Hallo KurtK
ZitatKeine vernünftige Struktur bei der Programmkonfiguration.
Wenn ich das richtig verstehe, meinst Du die Konfigurationen der einzelnen Anwendungen. Diese Struktur unterscheidet sich gar nicht so sehr von der in Windows genutzten. Unter Linux liegen diese Konfigurationen in versteckten Ordnern in Deinem Homeverzeichnis (bei Windows ist dies der versteckte Ordner Appdata, wenn ich mich nicht irre).
ZitatAuch unter der grafischen Oberfläche (bei mir gnome) keineswegs intuitiv zu bedienen.
Dann kann man auch einen anderen Desktop nehmen (bei der Installation können KDE, Gnome, XFCE und LXDE ausgewählt werden). Weitere Desktopumgebungen können durch hinzufügen von Repositories genutzt werden.
ZitatGeforce 9500GS und LG led FullHD Monitor.
Schwarzer Bildschirm bei der Installation (nix geht mehr als Ausschalten) wenns zur Konfiguration kommt und einem LED Monitor der nicht erkannt wurde.
In diesem Falle hätte Dir wohl das Starten der Installation mit dem Bootparameter nomodeset und anschliessender Installation des proprietären Grafiktreibers über das NVIDIA Gemeinschaftsrepository (einfachst über yast -> Software Repositories) weitergeholfen. Damit wäre Deine Bildschirmeinrichtung wahrscheinlich wesentlich besser verlaufen.
ZitatVersuch das Programm Guitarix und qjack zu configurieren.
Dazu kann ich nichts sagen, da ich beides nicht nutze.
Zitatund erst später gemerkt, das standardmäßig eine vorhandene /home Partition nicht formatiert wird.
Dies sollte man aber sehen, wenn man die Anzeigen des Installers aufmerksam liest und nicht einfach auf weiter klickt.
Zitatoft stellte sich nach der Installation die Frage und wie starte ich jetzt das superduper Programm??
Da das Startmenü (zumindest unter KDE) nicht zwingend direkt nach der Installation des Programms aktualisiert wird, kann man sich hierzu einfach mal kurz ab und wieder anmelden, damit diese Aktualisierung stattfindet. Alternativ kann man das Programm natürlich auch aus dem Terminal starten.Dies hat den Vorteil, dass man dann auch direkt eventuelle Fehlermeldungen sieht.
ZitatEine Möglichkeit den standard gnome Mixer auszuwechseln habe ich bisher nicht gefunden.
Dazu müsste man sich zumindest mal eine halbe Stunde mit der Funktionsweise von PulseAudio beschäftigen. Durch Nachinstallation von pavucontrol, kann man die Soundeinstellungen durchaus detailliert vornehmen.
ZitatTrotz Einstellung Windows als Standard system zu nehmen bleibt im Bootmenue die Auswahl auf Linux
Kann ich nicht nachvollziehen, da ich grub2 noch nicht mit Dualboot in Betrieb hatte, aber google spuckt da sicherlich einiges an Informationen dazu aus.
Zitaterhebt es den Anspruch ein intuitives Betriebssystem und für viele sogar ein vollwertiger Ersatz für die kostenpflichtigen Systeme zu sein
Linux ist durchaus in der Lage das zu leisten.
ZitatFür den Normaluser aber nicht zu empfehlen.
Dem widerspreche ich vehement. Ich selbst habe schon einigen Anwendern, die weder von Windows noch von Linux viel Ahnung haben, Linux installiiert und diese sind damit sehr zufrieden. Sie arbeiten mit diesen Systemen täglich in allen Bereichen (Büro, Multimedia usw).
ZitatHeute habe ich den Eindruck ob Windows oder Linux der DAU ist in allen Bereichen vom User zum Programmierer befördert worden
Durch die Kompexität morderner Anwendungen, ist es natürlich unumgänglich, dass man Zeit investiert, um sich mit dem Betriebssystem und auch dem erforderlichen Workflow auseinanderzusetzen.
Auch mal lesenswert :
http://www.felix-schwarz.name/…/Linux_ist_nicht_Windows/
Natürlich sollte jeder das Betriebssystem nutzen, mit dem er am besten klar kommt und das am besten für ihn geeignet ist.
MfG
Trekkie00