[Gelöst] Festplattenpartitionierung

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  • Hallo zusammen,


    nun bin ich es wieder der eine Frage zur Festplatte hat.
    Wenn ich das Richtig verstehe im Buch von Kofler so wirde die Festplatte in 3 Teile unterteil.


    a.) /dev/sda = gesamte Festplatte (in dem Fall 250 GB)
    b.) /dev/sda1 = Linux swap ( Auslagerungsbereich für zu wenig Arbeitspreiche 2 GB)
    c.) /dev/sda2 = Linux native ( wo das ganze Betriebssytem (ROOT Verzeichnis), in dem Fall openSUSE enthält (20 GB))
    d.) /dev/home = Linux native (210 GB wo ich meine eigenen Dateien abspeichern kann)


    Verstehe ich das so Richtig?


    Gruß


    Markus

  • Fast.


    Du kannst alles auf eine PArtition packen, jedwedes Verzeichnis im / auf eine eigenen und jede mögliche "Mischpartitionierung".
    Das ist deine Freiheit und deine Wahl.


    Es hat sich eingebürgert, die /home Partition auf eine eigene Partition zu legen, weil die von künftigen Distriwechseln, Up- oder Downgrades ziemlich unbeeindruckt bleibt. Sehr sinnvoll. Halte das immer auf einer eigenen. (obwohl nichts dich dazu zwingt)


    Die /boot Partition auf einer eigenen zu halten, ist auch sehr sinnvoll.
    (wieder kann man damit hübsch rumspielen, ohne gleich alles in einen digitalen Schrottplatz zu verwandeln (obwohl dich nichts daran hindert)


    Würdest du einen Mailserver betreiben, würdest du unbedingt eine eigene /var Partition haben wollen (weil die Mailserver halt darin jeden frischen Digitalmüll (aka Mails) dort lagern. Du wirst das dort verwendete Dateisystem sogar auf den vermutlichen Gebrauch hin optimieren. Du würdest sehr kleine Blockgrößen und sehr viel mehr Inodes wählen, weil die Verarbeitung schlicht besser ist (musst du jetzt nicht verstehen).


    Kurz und gut:
    Du kannst je nach Verwendungszweck optimal partitionieren. Das ist sehr hilfreich.
    Du musst es aber nicht. Es funktioniert auch so. Und für den Anfang wirst du keinen Unterschied merken.


    Was du aber unbedingt beachten solltest, ist das /usr Directory. Dort lagern die allermeisten Programme.
    Wenn du keine eigenen Partition für /usr verwendest, (was nach deiner Frage der Fall zu sein scheint) , solltest du die Partition, auf der dann dein /usr liegen wird (das wäre jetzt bei dir /dev/sda2 ) deutlich grösser machen.
    Du wirst vieles ausprobieren wollen.
    Da sind 20GB heute doch etwas sehr dünn.


    Wenn du in deinem Home nicht nur mit hochauflösenden 12 Kanalstöhn Pr0ns füllst, brauchst du bei Weitem keine 210GB dafür. Gib der /dev/sda2 einfach davon nochmal 50GB -bis 80 GB davon ab.


    Du kannst natürlich dennoch so fahren.
    Wie gesagt: Es ist deine freie Wahl.

    Für den Inhalt des Beitrages 43463 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uhelp


  • a.) /dev/sda = gesamte Festplatte (in dem Fall 250 GB)
    b.) /dev/sda1 = Linux swap ( Auslagerungsbereich für zu wenig Arbeitspreiche 2 GB)
    c.) /dev/sda2 = Linux native ( wo das ganze Betriebssytem (ROOT Verzeichnis), in dem Fall openSUSE enthält (20 GB))
    d.) /dev/home = Linux native (210 GB wo ich meine eigenen Dateien abspeichern kann)


    Verstehe ich das so Richtig?


    Fast, wie du schon sagtest ist /dev/sda die gesamte Festplatte (kann bei mehreren Festplatten auch sdb sdc usw. sein), darauf erstellte Partitionen werden fortlaufend nummeriert, die maximal 4 primären Partitionen mit sda1-4, werden mehr Partitionen benötigt muss eine Partition als erweiterte Partition angelegt werden welche als Container für weitere Partitionen dient.


    Jeder Partition kann ein beliebiger mount-Punkt zugewiesen werden, z.B:
    /dev/sda1 = /
    /dev/sda2 = swap
    /dev/sda3 = /home


    http://de.opensuse.org/YaST_Module_Partitionierer


    LG


    Edit: zu langsam ^^

    Für den Inhalt des Beitrages 43465 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: tux93