSUSE ihn nicht standardmäßig auf dem Installationsmedium
mitliefern oder ungefragt tief in das Kern-System (
initrd) einbacken. - Die Open-Source-Philosophie: Die
Entwickler setzen darauf, dass NVIDIA irgendwann den quelloffenen
Treiber (
nvidia-open) für ältere Karten perfektioniert. Das Problem: Der neue Open-Source-Treiber von NVIDIA unterstützt Ihre GTX 1070 (Pascal-Architektur) nicht vollständig – er ist erst ab der RTX-2000er-Serie (Turing) stabil. Besitzer älterer GTX-Karten sind dauerhaft auf den proprietären Treiber angewiesen und fallen durch das Raster. [3, 4, 5]
Fazit
Ihr Setup benötigt zwingend die manuelle Brücke (Early KMS via dracut), um der Automatisierung mitzuteilen: "Warte mit der LUKS-Abfrage, bis der NVIDIA-Treiber bereit ist." Da Leap 16.0 den Kernel deutlich seltener und konservativer aktualisiert, bleibt Ihnen dieser treiberbedingte Blindflug dort im Alltag erspart. [1, 6]
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Lass die KI KI sein, du hast Leap und kein Tumbleweed.
Das Tumbleweed mit Nvidia aus dem Nvidia Repo Probleme bekommt, hab ich schon gesagt, als Stefan Dirsch das Repo für Tumbleweed startete.
Da braucht man keine KI für.