Beiträge von SUSEDJAlex

    Hi Oriel7,


    ich fürchte dass dies nicht ohne weiteres gehen wird. Du wirst auf die alte Art auf unseren Forum zurückgreifen müssen....


    LG SUSEDJAlex

    Auf der DRI-Mailingliste hat Nvidia-Entwickler Aaron Plattner sich nach Einzelheiten von Randr-Funktionen erkundigt, um Nvidias Hybrid-Grafik Optimus zu unterstützen. Vor kurzem erst hat Linus Torvalds Nvidias mangelndes Engagement angeprangert.


    In der E-Mail schreibt Plattner, er habe bereits ein "Proof of Concept" dafür, dass einer der Nvidia-Treiber auch auf Linux-Laptops mit Nvidias Hybrid-Grafik Optimus umgehen könne. Die Entwicklung sei aber noch in vollem Gang. Dafür stellt er einige Rückfragen, die das Randr-Protokoll in der Version 1.4 betreffen.


    Die mangelnde Unterstützung von Optimus innerhalb von Linux hatte vor kurzem dazu geführt, dass der Linux-Kernel-Chef Linus Torvalds im Rahmen der Fragerunde einer Veranstaltung Nvidia deutlich an den Pranger stellte. Nvidias Reaktion darauf war ein Statement, das die eigene Treiber-Policy in Schutz nimmt und trotzig auf das Community-Projekt Bumblebee zur Unterstützung von Optimus verweist. Vor diesem Hintergrund ist interessant, dass Nvidia nun offenbar doch an eigener Treiberunterstützung arbeitet.


    Randr steht für "Resize and Rotate" und sorgt innerhalb des X-Fenstersystems dafür, dass der Anwender das Bildschirmformat ändern kann. Dessen Version 1.4 von Juli 2012 sieht vor, dass der Bildschirm mit verschiedenen Treibern und mehreren Grafik-Quellen umgehen kann - was genau bei der Hybrid-Grafik der Fall ist. Hybrid bedeutet, dass sowohl die Chipsatzgrafik der CPU als auch eine eigene GPU zum Einsatz kommen. Die jeweilige Ressource im Bedarfsfall zu verwenden hilft, den Energieverbrauch des Rechners zu senken.


    Quelle: Linux Magazin

    Das Nürnberger Community-Linux hat nach Verzögerungen jetzt seine nächste stabile Version herausgebracht.


    Die Anwendungen an Bord von Open Suse haben viele kleine Verbesserungen erfahren. Zum Beispiel soll der Dolphin-Verzeichnisbrowser den Inhalt großer Verzeichnisse schneller auf den Bildschirm holen und Ansichtswechsel besser vertragen. Im PDF-Betrachter Okular ist es jetzt möglich, Text zu markieren, wobei Okular selbständig Grenzen wie Absatzenden erkennt (dazu gibt es einen eigenen Blogeintrag der Entwickler). Die Erscheinungsweise soll an vielen Stellen poliert sein, zum Beispiel eine GUI-Neugestaltung des Power-Management-Systems.


    [Blockierte Grafik: http://www.linux-magazin.de/va…opensuse-okular_large.png]
    Open Suse 12.2 hat eine Okular-Version an Bord, mit der sich Texte aus PDFs einfach markieren lassen.


    Durch die zusätzlichen zwei Monate habe das Projekt extra Zeit zur Fehlerbehebung gehabt, wendet Community-Manager Jos Portvliet in seinem Blogeintrag die Verspätung ins Positive. In dem Posting ist ein Vid4eo zu finden, das Installation und einige Anwendungen von Open Suse 12.2 zeigt. Er verspricht, dass die neue Version im Verlaufe des 5. September zum Download bereit stehen wird.


    Quelle: Linux Magazin

    Ein für Developer-Tools zuständiger Mozilla-Entwickler begeistert sich im Unternehmensblog für das Kommandozeilen-Interface, das in die nächste Firefox-Version Einzug hält.


    Wie ein Browser und eine Kommandozeile zusammenpasst, klärt das Kürzel "GCLI": Es handelt sich nämlich um eine grafische Kommandozeile, ein "Graphical Command Line Interface". Zugriff darauf am unteren Rand des Browserfensters erhält, wer über das Addon-Menü die Developer Toolbar aufruft oder gleich mit der Taste F2 auf dem Keyboard bleibt. Das ist nähmlich der Motivator für das neue Feature: nicht die Hände zur Maus oder zum Touchpad bewegen zu müssen.



    [Blockierte Grafik: http://www.linux-magazin.de/va…li-in-aktion_lightbox.png]
    Schritt 1: Mit dem Befehl "inspect '#home-news h3'", ausgeführt in der neuen Kommandozeile am unteren Rand des Fensters, springt der Web-Entwickler aus seinem Programmcode in die Seite, in diesem Fall zu einer Überschrift.


