Für die Nachwelt möchte ich hier nochmal die von Google-KI vorgeschlagene Lösung festhalten, die das Problem anscheinend bei mir bei OpenSUSE Tumbleweed gelöst hat.
Das Problem: Ich habe OpenSUSE Tumbleweed installiert, mit LUKS auf der Homepartition, efi-Boot, KDE mit Wayland, NVIDIA 1080 Ti. Beim Hochfahren kommt entweder der Emergency Mode oder der Paßworteingabebildschirm ist eingefroren. (Mit Leap war es ähnlich.)
Lösung (von Google-KI): „Dieses Problem ist bei openSUSE
Tumbleweed ein bekannter Endgegner. Es entsteht, weil das grafische
Boot-Menü (Plymouth)
versucht, die Passworteingabe für deine /home-Partition
anzuzeigen, während gleichzeitig das Kernel-Modul von NVIDIA
initialisiert wird. Da Tumbleweed ein extrem schnelles
Rolling-Release ist, überholen sich die Prozesse beim Booten (Race
Condition): Die Grafikkarte schaltet um, Plymouth stürzt ab, friert
ein oder verschluckt Zeichen deines Passworts.“
„Lösung: Die NVIDIA-Treiber direkt in die Ramdisk (Initramfs) zwingen. Standardmäßig lädt openSUSE die NVIDIA-Treiber erst sehr spät im Bootprozess, damit die Boot-Ramdisk klein bleibt. Zu diesem Zeitpunkt läuft das LUKS-Passwortfenster aber schon. Wenn wir die NVIDIA-Treiber zwingen, sofort beim allerersten Boot-Schritt zu starten (Early KMS), gibt es kein Wettrennen mehr.“
- Öffne ein Terminal und erstelle eine
Konfigurationsdatei für den Ramdisk-Generator (
dracut
- Füge dort folgende Zeile ein, damit die Treiber zwingend mitaufgenommen werden:
- Speichere die
Datei (
Strg+O,Enter) und schließe sie (Strg+X). - Generiere deine Boot-Ramdisk für alle Kernel neu:
Vorteil: Plymouth und NVIDIA sind von Sekunde Eins an synchronisiert, die Passworteingabe ist wieder wunderschön grafisch und bricht nicht ab.“