    Eine Reihe Kommandos stehen dafür zur Wahl. So lässt sich zum Beispiel zukünftig die Web-Konsole per getippten Befehl öffnen, oder zu Testzwecken die Größe des Sichtfensters manipulieren. Ein Befehl zerrt aber auch die Cookies ins Tageslicht, die eine Seite so pflanzt. Sie lassen sich dann entweder per Mausklick löschen, oder - natürlich - mit einem Kommando. Das Cookie-Beispiel, zwinkert der Mozilla-Entwickler, veranschaulicht am besten, wie etwas eine "grafische Kommandozeile" sein kann.


    [Blockierte Grafik: http://www.linux-magazin.de/va…-in-action-2_lightbox.png]
    Schritt 2: Mit dem Befehl "resize to 320 480" kann er nun die Display-Größe verändern und sich anschauen, wie das Ganze auf einem Smartphone aussähe.


    Als weiteres Beispiel ist eine Screenshottool integriert: Das Kommando "screenshot heading.png 0 false h1" etwa legt mit 0 Sekunden Verzögerung die Bilddatei "heading.png" im Download-Verzeichnis ab, die nichts enthält außer dem aktuellen Browserfenster, und von dem auch nur den Bereich rund um die mit h1 getaggte Überschrift.


    [Blockierte Grafik: http://www.linux-magazin.de/va…gcli-cookies_lightbox.png]
    Dieser gefundene Cookie ließe sich mit dem Befhel "remove WT_FPC" entfernen - oder auch mit Mausklick.


    Mehr Beispiele enthält der Blogeintrag auf der Mozilla-Website. Firefox 16 liegt laut dem Mozilla-Mitarbeiter im Beta-Channel zur Installation bereit.


    Quelle: Linux Magazin

    Auch Firefox 15, der wie geplant sechs Wochen nach Version 14 erscheint, enthält nur wenige Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Eine davon dürfte jedoch deutliche Spuren hinterlassen. Der mitunter enorme Speicherverbrauch, der insbesondere bei vielen installierten Erweiterungen und gleichzeitig geöffneten Fenstern zu beobachten war, wurde in Firefox 15 deutlich reduziert. Daran hatten die Mozilla-Enwickler unter der Bezeichnung »Memshrink« schon länger gearbeitet.


    Eine weitere Neuerung sind stille Updates im Hintergrund, und die Unterstützung für das Netzwerkprotokoll SPDY wurde auf Version 3 erweitert. Im Rahmen der Implementierung des Performance API haben die Entwickler die Zeitmessung von Firefox verbessert, so dass der Browser nun Zeiten auf eine Tausendstelsekunde genau messen kann. Ferner bietet Firefox 15 eine native PDF-Unterstützung, die auf »pdf.js« beruht, einer Javascript-Bibliothek, die PDF-Dateien per Javascript umwandelt, so dass der Browser sie direkt anzeigt. Zudem spielt der Browser mithilfe des HTML5-Audio-Tags Dateien im Opus-Format ab, das kurz davor steht, von der IETF als Internetstandard verabschiedet zu werden. Darüber hinaus haben die Firefox-Entwickler die CSS-Eigenschaft »word-break« implementiert, mit deren Hilfe sich festlegen lässt, ob ein Zeilenumbruch in Texten zugelassen wird.


    Firefox 15 unterstützt bei WebGL komprimierte Texturen. Darüber hinaus enthält der Browser jetzt einen integrierten Javascript-Debugger, der laut Mozilla nur minimal negative Auswirkungen auf die Geschwindigkeit von Javascript-Anwendungen hat und sich auch über ein lokales Netzwerk nutzen lässt, um etwa Apps auf anderen Geräten, z.B. Android-Mobiltelefonen, mit Firefox zu inspizieren. Firefox 15 bringt auch den von Paul Rouget entwickelten »Responsive Modus« mit, der sich über das Webentwickler-Menü von Firefox aufrufen lässt und das beliebige Verändern der Größe einer Webseite ermöglicht, wobei Firefox die Größe in Pixeln anzeigt und es außerdem erlaubt, bestimmte Auflösungen gezielt anzugeben. Da sich die Darstellung der Webseite dynamisch an die zur Verfügung stehende Fläche anpasst, können Entwickler einfach testen, wie ihre Webseite bei kleineren Auflösungen aussieht. Ebenfalls im Webentwickler-Menü verbirgt sich die neue Layout-Ansicht, die Teil des ebenfalls hier zu findenden »Inspectors« ist. Der zeigt eine visuelle Darstellung der Größe eines Elements der Webseite. So ist leicht erkennbar, wie sich die Gesamtgröße aus Rändern, Abständen und dem eigentlichen Element zusammensetzt. Schließlich haben die Entwickler auch den Javascript-JIT-Compiler Jaegermonkey verbessert, was die Ausführung von Javascript weiter beschleunigen soll.


    Firefox 15 steht in zahlreichen Sprachen für Linux, Android, Mac OS X und Windows zum Download bereit. Die 64-Bit-Version für Linux findet man auf dem FTP-Server.


    Quelle: Pro-Linux